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Papier#

Papier ist ein flächiger Werkstoff, der im Wesentlichen aus Fasern meist pflanzlicher Herkunft besteht und durch Entwässerung einer Fasersuspension auf einem Sieb gebildet wird. Das entstehende Faservlies wird verdichtet und getrocknet.

Papier wird in erster Linie für das Festhalten von Informationen in Form von Schrift, Symbolen , Grafiken und gemalten Bildern in Form von Einzelblättern, Broschüren oder Büchern verwendet. Es wird aber auch als Verpackungsmaterial eingesetzt.

Was Möglichkeiten der Festhaltung von Informationen in schriftlicher Form betrifft gilt:

  • Man unterscheidet Beschreibstoffe wie Stein, Wachs, Metalle, Baumrinden (Birkenrinde) sowie Pergament. Pergament ist eine besonders präparierte Tierhaut, ein Beschreibstoff von gleichmäßiger und geschlossener Oberfläche.
  • Pseudopapiere (Papierähnliche) wie Papyrus, Tapa, Amatl und Huun – alle pflanzlichen Ursprungs – diese unterscheiden sich vom Papier vor allem durch die Technik der Herstellung: pflanzliche Fasern werden durch Klopfen miteinander verbunden und zu einem Blatt geformt.
  • Bei richtigem Papier müssen die dünnen Blätter aus Fasern bestehen, die eingeweicht, eingewässert wurden bis jedes Filament eine separate Einheit bildet. Dann müssen die mit Wasser vermischten Fasern, in Form einer dünnen, verfilzten Schicht abgeschöpft und getrocknet werden. Die ineinander verschlungene Faserschicht (Vliesstoff), bildet so das Papier.

Eine ausführliche Darstellung zum Theman Papier findet man im AustriaWiki, wo ein exzellenter Artikel der deutschen Wikipedia aus dem Jahr 2006 übernommen wurde.

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