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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

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--> Ausstellungen in Niederösterreich (Auswahl) - aktuell & Vorschau


Albertina

Bis 24. März 2019
Contemporary Art - Warhol bis Richter

Rund 70 Werke u.a. von Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Gottfried Helnwein, Andy Warhol, Alex Katz und Maria Lassnig repräsentieren die Vielfalt künstlerischer Positionen nach 1945

Bis 26. Mai 2019
Manfred Willmann

Manfred Willmann (*1952) hält in seinen Serien hält Szenen aus seinem persönlichen Umfeld in Graz und der Südsteiermark in subjektiver Sichtweise fest. Charakteristisch sind die konsequente Verwendung des Blitzlichts und der Fokus auf Details. Als einer der ersten österreichischen Fotografen setzt er zudem Farbe als künstlerisches Ausdrucksmittel ein. Die Ausstellung zeigt sechs umfangreiche Serien, darunter die einflussreichen Arbeiten „Schwarz und Gold“ und „Das Land“.

Bild '18 Albertia Liechtenstein'

Bis 10. Juni 2019
Rubens bis Makart. Die fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

2019 ist für das Fürstentum und das Haus Liechtenstein ein wichtiges Gedenkjahr: Am 23. Jänner 1719 erhebt Kaiser Karl VI. die Reichsherrschaft Schellenberg und die Reichsgrafschaft Vaduz zum Reichsfürstentum Liechtenstein. Zum ersten Landesherrn wird damit Fürst Anton Florian I. von Liechtenstein. Dieses 300 Jahre zurückliegende Ereignis zelebriert die Albertina Wien, in der Stadt, wo die Familie bis 1938 lebte, mit einer großen Ausstellung. Werke wie die Venus von Peter Paul Rubens, die lebensgroße Bronzeplastik des Christus im Elend von Adrian de Fries, die erst jüngst erworbene Bronzebüste des Kaisers Marc Aurel bis hin zu auserwählten Kunstschätzen der weltberühmten Biedermeiersammlung werden im Mittelpunkt der Schau stehen.

Bis 10. Juni 2019
Rudolf von Alt und seine Zeit. Aquarelle aus den Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

Der zweite Teil der Jubiläumsausstellung anlässlich der 300-Jahr-Feier des Fürstentums Liechtenstein widmet sich dem Wiener Aquarell vom Biedermeier bis zum Realismus. Nahezu 100 Exponate aus den Fürstlichen Sammlungen repräsentieren die Aquarellkunst Rudolf von Alts und seiner Zeit.

17. Mai bis 11. August 2019
Hermann Nitsch

Als erstes Museum widmet sich die Albertina Hermann Nitschs Schüttbildern. Dabei wird die Farbe flüssig oder pastos, mit dem Pinsel aufgetragen, geschüttet, gespritzt oder mit der bloßen Hand verschmiert. Die Schau zeigt die Entwicklung seines Werks von den frühen 1960er Jahren bis heute.

7. Juni bis 8. September 2019
Sean Scully. Eleuthera

Sean Scully ist vor allem für seine ausdruckstarken abstrakten Gemälde farbiger Streifen oder Rechtecke bekannt. Die Albertina präsentiert nun erstmals eine Serie, die ganz andere Werke zeigt. "Eleuthera" (2016) besteht aus 23 großformatigen Ölgemälden, die Oisín, den siebenjährigen Sohn Sean Scullys, beim Spielen am Strand von Eleuthera, einer Insel der Bahamas, darstellen. In der Ausstellung werden alle Ölgemälde sowie kleinere Pastelle, Zeichnungen und Fotoarbeiten zu sehen sein.

6. September bis 1. Dezember 2019
Maria Lassnig

Retrospektive zum 100. Geburtstag

Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.






11. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2020
Zeichnungen der Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich so eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben. Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung - 1200 Zeichnungen - als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina zeigt eine Auswahl.

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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 5. Mai 2019
Stadt der Frauen. Künstlerinnen in Wien von 1900 bis 1938

Künstlerinnen wie Elena Luksch-Makowsky, Helene Funke oder Erika Giovanna Klien leisteten mit ihren Werken einen wesentlichen Beitrag zur Wiener Moderne und den künstlerischen Strömungen nach dem Ersten Weltkrieg.

Bild '19 Belvedere 1'

Bis 18. August 2019
Talking Heads. Zeitgenössische Dialoge mit F.X. Messerschmidt

Der österreichische Bildhauer des 18. Jahrhunderts Franz Xaver Messerschmidt gestaltete eine Reihe skurriler, teils irritierender Büsten, von denen 16 im Besitz des Belvedere sind. Die Schau stellt einigen von ihnen ausgewählte zeitgenössische Positionen gegenüber. Neben ausgewählten Charakterköpfen sind ca. fünfzig Werke von Anna Artaker, Miriam Cahn, Douglas Gordon, Maria Lassnig, Mara Mattuschka, Franz Xaver Messerschmidt, Lutz Mommartz, Bruce Nauman, Tony Oursler oder Arnulf Rainer zu sehen.




7. Juni bis 15. September 2019
Kiki Smith: Procession

Die Ausstellung versammelt an die sechzig Werke aus den letzten drei Jahrzehnten wie auch jüngst entstandene Arbeitender US-Amerikanischen Künstlerin und setzt dabei einen Schwerpunkt auf Smiths Skulpturen. Für die 1954 in Nürnberg geborene Kiki Smith hängen Leben und Kunst eng zusammen. Ab den 1990er-Jahren befasste sie sich mit Legenden, Mythen, Märchen und religiösen Überlieferungen. Tiere wie Krähen, Katzen, Rehe, Schlangen, Wölfe und Adler erhalten in ihrem künstlerischen Universum eine zentrale Bedeutung.

4. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020
Wolfgang Paalen: Österreichischer Surrealist in Paris und Mexiko

Wolfgang Paalen (1905–1959) wurde in Wien geboren. 1929 führte ihn sein Weg nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss. Dort entwickelte er die Technik der „Fumage“: Mit Kerzenrauch malte er auf leerer Leinwand, Holz oder Papier halluzinatorische Motive, die er teils mit Ölfarbe assoziativ fortsetzte. Mit Marcel Duchamp, Man Ray und Salvador Dalí gestaltete er 1938 die bahnbrechende Surrealismusausstellung in der Pariser Galerie Beaux-Arts. Auf Einladung von Frida Kahlo flüchtete er im Zweiten Weltkrieg nach Mexiko. Dort entwickelte er seine Technik weiter und gab die einflussreiche Kunstzeitschrift DYN heraus. Seine Texte inspirierten junge Vertreter der amerikanischen expressiv-abstrakten Malerei wie Robert Motherwell, Jackson Pollock, Barnett Newman und Mark Rothko.

Ausstellungsort: Orangerie

13. September 2019 bis 19. Jänner 2020
Johanna Kandl: Material. Womit gemalt wird und warum

Bilder erzählen Geschichten. Sie tun dies über Form und Inhalt, aber auch über ihre Materialität. Die verwendeten Mal- und Farbmittel, ihre Herkunft und die Art ihrer Gewinnung vermitteln parallel zum Bildsujet oft spannende Inhalte. Die österreichische Künstlerin Johanna Kandl widmet sich dieser Inhaltsebene, indem sie ihre eigenen Werke mit zahlreichen Gemälden aus der Sammlung des Belvedere sowie mit in der Malerei verwendeten Grundstoffen in Beziehung setzt.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bild '19 Belvedere 2'

Bis 12. Mai 2019
Leopold Kiesling: Der Mythos von Mars und Venus mit Amor

Der Sieg der Liebe über den Krieg: Dieses beliebte Motiv zahlreicher Legenden erhielt im 19. Jahrhundert mit Mars und Venus mit Amor von Leopold Kiesling - zu seiner Zeit der bedeutendste Bildhauer Österreichs -durch die historischen Ereignisse besondere Brisanz. Die Verbindung zwischen Napoleon I. und Marie Louise, der Tochter von Kaiser Franz II. (I.), sollte den Mächteausgleich in Europa gewährleisten und den kriegerischen Aktivitäten ein Ende setzen. Der Vergleich mit dem mythologischen Paar adelte die aktuelle dynastische Entscheidung. In diesem Sinne kam der Skulpturengruppe, die sogleich im Oberen Belvedere ihre Aufstellung fand, auch während des Wiener Kongresses eine besondere Bedeutung zu.

Bis 3. April 2019
David Zink Yi: Carlone Contemporary

12. April bis 13. November 2019
Uli Aigner. One Million – Item 2361

Das monumentale Porzellangefäß von Uli Aigner wird in der Reihe Carlone Contemporary gezeigt, in der zeitgenössische Positionen dem barocken Bildprogramm des Carlone-Saals gegenübergestellt werden. Die Künstlerin entwarf das Gefäß, das sie in Jingdezhen in China anfertigen ließ und dort gemeinsam mit einer Porzellanmalerin bemalte. Das Bildmotiv des Sonnenuntergangs korrespondiert mit den Fresken von Carlo Innocenzo Carlone, die Licht und Schatten, Helligkeit und Dunkelheit thematisieren.

23. Mai bis 8. September 2019
Spontan erfasst. Faszination Ölskizze

Die Faszination, die von der Ölskizze ausgeht, liegt im raschen, flüchtigen Duktus. Das lediglich „Angedeutete“ erlaubt einen privaten Blick auf das kreative Schaffen. Die IM BLICK-Ausstellung zeigt anhand von Werken der Belvedere Sammlung die künstlerische Eigenständigkeit von Ölskizzen aus dem 19. Jahrhundert. Mit werken von Caspar David Friedrich, Adalbert Stifter, Friedrich Gauermann, August von Pettenkofen, Wilhelm Busch, Hans von Marées, Anton Romako, Theodor von Hörmann, Hans Makart, Emil Jakob Schindler, Olga Wisinger-Florian, Tina Blau, Carl Moll, Emil Klimt und Koloman Moser.

19. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Josef Ignaz Mildorfer

Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers und Freskanten Josef Ignaz Mildorfer (1719–75) würdigt das Belvedere den Künstler im Herbst 2019 mit einer Ausstellung in der Reihe IM BLICK. 1751 bis 1759, wirkte der Tiroler Künstler als Professor für Malerei an der Wiener Kunstakademie. Dadurch trug er entscheidend zur Herausbildung des ausdrucksstarken, „Wiener Akademiestils“ bei. Franz Anton Maulbertsch (1724–96) zählte zu seinen Schülern. Die prominesten Auftraggeber Mildorfers waren Kaiserpaar Maria Theresia (1717–80) und Franz I. Stephan (1708–65). Für sie malte er Fresken im Menageriepavillon in Schönbrunn und in der Kapuzinergruft . Außer für aristokratische Auftraggeber – Herzogin Maria Theresia Felicitas von Savoyen (1694–1772), geb. Liechtenstein oder die Esterházys – arbeitete Mildorfer auch für Stifte und Kirchen sowie für eine neue Käuferschicht: das sich herausbildende Bürgertum.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 22. April 2019
Nicolas Jasmin: Und andere Arbeiten

Jasmin hat ein Verfahren entwickelt, das Malerei und Lasertechnologie verbindet. Seine Motive: findet er in der Kunstgeschichte, in der Pop- und Alltagskultur – kurz: im kollektiven Bildgedächtnis – und stellt sie in einen neuen Kontext. Nicolas Jasmin wurde 1967 in Toulouse, Frankreich, geboren. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien Malerei. Nach einem langjährigen Arbeitsstudium bei Walter Obholzer und Umwegen im Film/Video- und Musikbereich widmet er sich seit 2011 wieder der Malerei.

Christian Ludwig Attersee, „Neidstück“, 1984 Privatbesitz. Foto: Atelier/ Archiv Attersee, Wien

Bis 18. August 2019
Attersee: Feuerstelle

Im Mittelpunkt der umfassenden Ausstellung stehen wenig bekannte Frühwerke von Christian Ludwig Attersee. Sie zeigt, wie Attersee den Umbruch in der künstlerischen Produktion ab den 1960er-Jahren aktiv gestaltet und begleitet hat.





Bis 2. Juni 2019
Über das Neue. Junge Szenen in Wien

Die Ausstellung versteht sich als Streifzug durch lokale Kunstszenen. Sie versammelt eine Reihe künstlerischer Einzelpositionen sowie verschiedene unabhängig konzipierte Ausstellungsräume.

17. Mai bis 15. September 2019
Caroline Achaintre

Die Einzelausstellung gibt Einblick in das vielfältige Werk der deutsch-französischen Künstlerin, die tradierte Techniken wie Tapisserie, Zeichnung und Keramik unkonventionell anwendet.

28. Juni bis 27. Oktober 2019
Monica Bonvicini

Monica Bonvicini untersucht in ihren Arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre politische, soziale und institutionelle Gegebenheiten und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft bzw. auf die Bedingungen künstlerischer Produktion. Bonvicini arbeitet medienübergreifend mit Zeichnung, Skulptur, Installation, Video und Fotografie. Die 1965 in Venedig geborene Künstlerin war 15 Jahre als Professorin für Performative Kunst und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien tätig, 2017 übernahm sie die Professur für Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin.

6. September 2019 bis 23. Februar 2020
Josef Bauer: Taktile Poesie

Der 1934 in Wels geborene Josef Bauer gehört zu den wesentlichen Protagonisten der konzeptuellen Kunst in Österreich seit den 1960er-Jahren. Im Umkreis der Wiener Gruppe mit den Poeten Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner und Oswald Wiener entwickelte er eine skulpturale Sprache, die Körper und Objekte in Beziehung setzt. Bauer bezeichnet seine Installationen, Gemälde und Objekte als „taktile Poesie“, also berührbare Poesie.

26. September 2019 bis 12. Jänner 2020
Henrike Naumann

Henrike Naumann (* 1984) wuchs in Zwickau auf, als das politische Ende der DDR nahte. Die Erfahrungen ihrer Jugend zwischen Hedonismus, Konsumkultur und erstarkendem Rechtsradikalismus verarbeitete sie zu immersiven Installationen.

22. November 2019 bis 23. Februar 2020
Eva Grubinger

Eva Grubinger, 1970 in Salzburg geboren, beschäftigt sich mit der Wahrnehmung scheinbar bekannter Dinge, die sie mittels Vergrößerung, Materialänderung oder Dekontextualisierung verfremdet. Für die Ausstellung im Belvedere 21 konzipiert Grubinger eine Reihe neuer Werke rund um das Thema Meuterei als Ausgangspunkt für grundlegende gesellschaftliche Umwälzungen.

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Dommuseum Wien

Bild '19 Dom 1'

Bis 25. August 2019
Zeig mir deine Wunde

Durch die Darstellungen der Leidensgeschichte Jesu und Martyrien der Heiligen sind in Verletzungen und Schmerz zu einem zentralen Moment der abendländischen Kunstgeschichte geworden. Die Schau zeigt Exponate vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Mit Positionen von: Kader Attia, Jan de Beer, Renate Bertlmann, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Léa Le Bricomte, Günter Brus, Heinz Cibulka, Guillaume Courtois, Lucas Cranach, Ricardo Cuevas, Raphael Dallaporta, Katrina Daschner, Manfred Erjautz, Valie Export, Lucio Fontana, Joseph von Führich, Giovanni Giuliani, Birgit Jürgennsen, Lamia Joreige, Anders Krisár, Iris Legendre, Meister des Albrechtsaltars, Meister des Winkler-Epitaphs, Nadia Myre, Hermann Nitsch, Erkan Özgen, ORLAN, Gina Pane, Hannes Priesch, Markus Prachensky, Sophie Ristelhueber, Gabriele Rothemann, Gerhard Rühm, Romain Sarrot, Anneliese Schrenk, Rudolf Schwarzkogler, Andres Serrano, Shozo Shimamoto, Hana Usui, Tanzio de Varallo, u.a.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Großer Salon der Kaiserin in der Wiener Hofburg. Korrespondenzkarte nach Illustration von Johann Jaunbersin, 1922 © Bundesmobilienverwaltung Wien, Sammlung Bundesmobilienverwaltung, Foto: Edgar Knaack

Bis 30. Juni 2019
Bruch und Kontinuität: Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918

Die Austellung beschäftigt sich mit dem Schicksal von ehemals kaiserlichen Besitztümern und Kunstobjekten nach dem Ende der Habsburgermonarchie.. Am Beispiel der symbolischen Machtzentren Schönbrunn, der Hofburg und dem Hofmobiliendepot werden die vielen Nutzungskonzepte des kaiserlichen Erbes vorgestellt. Im Rahmen der “Demokratisierung“ der kaiserlichen Besitztümer wurden Schlösser und Kunstsammlungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und volksbildnerische Initiativen gesetzt. Ein Teil der Sonderausstellung ist der „Roten Erzherzogin“, der Tochter Kronprinz Rudolfs, gewidmet. Als bekennende Sozialdemokratin vermachte sie ihr Erbe, Kunstwerke aus dem Privatbesitz Kaiserin Elisabeths und ihres Vaters, der Republik.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis 12. Mai 2019
Ein flüchtiger Blick. Kurt Klagsbrunn

Kurt Klagsbrunn (1918-2005) kam vor 100 Jahren in Floridsdorf zur Welt. Der Sohn eines Kohlenhändlers und Fußball-Funktionärs begann in Wien ein Medizinstudium, floh mit der Familie über Portugal nach Brasilien, wo er seine Fotografie-Leidenschaft zum Beruf machen konnte und zu einem Chronisten der brasilianischen Moderne und ihre Arbeitswelt wurde. Im Nachlass fanden sich auch Fotografien aus Die Ausstellung präsentiert damit einen wichtigen visuellen Neuzugang Wiener Jüdischer Alltagsgeschichte.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Foto (c) First/Look/picturedesk.com

Bis 5. Mai 2019
Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien

Eine Ausstellung zur 100. Wiederkehr des Geburtstags des Stardirigenten und Komponisten. Der New Yorker Leonard Bernstein bedeutete in Wien Fortschritt. Nicht zuletzt deshalb, weil es ihm, wie Michael Steinberg es ausdrückte, mit "Kosmopolitentum und Sinnlichkeit, Humor und Leidenschaft" gelang, den WienerInnen, "die Aura einer entschwundenen Vergangenheit" wiederzugeben.



8. Mai bis 15. September 2019
Die drei mit dem Stift

Werke von Lily Renée (* 1922), Wilhelm „Bil“ Spira (1913-1999)und Paul Peter Porges (1927-2016)

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Bild '19 Kunsthaus'

Kunst Haus Wien

23. März bis 10. Juni 2019
Lena Dobrowolska & Teo Ormond-Skeaping: Plus 1,5 Grad Celsius.

Porträts von Menschen aus Uganda, Laos, Nepal und Bangladesch – vom Klimawandel stark betroffene Länder – stehen neben Szenen von klimabedingter Migration, Adaptionsstrategien, Ernährungssicherung und sich verändernder Natur.

23. März bis 25. August 2019
Über Leben am Land

Fotografische Bildgeschichten von Toni Amengual, Iris Andraschek, Miia Autio, Anatoliy Babiychuk, Peter Braunholz, Heinz Cibulka, Philipp Ebeling, Petros Efstathiadis, Bernhard Fuchs, Patrick Galbats, Anne Golaz, Nilbar Güres, Laura Henno, Anna Jermolaewa, Joel Karppanen, Paul Kranzler, Paul Albert Leitner, Igor Samolet, Eva Szombat, Tara Wray.

20. Juni bis 29.September 2019
Claudia Märzendorfer. Eine lodernde Welt

Die künstlerische Praxis der österreichischen Bildhauerin Claudia Märzendorfer von einem Interesse am prozesshaften Charakter, an der Veränderung sowie an der Vergänglichkeit geprägt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch Flüchtigkeit aus.

11. September 2019 bis 16. Februar 2020
Street. Life. Photography

Die Ausstellung umfasst 52 fotografische Positionen mit über 320 Werken, die in kaleidoskopartig angelegten Kapiteln zentrale Themenfelder der Street Photography behandeln: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Anonymity und Alienation.

10. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2010
Martin Roth: In October 2019 I listened to animals imitating humans

Das Beziehungsgeflecht von Mensch – Pflanze – Tier bzw. von Menschlichem und Nicht-Menschlichem wird kompromisslos neu betrachtet

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Kunsthistorisches Museum

Bis 28. April 2019
Spitzmaus Mummy in a Coffin and Other Treasures

Das KHM hat den US-Amerikanischen Filmemacher Wes Anderson und seine Frau, die Autorin und Kostümbildnerin Juman Malouf, eingeladen, eine Ausstellung mit Objekten und Werken aus allen seinen Sammlungen zu kuratieren.

Bis 30. Juni 2019
Mark Rothko

Erstmals in werden 40 Werke des amerikanischen Künstler Mark Rothko (1903–1970) zu sehen sein. Die Ausstellung wird sich mit Rothkos gleichermaßen profundem wie unablässigem Interesse für die Geschichte der Kunst beschäftigen, das sich von der klassischen Mythologie und den antiken Fabeln Ägyptens, Griechenlands und Roms über die byzantinische und frühe italienische Goldgrundmalerei bis zur Renaissance und dem Goldenen Zeitalter in den Niederlanden erstreckt.

26. März bis 23. Juni 2019
Der Meister von Heiligenkreuz

Die Ausstellung in der Kunstkammer vereint erstmals alle bekannten Werke des Meisters von Heiligenkreuz, einer der eigenwilligsten und rätselhaftesten Künstlerpersönlichkeiten aus der Zeit um 1400 in Österreich. Sein aus Stift Heiligenkreuz bei Wien stammendes Diptychon, das erst vor Kurzem umfassend restauriert wurde, zeigt auf den Innenseiten die Verkündigung Mariae und die Vermählung der hl. Katharina.

10. Mai bis Oktober 2019
Bruchteile

Die Ausstellung im Theseustempel präsentiert zwei Gemälde der Künstler Jeremias Altmann und Andreas Tanzer, begleitet durch Fotografien von Barbara Herbst, in der Antikensammlung. Die Bilder entstanden vor Objekten des Kunsthistorischen Museums; die Fotografien lassen den Entstehungsprozess der Gemälde nachvollziehen.

10. Juli bis 20. Oktober 2019
Van Eyck und die Kasel vom Goldenen Vlies

Jan van Eycks (um 1390–1441) Madonna am Springbrunnen (1439) aus dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen (KMSKA) wird im Rahmen der Reihe „Flandern zu Gast“ als Leihgabe zu sehen sein. Um die selbe Zeit entstand liturgisches Gewand, die in der Kunstkammer befindliche Kasel des Meßornats des Ordens vom Goldenen Vlies.

15. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020
Caravaggio & Bernini

Im Zentrum der großen, international angelegten Ausstellung steht das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680). Mit rund sechzig Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil für Furore sorgten. Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen Umwälzungen in Rom zwischen 1600 und 1640, die weitreichende Auswirkungen auf Europa hatten. Charakteristisch für das Frühbarock war eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca).

Ausstellungsort: Münzkabinett

Bis 28. April 2019
Zuhanden Ihrer Majestät. Medaillen Maria Theresias

Das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums bewahrt sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht die exquisiteste Sammlung an Medaillen Maria Theresias. Anlässlich ihres 300. Geburtstags zeigt die Aussstellung ihr Leben im Spiegel ihrer Medaillen.

Oktober 2019 bis September 2020
Böse Kaiser

Die römischen Kaiser Caligula und Nero gelten als Paradebeispiele für Cäsarenwahn. Die Münzen dieser und anderer " böser Kaiser"vom ersten bis zum vierten Jahrhundert nach Christus sollten hingegen Botschaften von deren Großzügigkeit oder Milde vermittteln. Oftmals wurdenach ihrem Tod die damnatio memoriae über sie verhängt. Diese Tilgung aus der Erinnerung hatte zur Folge, dass ihre Namen aus Inschriften ausgemeißelt und Gesichter auf Münzen ausgekratzt wurden.

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Leopold Museum

Bild '19 Leopold 1'

Bis 18. April 2019
Wege ins Freie. Von Waldmüller bis Schindler

In der Malerei der Biedermeierzeit wurde die freie Natur zur lichtdurchfluteten Bühne des ländlichen Alltags. Die Bildanekdoten von Ferdinand Georg Waldmüller und Friedrich Gauermann bestechen durch Detailreichtum und überrealistische Helldunkel-Kontraste. Einen anderen Weg ging nach 1860 die Generation um Emil Jakob Schindler, der auch als „österreichischer Corot“ bezeichnet wurde. Unter Verwendung dezenter Farbtöne wandten sich Eugen Jettel, Robert Russ, Tina Blau, Carl Schuch und andere VertreterInnen unspektakulären Landschaftsstrichen zu.

Bis 28. April 2019
Verborgene Schätze II. Kunstwerke suchen Paten

Jedes Museum enthält Schätze, die aufgrund ihres prekären Erhaltungszustandes lange nicht ausgestellt werden konnten. In der Sammlung Leopold sind dies u. a. Gemälde Tina Blaus, Kolo Mosers und Anton Koligs, Grafiken von Lovis Corinth, Bertold Löffler und Maria Likarz-Strauss, kunsthandwerkliche Objekten und Möbel von Dagobert Peche, Josef Hoffmann und Otto Wagner. Bei "Verborgene Schätze I" (2016) konnten zahlreiche PatInnen gewonnen werden, die durch ihr großzügiges finanzielles Engagement dazu beigetragen haben, diese Schätze wieder zugänglich zu machen. Der Vergleich zwischen bereits „aktivierten“ und noch auf eine „Erweckung“ wartenden Werken zeigt die konservatorischen bzw. restauratorischen Möglichkeiten.

Bild '19 Leopold 2'

Ab 16. März 2019
Wien um 1900. Urquell der Moderne

Die Donaumetropole war um die Jahrhundertwende gleichermaßen die Hauptstadt des Hochadels und der liberalen Intellektuellen, der prachtvollen Ringstraße und endloser Armenviertel, des Antisemitismus und des Zionismus, des starren Konservatismus und der einsetzenden Moderne. Glanz und Elend, Traum und Wirklichkeit, Selbstauflösung und Neuaufbruch bezeichnen den ästhetischen Pluralismus und markieren das Wien jener Zeit als Motor einer turbulenten Erneuerungsbewegung. Der Aufbruch fand in den unterschiedlichsten Disziplinen statt, von der Malerei und den grafischen Künsten, über Literatur, Musik, Theater, Tanz und Architektur bis hin zu Medizin, Psychologie, Philosophie, Rechtslehre und Ökonomie.

6. April bis 8. Juli 2019
Oskar Kokoschka. Expressionist, Migrant, Europäer

Das Leopold Museum widmet dem einst als „Oberwildling“ bezeichneten Oskar Kokoschka (1886–1980) eine der bisher umfassendsten Retrospektiven. Mit rund 260 Exponaten erschließt sie sein vielseitiges Œuvre aus sämtlichen Schaffensperioden und Wirkungsstätten wie Wien, Dresden, Prag, London und Villeneuve. Der Künstler, dessen Biografie einem Parallellauf durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts gleicht, wird dabei zugleich als radikaler Erneuerer und Multitalent präsentiert – als Maler, Zeichner, Druckgrafiker, Literat, Dramatiker und Theatermacher wie auch als Humanist, überzeugter Europäer und ambivalenter Homo politicus.

24. Mai bis 18. August 2019
Edmund Kalb

Der aus Dornbrn stammende Edmund Kalb (1900–1952) schuf seit den 1920er Jahren mehr als tausend Selbstportraits. Zeitlebens verkaufte Kalb kein Werk, dokumentierte sein Schaffen jedoch fotografisch und pflegte regelmäßigen Austausch mit Kunstschaffenden aus aller Welt. Themen wie Mathematik, Mechanik, Wahrnehmungspsychologie, Atomphysik, Weltraumtechnik und Pflanzenzucht bestimmten ab 1930 zunehmend sein Denken.

Bild '19 Leopold 3'

24. Mai bis 21. Oktober 2019
Olga Wisinger-Florian

Neben Tina Blau und Marie Egner gehörte Olga Wisinger-Florian (1844–1926) ab den 1880er-Jahren zur Avantgarde der österreichischen Landschaftsmalerei. Als eine der meist ausgezeichneten Künstlerinnen ihrer Zeit zählte sie den hohen Adel und das Kaiserhaus zu ihren Kunden. Bevorzugte Motive der Malerkollegin von Emil Jakob Schindler waren neben Landschaften und Interieurs vor allem Blumen. Mittels extremer Perspektiven und hoher Horizonte experimentierte Wisinger-Florian mit neuen Raum- und Seherlebnissen und ließ mit ihren „Nahaufnahmen“ Parallelen zur Fotografie erkennen. Die Ausstellung, die erste umfassende Personale, zeigt neben den Gemäden Fotografien und biografische Dokumente, wie die akribisch geführten Tagebücher der Künstlerin.

27. September 2019 bis 20.Jänner 2020
Richard Gerstl

Richard Gerstl (1883-1908) gilt als der erste österreichische Expressionist, der noch vor Egon Schiele und Oskar Kokoschka ein Œuvre voller stilistischer Neuerungen schuf. 25 Jahre nach der letzten monografischen Schau in Österreich widmet das Leopold Museum dem Künstler eine umfassende Präsentation, die auf den hervorragenden Werken der eigenen Sammlung aufbaut. Zudem wird erstmals eine vertiefende Auseinandersetzung mit Vorbildern und Zeitgenossen Gerstls - Edvard Munch, Vincent van Gogh, Pierre Bonnard oder Lovis Corinth - angestrebt. Sein Werk inspirierte KünstlerInnen der Gegenwart wie Martha Jungwirth, Georg Baselitz und Paul McCarthy.

15. November 2019 bis 20. April 2020
Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel, Beobachten hieß Empfinden. Mitglieder der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ strebten als Gegenwelt zur industrialisierten Gesellschaft und ihren Konventionen eine naturbezogene Lebensreform an. Währenddessen begab sich der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs "Der Blaue Reiter" auf die Suche nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning sind erstmals in Wienzu sehen, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.

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MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bis 31. März 2019
Sagmeister & Walsh: Beauty

Installationen und Beispiele aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign animieren in der MAK-Säulenhalle, im MAK DESIGN LABOR, in der MAK GALERIE, im MAK-Kunstblättersaal und in der MAK-Schausammlung Gegenwartskunst zum Sehen, Riechen und Fühlen. Unterstützt von Erkenntnissen aus der psychologischen Ästhetik treten Sagmeister & Walsh den Beweis an, dass schön gestaltete Arbeiten die menschliche Wahrnehmung stimulieren und damit besser funktionieren. Gegliedert in sechs Ausstellungsthemen – „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“, „Transformierende Schönheit“ und „Das Schönheitsarchiv“ – entfachen rund 70 Objektgruppen einen ästhetischen Diskurs zur Schönheit als Paradigma für hochwertige Gestaltung.


Bild 'MAK Moser'

Bis 22. April 2019
Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Anlässlich seines 100. Todesjahres würdigt das MAK Koloman Moser (1868–1918), einen der großen Visionäre der Wiener Moderne, mit einer der bisher umfangreichsten Personalen zu seinem vielfältigen Werk. Viele der rund 600 Exponate werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als Universalkünstler beherrscht Moser die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Unter dem Titel „Wien als Bühne der Künste“ widmet sich das einleitende Kapitel der Ausstellung dem Umfeld, das den jungen Moser prägt - insbesondere der Gesamtgestaltungsanspruch des Historismus, der Architektur, Malerei und Bildhauerei bei der Realisierung von Ausstattungsprojekten.Dazu zählen Werke von Hans Makart und der Wiener Maler-Compagnie. Das zweite Kapitel „Der Nutzstil oder die Einheit von Form und Funktion“ (1889–1895) widmet sich dem Architekten und „Vater der Moderne“ Otto Wagner Die Einheit von Form und Funktion – „form follows function“ – wird zum Credo der Moderne. „Koloman Mosers frühe Jahre“ (1886–1896), das dritte Ausstellungskapitel, zeigt den jungen Moser als freischaffenden Künstler. Mit jungen Künstlerkollegen, die mit der dem Naturalismus verschriebenen Wiener Kunstszene zunehmend unzufrieden sind, schließt er sich zum Siebener-Club zusammen, aus dem später die Secession hervorgeht. Das vierte Kapitel „Die Einheit der Künste“ zeigt Moser als Gründungsmitglied der Secession und Universalkünstler. Er wdmet sich nun der Ausstellungs-, Bühnen- und Innenraumgestaltung sowie der Mode. In Zusammenarbeit mit Josef Hoffmann entstehen Innenraumkonzepte, die als Wiener Raumkunst international bekannt werden. Um 1900 kommt es zu einer markanten stilistischen Zäsur. Ein flächiger, geometrisch reduzierter Ausdruck dominiert nun Mosers Entwürfe, der Quadratdekor wird zu einem seiner Markenzeichen. Der sogenannte Wiener Stil ist geboren. Gemeinsam mit Josef Hoffmann und dem Mäzen Fritz Waerndorfer gründet Koloman Moser 1903 die Wiener Werkstätte. 1907 bis 1918 widmet sich Moser 1918 fast ausschließlich der Malerei.

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Mozarthaus Vienna

Bis 26. Jänner 2020
Mozart: Reisender in Europa

95 Prozent der Besucher des Wiener Mozarthauses kommen von auswärts, und auch der Komponist war viel unterwegs. Die neue Jahresausstellung widmet sich den Reisen Wolfgang Amadeus Mozarts.

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Naturhistorisches Museum

Bis 28. April 2019
Krieg. Auf den Spuren einer Evolution

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Ab 15. März 2019
Kaiser Maximilian I. Ein großer Habsburger

Anlässlich seines 500. Todestages präsentiert die große Sonderausstellung den Kaiser und seine Zeit anhand zahlreicher Handschriften und Frühdrucke. Unter den mehr als 90 wertvollen Objekten sind Werke aus Maximilians Büchersammlung wie das berühmte Abc-Buch, ein Porträtholzschnitt Albrecht Dürers und Maximilians autobiografisch beeinflusstes Buch „Weißkunig“: Diese reich illustrierte Chronik war nach dem Tod des Kaisers in Vergessenheit geraten, erst im 18. Jahrhundert hatte man die Druckplatten wieder entdeckt.

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Österreichisches Museum für Volkskunde

Bild 'VK Lieben'

Bis 30. Juni 2019

"Ich habe hier an Dich gedacht und Dir dies Andenken mitgebracht".Die Häferl-Sammlung Lieben-Seutter aus Fuschl am See

Der erstmals gezeigte Ausschnitt aus der „Häferl“-Sammlung Lieben ist eine kurze Reise entlang von Orten und Erinnerungen, Dekoren, Sinnsprüchen und Zweizeilern.

5. April bis 2. Juni 2019
Retropia. Sprechen über Sehnsuchtsbilder vom Land

Die Sehnsucht nach dem Ländlichen ist heute allgegenwärtig. Sie zeigt sich beim Tagträumen von einer Auszeit, im Wunsch nach geselligem Beisammensein ebenso wie im Bedürfnis nach einem schönen und sicheren Leben umgeben von frischer Luft. Auch Tourismus, Konsum oder Politik schwelgen in idyllischen Bildern Die Forschungsausstellung "Retropia" hinterfragt diese Sehnsucht nach dem Land und analysiert gemeinsam mit Interessierten entsprechende Bildpolitiken. Ausgehend von der Fotosammlung des Volkskundemuseum Wien zeigt die Ausstellung Ergebnisse der Forschungsprojekte „Stadt-Land-Kind“ und „Stadt-Land-Bild.

Bis 25. August 2019
Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich

"Behüte der Himmel! Sie meinen es politisch !" schrieb Karl Kraus 1907 über die Frauenwahlrechtskämpferinnen und offenbarte damit, welche Widerstände die Akteurinnen überwinden mussten. Die Ausstellung schafft Einblicke in die Kämpfe von Frauen um politische Mitbestimmung, von der französischen Revolution bis in die jüngste Vergangenheit.

Bild 'VK Meer'

Bis 31. Dezember 2019
Die Küsten Österreichs

Überarbeitung der Schausammlung zum Thema Flucht und Asyl. Unter den neuen Objekten befinden sich ein Karton mit Kinderkleidung, gepackte Reisetaschen und eine Schwimmweste, die an den Küste Europas gefunden wurden.

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Österreichisches Theatermuseum

Bild '19 Theater 1'

Bis 22. April 2019
Koloman Moser und die Bühne

Der "Tausendkünstler" Koloman Moser war auch im Theater tätig. Die Ausstellung zeigt seine Theaterarbeiten vom intimen Kabarett bis zur großen Oper, darunter erstmals Bühnenbild und Kostümentwürfe zu Julius Bittners Oper "Der Bergsee".

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Bild 'Küche'

Bis 28. Juni 2019
Die "Wiener Küche". Esskultur im Wandel der Zeit

Die "Wiener Küche" ist weltweit die einzige, die den Namen einer Stadt trägt. In der Barockzeit umfasste sie hauptsächlich Suppen, gekochtes Rindfleisch, Braten, eingebranntes Gemüse, Schmarren, Strudel und Schmalzgebäcke. Die Speisen wurden in Pfannen und Töpfen über offenem Feuer zubereitet. Im 19. Jh. kamen Spezialitäten wie Rostbraten, Rindsrouladen, Gulasch, Wiener Schnitzel und Sachertorte dazu. Im 20. Jh. machten die Starköche Franz Ruhm und Albert Kofranek die "Wiener Küche" wieder populär. Die Ausstellung führt mit vielen, erstmals öffentlich gezeigten Exponaten aus Privatsammlungen in die Geschichte der "Wiener Küche" ein. Die Schau in der "Galerie der Sammlerinnen" wurde von der Historikerin Ingrid Haslinger gestaltet.

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Technisches Museum

Bis Juni 2020
Arbeit und Produktion weiter-gedacht

Der zweite Teil der dreiteiligen Ausstellungsserie "weiter_gedacht" zeigt Innovationsprozesse in Arbeit und Produktion. Smarte Fabriken, 3-D-Drucker, Roboter … werden die industrielle Fertigung übernehmen. Die Gegenwelt zur optimierten Produktion sind Zukunftsbilder, in denen der Mensch seinen Platz in einer Welt voll Technik einbüßt.

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Weltmuseum Wien

Bild 'Weltmuseum22'

Bild 'Weltmuseum23'

Bis 31. März 2019
Sharing Stories. Dinge sprechen

Das Weltmuseum Wien hat seit 2015 über zwei Jahre lang zehn temporäre Stationen bespielt und unterschiedliche Menschen dazu eingeladen, einen jeweils für sie bedeutenden Gegenstand zu bringen und dessen Geschichte zu erzählen. Die Ausstellung zeigt die gesamte Sammlung von 150 Ding-Geschichten. 20 davon werden von Tal Adler porträtiert: Einerseits als Photoporträts an ihrem „üblichen Aufenthaltsort“ (zu Hause auf der Ablage, in einer Schachtel unter dem Bett, in der Tasche, der Hand oder auf dem eigenen Kopf), andererseits in Form von Videointerviews mit ihren BesitzerInnen und mit anderen Leuten, die über die Gegenstände aus ihrer eigenen Perspektive sprechen.

Bild 'Weltmuseum28'

Bild 'Weltmuseum19'

Bis 31.Oktober 2019
Lisl Ponger: The Master Narrative

Sechs großformatige, inszenierte Fotografien in Leuchtkästen sowie eine -Installation mit dem Titel The Master Narrative und Don Durito laden die BesucherInnen auf Entdeckungsreisen ein.


The Art of Being a World Culture Museum
Fotografien von Wolfgang Thaler

Bild 'Weltmuseum Samurai'

4. April bis 6. Juli 2019
Die Eleganz der Hosokawa. Tradition einer Samurai-Familie

Die Mitglieder der Daimyō Familie Hosokawa dienten seit der Muromachi Periode (1333–1568) dem Shogun als Generäle und Militärgouverneure in der Verwaltung. Ihren Hauptsitz hatte die Familie ab der Edo-Periode (1600–1868) in der Domäne Kumamoto. Andere Familienmitglieder dieser Kriegerelite von Samurais waren berühmte Poeten, Gelehrte und Künstler, die dem Nō-Theater und der Teezeremonie viel Aufmerksamkeit schenkten. Hosokawa Morihiro, 18. Oberhaupt der Familie Hosokawa, war von 1993 bis 1994 Premierminister Japans. Seit seinem Rückzug aus der Politik widmet er sich als Künstler der Herstellung von Teekeramik in unterschiedlichen Brenntechniken sowie der Ausübung von Kalligraphie. Die Ausstellung zeigt in drei Sälen 85 Objekte: Rüstung,Waffen und Accessoires eines Samurais - Die Kunst der jüngsten Mitglieder der Hosokawa Familie - Wertschätzung von Nō-Theater und Teezeremonie.

11. April bis 6. November 2019
Nepal Art Now
Zeitgenössische Kunst Nepals

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Wien Museum Karlsplatz

Ausstellungsort: MUSA Museum Startgalerie Artothek Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bis 7. April 2019
Wo Dinge wohnen. Das Phänomen Selfstorage

30. April 2019 bis 19. Jänner 2020
Das Rote Wien. 1919 bis 1934

Die ersten, uneingeschränkt freien Wahlen zum Wiener Gemeinderat im Mai 1919 bringen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei die absolute Mehrheit an Stimmen und Mandaten. Ihr international beachtetes Reformprojekt zielt auf eine tief greifende Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen und eine weit reichende Demokratisierung der Gesellschaft. Die Frage „Wie leben?“ wird intensiv, breit und kontroversiell debattiert. Zentrales Handlungsfeld ist die Wohnungsfrage, die sich während des Ersten Weltkriegs mit dem Erliegen der privaten Bautätigkeit dramatisch zuspitzt. Bis 1934 entstehen mehr als 60.000 Wohnungen sowie zahlreiche Sozial-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Die Bevorzugung des mehrgeschossigen Wohnbaus anstelle genossenschaftlich organisierter Siedlungen am Stadtrand, wie sie international favorisiert werden, und die Monumentalität einzelner Anlagen wie des Karl-Marx-Hofs sind allerdings umstritten.

In der Startgalerie:

Einmal jährlich wählt eine Jury acht bis zehn junge KünstlerInnen, die in der Fördergalerie Ausstellungserfahrung sammeln.

21. Februar bis 7. April 2019
Katharina Scheucher: In mimicry - you are here

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen, Doris Wolf (Weltmuseum)

hmw