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Graz will smart werden #

Nach Efkon ist auch NTS aus Grambach Teil des Technologielabors, das Graz in das digitale Zeitalter führen soll. Weitere folgen.#


Mit freundlicher Genehmigung übernommen aus der Kleinen Zeitung (Samstag, 15. Oktober 2016)

Von

Hannes Gaisch-Faustmann


„Smart City“ in Graz
„Smart City“ in Graz: Vorbild für die ganze Stadt
Foto: NUSSMÜLLER ARCHITEKTEN
Nagl, Wissmann und NTS-Chef Alexander Albler
Kooperation: Nagl, Wissmann und NTS-Chef Alexander Albler (von links)
Foto: STADT GRAZ

Vor zwei Wochen war die Grazer Firma Efkon, Spezialist für Maut- und intelligente Verkehrssysteme, als erstes Unternehmen in das „Smart City Tech Lab“ der Stadt Graz eingetreten, gestern folgte NTS aus Grambach. NTS ist ein Anbieter für Telekomnetzwerke und Informationstechnologie sowie Exklusivpartner von Cisco in Österreich. Auch IBM und Microsoft sollen zum Grazer Technologielabor stoßen, verlautete gestern aus dem Büro des Bürgermeisters Siegfried Nagl. Er will Graz in eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung bringen. Saubere Luft, Mobilität und Beleuchtung sind erste Schlagworte.

„Die Stadt benötigt eine digitale Agenda“, betont der Stadtchef. „Mobilität steht dabei an erster Stelle“, erklärt Markus Wissmann, Manager und Smart-City- Experte bei Cisco. Der „Green Tech Cluster“ ist beauftragt, alle Unternehmen zu finden, die die Stadt bei diesem Vorhaben weiterbringen können. Konkrete Projekte sind angedacht, aber noch in Schwebe. Fakt ist, das zeigte Wissmann am Beispiel der Grazer Partnerstadt Dubrovnik, dass moderne Beleuchtung (Steuerung durch Sensoren ) nicht nur Kosten spart, sondern auch einigen Zusatznutzen generieren kann. Vorstellbar ist in Graz etwa die Kopplung der Beleuchtung mit der Feinstaubmessung. „Eine Messung dieser Werte an vielen Punkten der Stadt ist interessant, da ich Verursacher viel kleinräumiger herausfiltern kann“, ist Nagl überzeugt.

Kleine Zeitung, Samstag, 15. Oktober 2016