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Notiz 077: Feine Flachware#

von Martin Krusche

Das Jahr ist jung, eine Armee von Paketboten und Personal der Post dürfte überaus abgekämpft sein. Nicht zu vergessen die Teams vom Zoll. Ich sehe mir gelegentlich gerne Dokumentationen an, die uns Zöllner bei der Arbeit zeigen. Ich finde dieses Match sehr unterhaltsam: Verstecken und Aufstöbern. (Klar, so lange es mich nicht betrifft.)

Das Poststück wurde mit dem Fuß signiert. (Foto: Martin Krusche)
Das Poststück wurde mit dem Fuß signiert. (Foto: Martin Krusche)

Eben sandte mir Lorenz Rohde den neuen Offroad-Kalender aus seinem Haus: Star-Notenschreibpapiere. Das gibt Haflinger und Pinzgauer im stattlichen Format. Sehr erfreulich, weil die Dimension einen Unterschied macht. Übliche Bücher und Magazine können nur handliches Fotomaterial vorlegen. So ein Brocken in Cinemascope macht dann einen ganz anderen Eindruck.

Schon das Cover verrät eine interessante Auswahl. (Foto: Krusche/Rohde)
Schon das Cover verrät eine interessante Auswahl. (Foto: Krusche/Rohde)

Ich hab eingangs ganz bewußt das abgekämpfte Personal des Transportwesens erwähnt. Wer heute Güter auf die Reise schickt, weiß ja nicht, wie mit den Stücken umgegangen wird. (YouTube bietet zum Beispiel amüsante Clips vom Umgang mit Paketen.)

Der prächtige Schuhabdruck auf meiner Sendung wäre in jedem Mordfall ein Fressen für die „Spusi“. (Sie sehen ab und zu Tatort-Folgen und wissen, was das ist? Die Spurensicherung.)

Also: Ganz ohne Umschweife, dieser Paketbote, wenn das mein Blut wäre, könnte sich seinem Schicksal ergeben und würde erwischt, anschließend verknackt werden.

Da tippe ich auf den Trial-Haflinger aus dem Hause Wegleiter. (Foto: Krusche/Rohde)
Da tippe ich auf den Trial-Haflinger aus dem Hause Wegleiter. (Foto: Krusche/Rohde)

So aber ist das nur ein Memento der weihnachtlichen Erschöpfung dieser Profession, die sich schon unterm Jahr nicht sonderlich gemütlich ereignet. Und der Rohde-Kalender hat es zum Glück gut überstanden, um quer durchs Jahr eine kontrastreiche Kollektion offenzulegen.

Es hat also gut angefangen. Schauen wir, was 2020 nun noch werden möchte. Die frühen Vorzeichen finde ich erfreulich.