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Notiz 010: Wir sind im Internet#

von Martin Krusche

Wir haben hier begonnen, das Haflinger-Projekt mit dem kommenden Buch um eine Leiste im Internet zu ergänzen. Der Grund ist einfach. Die vertraute Mediensituation und ein gedrucktes Buch leisten vieles, was per Internet nicht möglich ist. Aber umgekehrt erweitert das Web unsere Möglichkeiten. Fazit: Mehr Arbeit, mehr Möglichkeiten, mehr Vergnügen… wenn man eine Ahnung hat, was man damit will.

Erste Projekt-Website (Foto: Martin Krusche)
Erste Projekt-Website (Foto: Martin Krusche)

Sie wissen es vermutlich so gut wie ich, im Internet zu sein, das bedeutet für sich noch gar nichts. Alle sind dort. Also wenigstens viele Millionen. Da bin ich erst einmal ein winziges Stimmchen in einem riesigen Chor, ein Sandkorn in der Wüste.

Es braucht also gute Gründe, mehrere Kanäle im Internet einzurichten und zu betreuen. Für mich hieß das vom Anfang an: Internet ist ein Rund-um-die-Uhr-Medium, läuft 24 Stunden an sieben Tagen der Woche. Da sollte man eigentlich täglich was tun.

Tägliche Webaktivitäten, das war in frühen Internet-Tagen noch nicht selbstverständlich. Manche Leuten haben bloß alle zwei, drei Wochen auf ihrer Website irgendwas getan. Das läuft heute völlig anders. Ich bin Mitte der 1980er Jahre erstmals online gegangen und hab mich von da an permanent im Bereich der Netzkultur engagiert.

Heute ist aus diesen Jahrzehnten heraus für mich völlig klar, die reale soziale Begegnung hat Vorrang vor allem anderen. Also das, was wir miteinander auf gewohnte Art tun. Das meint auch, konkret an einem gemeinsamen Tisch zu sitzen. Siehe dazu etwa: Benzingespräch in der Konditorei!

Ein Netzkultur-Positionspapier von 1999. (Foto: Martin Krusche)
Ein Netzkultur-Positionspapier von 1999. (Foto: Martin Krusche)

Das erweitern und ergänzen wir aber durch die Arbeit im Netz. So zum Beispiel via Facebook. Doch dieses Terrain der Social Media ist nicht die primäre Kiste. Im Ablauf sieht praktisch das so aus: was wir im Realraum tun, auf die ganz herkömmliche Art, schlägt sich im Internet erst einmal in eigenen Arbeits-Websites nieder.

Reale Menschen machen konkrete Arbeit. Die wird derzeit auf zwei Ebenen dokumentiert. Es begann beim Kuratorium für triviale Mythen hier: Steyr-Puch Haflinger 700 AP (Der kleinste Lastwagen der Welt). Das führte zu einer Projekt-Website im gut besuchten Austria-Forum: (link) Dort, im Austria-Forum, hab ich inzwischen eine eigene Notizen-Reihe zum Haflinger-Projekt eingerichtet: (link)

Bild 'facebook_logo_400'

Über jede dieser Adressen kann jemand im Web auf das Projekt stoßen und thematisch einsteigen. Von hier aus gehen Informationen in verschiedene Kanäle auf Facebook, um zum Kernbereich zurückzuführen:

Von kleinen Inputs abgesehen werden dem Publikum hier also vor allem solide Beiträge unserer eigenen Websites angeboten. Das heißt, die Social Media sind unseren eigenen Websites zur Unterstützung beigeordnet und die eigenen Websites tragen nach draußen, was wir in realer Begegnung miteinander erarbeiten.

Seit 2018 hab ich auch eine Leiste auf Twitter eingerichtet, die ich als Versuchsanordnung sehe: (link) Das heißt, über solche Kanäle lote ich aus, inwieweit sich sehr unterschiedliche Publikumskreise erreichen lassen. Aber das meint nie zehntausende Menschen, sondern - nach Menschenmaß - eine überschaubare Community.