unbekannter Gast

Feuerwerk#

Foto: Doris Wolf, 2015

Pyrotechnische Artikel haben vor allem zu Silvester Saison. In Wien findet das offizielle Feuerwerk auf dem Rathausplatz statt. Ende Dezember 2016 ergab eine Umfrage, dass jeder vierte Österreicher ein Feuerwerk steigen lässt. Besonders beliebt sind bunte Raketen (55 %) und Batteriefeuerwerke, bei denen sich nach einmal Zünden mehrere Effekte aneinanderreihen. Der Umsatz der Pyrotechnikindustrie liegt um den Jahreswechsel bei 10 Mio. Euro, das sind etwa 80 % des Jahresumsatzes.

Grundsätzlich sind die handelsüblichen Raketen im Ortsgebiet verboten. In Kärnten waren sie 2016 aufgrund der Trockenheit überhaupt untersagt. In Graz dürfen Privatpersonen keine Feuerwerke zünden, auch die Stadt verzichtet auf das traditionelle Spektakel am Schlossberg. In Innsbruck herrscht strenges Verbot. Strafen können in allen Bundesländern bis zu 3.600 Euro betragen. Alljährlich müssen 600 Österreicher wegen Verletzungen durch Feuerwerkskörper in Spitäler eingeliefert werden. 65 % der Verletzten sind unter 25, 20 % unter 15 Jahre alt. (Raketen dürfen erst an über 16-jährige verkauft werden.) Als besonders gefährlich gelten im Ausland erworbene Artikel ohne Prüfzeichen. In Salzburg fand 2016 auch das traditionell zum Abschluss des Rupertikirtags abgebrannte Feuerwerk nicht statt. Grund war ein neues Gesetz, das Feuerwerke in Flughafennähe untersagt.


Quellen:
"Heute", 27.12.2016
"Österreich", 29.12.2016
Salzburg