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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

bitte beachten Sie auch:
--> Ausstellungen in Niederösterreich (Auswahl) - aktuell & Vorschau



Albertina

Bis 23. Februar 2020
Sammlung Dagmar und Manfred Chobot

Die in der Galerie der Basteihalle gezeigte Auswahl ermöglicht einen ersten Einblick in die umfangreiche Schenkung von 800 Werken. Mit einem Schwerpunkt auf Grafik und Skulptur sind Arbeiten von Herbert Brandl, Gunter Damisch, Adolf Frohner, Bruno Gironcoli, Alfred Hrdlicka, Florentina Pakosta, Arnulf Rainer, Franz Ringel, Erhard Stöbe, Erwin Wurm und Robert Zeppel-Sperl, Karl Anton Fleck u.v.a. zu sehen.

Alex Katz: Beach Stop 2001. Albertina Wien © Bildrecht Wien 2019

Bis 13. April 2020
Warhol bis Richter

Rund 80 Werke aus den Beständen der Albertina, u.a. von Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Gottfried Helnwein, Andy Warhol, Alex Katz und Maria Lassnig repräsentieren die Vielfalt künstlerischer Positionen nach 1945.

Bis 10. Mai 2020
Wilhelm Leibl – Gut sehen ist alles!

Gefördert von Courbet, beeinflusst von Manet und geschätzt von van Gogh, gehört Wilhelm Leibl (1844–1900) zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug von der Stadt aufs Land begründete er eine moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit über der Idylle und der Erzählfreude der traditionellen Genremalerei steht. Richtschnur war für Leibl nicht, dass ein Modell schön, sondern dass es „gut gesehen“ wurde. Die Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, der Schweiz und den USA entstand in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

Albrecht Altdorfer: Die kleine Fichte, um 1520. © Albertina Wien

Bis 10. Mai 2020
Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel

Das Aufkommen der Radierung im späten 15. Jahrhundert und ihre schnelle Verbreitung im frühen 16. Jahrhundert stellen einen der wichtigsten Wendepunkte in der Frühzeit der Druckgrafik dar. Die Grundlagen der Technik entwickelten sich in den Werkstätten von Waffenätzern, bis in den 1490er-Jahren der deutsche Druckgrafiker Daniel Hopfer damit begann, von geätzten, also „radierten“ Metallplatten auch Abzüge auf Papier herzustellen. Unter den Pionieren des Mediums waren einige der größten Künstler der Renaissance wie Albrecht Dürer, Parmigianino und Pieter Bruegel der Ältere. Die Ausstellung - sie entstand in Kooperation mit dem Metropolitan Museum in New York - widmet sich den ersten 70 Jahren der Radierung: von ihren Anfängen in der Dürerzeit bis in die Epoche Bruegels, als viele berühmte und auch weniger bekannte Künstler in Deutschland, Flandern, Italien und Frankreich in dieser Technik arbeiteten. Rund 125 Radierungen sind neben Zeichnungen, Druckplatten und illustrierten Büchern zu sehen.


Bild 'Albertina Hodler'

22. Februar bis 24. Mai 2020
Van Gogh, Cézanne, Matisse, Hodler. Die Sammlung Hahnloser

Die Sammlung Hahnloser, eine der bedeutendsten Privatsammlungen der französischen Moderne, entstand zwischen 1905 und 1936 im freundschaftlichen Austausch zwischen dem Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler und ihren Künstlerfreunden. Zu diesen zählten Pierre Bonnard, Ferdinand Hodler, Henri Matisse und Félix Vallotton. Später wurden auch deren Vorläufer Cézanne, Renoir, Toulouse-Lautrec, Van Gogh u.a. Teil der Sammlung. 120 Werke geben in der Frühjahrsausstellung 2020 der Albertina einen Überblick dieser international einzigartige Kollektion der Moderne.

28. Februar bis 13. April 2020
Michael Horowitz

Der Wiener Journalist, Verleger und Autor Michael Horowitz (geb. 1950) war bereits ab 1966 während seiner Schulzeit als Fotograf tätig. Bis Ende der 1980er-Jahre fertigte er zahlreiche Reportagen und Porträts bekannter Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben an. Umfangreiche Serien entstanden u. a. in Zusammenarbeit mit Helmut Qualtinger, Kiki Kogelnik oder den Künstlern aus Gugging.

1. Mai bis 6. September 2020
Xenia Hausner. TRUE LIES

Xenia Hauser gilt als eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Aspekt der Inszenierung. Für ihre Bilder konstruiert die Künstlerin, die früher als Bühnenbildnerin tätig war, räumliche Settings in ihrem Atelier. In einem vorwiegend weiblichen Kosmos lösen sich die Figuren von der ursprünglichen Person und nehmen eine eigene Rolle in Hausners Geschichten ein. Die Fiktion ermöglicht ihr, mit geschärftem Blick dem wahren Kern offenzulegen. Die Retrospektive präsentiert frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren und reicht bis zur jüngsten Exiles-Serie.

28. Mai bis 13. September 2020
Michela Ghisetti. Ich gehe nach Hause

Die Albertina widmet Michela Ghisetti als erstes Museum eine umfassende Retrospektive. Das Werk der 1966 im italienischen Bergamo geborenen und seit 1992 in Wien lebenden Künstlerin bewegt sich zwischen Abstraktion und Figuration.

4. Juni bis 4. Oktober 2020
Francesco Clemente. Self-Portraits and Sirens

Die Übernahme der Sammlung Jablonka die ist Anlass einer umfassenden Personale des italienisch-US-amerikanischen Künstler Francesco Clemente. Zudem sind Schlüsselwerke aus der Sammlung der Albertina zu sehen, sowie die Sirens, eine Serie an Ölgemälden, die erst kürzlich entstanden ist.

10. Juni bis 23. August 2020
American Photography

Aufnahmen der amerikanischen Weite, der Alltagskultur, sozialer Landschaften und urbaner Metropolen – die Erneuerung der amerikanischen Ikonografie nach 1945 - stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Aufwändig inszenierte, filmische Tableaus ergänzen die fotografische Wirklichkeit und Illusion sowie gesellschaftlichen Entwicklungen.

18. September 2020 bis 10. Jänner 2021
Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Amedeo Modigliani (*1884 in Livorno; † 1920 in Paris) zählt als Maler, Zeichner und Bildhauer zu den bedeutendsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Modigliani kommt 1906 nach Paris, als Picasso in Auseinandersetzung mit iberischer und afrikanischer Plastik an Les Demoiselles d’Avignon zu arbeiten beginnt. Dieses Werk macht Picasso berühmt, bereitet dem Kubismus den Weg und beeindruckt Modigliani nachhaltig. Zwischen Picasso und dem noch unbekannten Modigliani entwickelt sich eine wechselseitige Bewunderung, in deren Zentrum die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem „Primitivismus“ steht.

2. Oktober 2020 bis 31. Jänner 2021
My Generation. Die Sammlung Jablonka

Rafael Jablonka gibt Einblick in seine umfassende Sammlung, eine der profiliertesten zur amerikanischen und deutschen Kunst der achtziger Jahre. Der 1952 geborene deutsche Kunsthändler, Galerist und Kurator widmet sich in dieser Präsentation vor allem seiner eigenen Generation. In Form von Künstlerräumen gibt die Ausstellung einen repräsentativen Einblick in das jeweilige Œuvre. Auf zwei Ausstellungsebenen sind rund 120 Arbeiten von Miquel Barceló, Ross Bleckner, Richard Deacon, Eric Fischl, Damien Hirst, Roni Horn, Mike Kelley, Sherrie Levine, Cady Noland, Thomas Schütte, Andreas Slominski, Philip Taaffe und Terry Winters zu sehen.

Helmar Lerski: Metamorphosen 885. © Albertina Wien

23. Oktober 2020 bis 7. Februar 2021
Faces. Die Macht des Gesichts

Ausgehend von Helmar Lerskis herausragender Fotoserie “Metamorphose - Verwandlungen durch Licht“ (1935/36) präsentiert die Ausstellung „Faces” Porträts aus der Zeit der Weimarer Republik. In den 1920er- und 30er-Jahren erneuerten FotografInnen das Verständnis des klassischen Porträts: Ihre Aufnahmen dienen nicht mehr der Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen, sondern fassen das Gesicht als nach ihren Vorstellungen inszenierbares Material auf.

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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 1. Juni 2020
Into The Night. Die Avantgarde im Nachtcafé

Nachtclubs, Cafés, Bars oder Kabaretts waren wichtige Dreh- und Angelpunkte der Moderne und boten eine Plattform des kreativen Ideenaustauschs zwischen Malerei und Grafik, Architektur, Design, Literatur, Tanz und Musik. Die Ausstellung betrachtet zahlreiche dieser Schauplätze weltweit. Den Schlusspunkt bilden die Mbari Clubs, die Anfang der 1960er in Ibadan und Oshogbo, Nigeria, gegründet wurden, sowie der 1966 in Teheran eröffnete Künstlerclub Rasht 29.

Bis 7. März 2021
Dali - Freud

Das erste und einzige Treffen von Salvador Dalí und Sigmund Freud kam im Herbst 1938 auf Vermittlung von Stefan Zweig und Edward James zustande. Die Schau zeigt den Einfluss des Psychoanalytikers auf das Werk Dalís.

Bis 31. Mai 2021
Klimt. Inspired by Monet, Van Gogh, Matisse …

Die Ausstellung entstand in mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam. Achtzig Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen ermöglichen Vergleiche der Bilder von Gustav Klimt mit Kunstwerken, die ihn inspiriert haben, wie Arbeiten von Alma-Tadema, MacDonald-Macintosh, Toorop, Whistler, Monet, Rodin, van Gogh und Matisse.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bild 'Belvedere Mondsee'

Bis 17. Mai 2020
Meister von Mondsee

Der Meister von Mondsee zählt zu den bedeutendsten Malern des Spätmittelalters in Österreich. Die Ausstellung "Im Blick" vereint erstmals das gesamte Ensemble seines Mondseer Altars und beleuchtet das Werk im kunst- und kulturhistorischen Kontext.

20. Februar bis 30. August 2020
Renate Bertlmann

Die Multimediakünstlerin Renate Bertlmann schuf für den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig 2019 ein Feld roter Messer-Rosen. Die Blüten aus Muranoglas tragen messerscharfe Klingen im Blütenkelch. Sie versinnbildlichen den Gegensatz zwischen Fragilität und Aggression.

29. Mai bis 13. September 2020
Elena Luksch-Makowsky

Elena Luksch-Makowsky zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Wiener Moderne um 1900. Ihre Werke waren in Ver Sacrum, der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte vertreten.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 13. April 2020
Eva Grubinger

Eva Grubinger, 1970 in Salzburg geboren, beschäftigt sich mit der Wahrnehmung scheinbar bekannter Dinge, die sie mittels Vergrößerung, Materialänderung oder Dekontextualisierung verfremdet. Für die Ausstellung im Belvedere 21 konzipiert Grubinger eine Reihe neuer Werke rund um das Thema Meuterei als Ausgangspunkt für grundlegende gesellschaftliche Umwälzungen.

Bis 24. Mai 2020
Herbert Brandl: Exposed to Painting

Präsentiert werden großformatige Landschaftsbilder aus den letzten zwei Jahrzehnten und für diese Ausstellung angefertigte Werke eines der erfolgreichsten österreichischen Malers der Gegenwart.

30. April bis 27. September 2020
Ugo Rondinone: Akt in der Landschaft

11. Juni bis 8. November 2020
Maja Vukoje

Die bisher umfangreichste Personale zeigt rund hundert Arbeiten der vergangenen 15 Jahre mit einem Schwerpunkt auf der aktuellen Produktion.

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Dommuseum Wien

Bild '19 Dom Familie'

Bis 30. August 2020
Family Matters

Die epochenübergreifende Schau geht der Frage nach, wie sich unterschiedliche Familienkonstellationen, ihre Bedingungen und Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft in der Kunst spiegeln. Mit Arbeiten und Werken von: Uli Aigner, Iris Andraschek, Hans Op de Beeck, Werner Berg, Elinor Carucci, Gonzales Coques, Josef Franz Danhauser, Carola Dertnig, Johannes Deutsch, Christian Eisenberger, Valie Export, Peter Fendi, Weronika Gesicka, Leander Kaiser, Anton Grassi / Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Angelica Kauffmann, Käthe Kollwitz, Nina Kovacheva, Maria Lassnig, Iris Legendre, Ferdinand Mallitsch, Katharina Mayer, Diodato Massimo, Ron Mueck, Johann Nepomuk Passini, Giovanni Battista Pittoni, Sam Jinks, Johann Matthias Ranftl, Neo Rauch, Judith Samen, August Sander, Johann Martin ("Kremser") Schmidt, Schottenmeister, Annegret Soltau, Carl Spitzweg, Leopold Stöber, Domenico Robusti, gen. Tintoretto, Dirk Vellert, Ferdinand Georg Waldmüller.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild '2020 Möbel 1'

11. März bis 12. Juli 2020
märklinMODERNE

Das Projekt „märklinMODERNE“ zeigt erstmals, wie architekturbegeistert Modelleisenbahner waren. Moderne Villen und Hochhäuser, avantgardistische Bauwerke im Maßstab 1:87 hielten mit den Gleisen Einzug in die Hobbykeller und Kinderzimmer der Wirtschaftswunderzeit. Die vom Online-Magazin moderneREGIONAL gemeinsam mit den Ausstellungspartnern Deutsches Architekturmuseum Frankfurt und der Architekturgalerie Weißenhof konzipierte Ausstellung stellt Modellbausätze den großformatigen Fotografien ihrer architektonischen Vorbilder gegenüber.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bild '19 Ephrussi'
Bis 8. März 2020
Die Ephrussis. Eine Zeitreise
Die Ausstellung behandelt das Schicksal der ursprünglich aus Russland stammenden Familie Ephrussi und ihren freiwilligen und unfreiwilligen Reisen zwischen Russland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Spanien, den USA, Mexiko, Japan und anderen Ländern. Die Familie pflegte Beziehungen zu Künstler- und Intellektuellenkreisen in Odessa, St. Petersburg, Wien, Berlin, Paris, London, Madrid und anderen Orten. Kernstück der Ausstellung bildet das Familienarchiv der Ephrussis, das die Familie de Waal dem Jüdischen Museum schenkte, sowie 157 Netsukes, kleine japanische Schnitzfiguren, als Leihgabe.

Bis 1. Juni 2020
Wir bitten zum Tanz. Der Wiener Cafetier Otto Pollack

Das Café Palmhof befand sich in der Mariahilferstraße 135 im 15. Gemeindebezirk und wurde ab 1919 von Otto Pollak (1894–1978) und seinem Bruder Karl (1889–1943) betrieben. Die beiden Brüder machten das Palmhof zu einem populären Wiener Treffpunkt. Sie führten es tagsüber als Kaffeehaus, abends fanden regelmäßig Konzerte, Tanzveranstaltungen und gesellschaftliche Ereignisse statt. Aus dem Palmhof gab es regelmäßig Live-Übertragungen durch die RAVAG (Radio Verkehrs AG). Die ausgestellten Dokumente und Objekte aus dem Nachlass von Otto Pollak lassen seine Persönlichkeit und das gesellschaftliche Umfeld wieder aufleben und erinnern an das Wien, das Ludwig Hirschfeld in seinem legendären Reiseführer „Was nicht im Baedeker steht“ (1927) beschreibt.

25. März bis 4. Oktober 2020
Jedermanns Juden - 100 Jahre Salzburger Festspiele

Im Zentrum der Ausstellung stehen einige noch nie gezeigte Objekte aus dem Nachlass von Max Reinhardt und Kunstwerke, die den Aufstieg der Festspiele bis heute, sowie die Lebenswege der verschiedenen handelnden Personen, ihre Karrieren und Fluchtwege nachzeichnen.

10. Juni bis 22. November 2020
Hans Kelsen Proudly Presents: 100 Jahre österreichische Bundesverfassung

Die Ausstellung würdigt, aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der österreichischen Bundesverfassung, deren Architekten und stellt sein Leben und Werk in den Mittelpunkt.

21. Oktober 2020 bis 25. April 2021
Die Wiener in China. Fluchtpunkt Shanghai

Shanghai, die „Stadt über dem Meer“ wurde für viele österreichische Juden und Jüdinnen die letzte Hoffnung auf Zuflucht. Die fremde neue Heimat stellte die meisten Flüchtlinge vor große Herausforderungen. Doch schnell organisierten sich die Wiener in China ein „Little Vienna“, in dem es neben Restaurants, wie dem „Weißen Rössl“, Kaffeehäuser mit Wiener Mehlspeis- und Kaffeespezialitäten, Würstelstände sowie Heurigen gab. Sportvereine und Zeitungen wurden gegründet, und die vielen geflüchteten Künstlerinnen und Künstler sorgten für ein vielfältiges Angebot an Musikabenden, Operetten, Kabarett- und Theateraufführungen. Einige kehrten nach 1945 nach Österreich zurück, dies bedeutete einen völligen Neuanfang in einer veränderten Welt.

Ausstellungort: Museum Judenplatz

Bild '2020 JMW 1'

Bis 10. Mai 2020
Lady Bluetooth Hedy Lamarr

Geboren 1914 in Wien als Hedwig Kiesler, Tochter eines Bankdirektors und einer Konzertpianistin, heiratete sie einen Waffenhändler. Sie verließ ihn 1937, wo sie als „schönsten Frau der Welt“ gefeiert wurde. Während ihre Starkarriere verblasste und die exzentrische Diva einsam starb, wurde ihre Erfindung des Frequenzsprungverfahrens berühmt. Gemeinsam mit dem Komponisten George Antheil erhielt sie 1942 das Patent für die Erfindung, ohne die Mobiltelefonie, WLAN oder Bluetooth undenkbar wären.

20. Mai bis 8. November 2020
Jugend ohne Heimat - Kindertransporte aus Wien

Bis 30. Mai 2021
Jewgeni Chaldej. Der Fotograf der Befreiung

75 Jahre nach dem Ende Zweiten Weltkriegs präsentiert die Ausstellung Fotos des sowjetischen Kriegsreporters Jewgeni Chaldej (1917–1997). Sie zeigen Sowjetsoldaten auf dem Dach des Wiener Rathauses, den brennenden Dachstuhl des Stephansdoms, Propagandaplakate oder Soldaten bei Kranzniederlegungen. Einige seiner Fotos waren Schnappschüsse, andere wurden bewusst inszeniert, um eine politische Botschaft zu vermitteln.

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Bild '19 Kunsthaus'

Kunst Haus Wien

Bis 13. April 2020
Claudius Schulze

26. Februar bis 16. August 2020
Alec Sotes: Photography is a language

23. April bis 14. Juni 2020
Robert Knoth und Antoinette de Jong

25. Juni bis 27. September 2020
Noémi Goudal

16. September 2020 bis 28. Februar 2021
Nach uns die Sintflut

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Kunsthistorisches Museum

Bis 4. Oktober 2020
Böse Kaiser

Die römischen Kaiser Caligula und Nero gelten als Paradebeispiele für Cäsarenwahn. Die Münzen dieser und anderer " böser Kaiser"vom ersten bis zum vierten Jahrhundert nach Christus sollten hingegen Botschaften von deren Großzügigkeit oder Milde vermittteln. Oftmals wurde nach ihrem Tod die damnatio memoriae über sie verhängt. Diese Tilgung aus der Erinnerung hatte zur Folge, dass ihre Namen aus Inschriften ausgemeißelt und Gesichter auf Münzen ausgekratzt wurden.

John Baldessari: Beethovens trumpet, 2007. (c) John Baldessari courtesy of the Artist Sprüth Magers and Beyer Projects

25. März bis 5. Juli 2020
Beethoven bewegt

Werke alter Meister und junger Künsterinnen, die sich mit dem Schaffen des muskalischen Jahresregenten beschäftigen. Von John Baldessari, Jan Cossiers, Ayşe Erkmen, Caspar David Friedrich, Francisco de Goya, Rebecca Horn, Idris Khan, Anselm Kiefer, Auguste Rodin, Tino Sehgal, J.M.W. Turner, Jorinde Voigt, Guido van der Werve.

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Leopold Museum

Bis 20. April 2020
Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel, Beobachten hieß Empfinden. Mitglieder der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ strebten als Gegenwelt zur industrialisierten Gesellschaft und ihren Konventionen eine naturbezogene Lebensreform an. Währenddessen begab sich der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs "Der Blaue Reiter" auf die Suche nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning sind erstmals in Wienzu sehen, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.

Friedensreich Hundertwasser, 224 Le grand chemin, St. Mandé/Seine, 1955 © Belvedere, Wien © 2019 Namida AG, Glarus, Schweiz

21. Februar bis 31. August 2019
Hundertwasser – Schiele: Imagine Tomorrow

Am 19. Februar 2020 jährte sich der Todestag Friedensreich Hundertwassers (1928–2000) zum 20. Mal. Als Maler, Vorkämpfer der Ökologiebewegung und Gestalter von Lebensräumen prägte er die Kunst des 20. Jahrhunderts über die Grenzen Österreichs hinaus. Bisher wenig beachtet ist dessen lebenslange Begeisterung für das Werk und die Person Egon Schieles (1890–1918). Hundertwasser entdeckte Schiele bereits als Jugendlicher im Wien der Nachkriegszeit. Die große Frühjahrsausstellung des Leopold Museum zeigt erstmals einen Dialog zwischen den beiden Künstlern.


30. Mai bis 21. September 2020
Inspiration Beethoven. Eine Symphonie in Bildern aus Wien 1900

Die VI. Symphonie Beethovens, die Pastorale, inspirierte 1898/99 den Wiener Jugendstilmaler und Klimt-Kollegen Josef Maria Auchentaller (1865–1949) zu einem monumentalen Bildprogramm für das Musikzimmer der Villa seines Schwiegervaters, des Silberschmuckfabrikanten Georg Adam Scheid. Das aus fünf Gemälden bestehende Ensemble wird das anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens erstmals in Österreich rekonstruiert.

EMIL PIRCHAN Plakatentwurf (Collage), ca. 1912 © Sammlung Steffan / Pabst, Foto: Sammlung Steffan / Pabst

30. Mai bis 21. September 2020
Emil Pirchan. Universalkünstler

Emil Pirchan (1884–1957) war ein Pionier des expressionistischen Bühnenbildes, fantasiereicher Plakatgestalter, Kostümbildner, Designer, Buchillustrator, Autor mehrerer Künstlermonografien, Romancier, Lehrer und noch etliches mehr. Der aus Brünn stammende Sohn eines akademischen Malers zog nach seinem Architekturstudium bei Otto Wagner in Wien und einem kurzen Intermezzo in seiner Heimatstadt 1908 nach München, wo er ein „Atelier für Graphik, Bühnenkunst, Hausbau, Raumkunst und Kunstgewerbe“ eröffnete.. Das Leopold Museum widmet sich als erste Wiener Institution in Kooperation mit dem Museum Folkwang in Essen dem universellen, weitgehend unbekannten Ausnahmekünstler.

28. August 2020 bis 14. Februar 2021
The Body Electric. Erwin Osen und Egon Schiele

Die Ausstellung zeigt einer Gruppe kürzlich wiederentdeckter Zeichnungen von Erwin Osen (1891–1970). Diese entstanden im Auftrag von Stefan Jellinek (1871–1968), einem bis 1939 in Wien tätigen Mediziner.

2. Oktober 2020 bis 28. Juni 2021
Monet, Van Gogh, Cézanne, Gauguin. Sammlung Emil Bührle

Der in Zürich lebende Industrielle Emil Bührle (1890–1956) trug vor allem zwischen 1951 und 1956 eine hochbedeutende Kunstsammlung zusammen. In ihrem Mittelpunkt steht der französische Impressionismus mit Bildern von Manet, Degas, Renoir, Monet, van Gogh und Cézanne. 1924 übersiedelte Bührle in die Schweiz, wo er als Eigentümer der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon/Zürich zunehmenden wirtschaftlichen Erfolg hatte. Ab 1950 verlagerte sich der Schwerpunkt seiner unternehmerischen Tätigkeit in die USA, was die Sammlung stark beeinflusste. Nach Bührles Tod gründete die Familie 1960 eine Stiftung, die in Zürich etwa ein Drittel der Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich machte. Die Ausstellung im Leopold Museum präsentiert rund 90 Exponate aus der Sammlung Emil Bührle, darunter Meisterwerke wie "Der Knabe mit der roten Weste" von Paul Cézanne, "der Sämann bei Sonnenuntergang" von Vincent van Gogh oder ein Seerosen-Wandbild von Claude Monet.

20. November 2020 bis 15. März 2021
Josef Pillhofer. Retrospektive

Anlässlich des zehnten Todestages und des 100. Geburtstages würdigt das Leopold Museum Josef Pillhofer (1921–2010), einen der bedeutendsten österreichischen Bildhauer und Zeichner, mit einer umfassenden Retrospektive. Pillhofers künstlerisches Arbeiten erstreckte sich über mehr als ein halbes Jahrhundert und setzte mit seiner Zeit an der Grazer Kunstgewerbeschule 1938 bis 1941 ein, worauf das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien folgte, wo er von 1947 bis 1950 seine erste Prägung in der Klasse von Fritz Wotruba erfuhr. Neben diesem war der damalige Rektor der Akademie, der Maler Herbert Boeckl, als Vertreter geometrischer und stereometrischer Gestaltungsprinzipien im Sinne Paul Cézannes für sein Schaffen von Bedeutung. 1950 erhielt Pillhofer ein Staatsstipendium und übersiedelte nach Paris.

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MAK - Museum für Angewandte Kunst

Bis 1. März 2020
100 beste Plakate

2 353 Plakate gingen beim Wettbewerb "100 Beste Plakate" ein. 695 Entwürfe von 251 EinreicherInnen (davon 105 aus Deutschland, 129 aus der Schweiz und 17 aus Österreich) wurden von einer internationalen Jury bewertet. Sie prämiierte 42 aus Deutschland, 54 aus der Schweiz und vier aus Österreich. Die österreichischen Gewinnersujets werben für einen Film, Ketchup, Salz und einen Radiosender.

Bis 29. März 2020
Sitzen 69 Revisited

1969 präsentierte das Österreichische Museum für angewandte Kunst in der Möbelausstellung Sitzen 69 gediegene „Tischlersessel“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich. Nach 50 Jahren greift das MAK das Thema noch einmal auf und vergleicht die aus Holz in Handarbeit gefertigten Sessel mit Möbelobjekten, die zum Inbegriff popig-alternativer und utopischer Wohnkonzepte wurden, wie der Panton Chair (1967) oder der Fauteuil Galaxy (1966) von Walter Pichler. Rund 45 Objekte aus der MAK-Sammlung vermitteln einen Einblick in die zeitgenössische Konsumgüterproduktion der 1960er Jahre.

Bis 13. April 2020
Bugholz, Vielschichtig: Thonet und das moderne Möbeldesign

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Unternehmens Thonet präsentiert das MAK eine umfassende Ausstellung zu den Möbeln der Moderne. 1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien um: Hier konnte er die von ihm entwickelten Bugholzmöbel perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Stuhl Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute weltweit meistverkauften Möbelstücke, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs.

(c)MAK

Bis 17. Mai 2020
Otto Prutscher. Allgestalter der Wiener Moderne

Siebzig Jahre nach seinem Tod und mehr als zwanzig Jahre nach der letzten großen Ausstellung in Wien präsentiert das MAK das Werk von Otto Prutscher (1880–1949) neu. Die Schau beleuchtet die Rollen, die Prutscher als Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund – für die Entwicklung der Wiener Moderne spielte. Prutschers Vermächtnis umfasst u. a. über 50 Bauwerke (Villen, Wohnhäuser, Portale), rund 50 Ausstellungen, die er künstlerisch und organisatorisch gestaltete oder mitgestaltete, ca. 170 Einrichtungen, über 300 Entwürfe von Einrichtungen sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren.

Bis 12. Juli 2020
SHOW OFF. Austrian Fashion Design

Die Großausstellung lädt auf eine Zeitreise durch Modedesign mit österreichischen Wurzeln von den 1980er Jahren bis heute ein. Eingebettet in eine spektakuläre, raumgreifende Installation von Architekt Gregor Eichinger thematisiert die Schau in der Ausstellungshalle die Modeausbildung an der Universität für angewandte Kunst Wien.

27. Mai bis 20. September 2020
Die Frauen der Wiener Werkstätte
Das Schaffen der Künstler der Wiener Werkstätte (WW) ist weltweit bekannt. Während Josef Hoffmann, Koloman Moser und Dagobert Peche bereits vielfach durch umfassende Publikationen und große Ausstellungen gewürdigt wurden, galt den Künstlerinnen der WW bisher nur vereinzelt Interesse. Die Keramikerinnen Gudrun Baudisch oder Vally Wieselthier sind bekannt, auch von Mathilde Flögl, Hilde Jesser, Maria Likarz oder Felice Rix hat man schon gehört, aber wer waren Martha Alber, Karoline Fink oder Paula Lustig?

18. November 2020 bis 14. März 2021
Adolf Loos. Privathäuser

Vor 150 Jahren wurde Adolf Loos (1870-1933) geboren. Zeit seines Lebens befasste er sich mit privaten und öffentlichen Wohnbauten. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf den privaten Bereich und zeigt Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotos und Modelle zu seinen zumeist luxuriös eingerichteten Einfamilienhäusern, Villen und Landhäusern. Kontrastierend dazu werden revolutionäre Sozialprojekte wie Bauten für die Gemeinde Wien vorgestellt.

10. Dezember 2020 bis 18. April 2021
Josef Hofmann: Fortschritt durch Schönheit

Die Ausstellung dokumentiert erstmals umfassend das Gesamtwerk des Architekten, Designers, Lehrers und Ausstellungsmachers Josef Hoffmann (1870–1956), einer der zentralen Figuren der Wiener Moderne und internationalen Lebensreformbewegung. Die Schau zeigt einen Querschnitt durch Hoffmanns revolutionäre Designs und seine wichtigsten Bauten, darunter das Palais Stoclet in Brüssel (1905–1911) oder das Sanatorium Purkersdorf (1904–1905).

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Mozarthaus Vienna

© Internationale Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt

Ab 19. Februar 2020
Die Trias der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven
Die Lebensdaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert (1732-1827). Sie reichen vom Barock bis hinein in die Romantik. Dazwischen liegt die Epoche, die als “Wiener Klassik” in die Musikgeschichte eingegangen ist, und in der es vor allen diese Trias war, die die klassische Musik nachhaltig prägte und revolutionierte. Mozart und Haydn waren eng befreundet und musizierten gemeinsam in Mozarts Wohnung in der Domgasse. Beethoven wäre gern ein Schüler Mozarts geworden, später wurde Haydn sein Lehrer. Diesen Beziehungen wird in der Ausstellung ebenso nachgegangen wie anderen Aspekten dieser herausragenden Künstlerpersönlichkeiten.

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Naturhistorisches Museum

Bis 30. März 2020
Japan und das Naturhistorische Museum Wien – eine Erfolgsgeschichte

Zum Jubiläumsjahr "Japan Austria 2019" führt ein Pfad in den Sälen 26-28, 30-31, 36 und 39 zu ausgewählten Exponaten aus Japan führt . Highlights sind zwei seltene Tieseehaie, die das NHM zum Jubiläum vom Kanagawa Prefectural Museum of Natural History als Geschenk erhielt. Der Beginn der wissenschatlichen Beziehungen war die österreichische Ostasienexpedition (1869 – 1870). Der prominenteste Nutzer der Wiener Sammlungen war der japanische Kaiser, Tenno Akihito, ein angesehener Biologe.

11. März bis 29. Juni 2020
(Alien) Star Dust

Installation der Medienkünstlerin Victoria Vesna. Eine computergenerierte Welt vermittelt den Eindruck fallender Meteoriten und Mikrometeoriten. Das Kunstwerk basiert auf der Meteoritensammlung des NHM Wien mit Objekten von Einschlägen auf allen Kontinenten sowie Radiosignalen von der Meteor-Radarstation auf dem Dach des Museums.

Bild 'NHM Mond'

Bis 1. Juni 2020
Der Mond. Sehnsucht, Kunst und Wissenschaft

50 Jahre nach der Mondlandung dreht sich im Herbst sich im Naturhistorischen Museum Wien alles um den Erdtrabanten. Als Blickfang für die Sonderausstellung wird Luke Jerrams „Mond-Ballon“ mit vier Metern Durchmesser in der Kuppelhalle installiert. Anhand von NASA-Aufnahmen der Mondoberfläche baute der britische Künstler den Mond im Maßstab 1:500.000 nach. Jeder Zentimeter auf der Skulptur repräsentiert 7 Kilometer auf der Oberfläche. Nach Stationen bei Festivals und in Museen in den USA, Großbritannien, Italien und Deutschland ist die Installation von 2. bis 7. und ab 30. Oktober im Naturhistorischen Museum zu sehen.


Bis 31. Dezember 2020
Vielfalt in Gefahr. Maßnahmen im Vogelschutz

Ein Themenpfad im Rahmen des Projekts "VielfaltLeben IV" im Ersten Stock des NHM Wien, Saal 29.

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild 'ONB LvB'

Bis 19. April 2020
Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken

Die Österreichische Nationalbibliothek zeigt im Prunksaal die erste Ausstellung zum "Beethovenjahr" 2020. Die Begegnungen Ludwig van Beethovens (1770-1827) mit seinen Lehrern, Schülern, Musikern und Mäzenen, mit Frauen Freunden und seiner Familie stehen dabei für seine „Menschenwelt“. Die Sonderschau zeigt zahlreiche Originalbriefe aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek. Für den „Götterfunken“ seines Schaffens stehen Originalhandschriften von Werken, die bis heute zum klassischen Kanon gehören wie das Violinkonzert op. 61, die „Frühlingssonate“ op. 24 oder das Streichquartett op. 95. Zusätzlich ist in den ersten drei Monaten der Ausstellung ein Teil der 9. Symphonie – mit den berühmten Textworten „Freude schöner Götterfunken“ - zu sehen. Diese wertvolle Handschrift, die zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählt, ist eine Leihgabe der Staatsbibliothek zu Berlin und wird zum ersten Mal in Österreich ausgestellt. Zur Ausstellung ist ein umfangreiches Begleitbuch erschienen.

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Österreichisches Theatermuseum

14. Mai bis 12. Oktober 2020
Lodovico Ottavio Burnacini: Groteske Komödie

Der am Kaiserhof tätige Theateringenieur Lodovico Ottavio Burnacini (1636-1707) begeisterte seine Zeitgenossen mit farbenprächtigen Grotesken und Commedia dell'arte Entwürfen - ein Siegeszug der Phantasie eines überbordend kreativen Künstlers.

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Technisches Museum

Bis Juni 2020
Arbeit und Produktion weiter-gedacht

Der zweite Teil der dreiteiligen Ausstellungsserie "weiter_gedacht" zeigt Innovationsprozesse in Arbeit und Produktion. Smarte Fabriken, 3-D-Drucker, Roboter … werden die industrielle Fertigung übernehmen. Die Gegenwelt zur optimierten Produktion sind Zukunftsbilder, in denen der Mensch seinen Platz in einer Welt voll Technik einbüßt.

Bis 5. Juli 2020
Special Effects

Die interaktive Ausstellung für Filmfans der Cité des Sciences et de l’Industrie de Paris erlaibt einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt. Im Mittelpunkt stehen technische Umsetzung und Wirkung von Spezialeffekten. Besucher (in angemeldeten Gruppen) können dies im Filmstudio ausprobieren.

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Weltmuseum Wien

Bis 24. März 2020
Metamorphosis. Brazil 1998. Photography by Andrea Altemüller

1998 bereiste die deutsche Fotografin Andrea Altemüller Brasilien. Sie begegnete dabei Menschen, die die Rohstoffe des Regenwaldes auf höchst unterschiedliche Weise transformieren und verarbeitete dies in zwei Fotoserien: In "Erde aus meinem Fluss" porträtiert sie die Künstlerin IIzer Campos. Die Fotoserie "Abholzung des Regenwaldes" thematisiert die Rodung und das Ausmaß an Zerstörung.

Bis 21. April 2020
The Majlis. Cultures in Dialogue

Die internationale Wanderausstellung The Majlis – Cultures in Dialogue des Sheikh Faisal Bin Qassim Al-Thani Museum in Doha, Katar gastiert nach den Stationen in Valetta und Paris im Weltmuseum Wien. Der Majlis (auch Madschlis - "ein Ort zum Sitzen") hat die arabische und islamische Zivilisation über Jahrhunderte geprägt, diente als Zentrum für soziale Treffen, politische Debatten und Entscheidungen, für Unterricht und Diskussion. Seit Jahrhunderten benutzen Familien den Majlis, um Gäste willkommen zu heißen, zu unterhalten, oder sich mit Reisenden auszutauschen. BesucherInnen der Ausstellung sind eingeladen, den Majlis auf die gleiche Art und Weise zu nutzen.

Bis 14. Juni 2020
Ein koloniales Ding

Die Frage, wie ethnografische Museen mit ihren kolonialen Vergangenheiten umgehen sollen, wurde während der letzten Jahren auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert und Empfehlungen erarbeitet. Die Ausstellung setzt diese Leitfäden mit zwölf konkreten Dingen in Beziehung.

Bis 31. Dezember 2020
Faces in Prayer. Photography by Katharina Heigl

Dreißig Gesichter, beleuchtet von der Schönheit der spirituellen Aussprache, des Gebets, der Meditation. Katharina Heigl will mit ihrem Projekt Faces in Prayer die persönlichen Aspekte der Religion hervorheben und somit Religion als Mittel, das den Menschen Lebensstruktur, Spiritualität und moralische Orientierung gibt, betrachten. Die Fotografin und Filmregisseurin hat die Porträts auf einer Reise durch Kirchen, Synagogen, Klöster, Moscheen, Tempel und Privathäuser gesammelt.

Bild '2020 Welt 1'

Bis 10. Mai 2020
Japan zur Meiji-Zeit. Die Sammlung Heinrich von Siebold

Die Meiji-Periode umfasst in der japanischen Geschichte den Zeitraum von 1868 bis 1912. Eine Zeit, in der sich der Feudalstaat zur modernen Großmacht entwickelte, die japanische Gesellschaft sich wandelte und der Welt öffnete. Heinrich von Siebold (1852–1908), Sohn des Arztes und berühmten Japanforschers Philipp Franz von Siebold (1796–1866), kam als Jugendlicher nach Japan und verbrachte dort den größten Teil seines Lebens als Dolmetscher bei der neu gegründeten österreichisch-ungarischen Gesandtschaft in Tōkyō angestellt. Japans ehemals militärisch ausgerichtete Gesellschaft wandelte sich während der Meiji-Restauration von einem Feudalstaat hin zu einer modernen Großmacht, mit dem Tennō an der Spitze des Staates. Die gesellschaftliche Umwälzung bedingte, dass viele Kult- und Gebrauchsgegenstände der vergangenen Shogun-Zeit nicht mehr benötigt wurden und in den Besitz von Sammlern wie Heinrich von Siebold übergingen. Dieser überließsie 1888 Kaiser Franz Joseph für das k. u. k. Naturhistorische Museum. Die aktuelle Ausstellung in fünf Räumen rekonstruiert die erste Aufstellung in einem Privatwohnsitz der Familie, zeigt Fotos und originale Objekte.

Bild 'WM Azteken'

25. Juni 2020 bis 6. Jänner 2021
Azteken

Zur Zeit der spanischen Eroberung beherrschten die Azteken einen großen Teil Mesoamerikas. Als nomadisches Volk ließen sie sich auf mehreren kleinen Inseln im Texcoco-See nieder, wo sie 1325 die Stadt Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt, gründeten. Im 15. Jahrhundert wurde ihr ein Reich innerhalb des amerikanischen Kontinents nur von den Inkas in Peru übertroffen. Die Azteken zählten zu der im 16. Jahrhundert am ausführlichsten dokumentierten aller indianischen Zivilisationen. Die Ausstellung zeigt neben dem weltberühmten Quetzalfederkopfschmuck (Penancho)aus dem Weltmuseum Wien mehr als 200 Objekte und Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Sie findet anlässlich des 500. Jahrestages der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés an der Küste Mexikos statt.

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Wien Museum Karlsplatz

Ausstellungsort: MUSA Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bild '2020 WM 1'

Ab 13. Februar
Richard Neutra: Wohnhäuser für Kalifornien

Der Wiener Richard Neutra (1892-1970) machte sich 1923 auf den Weg in die USA – wenige Jahre später schuf er mit dem „Lovell Health House“ eine Ikone der kalifornischen Moderne und zählte bald zu den bekanntesten Architekten seiner Zeit.

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw