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sonible GmbH

Bezeichnung der Firma
sonible GmbH
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
2015
Mitarbeiteranzahl
3
UID-Nummer
ATU69879205
Geschäftsbereich
Entwicklung und Verkauf eines neuartigen Audio-Plugins namens frei:raum (früher: DeRev), welches eine nachträgliche Enthallung von Musiksignalen erlaubt
Stichworte / Themen
Audiotechnik
Adresse
Haydngasse 10, Top 18010 Graz
Kontakt
https://www.sonible.com
Bewertung
4,19
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.



Lautheit meistern#

Begriffe wie „K.I.-basierte Plug-ins“ oder „der einzigartige spektro-dynamische Kompressor“ lassen schon erahnen, daß es hier – dank versierten Händen – um „beispiellose Transparenz“ geht. Das sonible-Team erwuchs aus Toningenieuren, die alle aus verschiedenen Bereichen des Musikgeschäftes kommen. Sie gingen daran, Lösungen zu erarbeiten, welche Probleme betrafen, „die uns selber nerven“.

Audiohard- und software für die Profiliga, spezielle Lösungen für Universitäten und Forschungseinrichtungen, da ist dann eigentlich von wunderlichen Querverbindungen die Rede. In diesen Zusammenhängen muß etwas gelingen, was niemals die Physik der realen Räume hinter sich lassen kann und sich zugleich tief in virtuelle Welten verzweigt.

Es mag noch relativ einfach erscheinen, „Signale zu verbinden, wie beispielsweise einen Klaviertrack mit einer Gesangsstimme“. Aber das „kann manchmal herausfordernd sein.“ Gut, ab da sind dann bloß noch Insider dabei: „Durch dynamisches Ducking betroffener Frequenzbereiche des Inputsignals schafft das Plug-in Raum für das Sidechainsignal.“

Im Musikgenuß möchte man schließlich auch nicht darüber grübeln, wie die Anbieter zu den Ergebnissen kommen, sondern… genießen, was man hat. Es heißt allerdings, daß MP3-Player und Youtube durch mäßige Tonqualität die Ansprüche der Menschen erheblich abgesenkt hätten. Aber sonible richtet sich mit seinen Angeboten ohnehin an die Betreiber der Ton-Quellen.

Was hat sich dabei in den letzten Jahrzehnten getan? Manche sahen bei ihren Großeltern in den 1950ern noch Grammophone, die mit einer Kurbel aufzuziehen waren. Die dicken Schallplatten aus Schellack wanderten dann bei bessergestellten Leuten in einen sogenannten Phonoschrank, der eventuell neben Radio und Plattenspieler auch eine beleuchtete Hausbar enthielt.

In den 1960er Jahren waren Singles (17,5 cm) und Langspielplatten (30 cm) Hauptereignisse der privaten Schallplattenwelt. Die rotierten mit 45 und 33,5 Umdrehungen pro Minute. In den 1970ern verbreiteten sich Kassettenrekorder, aber an den Begriff Magnetophonband werden sich wohl nur mehr ältere Leute erinnern.

Das sind nur ein paar mediale Stationen im Bedürfnis der Menschen, sich Klangwelten per Konserve zu erschließen. Selbst Laien wissen freilich, egal ob Tonträger oder Live-Konzert, wenn das nicht ordentlich gemischt ist, werden die Ohren gequält. Und auch wer begeistert Luftgitarre spielt, bleibt überzeugt, der Sound muß stimmen.

Zitat: „Laute Geräusche ziehen Aufmerksamkeit auf sich und laute Songs klingen oft knackiger. Diese Erkenntnis war Stein des Anstoßes für eine Kriegserklärung an die Ohren von Zuhörern: der Loudness War.“ Kurz gesagt: Es ist kompliziert!


frei:raum Screenshots
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Foto: © sonible
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Foto: © sonible
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Foto: © sonible

Auf der Firmen-Website sind übrigens die Produkte detailliert beschrieben, mit anschaulichen Illustrationen versehen und mit Tonbeispielen unterlegt. Da ist das Stöbern auch für Laien ziemlich spannend. (Launiges wie passendes Detail: die Firma residiert in der Grazer Haydngasse.)

P.S.: sonible wurde im Jahr 2013 von drei Absolventen des interuniversitären Studiengangs Elektrotechnik-Toningenieur in Graz gegründet. Das stetig wachsende Team hat sich zum Ziel gesetzt, seine Erfahrungen im Live- und Studiobetrieb in die Entwicklung einzigartiger Soft- und Hardwareprodukte für den professionellen Audiomarkt einfließen zu lassen und sich dabei laufend an den Wünschen und neuen Herausforderungen des Marktes zu orientieren.