Kipfel#

Kalvarienbergkipfel, Foto: Doris Wolf, 2013
Kalvarienbergkipfel, Foto: Doris Wolf, 2013

Peregrinikipfel, Foto: Doris Wolf, 2014
Peregrinikipfel, Foto: Doris Wolf, 2014

Kipfel (nicht zu verwechseln mit dem Teegebäck Kipferl) zählen zum Kulinarischen Erbe Österreich. Das Gebäck in verschiedensten Varianten ist beliebt zur Kaffeejause und zum Wiener Frühstück. Die Form, die an einen Halbmond erinnert, hat sicher nichts mit der 2. Türkenbelagerung zu tun. Schon anno 1227 überreichten die Wiener Bäcker dem Babenberger Herzog Leopold dem Glorreichen zu Weihnachten "Chipfen".

Varianten: Mürbe Kipfel - aus Germ, Mehl, Milch, Zucker und Margarine; Butterkipfel bzw. Pariserkipfel, Croissant - aus Plunderteig; Briochekipfel - aus Briocheteig, mit Hagelzucker bestreut.

Eine Wiener Spezialität, die es nur zu bestimmten Festen gibt, sind die Peregrinikipfel, zum Peregrinikirtag in der Rossau, Wien 9, Ende April - Anfang Mai. Bis 2016 gab es die Kalvarienbergkipfel zum Fastenmarkt in Hernals, Wien 17 (Bild). Deren Produktion endete mit der Schließung der herstellenden Bäckerei.


Quelle: Kulinarisches Erbe