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Computer#

Platine
Platine. Gemeinfrei von pixabay.com
Die frühen Computer wurden auch (Groß-)Rechner genannt; ihre Ein- und Ausgabe der Daten war zunächst auf Zahlen beschränkt. Heute verarbeiten moderne Computer jede Art von Daten, doch alle (ob Zahlen, Texte, Bilder, Videoclips,etc.) sind als Folgen von Bits (Nullen und Einsen) kodiert, die durch das Programm (das selbst aus Bits besteht) entprechend interpretiert werden.

Mit zunehmender Leistungsfähigkeit eröffneten sich neue Einsatzbereiche. Computer sind heute in allen Bereichen des täglichen Lebens vorzufinden, meistens in spezialisierten Varianten, die auf einen vorliegenden Anwendungszweck zugeschnitten sind. So dienen integrierte Kleinstcomputer (eingebettetes System) zur Steuerung von Alltagsgeräten wie Waschmaschinen und Videorekordern oder zur Münzprüfung in Warenautomaten; in modernen Automobilen dienen sie zur Anzeige von Fahrdaten, helfen bei der Navigation oder übernehmen in „Fahrassistenten“ diverse Manöver selbst, die schließlich zu autonomen (selbstfahrenden) Fahrzeugen werden könnten.

Universelle Computer finden sich heute in mächtigen PCs, in Tablets, in Smartphones und Spielkonsolen. Personal Computer dienen der Informationsverarbeitung in Wirtschaft und Behörden sowie bei Privatpersonen, wo sie zunehmend die Unterhaltung dominieren. Supercomputer werden eingesetzt, um besonders komplexe Vorgänge zu simulieren, z. B. in der Klimaforschung, für medizinische oder astronomische Berechnungen, für die Steuerung von Fahrzeugen bis hin zu Raumsonden, usw.

Eine besondere Bedeutung haben Computer durch ihre Vernetzung gefunden: sie können nicht nur miteinander kommunizieren, sondern Menschen - wie etwa im WWW - riesige Informationsmengen anbieten, die in Wahrheit aus verschiedensten Computern in der Welt geholt werden.

Computer folgen strikt ihren Programmen. Das hat anfangs dazu geführt, dass man sie zu eigenständigen Handlungen für unfähig hielt. Durch sogenannte Lernkomponenten können aber Computer, mehr und mehr unterstützt durch diverse Sensoren und Aktoren (also z.B. Greifwerkzeuge), eigene Erfahrungen sammeln und auf diesen aufbauen. Ob mit der so entstehenden Fähigkeit Computer eines Tages die Menschen an Intelligenz übertreffen werden ist eine offene Frage. Sicher ist zurzeit, dass Computer vieles sehr viel besser können als Menschen (vom Schachspiel, zur Steuerung einer Drohne oder eines Raumschiffes oder zur Durchführung einer heiklen Operation, die weder das geringste Zittern noch die geringste lokale Abweichung zulässt).

Computer sind zunehmen besser im Sprechen und im Verstehen von Sprache. Ein wirkliches vollständiges Verstehen einer Sprache oder der Zusammenhänge der Welt liegt aber, wenn überhaupt erreichbar, noch immer in der Zukunft.

Computergrafiken sind Bilder und Filme, die mit Computern erstellt werden. Ihren Ursprung hat die Computergrafik in den 1950er-Jahren, als Rechner mit grafischen Ausgabegeräten ausgestattet wurden. Der Begriff bezieht sich auf computergenerierte Bilddaten, die mit Hilfe spezieller grafischer Hardware und Software erstellt wurden. Es ist ein großes und neues Gebiet in der Informatik.

Wichtige Themen in der Computergrafik sind unter anderem der Design von Benutzeroberflächen, Vektorgrafiken, 3D-Modellierung, Shader, GPU-Design, implizite Oberflächenvisualisierung mit Raytracing und Computer Vision. Die Methodik hängt stark von den zugrundeliegenden Wissenschaften der Geometrie, der Optik und der Physik ab. Computergrafik soll Kunst- und Bilddaten effektiv und sinnvoll für den Benutzer darstellen. Sie wird auch für die Verarbeitung von Bilddaten aus der physischen Welt verwendet.

Die Computer-Grafik-Entwicklung übt einen erheblichen Einfluss auf viele Arten von Medien aus und hat Animation, Filme, Werbung, Videospiele und Grafik-Design revolutioniert.

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