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Ausstellungen in Niederösterreich (Auswahl) - aktuell & Vorschau#

Beachten Sie auch:
--> Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau


Die Kunstmeile Krems umfasst mehrere Institutionen:

Foto: Christian Redtenbacher

Das Karikaturmuseum Krems ist Österreichs einziges Museum für Karikatur, Bildsatire, Cartoon, Comic und Graphic Novel. Neben der Dauerpräsentation des Werkes von Manfred Deix und dem IRONIMUS-Kabinett, das Themen der politischen Karikatur gewidmet ist, werden jährlich Wechselausstellungen präsentiert.



Bis 27. Oktober 2019
Wettlauf zum Mond

Die fantastische Welt der Science fiction

Bis Februar 2020
„A echta Deix – Unvergessen! 70 Jahre Manfred Deix“

Manfred Deix (*1949-†2016) galt als das enfant terrible der Karikatur-Szene. Er provozierte, schockierte und rüttelte an gesellschaftlichen Tabus wie selten zuvor ein österreichischer Künstler. Die neue Dauerausstellung mit über 120 Original-Cartoons aus den Landessammlungen Niederösterreich zegt u.a. "Die sieben Todsünden", die seit einigen Jahren nicht mehr im Original zu sehen waren.

Bis 10. Februar 2020
Bruno Haberzettl

Karikaturen aus 25 Jahren "Krone bunt"


Die Kunsthalle Krems ist das internationale Ausstellungshaus für aktuelle Kunst in Niederösterreich. Gezeigt wird Kunst seit 1945, wobei der Schwerpunkt auf das Zeitgenössische gelegt wird. Die mediale Ausrichtung reicht von den klassischen Disziplinen wie Malerei, Zeichnung und Skulptur über Fotografie, Video, Film und Performance bis zu Installation und anderen konzeptuellen sowie neumedialen Disziplinen. Seit 2017 dient die Dominikanerkirche als zusätzlicher Ausstellungsort, wodurch die Kunstmeile Krems bereits vor dem Steiner Tor beginnt und sich über das Kremser Tor hinaus in die Steiner Landstraße erstreckt. Der Schwerpunkt liegt dort auf raumbezogenen Projekten in der gotischen Sakralarchitektur.

Bis 3. November 2019
Ticket to the Moon

Zu sehen sind Werke zur Mondlandung (vor 50 Jahren) und zum Mond als Symbol für Träume, Sehnsüchte und Spekulationen. Zu sehen sind Arbeiten u.a. von Robert Indiana, Robert Rauschenber, Aleksandra Mir und Nives Widauer.

Bis 3. November 2019
Land Art

24. November 2019 bis 9. Februar 2020
Teresa Margolles

24. November 2019 bis 9. Februar 2019
Adrian Paci: Lost communities


Ausstellungsort: Dominikanerkirche Krems

Bis 13. Oktober 2019
Josef Trattner. Donau-Sofafahrt

Josef Trattner zeigt in der Dominikanerkirche eine installative Schaumstoffarbeit mit einem wasserblauen Schaumstoffkubus und einem Schaumstoffturm aus 250 roten und schwarzen Würfeln. Performances begleiten die Ausstellung.


Foto: Christian Redtenbacher

Das Forum Frohner ist eine Plattform für Ausstellungen und Veranstaltungen, die den lebendigen Diskurs ins Zentrum stellt. Das Werk Adolf Frohners bildet den Ausgangspunkt und wird in wechselnden Präsentationen mit zeitgleichen nationalen und internationalen Positionen sowie Aspekten der Gegenwartskunst in Beziehung gesetzt.



Bis 6. Oktober 2019
Ich und Ichich: Adolf Frohner im Porträt

Adolf Frohner präsentiert sich in seiner Malerei in unterschiedlichsten Rollen selbst und posierte für zahlreiche befreundete Künstler. Die Ausstellung beleuchtet die vielschichtige Künstlerpersönlichkeit Adolf Frohner und fragt nach Strategien der Inszenierung des künstlerischen Selbst. Gezeigt werden Schlüsselwerke aus dem malerischen Oeuvre Frohners wie das titelgebende Gemälde Ich und Ichich (1986) sowie Porträts von Peter Baum, Karl Anton Fleck, Didi Sattmann u.a.

20. Oktober 2019 bis 5. April 2020
Mon Afrique


Landesgalerie NÖ, Foto: © Faruk Pinjo height=

Die Landesgalerie Niederösterreich verbindet die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen und reagiert mit Themen- und Personalausstellungen auf Fragen der Gegenwart. Die Architektur des Büros marte.marte ist ein Baukörper mit quadratischer Grundfläche und 20 Meter Höhe. Das Dach ist mit 7200 Metallschindeln gedeckt. Auf fünf Ebenen stehen 3000 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung.



Bis 29. September 2019
Renate Bertlmann: Hier ruht meine Zärtlichkeit

Das Werk Bertlmanns wird mit der feministischen Avantgarde verbunden, doch sind ihr der ironisch, selbstreflektive und spirituelle Aspekt ebenso wichtig. Die zentrale Installation der Ausstellung zeigt 126 Urnennischen, die teilweise mit persönlichen Inhalten gefüllt werden. Weitere Schwerpunkte bilden Arbeiten der 1970er und 1980er Jahre sowie neue Werke.

Bis 29. September 2019
Heinz Cibulka: Bin ich ein Bild?

Cibulkas frühe Bildgedichte setzen in den 1970er Jahren ein, als das Landleben im Kontext der ökologischen Bewegung wieder entdeckt wurde. Seine Fotozyklen zeigen Menschen, Alltag und Ereignisse aus dem Weinviertel, Wiener Becken und Donauraum. Das Werk "Geschichtetes Gedicht" ist der Versuch, auf vier digitalen Bildcollagen Einblick in die österreichische Kultur- und Geistesgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu geben.

Bis 16. August 2020
Ich bin alles zugleich

Die Themenausstellung zeigt Werke von Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Richard Gerstl,Adolf Frohner, Gelatin, Gottfried Helnwein, Elke Krystuek, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer und vielen anderen.

Homepage der Kunstmeile Krems



Museum Niederösterreich, St.Pölten

Ausstellungsort Haus der Geschichte

6. September 2019 bis 19. Jänner 2020
Spionage!

Die Sonderausstellung präsentiert 39 spektakuläre Fälle aus der Geschichte von Geheimdiensten und Überwachung. Sie nimmt Bezug auf das Gedenkjahr zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989-2019. Ein Zeitzeugen-Forum „Erzählte Geschichte“ sowie Kooperationen mit Museen in Horn, Weitra und Brno ergänzen die Ausstellung.

Bild 'NÖ Jugend'

Bis 19. Jänner 2020
Meine Jugend, Deine Jugend. Erwachsenwerden nach 1945

Die mit 100 Jugendlichen aus verschiedenen Lebenswelten erarbeitete Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, Generationen zu verbinden.



Ausstellungsort Haus für Natur

Bis 16. Februar 2020
Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur

Um sich zur Wehr zu setzen, bedienen sich Pflanzen und Tiere unterschiedlicher Strategien. Manche verderben den Fressfeinden den Appetit, andere bauen Fallen oder kämpfen mit Zähnen und Krallen. Schließlich gewinnt, wer die stärkeren, die raffinierteren, die effizienteren Möglichkeiten hat, sich in der Nahrungskette zu behaupten.

Homepage



MAMUZ

Ausstellungsort Museum Mistelbach

Bis 24. November 2019
Märchen, Mythen und Symbole. Der Mensch und seine Geschichten

Ausstellungsort Schloss Asparn der der Zaya

Bis 24. November 2019
Reiterbögen: Archäologie. Rekonstruktion. Experiment

Homepage



Stadtmuseum Klosterneuburg

Bis 8. September 2019
Malgruppe Lydia Leydolf

Mit Aquarellen von Lydia Leydolf, Ulrike Göckel, Uschi Hummer, Johanna Mayer, Edith Mitsch und Svetla Stoyanova-Mitsch. Die Malgruppe besteht seit vielen Jahren in Klosterneuburg, die Mitglieder treffen sich regelmäßig, um ihre Aquarellkenntnisse zu erweitern, und sie gestalten gemeinsame Ausstellungen.

Bis 3. November 2019
„Eine Klosterneuburger Chronik“ aus der Feder von Robert Schörg

Robert Schörg, 1935 in Klosterneuburg geboren, wollte schon als Schüler Grafiker werden. Sein Lehrer Prof. Fritz Stradner motivierte ihn dazu. Robert Schörg besuchte die Höhere Technische Lehranstalt in Wien, Fachrichtung Hochbau, wo damals Freihandzeichnen und Kunst zur Ausbildung zählten. Nach der Matura arbeitete er bei der Stadt Wien und legte 1969 die Baumeisterprüfung ab. 1997 wurde Ing. Robert Schörg mit dem Kulturpreis der Stadtgemeinde Klosterneuburg ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Ehrenring der Kleinen Zeitung.

28. September bis 3. November 2019
Werkschau der Malakademie Klosterneuburg

5. Oktober bis 3. November 2019
Georg Koenigstein: „Farbräume“ – Malerei und Druckgrafik

28. November 2019 bis 26. Jänner 2020
Werkschau Anneke Hodel-Onstein

28. November 2019 bis 6. September 2020
Geschichte, Gebäude und Kulisse - Der Rathausplatz Klosterneuburg

Der Rathausplatz in Klosterneuburg hat eine mehr als 2000-jährige Geschichte, die Univ.-Prof. Dr. Johannes-Wolfgang Neugebauer 1999-2003 im Zuge von Grabungsarbeiten erforschte. Die Ausstellung dokumentiert die Historie einzelner Häuser, den Wandel des Platzes als wichtiger Wirtschaftsstandort, Treff- und Veranstaltungsort einst und jetzt u. v. m. Ab Herbst wird ein neues Modell, des Platzes in der Dauerausstellung zu sehen sein.

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Stiftsmuseum Klosterneuburg

Bis 17. November 2019
Des Kaisers neuer Heiliger

Eine Ausstellung mit unkonventionellen Ideen, bei der man trotzdem viel lernen kann. Wissenschaftlich fundiert und von jungen Teams mitgestaltet, präsentiert Stift Klosterneuburg seine heurige Jahresausstellung "Des Kaisers neuer Heiliger". Der Kaiser ist Maximilian I. (1459-1519), der Heilige Leopold III. (1073-1136).

Hausmannstetter Urbar, 1513
Missale, 1485

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Der Titel erinnert das Märchen "Des Kaisers neue Kleider", in dem es um die Täuschung eines Herrschers und seines Hofstaats geht. Das literarische Motiv wird ähnlich auch mit Dil Ulenspiegel (Till Eulenspiegel) in Verbindung gebracht, dessen Schwanksammlung um 1510 erschien. In Klosterneuburg lädt Till Eulenspiegel ein, die Ausstellung und die App "DesKaisersNeuerHeiliger" zu besuchen. In der Geschichte sollte Till die Genealogie des hessischen Landgrafen an die Wand malen. Er wird gut bezahlt und verpflegt, erfüllt den Auftrag aber nicht. Als der Landgraf das Werk begutachten will, erklärt der Schalk, nur wer ehrlicher Abstammung sei, könne es sehen. Bis der Schwindel durchschaut ist, ist Till längst verschwunden. Der Schwank kritisiert das Interesse an genealogischen Projekten, die unter Maximilian I. einen Höhepunkt erreichten. Dabei wollte man die Geschichte der eigenen Familie mit denen möglichst vieler Adeliger verknüpfen. Das Ziel war, Herrschafts- und Machtansprüche zu legitimieren und zu repräsentieren. Für die Habsburger waren die Babenberger wichtig als Vorfahren, besonders Markgraf Leopold III. Als Heiliger sollte er die Verwandtschaftsbeziehungen des Hauses Habsburg bis in den Himmel suggerieren.

Den Babenberger-Stammbaum gab das Stift Klosterneuburg anlässlich der 1485 erfolgten Heiligsprechung in Auftrag. Das um 1490 entstandene, acht Meter breite und vier Meter hohe Tafelbild ist das Herzstück des Stiftsmuseums - und der Ausstellung. Das Triptychon zeigt 27 männliche Babenberger und 46 ihrer Gattinnen und Töchter. Es war nicht das einzige Medium, mit dem das Kloster seinen Stifter und seine Familie dem Publikum bekannt machen wollte. Die Genealogie geht auf die Forschungen des geistlichen Historikers Ladislaus Sunthaym zurück. Sein Text, versehen mit großartigen Initialen, wurde auf acht große Pergamentfolien geschrieben und in der Nähe des Leopoldsgrabes aufgestellt. In der Ausstellung kann man diese faszinierenden Originale ebenso betrachten wie eine getreue Abschrift der Sunthaym-Tafeln aus dem 18. Jahrhundert. Eine 1491 gedruckte Inkunabel übersetzte die Sunthaym-Genealogie in das neue Medium des Buchdrucks.

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Vom Tod bis zur Heiligsprechung Leopold III. vergingen dreieinhalb Jahrhunderte. Schon Kaiser Maximilians Vater, Friedrich III. (1415-1493) hatte die Kanonisation gefördert. Den letzten Akt der Heiligsprechung, die Translation der Reliquien, sollte er nicht mehr erleben. Für Maximilian war dieser Akt besonders wichtig. Von Belgien aus gab er die Anweisung, das Stift solle so lange mit den Feierlichkeiten warten, bis er persönlich teilnehmen konnte - was erst 1506 geschah. Dieses Dokument zählt ebenso zu den rund 80 Exponaten der großartigen Ausstellung, wie die Heiligsprechungsurkunde aus dem Jahr 1485 und der Reliquienschrein aus dem 19. Jahrhundert.

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Die Ausstellung erstreckt sich über den Eingangsbereich der Sala terrena und das Stiftsmuseum. Die untere Ebene widmet sich dem spätmittelalterlichen Österreich. Gesiegelte Pergamenturkunden, kostbar illuminierte Bücher und die berühmten Leopold-Tafeln von Rueland Frueauf (1505) sind hier die Highlights.

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Am Aufgang zum zweiten Teil steht ein Kunstwerk des Wiener Bildhauers Götz Bury. Besucher dürfen auf dem Thron mit den kaiserlichen Insignien Platz nehmen. Nach der augenzwinkernden Intervention geht es weiter in die Museumsräume. Für die Ausstellung umgestaltet, stehen hier der Babenberger-Stammbaum und die Sunthaym-Tafeln im Mittelpunkt, ergänzt durch weitere Dokumente, Drucke, Münzen, Gemälde und Interventionen. Ein finsterer Gang führt zum Finale, das an den legendären, mit Büchern gefüllten Sarg Maximilians erinnert, den er in den letzten Jahren auf Reisen mitführte. Überall sind interaktive Stationen eingerichtet. Wer es beherrscht, kann auch mit seinem Smartphone Informationen und kreativ-spielerische Impulse bekommen. Die Applikationen wurden von einer Gruppe der Fachhochschule St. Pölten im Rahmen des G-Projekts MEETuEX erarbeitet. Andere Studierende, Mitglieder des DOC-Teams "Performanz von Heiligkeit" wirkte bei der Ausstellung und am Katalog mit. Die Wiener Grafikerin Eva Pöll gestaltete die Wandflächen mit großformatigen Kalligraphien - hier war kein Till Eulenspiegel am Werk.

Alle Fotos: Doris Wolf


Ausstellungsort: Galerie der Moderne'

Bis 30. November 2019
Himmlische Musik und Tänze des Todes

Die Galerie der Moderne geht in ihre sechste Saison. 2019 sind „Himmlische Musik und Tänze des Todes“ das Thema der Galerie. Den Himmel assoziiert man traditionell mit Musik, Gesang der Engel, begleitet von Harfen und Schalmeien. Dem gegenüber steht auf der Erde der Knochenmann Tod mit seiner Fiedel, der die Menschheit zum Tanz bittet. Diese traditionellen Bilder faszinieren auch moderne Künstler und inspirieren sie zu außergewöhnlichen Werken.

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Redaktion: hmw