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Ausstellungen in Wien (Auswahl) - aktuell & Vorschau #

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2022 feiert Brasilien 200-Jahre Unabhängigkeit. In Wien gibt es zu diesem Jubiläum drei Austellungen:

Führungen durch die Ausstellung am Mi., 6. Juli, 16 Uhr, Do., 21. Juli, 11 Uhr, Fr., 29. Juli, 09 Uhr, Mi., 17. August, 16 Uhr, Mi., 31. August, 16 Uhr. Anmeldung: events@bundesgaerten.at

Das gemeinsame Thema der Präsentationen ist die Österreichische Brasilien-Expedition vor 200 Jahren (1817 -1835). Ihr Anlass war die Hochzeit des portugiesischen Thronerben und späteren Kaisers von Brasilien Dom Pedro (Peter I., 1798-1834) mit Erzherzogin Maria Leopoldine von Österreich (1797-1826), dem fünften Kind Kaiser Franz I. von Österreich (1768–1835). Dieser war kein großer Befürworter der Ehe, gab aber dem Drängen des Staatskanzlers Klemens Wenzel Lothar von Metternich nach. Am 13. Mai 1817 wurde Leopoldine in St. Augustin per procurationem mit Dom Pedro verheiratet. Als Stellvertreter fungierte ihr Onkel Erzherzog Karl. Nach einer dreimonatigen Reise kam die Kronprinzession im November 1817 in Rio de Janeiro an.



Albertina

Bis 26. Juni 2022
Michael Schmidt

Michael Schmidt (1945-2014) war einer der bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit. In fünf Jahrzehnten fotografierte er Stadtlandschaften, Porträts, Naturdarstellungen und Stillleben. Zentrale Themen sind seine Heimatstadt Berlin, die Bedeutung von Geschichte und ihre Folgen für die Gesellschaft.

© Robert Bodnar

Bis 21. August 2022
Hans Weigand: Rider in the Storm

Der sensible Grafiker und Maler greift er traditionsreiche Medien auf und übersetzt sie in die Gegenwart. Die gezeigte Auswahl seiner aktuellsten Arbeiten präsentiert Weigand ebenso als vorausschauenden Objektkünstler und Musiker.


Bis 21. August 2022
Die Schrecken des Kriegs. Goya und die Gegenwart

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 dokumentiert der Fotograf Mykhaylo Palinchak (*1985) die Zerstörung seines Heimatlandes und die Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Ausstellung stellt rund 40 aktuellen Kriegsfotografien Palinchaks Goyas Los Desastres de la Guerra gegenüber.

Lawrence Weiner: Installation © Wayne Tailor

Ab 22. Juni 2022
Lawrence Weiner: Out of sight

Lawrence Weiner (1942 – 2021) war ein Hauptvertreter und Pionier der Konzeptkunst. " OUT OF SIGHT" auf der Bastei der Albertina versteht sich als partizipativ angelegte, ortsspezifische Bodeninstallation, ein ästhetisches Erlebnis, eine generationenübergreifende Erfahrung. Das Werk des bekannten US-amerikanischen Künstlers will mittels poetischer Textstücke und grafischer Visualisierung mit Menschen in Beziehung treten und einen Grenzen überschreitenden Dialog anregen.

7. Juli bis 30. Oktober 2022
Tony Cragg

Die Ausstellung präsentiert rund 20 Skulpturen und ebenso viele Zeichnungen des 1949 in Liverpool geborenen und in Wuppertal und Berlin lebenden Tony Cragg. Für seine Skulpturen verwendet er Materialen wie Glasfaser und Kevlar, Holz, Stein und Edelstahl. Ab den 1990er-Jahren wendet sich Cragg verstärkt der Zeichnung zu, wobei er Serien bevorzugt.

© Albertina, Francesco Clemente

9. Juli bis 13. November 2022
Francesco Clemente

Die Albertina widmet dem italienisch-US-amerikanischen Künstler Francesco Clemente eine umfassende Personale. Anlass ist die Übernahme der Sammlung Jablonka, die viele bedeutende Werke des Künstlers beinhaltet. Die Schau konzentriert sich auf Clementes Selbstbetrachtungen, Bilder seiner Reisen und Arbeiten von verschiedensten Orten der Welt.




14. Juli bis 18. September 2022
Die Sammlung Chobot

Die Sammlung von Dagmar und Manfred Chobot zählt zu den bedeutendsten Schenkungen an die Albertina der letzten Jahre. Das Wirken der 1971 gegründeten Galerie Chobot und des Sammlerpaars ist eng mit der zeitgenössischen Kunst Österreichs nach 1945 verbunden. Die Schau ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Schenkung von über 800 Eponaten Zu sehen sind unter anderem Werke vonVerena Bretsschneider, Adolf Frohner, Bruno Gironcoli, Wolfgang Herzig, Alfred Hrdlicka, Cornelius Kolig, Florentina Pakosta und Franz Ringel.

9. September 2022 bis 8. Jänner 2023
Basquiat - Of Symbols and Signs

Die Sonderausstellung mit 80 Hauptwerken ist die erste große Museumsretrospektive des außergewöhnlichen Werks von Jean-Michel Basquiat (1960–1988) in Österreich. Mit emotional aufgeladenen Kunstwerken verändert Jean-Michel Basquiat in den 1980er Jahren die Kunstwelt und verbindet künstlerische Genres und Sparten. Seine symbolträchtigen Bilder greifen oft politische Themen auf.

5. Oktober 2022 bis 15. Jänner 2023
Hauenschild/Ritter – Muntean/Rosenblum: Zwei Künstlerkollektive in Österreich

Großformatige Bleistiftzeichnungen sind das Markenzeichen von Peter Hauenschild und Georg Ritter. Die beiden Linzer Künstler arbeiten seit 1989 intensiv zusammen – für ein Werk oft mehrere Wochen lang. Markus Muntean und Adi Rosenblum sind seit 1992 ein Künstlerduo und werden zu ihren Werken oft durch die Ästhetik und den Lebensstil der Jugendkultur inspiriert. Ihre Zeichnungen, Gemälde, Performances und Installationen führen Motive der Kunstgeschichte und der Populärkultur zusammen.

2. Dezember 2022 bis 15. Jänner 2023
Ruth Baumgarte

Seit den 1950er-Jahren bis ins hohe Alter reiste die deutsche Malerin Ruth Baumgarte vierzig Mal nach Afrika. Auf Basis schneller Skizzen schuf sie in ihrem Atelier in Bielefeld farbintensive Gemälde, Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen. Aufmerksam beobachtete Menschen und interessierte sich für fremde Kulturen.. Im Mittelpunkt der Schau stehen Baumgartes umfassendes Afrika-Werk, der sozialkritische Industrie-Zyklus, Porträtbilder und Darstellungen von selbstbewussten, starken Frauen.

23. Juni bis 24. September 2023
Valie Export

Fotografie spielt im Schaffen der Medien- und Performancekünstlerin Valie Export eine zentrale Rolle. Bisher selten gezeigte Aufnahmen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung und erlauben neue Einblicke in das Werk der Künstlerin.

Ausstellungsort: Albertina Modern im Künstlerhaus

Bis 17. Juli 2022
Gustav Klimt: Die Zeichnungen

Der Geburtstag von Gustav Klimt jährt sich dieses Jahr zum 160. Mal. Vor genau 125 Jahren zog der Künstler mit Gleichgesinnten aus dem Künstlerhaus aus, um eine neue Künstlervereinigung als Speerspitze der Avantgarde zu gründen: die Wiener Secession. Anlässlich dieser Jubiläen zeigt die erste Personale im Künstlerhaus die Höhepunkte seiner Zeichenkunst aus der Sammlung der Albertina.

© Albertina

Bis 4. September 2022
Ai Weiwei: In Search of Humanity

Ai Weiwei ist einer der bedeutendsten Künster der Gegenwart, uermüdlicher Aktivist und Kritiker autoritärer Systeme. Die umfangreiche Retrospektive befasst sich mit dem Aspekt der Menschlichkeit und der Stellungnahme des Künstlers. Sie bietet einen Überblick über Schlüsselwerke aus vier Jahrzehnten.



]Mark Rothko: Untitled  1954 Whitney Museum of American Art, New York. Licensed by Scala © Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko. Bildrecht, Wien, 2022

15. Oktober 2022 bis 22. Jänner 2023
Jackson Pollok, Mark Rothko, Joan Mitchell

Die Herbstausstellung der ALBERTINA MODERN widmet sich dem Abstrakten Expressionismus der New York School, der nach 1945 einen fulminanten Siegeszug in Europa feierte. Präsentiert werden mehr als 100 Arbeiten von Kunstschaffenden wie Hans Bischoffshausen, Sam Francis, Helen Frankenthaler, Wolfgang Hollegha, Franz Kline, Willem und Elaine de Kooning, Lee Krasner, Maria Lassnig, Georges Mathieu, Joan Mitchell, Robert Motherwell, Ernst-Wilhelm Nay, Barnett Newman, Jackson Pollock, Markus Prachensky, Arnulf Rainer, Ad Reinhardt, Judit Reigl, Mark Rothko, Hans Staudacher und Clyfford Still im internationalen Dialog.

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Augartenmuseum

Bis 19. November 2022
Leopoldina - Furchtlos nach Rio

Die Ausstellung des Porzellanmuseums im Augarten betrachtet das familiäre und kulturelle Umfeld der Erzherzogin Maria Leopoldine (1797-1826), der späteren Kaiserin Leopoldina von Brasilien. Der Standort des Porzellanmuseums ist untrennbar mit Leopoldina und ihrem Status zwischen den beiden Welten, Wien und Rio, verbunden. Anlässlich ihrer Hochzeit fand 1817 im Schloss Augarten ein "Brasilianisches Ball-Fest" für 2000 Gäste statt.



Belvedere

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Marc Quinn, Emotional Detox II, 1995 (copyright Marc Quinn Studio) and Franz Xaver Messerschmidt, Character Head No.33, 1777/1783 (copyright Belvedere, Wien)

Bis 3. Juli 2022
Face to Face

Der britische Künstler Marc Quinn tritt mit seiner achtteiligen Werkserie Emotional Detox den berühmten „Charakterköpfen“ des barocken Bildhauers Franz Xaver Messerschmidt gegenüber, die ihn zu seinen Skulpturen inspiriert haben.



Bis 28. August 2022
Carlone Contemporary: Lena Henke: Aldo Rossi’s Sleeping Elephant

Bis 25. September 2022
Georg Eisler: Spurensicherung

Alltag auf den Straßen Wiens, gewalttätige Ausschreitungen in Belfast, Trubel auf einem Bahnhof, Tanzende in einem Club – für die Inhalte seiner Bilder ließ sich der Wiener Georg Eisler unmittelbar vom Leben inspirieren. In Kooperation mit dem Georg und Alice Eisler-Fonds für bildende Künstler und Komponisten wird seit Anfang 2018 im Belvedere an einem Werkverzeichnis des Künstlers gearbeitet.

E. Baschny: Lesender Mann, 1905 © Belvedere

Bis 1. November 2022
Lebensnah

Realistische Malerei von 1850 bis 1950 als Spiegel ihrer sozialen Umwelt. Durch die Fokussierung auf bestimmte Inhalte will realistische Malerei – im Gegensatz zum Naturalismus, dessen Maßstab die äußere Richtigkeit ist – tiefer liegende Wahrheiten vermitteln. Die neue Sonderschau im Oberen Belvedere präsentiert mit "Lebensnah" realistische Werke aus einem Zeitraum von einhundert Jahren.

22. September 2022 bis 8. Jänner 2023
Rona Pondick: Monkeys


Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Venedig 1838 © Belvedere

Bis 4. September 2022
Viva Venezia!

Die Erfindung Venedigs im 19. Jahrhundert und der Mythos der Lagunenstadt.



Bis 13. November 2022
Joseph Rebell

Einzelausstellung zum Œuvre des Landschaftsmalers sowie – ab 1824 – Direktors der kaiserlichen Gemäldegalerie und Schlosshauptmanns des Belvedere.

23. September 2022 bis 8. Jänner 2023
Grow. Der Baum in der Kunst

Ein epochenumspannender Rundblick mit mythischen, symbolischen, ökologischen, philosophischen und künstlerischen Aspekten der Beziehung des Menschen zum Baum.

2. Dezember 2022 bis 7. Jänner 2024
Das Belvedere in Wien: 300 Jahre Ort der Kunst

Mehr als ein Jahrzehnt wurde an der Sommerresidenz des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen gebaut: 1723 war die Anlage des Belvedere mit der Fertigstellung des Oberen Schlosses vollendet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums dieses Ereignisses widmet sich das Haus seiner eigenen Geschichte. Als architektonisches Ensemble wie auch als Museum stand das Belvedere über Epochen hinweg für die Inszenierung von Macht und Repräsentanz: als Kulisse höfischer Feste, zeitweise als königliche Residenz, aber auch als Schauplatz der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags 1955.

3. Februar bis 29. Mai 2023
Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse...

Die gemeinsame Ausstellung des Belvedere Wien und des Van Gogh Museum in Amsterdam verfolgt die Spuren zu Klimts künstlerischen Wegbegleitern. Sie zeigt Werke von Klimt, van Gogh, Matisse und vielen anderen in eindrucksvollen Gegenüberstellungen.

© Belvedere

26. Jänner bis 8. September 2024
Gustav Klimt. Pigment & Pixel

Die Ausstellung blickt hinter die malerischen Geheimnisse von Gustav Klimt und lässt die Besucher dank moderner Technologien in seine Bilderwelt eintauchen. Infrarotaufnahmen, Röntgenbilder und digitale Visualisierungen bieten die Möglichkeit, die Originale neu zu entdecken.


Ausstellungsort: Belvedere 21

Foto:Johannes Stoll Belvedere Wien

NEU IM BELVEDERE 21

Seit Mai 2022 präsentiert sich das Österreichische Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music (ÖMSUBM) im Belvedere 21. Das ÖMSUBM beherbergt eine umfassende und beständig wachsende multimediale Sammlung von Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Erinnerungsstücken, die an einem lebendigen Ort der Vermittlung und Diskussion von Schwarzer Kunst und Geschichte ausgestellt wird. Die Sammlung ist bewusst quellenoffen und erweiterbar gestaltet. Schenkungen, Leihgaben und Ankäufe von Privatpersonen bilden den Kern des Archivs, Das ÖMSUBM verdeutlicht so die Bedingungen für die Karrieren von u. a. Olive Moorefield, Arabella Kiesbauer, den Rounder Girls, Mola Adebisi, Jessye Norman, Billy Mo oder Roberto Blanco im Zeitraum von den 1940ern bis in die frühen Nullerjahre


Bis 4. September 2022
Zeit gestalten

Fotografie und Film aus der Sammlung, mit Arbeiten von Andreas Duscha, Jesper Just, Peter Köllerer, Julie Monaco, Anja Ronacher, Ugo Rondinone, Eva Schlegel und Günther Selichar.

Bis 19. Februar 2023
Avantgarde und Gegenwart

Die Sammlung Belvedere von Lassnig bis Knebl - mit Werken von Günter Brus, Valie Export, Greta Freist, Padhi Frieberger Friedensreich Hundertwasser, Jakob Lena Knebl, Elke Silvia Krystufek. Maria Lassnig, Ashley Hans Scheirl, Heimo Zobernig und vieler anderer österreichischer KünstlerInnen aus dem 20. sowie dem 21. Jahrhundert befinden sich in der Sammlung des Belvedere. Die Ausstellung bringt eine Auswahl sowie aus der vom Belvedere verwalteten Artothek des Bundes.

15. Juli bis 16. Oktober 2022
Rebecca Warren

Die britische Künstlerin Rebecca Warren fertigt Skulpturen, Assemblagen und Konstruktionen aus Ton, Bronze, Stahl und Neon. Bekannt wurde Warren Anfang der 1990er-Jahre durch ihre großen Tonskulpturen abstrakter weiblicher Körperformen mit extravaganten Proportionen.

16. September 2022 bis 5. Februar 2023
Stanislava Kovalcikova

Stanislava Kovalcikova wurde 1988 Tochter einer russischen Mutter und eines slowakischen Vaters in der Tschechoslowakei geboren. Sie studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Doig und Tomma Abts. Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Düsseldorf.

Foto: Rudolf Strobl© F. Rockenschaub und Krobath, Wien

25. November 2022 bis 12. März 2023
Gerwald Rockenschaub

Gerwald Rockenschaub wurde 1952 in Linz geboren und studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Seit 1999 lebt und arbeitet er in Berlin. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. 1993 bei der 45. Biennale in Venedig, 2004 im mumok in Wien, 2007 bei der documenta 12 in Kassel und 2011 im Kunstmuseum Wolfsburg.


Bis 6. Oktober 2024
Walter Pichler < > Friedrich Kiesler Der dehnbare Raum

Positionen des Architekten-Künstlers und Theoretikers Friedrich Kiesler (1890–1965) und des Künstler-Architekten Walter Pichler (1936–2012) treten zueinander in Beziehung. 1963 reiste Walter Pichler nach New York, hier lernte er das Werk des bereits 1926 nach Amerika emigrierten Friedrich Kiesler kennen. Nachdem Friedrich Kiesler bereits in den 1920er-Jahren die Architektur in Richtung bildende Kunst und Design ausgedehnt hat, propagiert Walter Pichler in der Atmosphäre der 1960er-Jahre erneut eine Annäherung von Kunst, Architektur und Design. Die Ausstellung gibt Einblick in die inspirierte Auseinandersetzung von Avantgardisten zweier Epochen.

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Dommuseum Wien

Klaus Staeck, Amazon, Apple, Google, Facebook, 2014. Dom Museum Wien, Otto Mauer Contemporary. Bildrecht, Wien 2021. Foto: L. Deinhardstein height=

Bis 28. August 2022
arm & reich

Die Ausstellung folgt dem zeitlosen Thema vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Mittels Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Fotografie und multimedialer Installationen werden Ausprägungen von Armut und Reichtum beleuchtet und ihre unauflösbare gegenseitige Bedingung thematisiert. Positionen von Lamia Maria Abillama, Iris Andraschek, Andrea Appiani, Josef Beuys, Pieter Bruegel d. Ä., Alice Creischer, Friedl Dicker-Brandeis, Hermann Drawe, Albrecht Dürer, Peter Fendi, Thomas Feuerstein, Luca Giordano, Malek Gnaoui, Jim Goldberg, Nan Goldin, Lauren Greenfield, Georg Grosz, David Hammons, John Heartfield, Thomas Hirschhorn, Johann Baptist Höchle, Siggi Hofer, Johanna Kandl, Käthe Kollwitz, Hubert Lobnig, Meister S.H., Fernando Moleres, Michelangelo Pistoletto, Sigmar Polke, Lisl Ponger, Projeto Morrinho, Thomas Rentmeister, Oliver Ressler, Rembrandt van Rijn, Isa Rosenberger, Andreas Siekmann, Anna Skladmann, Klaus Staeck, Thomas Struth, Rosemarie Trockel, Il Vecchietta, Ferdinand Georg Waldmüller, Albrecht Wild, Krzysztof Wodiczko, Paolo Woods u. a.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis 2. Oktober 2022
Stefan Edlis - Eine (un-)erfreuliche Reise

Die Ausstellung erzählt die bewegte Lebensgeschichte von Stefan Edlis (1925-2015), der in den USA zum erfolgteichen Unternehmer und einem der international bedeutendsten Sammler zeitgenössischer Kunst wurde.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz '

© JMW

Bis 23. Oktober 2022
Endlich Espresso! Das Café Arabia am Kohlmarkt
1951 eröffnete Alfred Weiss (1890-1973) auf dem Wiener Kohlmarkt das Café Arabia. Es importierte die italienische Espresso-Kultur, was damals aufsehenerregend war.„Arabia“ hieß bereits die Kaffee- und Teeimportfirma, die Weiss nach dem Ersten Weltkrieg übernahm und in der Zwischenkriegszeit zu einer erfolgreichen und beliebten Marke machte. 1938 wurde der Betrieb „arisiert“, die Familie Weiss musste fliehen. Alfred und Lucie Weiss kehrten sie nach Wien zurück. Aus Italien brachten sie die neue Technik der Espressokaffeezubereitung. mit. Mit der Gestaltung des Espresso-Cafés beauftragte Weiss den Architekten Oswald Haerdtl. 1953 erwarb er das Palais Auersperg und machte es – ebenfalls nach Entwürfen Haerdtls – zur Firmenzentrale „Haus Arabia“ und zu einem lebendigen Veranstaltungszentrum.

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Kunst Haus Wien






Bis 28. August 2022
Wenn der Wind weht

Die Beziehungen des Menschen zu den unsichtbaren Elementen Wind, Luft und Atem sind vielschichtig. Die künstlerischen Arbeiten dieser Ausstellung thematisieren neben der Lebensenergie auch die Gefahr von Stürmen, Luftverschmutzung und den Klimawandel. 20 internationale und österreichische KünstlerIinnen machen die unsichtbaren Elemente auf unterschiedliche Weise sichtbar.

15. September 2022 bis 12. Februar 2023
Gregor Sailer: Unseen Places

Der 1980 geborene Tiroler Fotokünstler Gregor Sailer zeigt in seinen Arbeiten surreale Architekturen an den Randzonen menschlicher Zivilisation. Der Künstler interessiert sich für die bauliche Veränderung von Landschaft und die komplexen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Implikationen von Architektur.

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Kunsthistorisches Museum Wien

© KHM

Bis 23. April 2023
In 80 Münzen um die Welt

Münzen gelten heute als historische Dokumente, die Zeugnis von vergangenen Kulturen ablegen. Seit ihrer Erfindung vor beinahe 2.700 Jahren sind sie einerseits in ihrer Funktion als Geld unverzichtbar, andererseits trugen sie als erstes Massenmedium der Geschichte Bilder und Aufschriften bis in ferne Länder. In einer musealen Reise durch Raum und Zeit erfahren BesucherInnen Münzgeschichte(n), verpackt in Reiseanekdoten rund um den Globus.

Bis 16. Oktober 2022
Cranach der Wilde

Diese Ausstellung, die das Kunsthistorische Museum gemeinsam mit der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur konzipiert, ist die weltweit erste, die sich den künstlerischen Anfängen Lucas Cranachs d. Ä. (1472–1553) widmet. Dessen erste erhaltene Werke sind um 1500 in Wien fassbar. Seine hier geschaffenen Arbeiten fallen durch ihre ausgesprochene Expressivität auf – damit unterscheiden sie sich deutlich von dem höfisch-eleganten Stil, den Cranach nur wenig später als Hofkünstler der sächsischen Kurfürsten in Wittenberg entwickelte.

20. September 2022 bis 8. Jänner 2023
Idole & Rivalen - Künstler im Wettstreit

Die Ausstellung wirft mit herausragenden Werken des Kunsthistorischen Museums und einer Auswahl von rund 70 Hauptwerken aus internationalen Sammlungen (etwa von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Albrecht Dürer, Tizian, Sofonisba Anguissola, Lavinia Fontana, Benvenuto Cellini, Peter Paul Rubens) einen differenzierten Blick auf das Thema "paragone"- Wettstreit der Künste - und Konkurrenzkämpfe der Künstler von der Antike bis in die Zeit um 1800.

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Leopold Museum

Bis 24. Juli 2022
Alfred Kubin

Bekenntnisse einer gequälten Seele

Bis 28. August.2022
Die Vornehmsten der Vornehmen

Die Ausstellung zeigt rund 350 Porträts von Literaturschaffenden aus der Schenkung des Sammlers und langjährigen Galeristen Helmut Klewan, Porträts von Shakespeare bis Jelinek, geschaffen von Künstler*innen und Fotograf*innen wie Pablo Picasso, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer, Salvador Dalì, Isolde Ohlbaum oder Franz Hubmann.

Otto Schmidt: Wiener Typen

Bis 28. August 2022
Geschäfte mit Kopien

Die Ausstellung beleuchtet anhand der Geschichte des von Otto Schmidt (1849–1920) gegründeten „Fotografischen Kunstverlages“ die komplexen Bedingungen der Reproduktionsfotografie um 1900. Schmidt war einer der erfolgreichsten der zu Verlegern avancierten Fotografen. Schon 1873 reüssierte er mit seiner „Wiener Typen“-Serie, wandte sich bald darauf der Herstellung von Vorlagenstudien zu, die als Anschauungsmaterial für Künstler, (Kunst-)Handwerker und Architekten dienten.



Bis 12. September 2022
Franz Hagenauer

Der Metallbildhauer Franz Hagenauer (1906–1986) verband wie kaum ein anderer österreichischer Kunstschaffender seiner Zeit freie bildhauerische Formgebung mit kunsthandwerklichem Anspruch. Als der Bildhauer unter den Designern und der Designer unter den Bildhauern stand er in der Tradition des international gefragten, qualitätsvollen Wiener Kunsthandwerkes.

16. September 2022 bis 6. Februar .2023
Hagenbund

Von der Gemäßigten zur radikalen Moderne

14.Oktober 2022 bis 27.Februar 2023
Tilla Durieux

Eine Jahrhundertzeugin und ihre Rollen

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MAK - Museum für Angewandte Kunst

Bis 31. Juli 2022
Schindler House Los Angeles

Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Schindler House, Los Angeles (Rudolph. M. Schindler, 1922), widmet das MAK seiner Expositur eine zeitgenössische Ausstellung, die Schindlers Auffassung von Kunst, Architektur und Design im Kontext moderner Formen des Zusammenlebens reflektiert. Gezeigt werden Werke von ehemaligen TeilnehmerInnen des MAK-Schindler-Stipendiatenprogramms im MAK Center Los Angeles seit 1995.

Majolikaplatte, Deukalion und Pyrrha, Francesco Xanto Avelli, Urbino, 1534 © MAK/Georg Mayer

Bis 7. August 2022
Zinnglasur und Bildkultur. Die Majolikasammlung des MAK im Kontext ihrer Geschichte

Die Schau präsentiert erstmals die im MAK verwahrte exquisite Sammlung von Majoliken des 15. bis 18. Jahrhunderts. Sie umfasst u. a. Objekte aus der kaiserlichen Sammlung der Kunstkammer Ferdinands von Tirol in Ambras, aus dem Nachlass von Franz Ferdinand von Österreich-Este dund Majoliken aus Stift Neukloster in Wiener Neustadt. Den historischen Exponaten werden Entwürfe zeitgenössischer italienischer MajolikakünstlerInnen gegenübergestellt.



Bis 2. Oktober 2022
Missing Link. Strategien einer ArchitektInnengruppe aus Wien (1970–1980)

Die 1970 von Angela Hareiter, Otto Kapfinger und Adolf Krischanitz gegründete ArchitektInnengruppe Missing Link war eine der wichtigsten Erscheinungen der avantgardistischen Kunst- und Architekturszene Österreichs. Bis 1980 entstand ein vielbeachtetes Werk, das neben künstlerischen Installationen, Objekten, Malereien und Zeichnungen auch urbanistische Studien, Aktionen und experimentelle Fernsehfilme umfasst.

Bis 25. September 2022
La Turbo Avedon

La Turbo Avedon ist AvatarIn, virtuelle KünstlerIn und KuratorIn. Sie wurde 2008/09 im Metaversum des kollektiven Online Computerspiels Second Life geboren.

31. August bis 25. September 2022
MAK Eligius-Preis 2022. Schmuckkunst in Österreich

Bereits zum fünften Mal zeigt das MAK die Einreichungen zum Eligius-Preis für Körperschmuck und Schmuckobjekte, der seit 2005 vom Land Salzburg 2005 alle drei Jahre vergeben wird.

Michael Anastassiades, Ball Vase 3, London, 2006

Bis 2. Oktober 2022
Showroom Wiener Werkstätte: Dialog mit Michael Anastassiades

Das MAK gilt mit seinen reichen Beständen zum Design und Kunstgewerbe um 1900 – darunter das gesamte Archiv der Wiener Werkstätte –als internationales Kompetenzzentrum für die Wiener Moderne. Der in Zypern geborene und in London tätige Designer Michael Anastassiades kombiniert im Showroom Objekte aus der umfangreichen Sammlung von Ernst Ploil mit Exponaten aus der MAK-Sammlung. Mit seiner Ausstellungsgestaltung eröffnet er zeitgenössische Perspektiven auf die prägende Ära der Wiener Moderne.



Key Visual, © MAK

14. September 2022 bis 15. Jänner 2023
Falten

Die Ausstellung im Südasienraum die Vielschichtigkeit des Phänomens „Falten“ im Hinblick auf technische, gestalterische, körperliche, symbolische und kulturelle Dimensionen. Die Schau beleuchtet „Falten“ aus Sicht der Design-, Kultur- und Ideengeschichte sowie der Kulturanthropologie. Sie zeigt Textilien,Papierarbeiten, Möbel und Malerei.




12. Oktober 2022 bis 29. Jänner 2023
Bilderbücher

Eine Auswahl von Bilderbüchern der 1960er Jahre bis heute, etwa von Sonia Delaunay, El Lissitzky, Vladimir Majakovskij, Bruno Munari, Olaf Nicolai, Niki de Saint Phalle und Lawrence Weiner, vermittelt einen Eindruck dieser Vielfalt.

19. Oktober 2022 bis 5. Februar 2023
100 Beste Plakate

Präsentation des Wettbewerbs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Carl Hagenauer, Standuhr, 1912 © MAK/Georg Mayer

26. Oktober 2022 bis 3. September 2023
Werkstätte Hagenauer. Wiener Metallkunst 1898–1987

Während seines knapp 90-jährigen Bestehens bündelte das Familienunternehmen mit seinen Erzeugnissen die Entwicklung des österreichischen Kunstgewerbes: „Wiener Bronzen“ des Historismus, Jugendstil, Wiener Werkstätte, Funktionalismus. Ergänzend zu den Objekten werden betriebliches Dokumentationsmaterial, Halbfabrikate, Rohlinge und Model, die den Herstellungsprozess des Kunsthandwerks veranschaulichen, präsentiert.







14. Dezember 2022 – 23. April 2023
Das Fest. Zwischen Repräsentation und Aufruhr

Die-Ausstellung verlebendigt Kultur- wie Sozialgeschichte und thematisiert die Bedeutung von Gestaltungsstrategien für gelebte Alltagskultur. Thematisch sind dem Festlichen kaum Grenzen gesetzt: Gefeiert wird aus religiösen und politischen Gründen, private Feiern spiegeln gesellschaftliche Zusammenhänge wider. Zeitlich spannt die Ausstellung einen Bogen von der beginnenden Aufklärung über neue Festkalender einer sich formierenden Arbeiterklasse zu Zeiten der Industrialisierung bis hin zu aktuellen Formaten des Festlichen. Verwegene Maskenbälle des Rokoko, Feste künstlerischer Avantgarden der Zwischen- und Nachkriegszeit, verbotene Raves werden mit ihrer subversiven Kraft in der Ausstellung ins Gedächtnis gerufen, diskutiert und zelebriert.

12. Oktober 2022 –bis 8. Jänner 2023
Birke Gorm

Die 1986 in Hamburg geborene Künstlerin verbindet das Archaische mit der Ästhetik des Digitalen rund um aktuelle Themen .


Ausstellungsort: Geymüllerschlössel, Wien 18, Pötzleinsdorferstraße 102

Foto: MAK, Georg Mayer height=

Ab 2022 wird das Geymüllerschlössel als (CON)TEMPORARY FASHION SHOWCASE zu einem diskursiven Ort. Temporäre Ausstellungen, Präsentationen und Performances widmen sich mit thematisch anknüpfenden Veranstaltungen wie Talks, Symposien, Workshops oder Buchpräsentationen Mode-Themen.

Bis 28. August 2022
Susanne Bisovsky

In der Ausstellung (Con)temporary Fashion Showcase: Susanne Bisovsky werden ausschließlich Stücke gezeigt, die zwischen 2003 und 2022 entstanden sind. Darunter auch ein Bühnenkostüm: eine grüne Spencerjacke mit floralem Druckmuster aus dem frühen 20. Jahrhundert und ein floral gemusterter Teppichstoff-Rock für Carl Maria von Webers Il Franco Cacciatore an der Mailänder Scala (2017) Die gebürtige Linzerin und ehemalige Absolventin der Universität für angewandte Kunst Wien war nicht nur Lieblingsstudentin ihres Professors in der Modeklasse, Helmut Lang, Susanne Bisovsky arbeitete auch für ihn und entwickelte u. a. die Latexspitze des dress of the year 1995, das heute Teil der MoMA-Sammlung in New York ist. Weitere Stationen in ihrer Vita sind Mitarbeit und Entwürfe für namhafte Modelabels und Unternehmen wie Jean-Charles de Castelbajac, Sportalm, Austrian Embroideries oder Kathleen Madden. 2020 wurde Susanne Bisovsky mit dem Outstanding Artist Award für experimentelles Modedesign des BMKÖS ausgezeichnet

3. September bis 4. Dezember 2022
Jojo Gronostay

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Möbelmuseum Wien

© Möbelmuseum

28. September 2022 bis 16. April 2023
Amboss Design & Tischkultur 1950-1970

In den frühen 1950er Jahren, als der Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg begann, änderten sich auch die Ess- und Ernährungsgewohnheiten der Österreicher. Die Lust am Kochen stieg und somit auch die Freude an der Ästhetik des Essens und des Tischdeckens. In diesem Kontext ist der Aufstieg des österreichischen Besteckerzeugers Neuzeughammer Ambosswerk im Steyrtal zu beobachten. Das Unternehmen entwickelte sich ab 1950 vom handwerklich geprägten Messer- und Stahlwarenerzeuger zum industriellen Produzenten von modernen Bestecken aus rostfreiem Stahl. Designer, wie Carl Auböck, Helmut Alder oder János Megyik, entwarfen für die Firma Amboss formschöne Produkte für den modernen Haushalt, die mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichnet wurden.

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mumok - Museum moderner Kunst

Bis 25. September 2022
Jesse Stecklow: Terminal

Bis 28. August 2022
Wolfgang Tillmans: Schall ist flüssig

Bis 31. Dezember 2022
Siegfried Kiesler - Endless House

2017 schenkte das Sammlerpaar Gertraud und Dieter Bogner dem Museum ein rund 30 Werke zählendes Konvolut des österreichisch-amerikanischen Architekten, Bühnengestalters, Designers und Theoretikers Friedrich Kiesler. Dessen Wiener Jahre im Umfeld von Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos sowie die Idee des Gesamtkunstwerks waren prägend für Kieslers künstlerisches und theoretisches Werk.

2. Juli bis 6. November 2022
Kollaborationen

22. September 2022 bis Sonntag, 26. Februar 2023
Das Tier in dir

8. Oktober 2022 bis 5 Februar 2023
Emília Rigová: Who will play for me?

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Naturhistorisches Museum

© Alice Schumacher

Bis 23. April 2023
BRASILIEN: 200 Jahre Beziehungsgeschichten

Die intensiven Beziehungen zwischen Österreich und Brasilien reichen in die Zeit der Habsburger-Monarchie zurück: Die Vermählung von Erzherzogin Maria Leopoldine von Österreich mit dem portugiesischen Thronfolger Dom Pedro im Jahr 1817 hatte nicht nur politische, sondern auch weitreichende wissenschaftliche Folgen. Vier Jahre lang waren zwei Forschungsschiffe unterwegs. Ein Stab von angesehenen Wissenschaftlern sammelte und dokumentierte die exotische Fauna und Flora, Mineralien und ethnologische Kostbarkeiten. Der Präparator Johann Natterer blieb sogar 18 Jahre lang in den Regenwäldern Südamerikas und sandte zigtausende Objekte und Präparate nach Wien. Eine kleine Auswahl aus seinen Sammlungen, heute im NHM Wien und im Weltmuseum aufbewahrt, wird in der Ausstellung gezeigt. wie einige der unzähligen Herbarbögen, die wir dem Botaniker Johann Pohl verdanken. Aber auch die problematische Seite der Brasilien-Beziehungen wird nicht verschwiegen , wie Sklavenhandel und Kolonialismus, rücksichtsloses, oft brutales Verhalten gegenüber der indigenen Bevölkerung oder Ausbeutung der Natur- und Bodenschätze. Der größte Teil der Ausstellung ist den einzigartigen Naturräumen Brasiliens gewidmet.

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Literaturmuseum

Bis 4. September 2022
Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881–1942) zählt zu den meistgelesenen deutschsprachigen AutorInnen. Thomas Mann notierte über seinen weltbekannten Schriftstellerkollegen: „Sein literarischer Ruhm reichte bis in den letzten Winkel der Erde.“ Zweigs anhaltende Strahlkraft belegen die zahlreichen historischen und aktuellen Verfilmungen, Bearbeitungen und Übersetzungen seiner Texte von Europa bis China. Die Ausstellung zeigt ihn als Bestsellerautor und Weltbürger, der ausgedehnte Reisen quer durch Europa bis nach Amerika, Russland und Indien unternahm und im Exil in Brasilien lebte.

17. November 2022 bis 5. November 2023
Ingeborg Bachmann. Eine Hommage

Zum 50. Todestag einer der bedeutendsten SchriftstellerInnen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung präsentiert Manuskripte, Typoskripte, Bücher und Objekte aus dem Nachlass der Autorin, Originalbriefe aus den Briefwechseln mit Paul Celan, Max Frisch und Ilse Aichinger, Gedichtentwürfe, autobiografische Aufzeichnungen, Filmausschnitte, Fotografien und Tonaufnahmen.


Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Bis 7. Mai 2023
Halbmond über dem Nil

Zwischen 639 und 642 n. Chr. wird Ägypten von arabischen Armeen erobert. In den folgenden Jahrzehnten dehnen die Kalifen ihren Machtbereich bis Persien und Südspanien aus. Die arabischen Eroberungen und die Ausbreitung des Islam stellen einen entscheidenden Wendepunkt in der Weltgeschichte dar. Nirgends ist der Beginn dieses Umbruchs so gut dokumentiert wie in der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie beherbergt die umfangreichste und bedeutendste Sammlung von Originaltexten in Griechisch, Koptisch und Arabisch aus dieser Zeit.

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Österreichisches Theatermuseum

Bis 7. November 2022
Christine de Grancy: Sturm und Spiel

Die erste Ausstellung des Theatermuseums unter neuer Direktion widmet sich der Theaterphotographie von Christine de Grancy. Sie wurde 1979 an das Burgtheater engagiert und begleitete das Ensemble ein Jahrzehnt lang bei Proben, Aufführungen und Gastspielen. Die Schau zeigt rund 400 Fotos, die eine Wiederbegegnung mit bedeutenden SchauspielerInnen ermöglichen.

12. Oktober 2022 bis 3. September 2023
Austropop - Von Mozart bis Falco

Österreich hat viele Popstars hervorgebracht. Zu ihnen zählen Johann Nestroy als großer Volksschauspieler und Johann Strauß, der in Amerika wie in Russland für Furore sorgte. Zahlreiche Operetten begeisterten am Broadway und in frühen Verfilmungen, mit ihnen kamen populäre österreichische Musiktheaterwerke auf internationale Bühnen. Der Tenor Richard Tauber zählte zu den großen Popstars der 1930er Jahre. Armin Berg und Hermann Leopoldi legten in ihren Liedern mit Humor den Finger in die Wunden der Gesellschaft; dies setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg mit Helmut Qualtinger fort und führte zum Beginn der als „Austropop“ bezeichneten Ära. Arik Brauer, André Heller und Marianne Mendt gossen die Gesellschaftskritik in eigene, neue Formen. Ludwig Hirsch und Georg Danzer, Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich begründeten den Austropop, der sich bis heute weiterentwickelt.

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Bild 'kl DSC07156'

Großes Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn

Bis 11. September 2022
Naturwunder einer neuen Welt

Die Ausstellung widmet sich der Flora, vor allem den endemischen Pflanzen, die bei der Österreichischen Brasilienexpedition (1817 -1835). gesammelt wurden. Informative Schautafeln erläutern in Wort und Bild die Exponate in ihrem Kontext. Sie machen nachvollziehbar, welchen Abenteuern und Gefahren die Teilnehmer auf ihrer Forschungsreise ausgesetzt waren.



Sigmund-Freud-Museum

Bild '22 Freud Surreal'

Bis 16. Oktober 2022
SURREAL! Vorstellung neuer Wirklichkeiten

Die Sonderausstellung mit Werken aus der Sammlung Klewan geht dem Spannungsverhältnis von Psychoanalyse und Surrealismus auf den Grund. Rund 100 Werke aus Malerei, Fotografie und Literatur illustrieren anhand ausgewählter Themenschwerpunkte die Bezugnahmen der künstlerischen Avantgarde auf die Wissenschaft vom Unbewussten - u. a. mit Werken von Hans Bellmer, Victor Brauner, Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Max Ernst, Conroy Maddox, André Masson, Pablo Picasso, Alberto Savinio, Toyen (Marie Čermínová) und Dorothea Tanning.

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Technisches Museum Wien

Bis Ende August 2022
Foodprints

Essen ist menschliches Grundbedürfnis und Lebensstil, Ausdruck von Überfluss und Lebensfreude, Ressource und Ressourcenverbrauch. Die Agenda 2030, der Aktionsplan der Vereinten Nationen (UN) für ein menschenwürdiges Leben bei gleichzeitigem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, definiert 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Die Ernährung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Mit dieser Ausstellung wirft das Technische Museum Wien, das sich in seinem Wirken intensiv mit den SDGs auseinandersetzt, einen Blick in die Geschichte von Technik und Ernährung und zeigt, dass viele heute brennende Fragen nicht neu sind. Historisches und globales Wissen kann zu Lösungen und Innovationen beitragen. Das tasteLAB bietet als interaktiver Vermittlungsbereich die Möglichkeit, unterschiedliche Nahrungsmittel zu verkosten und die Produzierenden dahinter kennenzulernen. Hier finden Vorführungen, Verkostungen und Spezialworkshops zu unterschiedlichen Themen statt.

© Sebastian Weissinger, TMW

Bis Sommer 2022
Künstliche Intelligenz?

Digitaler Wandel, digitale Zukunft: Roboter und Künstliche Intelligenz finden Einzug in unser privates Leben. Sie begleiten uns in den eigenen vier Wänden, assistieren uns im Verkehr und geben uns Inspiration im kreativen Prozess. Im dritten Teil der Serie weiter_gedacht_ beleuchtet das Technische Museum - gemeinsam mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Mythen um das Innovationsthema des 21. Jahrhunderts.

Ab Herbst 2022
BioInspiration. Innovation nach dem Vorbild der Natur

2023
Wettlauf gegen die Zeit. Energiewende

© TMW

Die Wiener Weltausstellung 1873

Die hybride Sonderausstellung anlässlich des 150-jährigen Jubiläum der Wiener Weltausstellung präsentiertzahlreiche hochauflösend digitalisierte Ausstellungskataloge und Berichte von BesucherInnen. Dokumente, die nur im TMW erhalten sind, wird sowohl online als auch im Haus zu sehen sein. Sie gewähren neue Einblicke auf das herausragende kuratorische Konzept der Wiener Weltausstellung und auf den damals einzigartigen globalen Wissenstransfer. Dabei steht weniger die technische Leistungsschau im Vordergrund als die gesellschaftlichen Fortschritte der Zeit.


Zero Emission Cities

© TMW
2024

100 Jahre Radio

Anlässlich des Rundfunkjubiläums in Österreich thematisiert das TMW den Werdegang vom städtischen Lokalradio bis zur öffentlich-rechtlichen Kulturinstitution der Gegenwart. Die geplante Ausstellung soll nicht nur von der Entwicklung der Gerätetechnik und der Ausdehnung des Sendernetzes in der Republik erzählen, sondern reflektiert auch die Verbreitung des Radiogeräts als neues Konsumgut.



Smart World

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Volkskundemuseum Wien

Bis 3. Juli 2022
Was hat das mit mir zu tun? Kulturvermittlung im Volkskundemuseum Wien

Bis 3. Juli 2022
Jetzt im Recht! Wege zur Gleichbehandlung

Bild '22 VK Schreibzeug'

5. Juli bis 25. September 2022
Schreib-Zeuge aus den Sammlungen des Volkskundemuseum Wien

Durch Jahrhunderte hindurch diente das Schreibzeug dem Schreibkundigen, um Zahlen, Gedanken oder Noten niederzuschreiben. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich im alpinen Raum ein Kombinationsgerät, bestehend aus Einsätzen für die Tinte und den Streusand sowie einer Vertiefung für den Federkiel: Seit der Renaissance wurden sie dekorativ ausgestaltet und bekamen neben der funktionalen Bedeutung eine neue Rolle als Objekt der Repräsentation. Im 19. Jahrhundert löste die Stahlfeder den Gänsefederkiel ab. Weitere Erfindungen wie der Füllfederhalter und der Kugelschreiber machten das Schreibzeug obsolet.

2. September bis 30. Oktober 2022
Was uns wichtig ist! Herausforderung Kulturerbe – Positionen zeitgenössischer Kunst

Ob Kunstwerke, Architektur, Brauchtum oder Handwerk – eine Gesellschaft definiert sich nicht zuletzt über ihre kulturelle Vergangenheit. Die Meinungen jedoch, was heute zum kulturellen Erbe zu zählen ist, gehen weit auseinander und sorgen mitunter für Streit, beispielsweise im Zusammenhang mit Denkmälern.

18. November 2022 bis 26. März 2023
Fiktion Galizien - Zur visuellen Entwicklung einer Landschaft

Fiktion Galizien beschäftigt sich mit Fotografie in Galizien und der Bukowina am Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um Volkstypenaufnahmen und landeskundliche Ansichten von Landschaften, Kirchen und industriellen Projekten, die von kommerziellen Fotografen und Wissenschaftlern aufgenommen wurden. Die Ausstellung zeigt die Wirkungsweise dieser Fotografien am Ende der Habsburgermonarchie. Ein Aspekt ist der Einsatz der Fotografie bei der ökonomischen und infrastrukturellen Entwicklung Galiziens. Ein zweiter die Rolle der Fotografie in der Entwicklung der Volkskunde als wissenschaftlicher Disziplin in der Habsburgermonarchie.

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Weltmuseum Wien

Bis 1. November 2022
Chaekgeori - Our shelves Our selves

Anlässlich des 130-Jahr-Jubiläums der österreichisch-koreanischen diplomatischen Beziehungen.

Chaekgeori (übersetzt "Bücher und Dinge") bezeichnet in der koreanischen Genremalerei ein Arrangement von Büchern, Regalen und diversen Gegenständen und Kostbarkeiten. Ursprünglich geht das Sujet auf chinesische Ideenkonzepte zurück, wie die Sammlung und Wertschätzung konfuzianischer Klassiker, Schriftrollen mit Kalligrafie und Malerei, antiken Ritualgefäßen der chinesischen Bronzezeit, Porzellangefäßen und dekorativen Ziergegenständen. Daneben waren Tier- und Pflanzendarstellungen beliebt: Schmetterlinge, Mandarinenten, Karpfen, Kraniche oder Hirsche bzw. Lotos, Päonien, Chrysanthemen, Pfirsiche, Granatäpfel, Melonen oder die Zitrusfrucht citrus medicus, „Buddhas Hand“ genannt. All diese Motive drücken Wünsche nach Gesundheit, Glück, Reichtum und Überfluss aus. Die Darstellungen spielen zudem mit Verstecken und Entdecken.

Bild '22 Weltmuseum 1'

Bis 31. Jänner 2023
George Nuku: Oceans. Collections. Reflections

Das Weltmuseum Wien präsentiert die erste umfassende Ausstellung des Māori Künstlers George Nuku. Zu sehen sind Installationsprojekte in den Sonderausstellungsräumlichkeiten des Weltmuseum Wien, eine Installation in der Säulenhalle sowie die kostenlos zugängliche Präsentation "Bottled Ocean 2122" im Theseustempel. Nuku vereint Sammlungen aus dem Naturhistorischen Museum Wien, dem Museum aan de Stroom in Antwerpen und dem Weltmuseum Wien. Diese werden mit Nukus eigenen, aus Plexiglas und Polystyrol handgeschnitzten Kunstwerken verbunden.

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Wien Museum

Ausstellungsort: MUSA Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bis 23. Oktober 2022
Augenblick! Straßenfotografie in Wien

Ein Querschnitt durch die Geschichte der Wiener „Street Photography“ von 1860 bis zur Instagram-Ästhetik der Gegenwart, mit noch nie gezeigten Bildern. Zur Ausstellung ist ein umfassendes Begleitbuch erschienen.

Ab 24. November 2022
Atelier Bauhaus, Wien. Friedl Dicke und Franz Singer

Die Ausstellung zeigt Wohnräume und Möbel , die eine Sonderstellung in der Wiener Kunst- und Architekturszene der Zwischenkriegszeit einnehmen.


Startgalerie im MUSA

Ab 8. Juli 2022
Alina Strmljan: „Bitte setzen Sie sic doch!"


Karlsplatz Open Air

© Wien Museum

Bis 26. Juli 2022
Urban Cultures - Street Art





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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen
Alle Angaben ohne Gewähr

hmw