Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast

Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

bitte beachten Sie auch:
--> Ausstellungen in Niederösterreich (Auswahl) - aktuell & Vorschau



Albertina

Bis 1. Dezember 2019
Maria Lassnig

Retrospektive zum 100. Geburtstag

Bild 'Albertina Hase'

Bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.






Bis 26. Jänner 2020
Zeichnungen der Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich so eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben. Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung - 1200 Zeichnungen - als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina zeigt eine Auswahl.

Bis 19. Jänner 2020
Arnulf Rainer. Eine Hommage

Anlässlich des 90. Geburtstags von Arnulf Rainer präsentiert die Albertina eine Auswahl aus ihren umfangreichen Beständen des Künstlers. Im Mittelpunkt stehen Beispiele der frühen Übermalungen und Kreuze, eine Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der „Face Farces“, sowie eine Serie von "Schleierbildern".

31. Jänner bis 10. Mai 2020
Wilhelm Leibl – Gut sehen ist alles!

Gefördert von Courbet, beeinflusst von Manet und geschätzt von van Gogh, gehört Wilhelm Leibl (1844–1900) zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug von der Stadt aufs Land begründete er eine moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit über der Idylle und der Erzählfreude der traditionellen Genremalerei steht. Richtschnur war für Leibl nicht, dass ein Modell schön, sondern dass es „gut gesehen“ wurde. Die Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, der Schweiz und den USA entstand in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

12. Februar bis 10. Mai 2020
Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel

Die Ausstellung widmet sich den ersten 70 Jahren der Radierung, von ihren Anfängen in der Dürerzeit bis in die Epoche Bruegels. Sie zeigt 125 Radierungen sowie Zeichnungen, Druckplatten und illustrierte Bücher. Die Schau entstand in Kooperation mit dem Metropolitan Museum in New York.

Bild 'Albertina Hodler'

22. Februar bis 24. Mai 2020
Cézanne, Matisse, Hodler. Die Sammlung Hahnloser

Die Sammlung Hahnloser, eine der bedeutendsten Privatsammlungen der französischen Moderne, entstand zwischen 1905 und 1936 im freundschaftlichen Austausch zwischen dem Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler und ihren Künstlerfreunden. Zu diesen zählten Pierre Bonnard, Ferdinand Hodler, Henri Matisse und Félix Vallotton. Später wurden auch deren Vorläufer Cézanne, Renoir, Toulouse-Lautrec, Van Gogh u.a. Teil der Sammlung. 120 Werke geben in der Frühjahrsausstellung 2020 der Albertina einen Überblick dieser international einzigartige Kollektion der Moderne.

1. Mai bis 6. September 2020
Xenia Hausner. TRUE LIES

Xenia Hauser gilt als eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Aspekt der Inszenierung. Für ihre Bilder konstruiert die Künstlerin, die früher als Bühnenbildnerin tätig war, räumliche Settings in ihrem Atelier. In einem vorwiegend weiblichen Kosmos lösen sich die Figuren von der ursprünglichen Person und nehmen eine eigene Rolle in Hausners Geschichten ein. Die Fiktion ermöglicht ihr, mit geschärftem Blick dem wahren Kern offenzulegen. Die Retrospektive präsentiert frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren und reicht bis zur jüngsten Exiles-Serie.

18. September 2020 bis 10. Jänner 2021
Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Amedeo Modigliani (*1884 in Livorno; † 1920 in Paris) zählt als Maler, Zeichner und Bildhauer zu den bedeutendsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Modigliani kommt 1906 nach Paris, als Picasso in Auseinandersetzung mit iberischer und afrikanischer Plastik an Les Demoiselles d’Avignon zu arbeiten beginnt. Dieses Werk macht Picasso berühmt, bereitet dem Kubismus den Weg und beeindruckt Modigliani nachhaltig. Zwischen Picasso und dem noch unbekannten Modigliani entwickelt sich eine wechselseitige Bewunderung, in deren Zentrum die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem „Primitivismus“ steht.

Homepage



Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 19. Jänner 2020
Wolfgang Paalen: Österreichischer Surrealist in Paris und Mexiko

Wolfgang Paalen (1905–1959) wurde in Wien geboren. 1929 führte ihn sein Weg nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss. Dort entwickelte er die Technik der „Fumage“: Mit Kerzenrauch malte er auf leerer Leinwand, Holz oder Papier halluzinatorische Motive, die er teils mit Ölfarbe assoziativ fortsetzte. Mit Marcel Duchamp, Man Ray und Salvador Dalí gestaltete er 1938 die bahnbrechende Surrealismusausstellung in der Pariser Galerie Beaux-Arts. Auf Einladung von Frida Kahlo flüchtete er im Zweiten Weltkrieg nach Mexiko. Dort entwickelte er seine Technik weiter und gab die einflussreiche Kunstzeitschrift DYN heraus. Seine Texte inspirierten junge Vertreter der amerikanischen expressiv-abstrakten Malerei wie Robert Motherwell, Jackson Pollock, Barnett Newman und Mark Rothko.

(C) H. & J. Kandl, 2018

Bis 19. Jänner 2020
Johanna Kandl: Material. Womit gemalt wird und warum

Bilder erzählen Geschichten. Sie tun dies über Form und Inhalt, aber auch über ihre Materialität. Die verwendeten Mal- und Farbmittel, ihre Herkunft und die Art ihrer Gewinnung vermitteln parallel zum Bildsujet oft spannende Inhalte. Die österreichische Künstlerin Johanna Kandl widmet sich dieser Inhaltsebene, indem sie ihre eigenen Werke mit zahlreichen Gemälden aus der Sammlung des Belvedere sowie mit in der Malerei verwendeten Grundstoffen in Beziehung setzt.

14. Februar bis 1. Juni 2020
Into The Night. Die Avantgarde im Nachtcafé

Nachtclubs, Cafés, Bars oder Kabaretts waren wichtige Dreh- und Angelpunkte der Moderne und boten eine Plattform des kreativen Ideenaustauschs zwischen Malerei und Grafik, Architektur, Design, Literatur, Tanz und Musik. Die Ausstellung betrachtet zahlreiche dieser Schauplätze weltweit. Den Schlusspunkt bilden die Mbari Clubs, die Anfang der 1960er in Ibadan und Oshogbo, Nigeria, gegründet wurden, sowie der 1966 in Teheran eröffnete Künstlerclub Rasht 29.

Bis 7. März 2021
Dali - Freud

Das erste und einzige Treffen von Salvador Dalí und Sigmund Freud kam im Herbst 1938 auf Vermittlung von Stefan Zweig und Edward James zustande. Die Schau zeigt den Einfluss des Psychoanalytikers auf das Werk Dalís.

1. Februar bis 31. Mai 2021
Klimt. Inspired by Monet, Van Gogh, Matisse …

Die Ausstellung entstand in mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam. Achtzig Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen ermöglichen Vergleiche der Bilder von Gustav Klimt mit Kunstwerken, die ihn inspiriert haben, wie Arbeiten von Alma-Tadema, MacDonald-Macintosh, Toorop, Whistler, Monet, Rodin, van Gogh und Matisse.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 6. Jänner 2020
Josef Ignaz Mildorfer

Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers und Freskanten Josef Ignaz Mildorfer (1719–75) würdigt das Belvedere den Künstler im Herbst 2019 mit einer Ausstellung in der Reihe IM BLICK. 1751 bis 1759, wirkte der Tiroler Künstler als Professor für Malerei an der Wiener Kunstakademie. Dadurch trug er entscheidend zur Herausbildung des ausdrucksstarken, „Wiener Akademiestils“ bei. Franz Anton Maulbertsch (1724–96) zählte zu seinen Schülern. Die prominesten Auftraggeber Mildorfers waren Kaiserpaar Maria Theresia (1717–80) und Franz I. Stephan (1708–65). Für sie malte er Fresken im Menageriepavillon in Schönbrunn und in der Kapuzinergruft . Außer für aristokratische Auftraggeber – Herzogin Maria Theresia Felicitas von Savoyen (1694–1772), geb. Liechtenstein oder die Esterházys – arbeitete Mildorfer auch für Stifte und Kirchen sowie für eine neue Käuferschicht: das sich herausbildende Bürgertum.

18. September 2020 bis 10. Jänner 2021
Walter Pichler. Alte Figur

Walter Pichlers 1960 bis 1963 entstandene "Alte Figur" wird in der Reihe Carlone Contemporary präsentiert. Mit "Alte Figur" nimmt Pichler das Hauptthema seiner späteren Arbeit vorweg, Raum, Skulptur, Material und Zeit als Einklang zu konzipieren.

Bild 'Belvedere Mondsee'

7. Februar bis 17. Mai 2020
Meister von Mondsee

Der Meister von Mondsee zählt zu den bedeutendsten Malern des Spätmittelalters in Österreich. Die Ausstellung "Im Blick" vereint erstmals das gesamte Ensemble seines Mondseer Altars und beleuchtet das Werk im kunst- und kulturhistorischen Kontext.

Ab 20. Februar 2020
Renate Bertlmann

Die Multimediakünstlerin Renate Bertlmann schuf für den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig 2019 ein Feld roter Messer-Rosen. Die Blüten aus Muranoglas tragen messerscharfe Klingen im Blütenkelch. Sie versinnbildlichen den Gegensatz zwischen Fragilität und Aggression.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 12. Jänner 2020
Henrike Naumann

Henrike Naumann (* 1984) wuchs in Zwickau auf, als das politische Ende der DDR nahte. Die Erfahrungen ihrer Jugend zwischen Hedonismus, Konsumkultur und erstarkendem Rechtsradikalismus verarbeitete sie zu immersiven Installationen.

Bis 12. Jänner 2020
Josef Bauer: Taktile Poesie

Der 1934 in Wels geborene Josef Bauer gehört zu den wesentlichen Protagonisten der konzeptuellen Kunst in Österreich seit den 1960er-Jahren. Im Umkreis der Wiener Gruppe mit den Poeten Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner und Oswald Wiener entwickelte er eine skulpturale Sprache, die Körper und Objekte in Beziehung setzt. Bauer bezeichnet seine Installationen, Gemälde und Objekte als „taktile Poesie“, also berührbare Poesie.

22. November 2019 bis 23. Februar 2020
Eva Grubinger

Eva Grubinger, 1970 in Salzburg geboren, beschäftigt sich mit der Wahrnehmung scheinbar bekannter Dinge, die sie mittels Vergrößerung, Materialänderung oder Dekontextualisierung verfremdet. Für die Ausstellung im Belvedere 21 konzipiert Grubinger eine Reihe neuer Werke rund um das Thema Meuterei als Ausgangspunkt für grundlegende gesellschaftliche Umwälzungen.

31. Jänner bis 24. Mai 2020
Herbert Brandl: Exposed to Painting

30. April bis 27. September 2020
Ugo Rondinone

Homepage



Dommuseum Wien

Bild '19 Dom Familie'

Bis 30. August 2020
Family Matters

Die epochenübergreifende Schau geht der Frage nach, wie sich unterschiedliche Familienkonstellationen, ihre Bedingungen und Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft in der Kunst spiegeln. Mit Arbeiten und Werken von: Uli Aigner, Iris Andraschek, Hans Op de Beeck, Werner Berg, Elinor Carucci, Gonzales Coques, Josef Franz Danhauser, Carola Dertnig, Johannes Deutsch, Christian Eisenberger, Valie Export, Peter Fendi, Weronika Gesicka, Leander Kaiser, Anton Grassi / Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Angelica Kauffmann, Käthe Kollwitz, Nina Kovacheva, Maria Lassnig, Iris Legendre, Ferdinand Mallitsch, Katharina Mayer, Diodato Massimo, Ron Mueck, Johann Nepomuk Passini, Giovanni Battista Pittoni, Sam Jinks, Johann Matthias Ranftl, Neo Rauch, Judith Samen, August Sander, Johann Martin ("Kremser") Schmidt, Schottenmeister, Annegret Soltau, Carl Spitzweg, Leopold Stöber, Domenico Robusti, gen. Tintoretto, Dirk Vellert, Ferdinand Georg Waldmüller.

Homepage



Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Dänemark'

Bis 12. Jänner 2020
Dänisches Design seit 1900

Dänisches Design hat die europäische Produkt- und Wohnkultur ganzer Generationen geprägt – vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo sich »MADE IN DENMARK« als internationales Markenzeichen etablieren konnte. Die Ausstellung zeigt sowohl die Vorläufer des dänischen Designwunders als auch die Entwicklungen seit der Postmoderne. Möbel, Keramik, Porzellan, Glas und Silber stehen im Mittelpunkt der Präsentation.

Homepage



Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bild '19 Ephrussi'
Bis 8. März 2020
Die Ephrussis. Eine Zeitreise
Die Ausstellung behandelt das Schicksal der ursprünglich aus Russland stammenden Familie Ephrussi und ihren freiwilligen und unfreiwilligen Reisen zwischen Russland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, den USA, Mexiko, Japan und anderen Ländern. Die Familie pflegte Beziehungen zu Künstler- und Intellektuellenkreisen in Odessa, St. Petersburg, Wien, Berlin, Paris, London, Madrid und anderen Orten. Kernstück der Ausstellung bildet das Familienarchiv der Ephrussis, das die Familie de Waal dem Jüdischen Museum schenkte, sowie 157 Netsukes, kleine japanische Schnitzfiguren, als Leihgabe.

22. Jänner bis 1. Juni 2020
Wir bitten zum Tanz. Der Wiener Cafetier Otto Pollack

Das Café Palmhof befand sich in der Mariahilferstraße 135 im 15. Gemeindebezirk und wurde ab 1919 von Otto Pollak (1894–1978) und seinem Bruder Karl (1889–1943) betrieben. Die beiden Brüder machten das Palmhof zu einem populären Wiener Treffpunkt. Sie führten es tagsüber als Kaffeehaus, abends fanden regelmäßig Konzerte, Tanzveranstaltungen und gesellschaftliche Ereignisse statt. Aus dem Palmhof gab es regelmäßig Live-Übertragungen durch die RAVAG (Radio Verkehrs AG). Die ausgestellten Dokumente und Objekte aus dem Nachlass von Otto Pollak lassen seine Persönlichkeit und das gesellschaftliche Umfeld wieder aufleben und erinnern an das Wien, das Ludwig Hirschfeld in seinem legendären Reiseführer „Was nicht im Baedeker steht“ (1927) beschreibt.

25. März bis 4. Oktober 2020
Jedermanns Juden - 100 Jahre Salzburger Festspiele

Im Zentrum der Ausstellung stehen einige noch nie gezeigte Objekte aus dem Nachlass von Max Reinhardt und Kunstwerke, die den Aufstieg der Festspiele bis heute, sowie die Lebenswege der verschiedenen handelnden Personen, ihre Karrieren und Fluchtwege nachzeichnen.

10. Juni bis 22. November 2020
Hans Kelsen Proudly Presents: 100 Jahre österreichische Bundesverfassung

Die Ausstellung würdigt, aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der österreichischen Bundesverfassung, deren Architekten und stellt sein Leben und Werk in den Mittelpunkt.

21. Oktober 2020 bis 25. April 2021
Die Wiener in China. Fluchtpunkt Shanghai

Shanghai, die „Stadt über dem Meer“ wurde für viele österreichische Juden und Jüdinnen die letzte Hoffnung auf Zuflucht. Die fremde neue Heimat stellte die meisten Flüchtlinge vor große Herausforderungen. Doch schnell organisierten sich die Wiener in China ein „Little Vienna“, in dem es neben Restaurants, wie dem „Weißen Rössl“, Kaffeehäuser mit Wiener Mehlspeis- und Kaffeespezialitäten, Würstelstände sowie Heurigen gab. Sportvereine und Zeitungen wurden gegründet, und die vielen geflüchteten Künstlerinnen und Künstler sorgten für ein vielfältiges Angebot an Musikabenden, Operetten, Kabarett- und Theateraufführungen. Einige kehrten nach 1945 nach Österreich zurück, dies bedeutete einen völligen Neuanfang in einer veränderten Welt.

Ausstellungort: Museum Judenplatz

27. November 2019 bis 10. Mai 2020
Lady Bluetooth Hedy Lamarr

Geboren 1914 in Wien als Hedwig Kiesler, Tochter eines Bankdirektors und einer Konzertpianistin, heiratete sie einen Waffenhändler. Sie verließ ihn 1937, wo sie als „schönsten Frau der Welt“ gefeiert wurde. Während ihre Starkarriere verblasste und die exzentrische Diva einsam starb, wurde ihre Erfindung des Frequenzsprungverfahrens berühmt. Gemeinsam mit dem Komponisten George Antheil erhielt sie 1942 das Patent für die Erfindung, ohne die Mobiltelefonie, WLAN oder Bluetooth undenkbar wären.

20. Mai bis 8. November 2020
Jugend ohne Heimat - Kindertransporte aus Wien

Bis 30. Mai 2021
Jewgeni Chaldej. Der Fotograf der Befreiung

75 Jahre nach dem Ende Zweiten Weltkriegs präsentiert die Ausstellung Fotos des sowjetischen Kriegsreporters Jewgeni Chaldej (1917–1997). Sie zeigen Sowjetsoldaten auf dem Dach des Wiener Rathauses, den brennenden Dachstuhl des Stephansdoms, Propagandaplakate oder Soldaten bei Kranzniederlegungen. Einige seiner Fotos waren Schnappschüsse, andere wurden bewusst inszeniert, um eine politische Botschaft zu vermitteln.

Homepage



Bild '19 Kunsthaus'

Kunst Haus Wien

Bis 12. Jänner 2020
Martin Roth: In October 2019 I listened to animals imitating humans

Das Beziehungsgeflecht von Mensch – Pflanze – Tier bzw. von Menschlichem und Nicht-Menschlichem wird kompromisslos neu betrachtet

Bis 16. Februar 2020
Street. Life. Photography

Die Ausstellung umfasst 52 fotografische Positionen mit über 320 Werken, die in kaleidoskopartig angelegten Kapiteln zentrale Themenfelder der Street Photography behandeln: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Anonymity und Alienation.

Homepage



Kunsthistorisches Museum

Bild '19 KHM'

Bis 6. Jänner 2020
Jan van Eyck: "Als Ich Can"

Aufgrund seines virtuosen Umgangs mit Ölmalerei und der Verbindung von Realismus mit brillanten Farben gilt Jan van Eyck (um 1390–1441), der bevorzugte Hofmaler Herzog Philipps des Guten von Burgund (1396–1467), als bahnbrechender Meister. Bereits zu Lebzeiten zu höchstem Ruhm gelangt, wurde er bald in ganz Europa als Begründer der niederländischen Malerei gefeiert.


Bis 19. Jänner 2020
Caravaggio & Bernini

Im Zentrum der großen, international angelegten Ausstellung steht das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680). Mit rund sechzig Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil für Furore sorgten. Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen Umwälzungen in Rom zwischen 1600 und 1640, die weitreichende Auswirkungen auf Europa hatten. Charakteristisch für das Frühbarock war eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca).

Bis 19. Jänner 2020
Klaus Mosettig – The David Plates

Zeitgleich mit der Ausstellung Caravaggio & Bernini präsentiert das Kunsthistorische Museum im Bassano Saal eine neue Werkserie des österreichischen Künstlers Klaus Mosettig. Seine 15-teilige Serie The David Plates basiert auf Röntgenaufnahmen von Caravaggios Gemälde David mit dem Haupt des Goliath.

Homepage



Leopold Museum

Bis 20.Jänner 2020
Richard Gerstl

Richard Gerstl (1883-1908) gilt als der erste österreichische Expressionist, der noch vor Egon Schiele und Oskar Kokoschka ein Œuvre voller stilistischer Neuerungen schuf. 25 Jahre nach der letzten monografischen Schau in Österreich widmet das Leopold Museum dem Künstler eine umfassende Präsentation, die auf den hervorragenden Werken der eigenen Sammlung aufbaut. Zudem wird erstmals eine vertiefende Auseinandersetzung mit Vorbildern und Zeitgenossen Gerstls - Edvard Munch, Vincent van Gogh, Pierre Bonnard oder Lovis Corinth - angestrebt. Sein Werk inspirierte KünstlerInnen der Gegenwart wie Martha Jungwirth, Georg Baselitz und Paul McCarthy.

Bis 20. April 2020
Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel, Beobachten hieß Empfinden. Mitglieder der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ strebten als Gegenwelt zur industrialisierten Gesellschaft und ihren Konventionen eine naturbezogene Lebensreform an. Währenddessen begab sich der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs "Der Blaue Reiter" auf die Suche nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning sind erstmals in Wienzu sehen, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.

Friedensreich Hundertwasser, 224 Le grand chemin, St. Mandé/Seine, 1955 © Belvedere, Wien © 2019 Namida AG, Glarus, Schweiz

21. Februar bis 31. August 2019
Hundertwasser – Schiele: Imagine Tomorrow

Am 19. Februar 2020 jährt sich der Todestag Friedensreich Hundertwassers (1928–2000) zum 20. Mal. Als Maler, Vorkämpfer der Ökologiebewegung und Gestalter von Lebensräumen prägte er die Kunst des 20. Jahrhunderts über die Grenzen Österreichs hinaus. Bisher wenig beachtet ist dessen lebenslange Begeisterung für das Werk und die Person Egon Schieles (1890–1918). Hundertwasser entdeckte Schiele bereits als Jugendlicher im Wien der Nachkriegszeit. Die große Frühjahrsausstellung des Leopold Museum zeigt erstmals einen Dialog zwischen den beiden Künstlern.


Homepage



MAK - Museum für Angewandte Kunst

(c) Andrew Archer

Bis 16. Februar 2020
Kuniyoshi. Design und Entertainment im japanischen Farbholzschnitt

Das MAK, das über eine umfassende Sammlung japanischer Farbholzschnitte verfügt, zeigt eine Auswahl von Werken von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861). Thematisiert wird die Zusammenarbeit Kuniyoshis mit zeitgenössischen Künstlern wie Hiroshige und Kunisada sowie seine Wirkung auf Thematik und Stil der folgenden Generationen - bis hin zu Manga und Anime. Am Ende der Edo-Zeit (1603–1868) entstanden – oft in Kooperation mit der Unterhaltungsindustrie – künstlerisch und technisch bahnbrechende Drucke, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Neu war die Verwendung synthetisch hergestellter Farben, wie „Preußischblau“, die sich in der Serie "36 Ansichten des Berges Fuji "(nach 1830) von Katsushika Hokusai (1760–1849) finden.

Gleichzeitig präsentiert die Schau "Ukiyoenow. Tradition und Experiment" eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit den klassischen Farbholzschnitten. Der Maler und Illustrator Masumi Ishikawa (geb. 1978 in Tokyo) und der Grafikdesigner Andrew Archer (geb. 1986 in Auckland) kombinieren traditionelle Motive und Techniken mit neuen Themen und Möglichkeiten der Digitalisierung. Ziel ihres Projekts ist die Wiederbelebung des Ukiyoe. Die Arbeiten sind erstmals in Europa zu sehen.

Bis 1. März 2020
100 beste Plakate

2 353 Plakate gingen beim Wettbewerb "100 Beste Plakate" ein. 695 Entwürfe von 251 EinreicherInnen (davon 105 aus Deutschland, 129 aus der Schweiz und 17 aus Österreich) wurden von einer internationalen Jury bewertet. Sie prämiierte 42 aus Deutschland, 54 aus der Schweiz und vier aus Österreich. Die österreichischen Gewinnersujets werben für einen Film, Ketchup, Salz und einen Radiosender.

Bis 29. März 2020 Sitzen 69 Revisited

1969 präsentierte das Österreichische Museum für angewandte Kunst in der Möbelausstellung Sitzen 69 gediegene „Tischlersessel“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich. Nach 50 Jahren greift das MAK das Thema noch einmal auf und vergleicht die aus Holz in Handarbeit gefertigten Sessel mit Möbelobjekten, die zum Inbegriff popig-alternativer und utopischer Wohnkonzepte wurden, wie der Panton Chair (1967) oder der Fauteuil Galaxy (1966) von Walter Pichler. Rund 45 Objekte aus der MAK-Sammlung vermitteln einen Einblick in die zeitgenössische Konsumgüterproduktion der 1960er Jahre.

18. Dezember 2019 bis 13. April 2020
Bugholz, Vielschichtig: Thonet und das moderne Möbeldesign

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Unternehmens Thonet präsentiert das MAK eine umfassende Ausstellung zu den Möbeln der Moderne. 1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien um: Hier konnte er die von ihm entwickelten Bugholzmöbel perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Stuhl Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute weltweit meistverkauften Möbelstücke, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs.

(c)MAK

Bis 17. Mai 2020
Otto Prutscher. Allgestalter der Wiener Moderne

Siebzig Jahre nach seinem Tod und mehr als zwanzig Jahre nach der letzten großen Ausstellung in Wien präsentiert das MAK das Werk von Otto Prutscher (1880–1949) neu. Die Schau beleuchtet die Rollen, die Prutscher als Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund – für die Entwicklung der Wiener Moderne spielte. Prutschers Vermächtnis umfasst u. a. über 50 Bauwerke (Villen, Wohnhäuser, Portale), rund 50 Ausstellungen, die er künstlerisch und organisatorisch gestaltete oder mitgestaltete, ca. 170 Einrichtungen, über 300 Entwürfe von Einrichtungen sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren.

27. Mai bis 20. September 2020
Die Frauen der Wiener Werkstätte
Das Schaffen der Künstler der Wiener Werkstätte (WW) ist weltweit bekannt. Während Josef Hoffmann, Koloman Moser und Dagobert Peche bereits vielfach durch umfassende Publikationen und große Ausstellungen gewürdigt wurden, galt den Künstlerinnen der WW bisher nur vereinzelt Interesse. Die Keramikerinnen Gudrun Baudisch oder Vally Wieselthier sind bekannt, auch von Mathilde Flögl, Hilde Jesser, Maria Likarz oder Felice Rix hat man schon gehört, aber wer waren Martha Alber, Karoline Fink oder Paula Lustig?

Homepage



Mozarthaus Vienna

Bis 26. Jänner 2020
Mozart: Reisender in Europa

95 Prozent der Besucher des Wiener Mozarthauses kommen von auswärts, und auch der Komponist war viel unterwegs. Die neue Jahresausstellung - aus Beständen des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde - widmet sich den Reisen Wolfgang Amadeus Mozarts. Schon als "Wunderkind" viel unterwegs, machte er mit der europäischen Musikszene Bekanntschaft. Er lernte fremde Sprachen, Speisen und Lebensgewohnheiten kennen. Die vielen Auftritte an Adelshöfen gaben ihm Sicherheit im gesellschaftlichen Umgang. Anregungen von den Reisen fanden in vielen Werken ihren Niederschlag.

Homepage



Naturhistorisches Museum

Bis 30. März 2020
Japan und das Naturhistorische Museum Wien – eine Erfolgsgeschichte

Zum Jubiläumsjahr "Japan Austria 2019" führt ein Pfad in den Sälen 26-28, 30-31, 36 und 39 zu ausgewählten Exponaten aus Japan führt . Highlights sind zwei seltene Tieseehaie, die das NHM zum Jubiläum vom Kanagawa Prefectural Museum of Natural History als Geschenk erhielt. Der Beginn der wissenschatlichen Beziehungen war die österreichische Ostasienexpedition (1869 – 1870). Der prominenteste Nutzer der Wiener Sammlungen war der japanische Kaiser, Tenno Akihito, ein angesehener Biologe.

Bild 'NHM Mond'

Bis 1. Juni 2020
Der Mond. Sehnsucht, Kunst und Wissenschaft

50 Jahre nach der Mondlandung dreht sich im Herbst sich im Naturhistorischen Museum Wien alles um den Erdtrabanten. Als Blickfang für die Sonderausstellung wird Luke Jerrams „Mond-Ballon“ mit vier Metern Durchmesser in der Kuppelhalle installiert. Anhand von NASA-Aufnahmen der Mondoberfläche baute der britische Künstler den Mond im Maßstab 1:500.000 nach. Jeder Zentimeter auf der Skulptur repräsentiert 7 Kilometer auf der Oberfläche. Nach Stationen bei Festivals und in Museen in den USA, Großbritannien, Italien und Deutschland ist die Installation von 2. bis 7. und ab 30. Oktober im Naturhistorischen Museum zu sehen.


Homepage



Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild 'ONB LvB'

19. Dezember 2019 bis 19. April 2020
Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken

Die Österreichische Nationalbibliothek zeigt im Prunksaal die erste Ausstellung zum "Beethovenjahr" 2020. Die Begegnungen Ludwig van Beethovens (1770-1827) mit seinen Lehrern, Schülern, Musikern und Mäzenen, mit Frauen Freunden und seiner Familie stehen dabei für seine „Menschenwelt“. Die Sonderschau zeigt zahlreiche Originalbriefe aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Für den „Götterfunken“ seines Schaffens stehen Originalhandschriften von Werken, die bis heute zum klassischen Kanon gehören wie das Violinkonzert op. 61, die „Frühlingssonate“ op. 24 oder das Streichquartett op. 95. Zusätzlich ist in den ersten drei Monaten der Ausstellung ein Teil der 9. Symphonie – mit den berühmten Textworten „Freude schöner Götterfunken“ - zu sehen. Diese wertvolle Handschrift, die zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählt, ist eine Leihgabe der Staatsbibliothek zu Berlin und wird zum ersten Mal in Österreich ausgestellt.

Ausstellungsort: Literaturmuseum

F. Mortons Schreibmaschine, Pressefoto: ÖNB

Bis 16. Februar 2020
Wien. Eine Stadt im Spiegel der Literatur

In vielen Werken der österreichischen Literatur ist Wien Schauplatz des Geschehens. Das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek lässt eine Stadt aus Wörtern, Bildern und Tönen entdecken – in raumgreifenden Inszenierungen und anhand von über 300 Objekten, die sich zum überwiegenden Teil in den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek befinden. Manuskripte, Typoskripte, Buchobjekte, persönlichen Dokumente, Fotografien und Zeichnungen stammen von mehr als 40 AutorInnen. Das erste Kapitel der Ausstellung, „Wienblicke“, lädt dazu ein, die Stadt anders zu sehen und ihr neu zu begegnen. Die Peripherie ist Thema einer Literatur, die räumliche und soziale Ränder zusammendenkt. Nicht wenige Figuren in Wien-Texten sind leidenschaftliche Fußgänger. Im Gehen sammeln sie Eindrücke. "Tatort Wien" handelt von verfilmten Kriminalstorys. „Vergessenshauptstadt“ (Robert Schindel) enthält autobiografische Erinnerungsbücher von EmigrantInnen und Überlebenden des Nationalsozialismus. Ein Gedächtnisort ist die „Ewigkeitsgasse“ des als Fritz Mandelbaum in Wien geborenen, nach der Emigration in New York lebenden Schriftstellers Frederic Morton. Sein Vorlass wird hier zum ersten Mal exemplarisch ausgestellt. Zur Ausstellung ist ein illustriertes Begleitbuch erschienen.

Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Bis 12. Jänner 2020
In vino Veritas. Wein im alten Ägypten

Homepage



Österreichisches Museum für Volkskunde

Bild 'VK Glas'

Bis 15. Dezember 2019
Annagelb und Eleonorengrün. Die Faszination des Uranglases

Seit den 1830er Jahren produzierte der böhmische Glashüttenbesitzer Josef Riedel gelb und grün gefärbte Gläser, die im UV-Licht faszinierend floureszierend wirken. Ein Teil der gezeigten Objekte entstand durch Blasen in hölzerne Formen, Dekore wurden ´mit der Hand geätzt. Die Herstellung von Pressglas förderte in der 2.Hälfte des 19. Jh. die Verbreitung von Uranglas für Alltagsobjekte.

17. Dezember 2019 bis 19. Jänner 2020
Ein gutes neues Jahr! Glücksbringer aus der Sammlung des Volkskundemuseums 2. Teil

Die Ausstellungen in der Passage sind frei zugänglich.

29. November 2019 bis 12. Jänner 2020
Da bin ich gerne dabei. 15 Jahre Freiwilligenarbeit im Volkskundemuseum Wien

Die "ARGE Schneeball" umfasst durchschnittlich 30 Mitglieder und leistet jährlich mehr als 2000 Stunden freiwilliger Mitarbeit. Meist sind es Personen in der nachberuflichen Lebensphase, die ihr Wissen dem Museum zur Verfügung stellen und im "Schneeball-Effekt" weitergeben.

Homepage



Österreichisches Theatermuseum

Bis 13. Jänner 2020
Die Spitze tanzt. 150 Jahre Ballett an der Wiener Staatsoper

In acht Stationen präsentiert die Schau die Geschichte des Ballett-Ensembles von der Kaiser-Zeit bis zur Gegenwart prägen: darunter Dem Adel verpflichtet, Fanny Elßler – Role model, Wiener Dramaturgie sowie Paris & Wien. Thematisiert wird auch das Schaffen markanter Persönlichkeiten wie Josef Hassreiter, Gerhard Brunner, Rudolf Nurejew, Renato Zanella und Manuel Legris.

Figurine für Hilde Holgers Tanz 'Festlicher Marsch', um 1929, Entwurf: Erni Kniepert, Theatermuseum © KHM-Museumsverband

Bis 20. Februar 2020
Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne

Eine Ausstellung des Theatermuseums in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK)
Wien zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den internationalen Zentren für Modernen Tanz. Im Fokus der Austellung stehen für die europäische Moderne wegweisende Tänzerinnen, Choreografinnen und Pädagoginnen wie Isadora Duncan, Grete Wiesenthal, Gertrud Bodenwieser und Rosalia Chladek aber auch Valeria Kratina, Gertrud Kraus, Hilde Holger u. a.

Homepage



Bild 'Faces'

Porzellanmuseum

Bis 6. Jänner 2020
Faces - Porzellankunst seit 1718

Aus der ersten Epoche unter Du Paquier im 18. Jahrhundert sind ein "Kavalier im Pelzmantel", ein "Schlafender Kavalier" zu sehen. Aus der Kunstsammlung des Fürsten Liechtenstein kommt eine Teekanne im chinesischen Stil mit figuralem Dekor aus der Zeit um 1730. In der Barockzeit waren die sogenannten Volkstypen der "Kaufrufe" beliebt, wie sie Johann Christian Brand in Kupferstichen darstellte. Ebenso schätzten die noblen Kunden Silhouetten aus Porzellan. 1864 wurde die Porzellanfabrik geschlossen und 1923 im Augarten wieder eröffnet. Eine neue Künstlergeneration entdeckte das Augabengebiet der Porzellanfiguren für sich und gestaltete sie, teils im Stil der Wiener Werkstätte, aber auch sehr individuell.

Homepage



Technisches Museum

Bis Juni 2020
Arbeit und Produktion weiter-gedacht

Der zweite Teil der dreiteiligen Ausstellungsserie "weiter_gedacht" zeigt Innovationsprozesse in Arbeit und Produktion. Smarte Fabriken, 3-D-Drucker, Roboter … werden die industrielle Fertigung übernehmen. Die Gegenwelt zur optimierten Produktion sind Zukunftsbilder, in denen der Mensch seinen Platz in einer Welt voll Technik einbüßt.

Bis 5. Juli 2020
Special Effects

Die interaktive Ausstellung für Filmfans der Cité des Sciences et de l’Industrie de Paris erlaibt einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt. Im Mittelpunkt stehen technische Umsetzung und Wirkung von Spezialeffekten. Besucher (in angemeldeten Gruppen) können dies im Filmstudio ausprobieren.

Homepage



Weltmuseum Wien

The Art of Being a World Culture Museum
Fotografien von Wolfgang Thaler

Bis 24. November 2019
Nepal Art Now
Zeitgenössische Kunst Nepals

Bis 7. Jänner 2020
The Majlis. Cultures in Dialogue
Die internationale Wanderausstellung des Sheikh Faisal Bin Qassim Al-Thani Museum in Doha, Katar gastiert nach den Stationen in Valetta und Paris im Weltmuseum Wien. Der Majlis (auch Madschlis) hat die arabische und islamische Zivilisation über Jahrhunderte geprägt und diente als ein Zentrum für soziale Treffen, politische Debatten und Entscheidungen und für Unterricht und Diskussion. Eigentlich per Definition ein „Ort zum Sitzen“, ist der Majlis in der Tat ein fester Bestandteil der arabischen Gesellschaft.

Bild 'WM Azteken'

25. Juni 2020 bis 6. Jänner 2021
Azteken

Zur Zeit der spanischen Eroberung beherrschten die Azteken einen großen Teil Mesoamerikas. Als nomadisches Volk ließen sie sich auf mehreren kleinen Inseln im Texcoco-See nieder, wo sie 1325 die Stadt Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt, gründeten. Im 15. Jahrhundert wurde ihr ein Reich innerhalb des amerikanischen Kontinents nur von den Inkas in Peru übertroffen. Die Azteken zählten zu der im 16. Jahrhundert am ausführlichsten dokumentierten aller indianischen Zivilisationen. Die Ausstellung zeigt neben dem weltberühmten Quetzalfederkopfschmuck (Penancho)aus dem Weltmuseum Wien mehr als 200 Objekte und Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Sie findet anlässlich des 500. Jahrestages der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés an der Küste Mexikos statt.

Homepage



Wien Museum Karlsplatz

Ausstellungsort: MUSA Wien 1, Felderstraße 6-8:

Karl-Marx-Hof, Foto: Gerlach, (c)Wien Museum

Bis 19. Jänner 2020
Das Rote Wien. 1919 bis 1934

Die ersten, uneingeschränkt freien Wahlen zum Wiener Gemeinderat im Mai 1919 bringen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei die absolute Mehrheit an Stimmen und Mandaten. Ihr international beachtetes Reformprojekt zielt auf eine tief greifende Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen und eine weit reichende Demokratisierung der Gesellschaft. Die Frage „Wie leben?“ wird intensiv, breit und kontroversiell debattiert. Zentrales Handlungsfeld ist die Wohnungsfrage, die sich während des Ersten Weltkriegs mit dem Erliegen der privaten Bautätigkeit dramatisch zuspitzt. Bis 1934 entstehen mehr als 60.000 Wohnungen sowie zahlreiche Sozial-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Die Bevorzugung des mehrgeschossigen Wohnbaus anstelle genossenschaftlich organisierter Siedlungen am Stadtrand, wie sie international favorisiert werden, und die Monumentalität einzelner Anlagen wie des Karl-Marx-Hofs sind allerdings umstritten.

MUSA Startgalerie

Die Startgalerie im Wien Museum MUSA fungiert seit 1987 als Fördergalerie für junge AbsolventInnen von Kunstuniversitäten. Die Auswahl wird von einer Jury entschieden. Jährlich sind zwischen acht und zehn Personalausstellungen bei freiem Eintritt zu sehen.

Bis 11. Dezember 2019
Julia Gaisbacher: Concrete Acts on Belgrade
Das Immobilienentwicklungsprojekt „Belgrade Waterfront" zählt zu den größten Bauvorhaben in Europa und transformiert seit 2015 die gesamte Stadtlandschaft Belgrads. Die Grazer Künstlerin Julia Gaisbacher beschäftigt sich seit 2017 in ihrer Arbeit One Day You Will Miss Me mit der fortlaufenden visuellen Dokumentation und Analyse von „Belgrade Waterfront“ – ein repräsentatives Beispiel für viele Umbrüche der Gegenwart.

Homepage



Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw