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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

bitte beachten Sie auch:
--> Ausstellungen in Niederösterreich (Auswahl) - aktuell & Vorschau


Albertina

Bis 11. August 2019
Hermann Nitsch

Als erstes Museum widmet sich die Albertina Hermann Nitschs Schüttbildern. Dabei wird die Farbe flüssig oder pastos, mit dem Pinsel aufgetragen, geschüttet, gespritzt oder mit der bloßen Hand verschmiert. Die Schau zeigt die Entwicklung seines Werks von den frühen 1960er Jahren bis heute.

7. Juni bis 8. September 2019
Sean Scully. Eleuthera

Sean Scully ist vor allem für seine ausdruckstarken abstrakten Gemälde farbiger Streifen oder Rechtecke bekannt. Die Albertina präsentiert nun erstmals eine Serie, die ganz andere Werke zeigt. "Eleuthera" (2016) besteht aus 23 großformatigen Ölgemälden, die Oisín, den siebenjährigen Sohn Sean Scullys, beim Spielen am Strand von Eleuthera, einer Insel der Bahamas, darstellen. In der Ausstellung werden alle Ölgemälde sowie kleinere Pastelle, Zeichnungen und Fotoarbeiten zu sehen sein.

6. September bis 1. Dezember 2019
Maria Lassnig

Retrospektive zum 100. Geburtstag

Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.






11. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2020
Zeichnungen der Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich so eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben. Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung - 1200 Zeichnungen - als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina zeigt eine Auswahl.

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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Ab 15. Mai 2019
Wiener Fürstenfiguren. Gotische Meisterwerke des Stephansdoms

Sechs der eindrucksvollsten Skulpturen des Mittelalters, die berühmten Fürstenfiguren der Westfassade und des Hohen Turms des Stephansdoms, die sich sonst im Wien Museum befinden, werden während dessen Umbau als Leihgaben im Prunkstall im Unteren Belvedere präsentiert. Sie stammen aus der Zeit des Erweiterungsbaus unter Herzog Rudolf IV. um 1359 bis 1365.

Bild '19 Belvedere 1'

Bis 18. August 2019
Talking Heads. Zeitgenössische Dialoge mit F.X. Messerschmidt

Der österreichische Bildhauer des 18. Jahrhunderts Franz Xaver Messerschmidt gestaltete eine Reihe skurriler, teils irritierender Büsten, von denen 16 im Besitz des Belvedere sind. Die Schau stellt einigen von ihnen ausgewählte zeitgenössische Positionen gegenüber. Neben ausgewählten Charakterköpfen sind ca. fünfzig Werke von Anna Artaker, Miriam Cahn, Douglas Gordon, Maria Lassnig, Mara Mattuschka, Franz Xaver Messerschmidt, Lutz Mommartz, Bruce Nauman, Tony Oursler oder Arnulf Rainer zu sehen.




Bis 15. September 2019
Kiki Smith: Procession

Die Ausstellung versammelt an die sechzig Werke aus den letzten drei Jahrzehnten wie auch jüngst entstandene Arbeitender US-Amerikanischen Künstlerin und setzt dabei einen Schwerpunkt auf Smiths Skulpturen. Für die 1954 in Nürnberg geborene Kiki Smith hängen Leben und Kunst eng zusammen. Ab den 1990er-Jahren befasste sie sich mit Legenden, Mythen, Märchen und religiösen Überlieferungen. Tiere wie Krähen, Katzen, Rehe, Schlangen, Wölfe und Adler erhalten in ihrem künstlerischen Universum eine zentrale Bedeutung.

4. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020
Wolfgang Paalen: Österreichischer Surrealist in Paris und Mexiko

Wolfgang Paalen (1905–1959) wurde in Wien geboren. 1929 führte ihn sein Weg nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss. Dort entwickelte er die Technik der „Fumage“: Mit Kerzenrauch malte er auf leerer Leinwand, Holz oder Papier halluzinatorische Motive, die er teils mit Ölfarbe assoziativ fortsetzte. Mit Marcel Duchamp, Man Ray und Salvador Dalí gestaltete er 1938 die bahnbrechende Surrealismusausstellung in der Pariser Galerie Beaux-Arts. Auf Einladung von Frida Kahlo flüchtete er im Zweiten Weltkrieg nach Mexiko. Dort entwickelte er seine Technik weiter und gab die einflussreiche Kunstzeitschrift DYN heraus. Seine Texte inspirierten junge Vertreter der amerikanischen expressiv-abstrakten Malerei wie Robert Motherwell, Jackson Pollock, Barnett Newman und Mark Rothko.

Ausstellungsort: Orangerie

13. September 2019 bis 19. Jänner 2020
Johanna Kandl: Material. Womit gemalt wird und warum

Bilder erzählen Geschichten. Sie tun dies über Form und Inhalt, aber auch über ihre Materialität. Die verwendeten Mal- und Farbmittel, ihre Herkunft und die Art ihrer Gewinnung vermitteln parallel zum Bildsujet oft spannende Inhalte. Die österreichische Künstlerin Johanna Kandl widmet sich dieser Inhaltsebene, indem sie ihre eigenen Werke mit zahlreichen Gemälden aus der Sammlung des Belvedere sowie mit in der Malerei verwendeten Grundstoffen in Beziehung setzt.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 13. November 2019
Uli Aigner. One Million – Item 2361

Das monumentale Porzellangefäß von Uli Aigner wird in der Reihe Carlone Contemporary gezeigt, in der zeitgenössische Positionen dem barocken Bildprogramm des Carlone-Saals gegenübergestellt werden. Die Künstlerin entwarf das Gefäß, das sie in Jingdezhen in China anfertigen ließ und dort gemeinsam mit einer Porzellanmalerin bemalte. Das Bildmotiv des Sonnenuntergangs korrespondiert mit den Fresken von Carlo Innocenzo Carlone, die Licht und Schatten, Helligkeit und Dunkelheit thematisieren.

Bis 8. September 2019
Spontan erfasst. Faszination Ölskizze

Die Faszination, die von der Ölskizze ausgeht, liegt im raschen, flüchtigen Duktus. Das lediglich „Angedeutete“ erlaubt einen privaten Blick auf das kreative Schaffen. Die IM BLICK-Ausstellung zeigt anhand von Werken der Belvedere Sammlung die künstlerische Eigenständigkeit von Ölskizzen aus dem 19. Jahrhundert. Mit werken von Caspar David Friedrich, Adalbert Stifter, Friedrich Gauermann, August von Pettenkofen, Wilhelm Busch, Hans von Marées, Anton Romako, Theodor von Hörmann, Hans Makart, Emil Jakob Schindler, Olga Wisinger-Florian, Tina Blau, Carl Moll, Emil Klimt und Koloman Moser.

19. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Josef Ignaz Mildorfer

Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers und Freskanten Josef Ignaz Mildorfer (1719–75) würdigt das Belvedere den Künstler im Herbst 2019 mit einer Ausstellung in der Reihe IM BLICK. 1751 bis 1759, wirkte der Tiroler Künstler als Professor für Malerei an der Wiener Kunstakademie. Dadurch trug er entscheidend zur Herausbildung des ausdrucksstarken, „Wiener Akademiestils“ bei. Franz Anton Maulbertsch (1724–96) zählte zu seinen Schülern. Die prominesten Auftraggeber Mildorfers waren Kaiserpaar Maria Theresia (1717–80) und Franz I. Stephan (1708–65). Für sie malte er Fresken im Menageriepavillon in Schönbrunn und in der Kapuzinergruft . Außer für aristokratische Auftraggeber – Herzogin Maria Theresia Felicitas von Savoyen (1694–1772), geb. Liechtenstein oder die Esterházys – arbeitete Mildorfer auch für Stifte und Kirchen sowie für eine neue Käuferschicht: das sich herausbildende Bürgertum.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Christian Ludwig Attersee, „Neidstück“, 1984 Privatbesitz. Foto: Atelier/ Archiv Attersee, Wien

Bis 18. August 2019
Attersee: Feuerstelle

Im Mittelpunkt der umfassenden Ausstellung stehen wenig bekannte Frühwerke von Christian Ludwig Attersee. Sie zeigt, wie Attersee den Umbruch in der künstlerischen Produktion ab den 1960er-Jahren aktiv gestaltet und begleitet hat.





Bis 15. September 2019
Caroline Achaintre

Die Einzelausstellung gibt Einblick in das vielfältige Werk der deutsch-französischen Künstlerin, die tradierte Techniken wie Tapisserie, Zeichnung und Keramik unkonventionell anwendet.

28. Juni bis 27. Oktober 2019
Monica Bonvicini

Monica Bonvicini untersucht in ihren Arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre politische, soziale und institutionelle Gegebenheiten und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft bzw. auf die Bedingungen künstlerischer Produktion. Bonvicini arbeitet medienübergreifend mit Zeichnung, Skulptur, Installation, Video und Fotografie. Die 1965 in Venedig geborene Künstlerin war 15 Jahre als Professorin für Performative Kunst und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien tätig, 2017 übernahm sie die Professur für Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin.

6. September 2019 bis 23. Februar 2020
Josef Bauer: Taktile Poesie

Der 1934 in Wels geborene Josef Bauer gehört zu den wesentlichen Protagonisten der konzeptuellen Kunst in Österreich seit den 1960er-Jahren. Im Umkreis der Wiener Gruppe mit den Poeten Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner und Oswald Wiener entwickelte er eine skulpturale Sprache, die Körper und Objekte in Beziehung setzt. Bauer bezeichnet seine Installationen, Gemälde und Objekte als „taktile Poesie“, also berührbare Poesie.

26. September 2019 bis 12. Jänner 2020
Henrike Naumann

Henrike Naumann (* 1984) wuchs in Zwickau auf, als das politische Ende der DDR nahte. Die Erfahrungen ihrer Jugend zwischen Hedonismus, Konsumkultur und erstarkendem Rechtsradikalismus verarbeitete sie zu immersiven Installationen.

22. November 2019 bis 23. Februar 2020
Eva Grubinger

Eva Grubinger, 1970 in Salzburg geboren, beschäftigt sich mit der Wahrnehmung scheinbar bekannter Dinge, die sie mittels Vergrößerung, Materialänderung oder Dekontextualisierung verfremdet. Für die Ausstellung im Belvedere 21 konzipiert Grubinger eine Reihe neuer Werke rund um das Thema Meuterei als Ausgangspunkt für grundlegende gesellschaftliche Umwälzungen.

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Dommuseum Wien

Bild '19 Dom 1'

Bis 25. August 2019
Zeig mir deine Wunde

Durch die Darstellungen der Leidensgeschichte Jesu und Martyrien der Heiligen sind in Verletzungen und Schmerz zu einem zentralen Moment der abendländischen Kunstgeschichte geworden. Die Schau zeigt Exponate vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Mit Positionen von: Kader Attia, Jan de Beer, Renate Bertlmann, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Léa Le Bricomte, Günter Brus, Heinz Cibulka, Guillaume Courtois, Lucas Cranach, Ricardo Cuevas, Raphael Dallaporta, Katrina Daschner, Manfred Erjautz, Valie Export, Lucio Fontana, Joseph von Führich, Giovanni Giuliani, Birgit Jürgennsen, Lamia Joreige, Anders Krisár, Iris Legendre, Meister des Albrechtsaltars, Meister des Winkler-Epitaphs, Nadia Myre, Hermann Nitsch, Erkan Özgen, ORLAN, Gina Pane, Hannes Priesch, Markus Prachensky, Sophie Ristelhueber, Gabriele Rothemann, Gerhard Rühm, Romain Sarrot, Anneliese Schrenk, Rudolf Schwarzkogler, Andres Serrano, Shozo Shimamoto, Hana Usui, Tanzio de Varallo, u.a.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Großer Salon der Kaiserin in der Wiener Hofburg. Korrespondenzkarte nach Illustration von Johann Jaunbersin, 1922 © Bundesmobilienverwaltung Wien, Sammlung Bundesmobilienverwaltung, Foto: Edgar Knaack

Bis 30. Juni 2019
Bruch und Kontinuität: Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918

Die Austellung beschäftigt sich mit dem Schicksal von ehemals kaiserlichen Besitztümern und Kunstobjekten nach dem Ende der Habsburgermonarchie.. Am Beispiel der symbolischen Machtzentren Schönbrunn, der Hofburg und dem Hofmobiliendepot werden die vielen Nutzungskonzepte des kaiserlichen Erbes vorgestellt. Im Rahmen der “Demokratisierung“ der kaiserlichen Besitztümer wurden Schlösser und Kunstsammlungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und volksbildnerische Initiativen gesetzt. Ein Teil der Sonderausstellung ist der „Roten Erzherzogin“, der Tochter Kronprinz Rudolfs, gewidmet. Als bekennende Sozialdemokratin vermachte sie ihr Erbe, Kunstwerke aus dem Privatbesitz Kaiserin Elisabeths und ihres Vaters, der Republik.

Bis 15. September 2019
LIFE BALL: United in Diversity
Der Life Ball fand heuer zum letzten Mal vor dem Wiener Rathaus statt. Die Ausstellung präsentiert Kostüme, die dieses Jahr zum Thema „United in Diversity. Walking on the yellow brick road towards an end to AIDS.“ gestaltet wurden.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Alle meine Künste (Ausschnitt) (c) Privatbesitz Arik Brauer. Foto Fuhrer Wien

Bis 20. Oktober 2019
Arik Brauer. Alle meine Künste

In seinem Bild „Alle meine Künste“ präsentiert Arik Brauer seine mannigfaltigen Talente in paradiesischer Pracht: Malerei, Musik, Tanz, Bildhauerei, Architektur und Poesie. 1929 im Wiener Vorort Ottakring geboren, wächst er als Gassenbub mit jüdischen Wurzeln auf. Nach 1945 studiert er an der Akademie der bildenden Künste Wien, reist mit dem Fahrrad durch Europa und Afrika, tritt als Tänzer auf und zieht schließlich mit seiner Frau Naomi nach Paris. Als etablierter Maler kehrt Arik Brauer mit seiner Familie nach Wien zurück. Durch seine im Wiener Dialekt verfassten Lieder wird er zu einem Wegbereiter des Austropop. Das Judentum und die Bibel prägen sein Werk, das von Feinfühligkeit und Humor und gleichzeitig kritischer Analyse gesellschaftspolitischer Themen geprägt ist.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bis 15. September 2019
Die drei mit dem Stift

Werke von Lily Renée (* 1922), Wilhelm „Bil“ Spira (1913-1999) und Paul Peter Porges (1927-2016)

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Bild '19 Kunsthaus'

Kunst Haus Wien

Bis 25. August 2019
Über Leben am Land

Fotografische Bildgeschichten von Toni Amengual, Iris Andraschek, Miia Autio, Anatoliy Babiychuk, Peter Braunholz, Heinz Cibulka, Philipp Ebeling, Petros Efstathiadis, Bernhard Fuchs, Patrick Galbats, Anne Golaz, Nilbar Güres, Laura Henno, Anna Jermolaewa, Joel Karppanen, Paul Kranzler, Paul Albert Leitner, Igor Samolet, Eva Szombat, Tara Wray.

20. Juni bis 29.September 2019
Claudia Märzendorfer. Eine lodernde Welt

Die künstlerische Praxis der österreichischen Bildhauerin Claudia Märzendorfer von einem Interesse am prozesshaften Charakter, an der Veränderung sowie an der Vergänglichkeit geprägt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch Flüchtigkeit aus.

11. September 2019 bis 16. Februar 2020
Street. Life. Photography

Die Ausstellung umfasst 52 fotografische Positionen mit über 320 Werken, die in kaleidoskopartig angelegten Kapiteln zentrale Themenfelder der Street Photography behandeln: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Anonymity und Alienation.

10. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2010
Martin Roth: In October 2019 I listened to animals imitating humans

Das Beziehungsgeflecht von Mensch – Pflanze – Tier bzw. von Menschlichem und Nicht-Menschlichem wird kompromisslos neu betrachtet

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Kunsthistorisches Museum

Bis 30. Juni 2019
Mark Rothko

Erstmals in werden 40 Werke des amerikanischen Künstler Mark Rothko (1903–1970) zu sehen sein. Die Ausstellung wird sich mit Rothkos gleichermaßen profundem wie unablässigem Interesse für die Geschichte der Kunst beschäftigen, das sich von der klassischen Mythologie und den antiken Fabeln Ägyptens, Griechenlands und Roms über die byzantinische und frühe italienische Goldgrundmalerei bis zur Renaissance und dem Goldenen Zeitalter in den Niederlanden erstreckt.

Bis 23. Juni 2019
Der Meister von Heiligenkreuz

Die Ausstellung in der Kunstkammer vereint erstmals alle bekannten Werke des Meisters von Heiligenkreuz, einer der eigenwilligsten und rätselhaftesten Künstlerpersönlichkeiten aus der Zeit um 1400 in Österreich. Sein aus Stift Heiligenkreuz bei Wien stammendes Diptychon, das erst vor Kurzem umfassend restauriert wurde, zeigt auf den Innenseiten die Verkündigung Mariae und die Vermählung der hl. Katharina.

Bis 20.Oktober 2019
Jeremias Altmann und Andreas Tanzer grey time – Bruchteile aus dem Museum

Die zweiteilige Ölmalerei "Bruchteile" entstand in den Galerieräumen des Kunsthistorischen Museums. Dabei paraphrasierten die beiden Künstler Exponate von Ägypten über die Antike bis zur neuzeitlichen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

10. Juli bis 20. Oktober 2019
Van Eyck und die Kasel vom Goldenen Vlies

Jan van Eycks (um 1390–1441) Madonna am Springbrunnen (1439) aus dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen (KMSKA) wird im Rahmen der Reihe „Flandern zu Gast“ als Leihgabe zu sehen sein. Um die selbe Zeit entstand liturgisches Gewand, die in der Kunstkammer befindliche Kasel des Meßornats des Ordens vom Goldenen Vlies.

15. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020
Caravaggio & Bernini

Im Zentrum der großen, international angelegten Ausstellung steht das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680). Mit rund sechzig Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil für Furore sorgten. Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen Umwälzungen in Rom zwischen 1600 und 1640, die weitreichende Auswirkungen auf Europa hatten. Charakteristisch für das Frühbarock war eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca).

Ausstellungsort: Münzkabinett

Bis 13. Oktober 2019
Zu Handen Ihrer Majestät

Medaillen Maria Theresias

Oktober 2019 bis September 2020
Böse Kaiser

Die römischen Kaiser Caligula und Nero gelten als Paradebeispiele für Cäsarenwahn. Die Münzen dieser und anderer " böser Kaiser"vom ersten bis zum vierten Jahrhundert nach Christus sollten hingegen Botschaften von deren Großzügigkeit oder Milde vermittteln. Oftmals wurdenach ihrem Tod die damnatio memoriae über sie verhängt. Diese Tilgung aus der Erinnerung hatte zur Folge, dass ihre Namen aus Inschriften ausgemeißelt und Gesichter auf Münzen ausgekratzt wurden.

Ausstellungsort: Theseustempel

Bis 6. Oktober 2019
Zeitgenössische Kunst im Theseustempel: Maurizio Cattelan

Der klassizistische Theseustempel wurde 1823 von Peter von Nobile für Canovas Theseusgruppe geschaffen, die 1891 in das neu erbaute Kunsthistorische Museum übersiedelte. Nach der Renovierung ist der Theseustempel seit 2012 Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. 2019 ist eine Installation des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan (* 1960) zu sehen: 15 ausgestopfte Tauben hocken auf dem Gesims des leeren Raumes.

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Leopold Museum

Bild '19 Leopold 2'

Ab 16. März 2019
Wien um 1900. Urquell der Moderne

Die Donaumetropole war um die Jahrhundertwende gleichermaßen die Hauptstadt des Hochadels und der liberalen Intellektuellen, der prachtvollen Ringstraße und endloser Armenviertel, des Antisemitismus und des Zionismus, des starren Konservatismus und der einsetzenden Moderne. Glanz und Elend, Traum und Wirklichkeit, Selbstauflösung und Neuaufbruch bezeichnen den ästhetischen Pluralismus und markieren das Wien jener Zeit als Motor einer turbulenten Erneuerungsbewegung. Der Aufbruch fand in den unterschiedlichsten Disziplinen statt, von der Malerei und den grafischen Künsten, über Literatur, Musik, Theater, Tanz und Architektur bis hin zu Medizin, Psychologie, Philosophie, Rechtslehre und Ökonomie.

Bis 8. Juli 2019
Oskar Kokoschka. Expressionist, Migrant, Europäer

Das Leopold Museum widmet dem einst als „Oberwildling“ bezeichneten Oskar Kokoschka (1886–1980) eine der bisher umfassendsten Retrospektiven. Mit rund 260 Exponaten erschließt sie sein vielseitiges Œuvre aus sämtlichen Schaffensperioden und Wirkungsstätten wie Wien, Dresden, Prag, London und Villeneuve. Der Künstler, dessen Biografie einem Parallellauf durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts gleicht, wird dabei zugleich als radikaler Erneuerer und Multitalent präsentiert – als Maler, Zeichner, Druckgrafiker, Literat, Dramatiker und Theatermacher wie auch als Humanist, überzeugter Europäer und ambivalenter Homo politicus.

Bis 18. August 2019
Edmund Kalb

Der aus Dornbrn stammende Edmund Kalb (1900–1952) schuf seit den 1920er Jahren mehr als tausend Selbstportraits. Zeitlebens verkaufte Kalb kein Werk, dokumentierte sein Schaffen jedoch fotografisch und pflegte regelmäßigen Austausch mit Kunstschaffenden aus aller Welt. Themen wie Mathematik, Mechanik, Wahrnehmungspsychologie, Atomphysik, Weltraumtechnik und Pflanzenzucht bestimmten ab 1930 zunehmend sein Denken.

Bild '19 Leopold 3'

Bis 21. Oktober 2019
Olga Wisinger-Florian

Neben Tina Blau und Marie Egner gehörte Olga Wisinger-Florian (1844–1926) ab den 1880er-Jahren zur Avantgarde der österreichischen Landschaftsmalerei. Als eine der meist ausgezeichneten Künstlerinnen ihrer Zeit zählte sie den hohen Adel und das Kaiserhaus zu ihren Kunden. Bevorzugte Motive der Malerkollegin von Emil Jakob Schindler waren neben Landschaften und Interieurs vor allem Blumen. Mittels extremer Perspektiven und hoher Horizonte experimentierte Wisinger-Florian mit neuen Raum- und Seherlebnissen und ließ mit ihren „Nahaufnahmen“ Parallelen zur Fotografie erkennen. Die Ausstellung, die erste umfassende Personale, zeigt neben den Gemäden Fotografien und biografische Dokumente, wie die akribisch geführten Tagebücher der Künstlerin.

27. September 2019 bis 20.Jänner 2020
Richard Gerstl

Richard Gerstl (1883-1908) gilt als der erste österreichische Expressionist, der noch vor Egon Schiele und Oskar Kokoschka ein Œuvre voller stilistischer Neuerungen schuf. 25 Jahre nach der letzten monografischen Schau in Österreich widmet das Leopold Museum dem Künstler eine umfassende Präsentation, die auf den hervorragenden Werken der eigenen Sammlung aufbaut. Zudem wird erstmals eine vertiefende Auseinandersetzung mit Vorbildern und Zeitgenossen Gerstls - Edvard Munch, Vincent van Gogh, Pierre Bonnard oder Lovis Corinth - angestrebt. Sein Werk inspirierte KünstlerInnen der Gegenwart wie Martha Jungwirth, Georg Baselitz und Paul McCarthy.

15. November 2019 bis 20. April 2020
Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel, Beobachten hieß Empfinden. Mitglieder der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ strebten als Gegenwelt zur industrialisierten Gesellschaft und ihren Konventionen eine naturbezogene Lebensreform an. Währenddessen begab sich der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs "Der Blaue Reiter" auf die Suche nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning sind erstmals in Wienzu sehen, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.

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Mozarthaus Vienna

Bis 26. Jänner 2020
Mozart: Reisender in Europa

95 Prozent der Besucher des Wiener Mozarthauses kommen von auswärts, und auch der Komponist war viel unterwegs. Die neue Jahresausstellung - aus Beständen des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde - widmet sich den Reisen Wolfgang Amadeus Mozarts. Schon als "Wunderkind" viel unterwegs, machte er mit der europäischen Musikszene Bekanntschaft. Er lernte fremde Sprachen, Speisen und Lebensgewohnheiten kennen. Die vielen Auftritte an Adelshöfen gaben ihm Sicherheit im gesellschaftlichen Umgang. Anregungen von den Reisen fanden in vielen Werken ihren Niederschlag.

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Naturhistorisches Museum

Bis 24. Juni 2019

Nightwatch. Ein visuelles Zusammenspiel von Kunst und Astronomie

Die Ausstellung in Saal 6 zeigt Arbeiten der Künstlerinnen Angela Schwank, Akelei Sell und Ulrich Werner im Zusammenspiel mit astronomischen Fotografien aus Gegenwart und Geschichte, historischen Buchillustrationen und wissenschaftlichen Graphiken.

Bis 1. September 2019
Dahinschmelzen. Gletscher als Zeugen des Klimawandels

Das Naturhistorische Museum Wien zeigt als erstes Museum eine Visualisierung des Klimawandels durch die Stiftung Project Pressure. Project Pressure verwendet Kunst, um zu Engagement und Verhaltensänderungen anzuregen. Die ausgewählten Kunstwerke in der Ausstellung beziehen sich auf abschmelzende Gletscher.

26. Juni bis 6. Oktober 2019
FLORA PHOTOGRAPHICA - Die Zeit dazwischen

Fotografien von Petra Lutnyk

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Ab 15. März 2019
Kaiser Maximilian I. Ein großer Habsburger

Anlässlich seines 500. Todestages präsentiert die große Sonderausstellung den Kaiser und seine Zeit anhand zahlreicher Handschriften und Frühdrucke. Unter den mehr als 90 wertvollen Objekten sind Werke aus Maximilians Büchersammlung wie das berühmte Abc-Buch, ein Porträtholzschnitt Albrecht Dürers und Maximilians autobiografisch beeinflusstes Buch „Weißkunig“: Diese reich illustrierte Chronik war nach dem Tod des Kaisers in Vergessenheit geraten, erst im 18. Jahrhundert hatte man die Druckplatten wieder entdeckt.
Zur Ausstellung ist eine reich illustrierte Begleitpublikation erschienen.

Ausstellungsort: Literaturmuseum

F. Mortons Schreibmaschine, Pressefoto: ÖNB

Bis 16. Februar 2020
Wien. Eine Stadt im Spiegel der Literatur

In vielen Werken der österreichischen Literatur ist Wien Schauplatz des Geschehens. Das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek lässt eine Stadt aus Wörtern, Bildern und Tönen entdecken – in raumgreifenden Inszenierungen und anhand von über 300 Objekten, die sich zum überwiegenden Teil in den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek befinden. Manuskripte, Typoskripte, Buchobjekte, persönlichen Dokumente, Fotografien und Zeichnungen stammen von mehr als 40 AutorInnen. Das erste Kapitel der Ausstellung, „Wienblicke“, lädt dazu ein, die Stadt anders zu sehen und ihr neu zu begegnen. Die Peripherie ist Thema einer Literatur, die räumliche und soziale Ränder zusammendenkt. Nicht wenige Figuren in Wien-Texten sind leidenschaftliche Fußgänger. Im Gehen sammeln sie Eindrücke. "Tatort Wien" handelt von verfilmten Kriminalstorys. „Vergessenshauptstadt“ (Robert Schindel) enthält autobiografische Erinnerungsbücher von EmigrantInnen und Überlebenden des Nationalsozialismus. Ein Gedächtnisort ist die „Ewigkeitsgasse“ des als Fritz Mandelbaum in Wien geborenen, nach der Emigration in New York lebenden Schriftstellers Frederic Morton. Sein Vorlass wird hier zum ersten Mal exemplarisch ausgestellt. Zur Ausstellung ist ein illustriertes Begleitbuch erschienen.

Ausstellungsort: Papyrusmuseum'

14. Juni 2019 bis 12. Jänner 2020
In vino Veritas. Wein im alten Ägypten

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Österreichisches Museum für Volkskunde

Bild 'VK Lieben'

Bis 30. Juni 2019

"Ich habe hier an Dich gedacht und Dir dies Andenken mitgebracht".Die Häferl-Sammlung Lieben-Seutter aus Fuschl am See

Der erstmals gezeigte Ausschnitt aus der „Häferl“-Sammlung Lieben ist eine kurze Reise entlang von Orten und Erinnerungen, Dekoren, Sinnsprüchen und Zweizeilern.

Bis 25. August 2019
Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich

"Behüte der Himmel! Sie meinen es politisch !" schrieb Karl Kraus 1907 über die Frauenwahlrechtskämpferinnen und offenbarte damit, welche Widerstände die Akteurinnen überwinden mussten. Die Ausstellung schafft Einblicke in die Kämpfe von Frauen um politische Mitbestimmung, von der französischen Revolution bis in die jüngste Vergangenheit.

Bild 'VK Meer'

Bis 31. Dezember 2019
Die Küsten Österreichs

Überarbeitung der Schausammlung zum Thema Flucht und Asyl. Unter den neuen Objekten befinden sich ein Karton mit Kinderkleidung, gepackte Reisetaschen und eine Schwimmweste, die an den Küste Europas gefunden wurden.

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Österreichisches Theatermuseum

Figurine für Hilde Holgers Tanz 'Festlicher Marsch', um 1929, Entwurf: Erni Kniepert, Theatermuseum © KHM-Museumsverband

Bis 20. Februar 2020
Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne

Eine Ausstellung des Theatermuseums in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK)
Wien zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den internationalen Zentren für Modernen Tanz. Im Fokus der Austellung stehen für die europäische Moderne wegweisende Tänzerinnen, Choreografinnen und Pädagoginnen wie Isadora Duncan, Grete Wiesenthal, Gertrud Bodenwieser und Rosalia Chladek aber auch Valeria Kratina, Gertrud Kraus, Hilde Holger u. a.

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Bild 'Küche'

Bis 28. Juni 2019
Die "Wiener Küche". Esskultur im Wandel der Zeit

Die "Wiener Küche" ist weltweit die einzige, die den Namen einer Stadt trägt. In der Barockzeit umfasste sie hauptsächlich Suppen, gekochtes Rindfleisch, Braten, eingebranntes Gemüse, Schmarren, Strudel und Schmalzgebäcke. Die Speisen wurden in Pfannen und Töpfen über offenem Feuer zubereitet. Im 19. Jh. kamen Spezialitäten wie Rostbraten, Rindsrouladen, Gulasch, Wiener Schnitzel und Sachertorte dazu. Im 20. Jh. machten die Starköche Franz Ruhm und Albert Kofranek die "Wiener Küche" wieder populär. Die Ausstellung führt mit vielen, erstmals öffentlich gezeigten Exponaten aus Privatsammlungen in die Geschichte der "Wiener Küche" ein. Die Schau in der "Galerie der Sammlerinnen" wurde von der Historikerin Ingrid Haslinger gestaltet.

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Technisches Museum

Bis 6. Oktober 2019
High Moon. 50 Jahre Mondlandung

Zum 50. Jahrestag der Mondlandung (1969) präsentiert das Technische Museum Wien die Objekte der Apollo-Mission aus seinem Depot: Lunar Lander, Apollo-Kommandokapsel, Mondanzugs und Mondgesteins, das die Astronauten der Apollo 11 mitbrachten, wird der „Space Race“ zum Mond und das Abenteuer der Mondlandung dargestellt. Ein Ausblick auf die Pläne zum Bau einer internationalen Mondstation rundet die Ausstellung ab.

Bis Juni 2020
Arbeit und Produktion weiter-gedacht

Der zweite Teil der dreiteiligen Ausstellungsserie "weiter_gedacht" zeigt Innovationsprozesse in Arbeit und Produktion. Smarte Fabriken, 3-D-Drucker, Roboter … werden die industrielle Fertigung übernehmen. Die Gegenwelt zur optimierten Produktion sind Zukunftsbilder, in denen der Mensch seinen Platz in einer Welt voll Technik einbüßt.

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Weltmuseum Wien

Foto: Doris Wolf

Foto: Doris Wolf

Bis 31.Oktober 2019
Lisl Ponger: The Master Narrative

Sechs großformatige, inszenierte Fotografien in Leuchtkästen sowie eine -Installation mit dem Titel The Master Narrative und Don Durito laden die BesucherInnen auf Entdeckungsreisen ein.


The Art of Being a World Culture Museum
Fotografien von Wolfgang Thaler

Bild 'Weltmuseum Samurai'

Bis 6. Juli 2019
Die Eleganz der Hosokawa. Tradition einer Samurai-Familie

Die Mitglieder der Daimyō Familie Hosokawa dienten seit der Muromachi Periode (1333–1568) dem Shogun als Generäle und Militärgouverneure in der Verwaltung. Ihren Hauptsitz hatte die Familie ab der Edo-Periode (1600–1868) in der Domäne Kumamoto. Andere Familienmitglieder dieser Kriegerelite von Samurais waren berühmte Poeten, Gelehrte und Künstler, die dem Nō-Theater und der Teezeremonie viel Aufmerksamkeit schenkten. Hosokawa Morihiro, 18. Oberhaupt der Familie Hosokawa, war von 1993 bis 1994 Premierminister Japans. Seit seinem Rückzug aus der Politik widmet er sich als Künstler der Herstellung von Teekeramik in unterschiedlichen Brenntechniken sowie der Ausübung von Kalligraphie. Die Ausstellung zeigt in drei Sälen 85 Objekte: Rüstung,Waffen und Accessoires eines Samurais - Die Kunst der jüngsten Mitglieder der Hosokawa Familie - Wertschätzung von Nō-Theater und Teezeremonie.

Bis 6. November 2019
Nepal Art Now
Zeitgenössische Kunst Nepals

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Wien Museum Karlsplatz

Ausstellungsort: MUSA Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bis 19. Jänner 2020
Das Rote Wien. 1919 bis 1934

Die ersten, uneingeschränkt freien Wahlen zum Wiener Gemeinderat im Mai 1919 bringen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei die absolute Mehrheit an Stimmen und Mandaten. Ihr international beachtetes Reformprojekt zielt auf eine tief greifende Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen und eine weit reichende Demokratisierung der Gesellschaft. Die Frage „Wie leben?“ wird intensiv, breit und kontroversiell debattiert. Zentrales Handlungsfeld ist die Wohnungsfrage, die sich während des Ersten Weltkriegs mit dem Erliegen der privaten Bautätigkeit dramatisch zuspitzt. Bis 1934 entstehen mehr als 60.000 Wohnungen sowie zahlreiche Sozial-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Die Bevorzugung des mehrgeschossigen Wohnbaus anstelle genossenschaftlich organisierter Siedlungen am Stadtrand, wie sie international favorisiert werden, und die Monumentalität einzelner Anlagen wie des Karl-Marx-Hofs sind allerdings umstritten.

MUSA Startgalerie

Die Startgalerie im Wien Museum MUSA fungiert seit 1987 als Fördergalerie für junge AbsolventInnen von Kunstuniversitäten. Die Auswahl wird von einer Jury entschieden. Jährlich sind zwischen acht und zehn Personalausstellungen bei freiem Eintritt zu sehen.

13. Juni bis 10. Juli 2019
Jakob Ehrlich: Status Quo II

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw