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Ausstellungen in Wien (Auswahl) - aktuell & Vorschau #

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Beachten Sie auch:
--> Ausstellungen in Niederösterreich - aktuell & Vorschau



Albertina

Helmar Lerski: Metamorphosen 885. © Albertina Wien

Bis 20. Juni 2021
Faces. Die Macht des Gesichts

Ausgehend von Helmar Lerskis herausragender Fotoserie “Metamorphose - Verwandlungen durch Licht“ (1935/36) präsentiert die Ausstellung „Faces” Porträts aus der Zeit der Weimarer Republik. In den 1920er- und 30er-Jahren erneuerten FotografInnen das Verständnis des klassischen Porträts: Ihre Aufnahmen dienen nicht mehr der Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen, sondern fassen das Gesicht als nach ihren Vorstellungen inszenierbares Material auf.





Bis 8. August 2021
Xenia Hausner. True Lies

Xenia Hauser gilt als eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Aspekt der Inszenierung. Für ihre Bilder konstruiert die Künstlerin, die früher als Bühnenbildnerin tätig war, räumliche Settings in ihrem Atelier. In einem vorwiegend weiblichen Kosmos lösen sich die Figuren von der ursprünglichen Person und nehmen eine eigene Rolle in Hausners Geschichten ein. Die Fiktion ermöglicht ihr, mit geschärftem Blick dem wahren Kern offenzulegen. Die Retrospektive präsentiert frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren und reicht bis zur jüngsten Exiles-Serie.

© Albertina height=

Bis 22. August 2021
Stadt-Land. Zwischen Traum und Realität

Die gezeigten Landschaftsbilder aus fünf Jahrhunderten umfassen Werke von Albrecht Dürer, Bruegel, Rembrandt und dem holländischen Goldenen Zeitalter, Caspar David Friedrich, Alfred Kubin und Paul Klee. Zu sehen sind Stadtpanoramen der Renaissance, Veduten, utopische Entwürfe arkadischer Landschaften, ebenso wie realistische Naturbilder aus dem Zeitalter der Industrialisierung.

Bis 22. August 2021
Jakob Gasteiger. Post-Radikale Malerei

Jakob Gasteiger zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Vertretern der heimischen Gegenwartskunst mit internationaler Bedeutung. Die Ausstellung zeigt Werke aus allen bisherigen Schaffensperioden.

24. August bis 28. November 2021
American Photography

Aufnahmen der amerikanischen Weite, der Alltagskultur, sozialer Landschaften und urbaner Metropolen – die Erneuerung der amerikanischen Ikonografie nach 1945 - stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Aufwändig inszenierte, filmische Tableaus ergänzen die fotografische Wirklichkeit und Illusion sowie gesellschaftlichen Entwicklungen. Mit Arbeiten von Diane Arbus, Philip-Lorca diCorcia, William Eggleston, Lee Friedlander, Nan Goldin, Ray K. Metzker, Lisette Model, Cindy Sherman, Stephen Shore, Joel Sternfeld, Garry Winogrand

31. August bis 17. Oktober 2021
Hubert Scheibl − Seeds of Time

Der international renommierte österreichischen Künstler Hubert Scheibl wird in der Albertina zum Kurator. Er stellt die von ihm ausgewählten eigenen Arbeiten Kunstwerken aus den Beständen des Hauses gegenüber.

© Albertina Wien

17. September 2021 bis 9. Jänner 2022
Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Amedeo Modigliani (*1884 in Livorno; † 1920 in Paris) zählt als Maler, Zeichner und Bildhauer zu den bedeutendsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Modigliani kommt 1906 nach Paris, als Picasso in Auseinandersetzung mit iberischer und afrikanischer Plastik an Les Demoiselles d’Avignon zu arbeiten beginnt. Dieses Werk macht Picasso berühmt, bereitet dem Kubismus den Weg und beeindruckt Modigliani nachhaltig. Zwischen Picasso und dem noch unbekannten Modigliani entwickelt sich eine wechselseitige Bewunderung, in deren Zentrum die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem „Primitivismus“ steht.





17. Dezember 2021 bis 23. Februar 2022
Michela Ghisetti

Die Albertina widmet Michela Ghisetti als erstes Museum eine umfassende Retrospektive. Das Werk der 1966 im italienischen Bergamo geborenen und seit 1992 in Wien lebenden Künstlerin bewegt sich zwischen Abstraktion und Figuration.


Ausstellungsort: Albertina Modern im Künstlerhaus

Ab 7. Mai 2021
Wonderland

Die Sammlungspräsentation bildet das breite Spektrum zeitgenössischer Kunst ab, das die Albertina heute beherbergt: 120 Meisterwerke von der Pop Art über die abstrakt expressionistische Malerei bis zu den großen deutschen Malerfürsten gilt es in dieser Ausstellung neu zu entdecken. Die bekannten Enfants terribles des Kunstbetriebs experimentieren mit Materialien und Medien und runden die Schau mit ihrer anarchischen Antikunst ab. Der Titel Wonderland – entlehnt dem gleichnamigen Kunstwerk von Fiona Rae – steht auch für die Widersprüchlichkeit der Kunst als Leitmotiv dieser Ausstellung.

26. Mai bis 29. August 2021
Nobuyoshi Araki

Nobuyoshi Araki (*1940) zählt zu den wichtigsten und produktivsten zeitgenössischen Fotografen Japans. Die Ausstellung konzentriert sich auf das Frühwerk des Künstlers, womit er – von den Avantgardebewegungen Tokios geprägt – die klassische Dokumentarfotografie ab den 1960er-Jahren radikal erneuerte. Sein fotografisches Debüt über den Arbeiterklassen-Jungen Satchin und dessen Bruder Mabo (1963) ist ebenso vertreten wie Serien über das urbane Leben in Tokio und "Sentimental Journey mit Yoko Ono (1971–2017).

10.September 2021 bis 23. Jänner 2022
Egon Schiele und die Folgen

10. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022
The 80s. Anything Goes

Die groß angelegte Ausstellung zeigt, wie Kunstschaffende in den 1980er-Jahren die bestehenden Paradigmen aufbrechen und die Vielfalt im Ausdruck suchen. Es ist die Zeit visuellen Überflusses, individueller Stile und unendlicher Geschichten. Daraus ergeben sich eine überbordende Bildlichkeit, ein großer Drang zum Erzählerischen und die Freude an der Erkundung von Materialien und neuen Medien.

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Belvedere

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 29. August 2021
Im Blick: Johann Jakob Hartmann
Nach Restaurierungen sind die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft: in der Version des böhmischen Malers Johann Jakob Hartmann wieder in ihrer Gesamtheit zu sehen.

Bis 12. September 2021
Carlone Contemporary: Christine und Irene Hohenbüchler

Bis 13. Februar 2022
Dame mit Fächer

Das letzte Damenporträt der Wiener Malerikone Gustav Klimt. Das farbenprächtige Gemälde aus dem Spätwerk des Künstlers ist nach mehr als hundert Jahren erstmals wieder in Wien zu sehen. Gemeinsam mit weiteren Bildern aus Klimts letzter Schaffensphase wird es im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

G.F. Waldmüller: Am Fronleichnamsmprgen, 1857. © Belvedere height=

12. Mai 2021 bis 27. Februar 2022
Bessere Zeiten ?

Biedermeier – viel zitiertes und oft diskutiertes Wort unserer Tage. Die Ausstellung erzählt von der Zeit der Metternich’schen Restauration, der Stärkung des Bürgertums und seinem gleichzeitigen Rückzug aus der Sphäre politischer Verantwortung ins Private. Die Salonkultur hatte Hochkonjunktur. In der bildenden Kunst wurden Familienporträts, Genreszenen und Blumenbilder beliebt. Die heimatliche Landschaft als Ort der Identifikation wurde zum gefragten Motiv. Doch Darstellungen von vermeintlich beschaulichen oder anrührenden Szenen kippen bei genauerer Betrachtung in ihr Gegenteil. Armut, und gesellschaftliche Ausgrenzung sind die „versteckten“ Themen der Biedermeiermalerei. Mit Werken von Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich von Amerling, Rosalia Amon, Josef Danhauser, Thomas Ender, Peter Fendi, Pauline Koudelka-Schmerling, Carl Schindler, Franz Steinfeld, Adalbert Stifter u. a.

13. Juni bis 1. November 2021
your age and my age and the age of the rainbow . Der weltgrößte Regenbogen von Ugo Rondinone
Im Werk von Ugo Rondinone ist der Regenbogen ein wiederkehrendes Motiv mit vielen Bedeutungen. Gemeinsam mit dem Belvedere lädt der in New York lebende Schweizer Künstler Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren ein, Regenbogenbilder zu malen. Das dabei geschaffene partizipative Werk your age and my age and the age of the rainbow, bestehend aus 1.085 Regenbogen-Tafeln, ist eine 70 Meter lange Installation im Barockgarten zwischen Belvedere und Belvedere 21.

16. Juni bis 1. Oktober 2021
Lovis Corinth

Lovis Corinth war Gründungsmitglied der Münchener Secession und gemeinsam mit Walter Leistikow und Max Liebermann eine der Leitfiguren und erster Vorstand der Berliner Secession. Das umfassende Werk des deutschen Malers vereint in sich den Stilwandel vom 19. zum 20. Jahrhundert.

9. September 2021 bis 27. März 2022
Im Blick: Drei Künstler zwischen Ost und West

Hakob Hovnatanyan, Raden Saleh und Osman Hamdi Bey

22. Oktober 2021 bis 30. Jänner 2022
Dürerzeit. Österreich am Tor zur Renaissance

In der Übergangszeit von der Spätgotik zur Renaissance waren in Österreich bedeutende Künstler wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Altdorfer oder Jacopo de’ Barbari tätig. Ihre Werke zeugen vielfach von einem neuen künstlerischen Selbstverständnis und nehmen damit den Weg in die Moderne vorweg.


Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 13. Juni 2021
Joseph Beuys: Denken. Handeln. Vermitteln

Die Werkschau zum 100. Geburtstag des deutschen Künstlers Joseph Beuys (1921-1986) präsentiert Hauptwerke wie "die Honigpumpe am Arbeitsplatz" oder "Nasse Wäsche" . 1967 führte er in der Galerie nächst St. Stephan die Aktion EURASIENSTAB 82 min fluxorum organum auf, die er als eine seiner wichtigsten bezeichnete. Die Ausstellung zeigt Beuys' Beziehung zu Wien anhand von Installationen, Multiples und Dokumentationen seiner Aktionen.

Bis 29. August 2021
Maja Vukoje: Auf Kante

Maja Vukoje, 1969 in Düsseldorf geboren, in Belgrad aufgewachsen, lebt seit 1988 in Wien und ist Vorstandsmitglied der Secession. Sie studierte Malerei bei Maria Lassnig und Christian Ludwig Attersee an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Für ihre bisher umfassendste Personale schuf die Künstlerin eine ortsspezifische Rauminstallation im Pavillon des Belvedere 21.

Bis 13. März 2022
Fritz Wotruba: Himmelwärts

Fritz Wotruba (1907–75) zählt zu den bedeutendsten europäischen Bildhauern der klassischen Moderne. 45 Jahre nach Einweihung der Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Georgenberg in Wien-Mauer, der sogenannten Wotruba-Kirche, widmet das Belvedere dieser Architekturikone aus 135 Betonkuben erstmals eine eigene Ausstellung. Der Kirchenbau geht auf den Entwurf Wotrubas zurück, wurde in den Jahren von 1974 bis 1976 nach gemeinsamer Planung mit dem Architekten Fritz Gerhard Mayr errichtet und war damals heftig umstritten. Die Ausstellung macht die Gestaltung anhand zahlreicher Modelle, Zeichnungen und Pläne sowie in Zusammenschau mit Wotrubas Gesamtwerk nachvollziehbar. Die Anziehungskraft dieses außergewöhnlichen Beispiels moderner Bildhauerarchitektur auf zeitgenössische Künstler_innen zeigen Arbeiten von Thomas Draschan, Aglaia Konrad und Evy Jokhova.

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Dommuseum Wien

Catrin Bolt, Donaulandschaften 2016, Dom Museum Wien, Bildrecht Wien 2020, Foto: Lena Deinhardstein

Bis 3. Oktober 2021
Fragile Schöpfung

Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart veranschaulichen die künstlerische Auseinandersetzung mit der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Mit Arbeiten u.a. von: Karl Aigen, Alessandro Araldi, Betty Beier, Joseph Beuys und Jonas Hafner, Albert Bierstadt, Dominik Bilimek, Catrin Bolt, Günter Brus und Arnulf Rainer, Maria Bussmann, Carolina Caycedo, Olivia Coeln, Regula Dettwiler, Mark Dion, Caspar David Friedrich, Nilbar Güreş, Maria Hahnenkamp, John Hilliard, Jenny Kendler, Mathias Kessler, Estefanía Peñafiel Loaiza und Jonathan Luna, Alessandro Magnasco, Julie Monaco, Muntean & Rosenblum, Michèle Pagel, Bonaventura Peeters, Oliver Ressler, Dieter Roth, Marzellin Stoppel, Antoni Tàpies, Shonah Trescott, Timm Ulrichs, Johann Christian Vollaert, Lois Weinberger, Sharon Ya'ari

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis 27. Juni 2021
Die Wiener in China. Fluchtpunkt Shanghai
Shanghai, die „Stadt über dem Meer“ stellte für viele österreichische Juden und Jüdinnen die letzte Hoffnung auf Zuflucht dar. Die fremde neue Heimat stellte die Geflüchteten vor großHerausforderungen. Doch schnell organisierten sich die Wiener in China ein „Little Vienna“.

Bis 12. September 2021
Hans Kelsen und die Eleganz der österreichischen Bundesverfassung

© Jüdisches Museum Wien

Bis 3. Oktober 2021
„Gestern bei M. E. Mayer eingetroffen“ – Fragmente einer vergessenen Erfolgsgeschichte

Die eleganten Parfümerien von M. E. Mayer befanden sich am Lobkowitzplatz 1 und am Graben 17 in der Wiener Innenstadt. Das Unternehmen produzierte viele der angebotenen Seifen, Cremes, Parfüms, Puder, Rasierwasser, -apparate und -klingen in seiner Fabrik in Favoriten. Im Gästebuch des City-Geeschäftes verewigte sich die Prominenz ihrer Zeit verewigte, darunter Carl Zuckmayer, Hugo Thimig, Ida Roland, Fritz Grünbaum, Louise Rainer, Alexander Lernet-Holenia, Franz Werfel, Nora Gregor und Hedy Mandl (später Lamarr). Wie die Parfümerien aussahen und wie in der Fabrik produziert wurde, überliefert ein Album mit 31 Fotos.

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Bild '19 Kunsthaus'

Kunst Haus Wien

Bis 29.. August 2021
Elie Semotan: Haltung und Pose

Anlässlich ihres 80. Geburtstags zeigt die Ausstellung rund 150 Arbeiten Semotans: bekannte Mode- und Werbefotografien, eindringliche Porträts, poetische Landschaftsaufnahmen und Stillleben.

Bis 3. Oktober 2021
Ines Doujak: Landschaftsmalerei

Installation mit getrockneten Pflanzen, Pilzen, Samen, zermahlenen Blüten, Blättern, Beeren, Holz, Asche, Lehm, Steinen und Sand. In der zentralen Arbeit "Landraub" greift die Enteignung und Vertreibung von Landbevölkerungen auf, die zur Zerstörung der Artenvielfalt durch Monokulturen führt.

16. September 2021 bis 20. Februar 2022
Susan Meiselas: Mediations

Österreichpremiere einer umfangreiche Personale der amerikanischen Magnum-Fotografin, Bekannt wurde sie durch ihre Arbeit in den Konfliktzonen Zentralamerikas in den 70er- und 80er-Jahren mit Fotografien der sandinistischen Revolution in Nicaragua. Eines ihrer Pionierprojekte zur Dokumentation des kulturellen und sozialen Gedächtnisses ist das Archiv Kurdistan zur Geschichte der kurdischen Diaspora.

20. Oktober 2021 bis 20. Februar 2022
Robert Knoth & Antoinette De Jong: Tree and Soil

Das niederländische Künstlerduo präsentiert seine Zweikanal-Audio-Video-Installation "Tree and Soil" zusammen mit Fotoarbeiten aus der gleichnamigen Serie. Diese entstand im japanischen Fukushima, wo 2011 infolge eines durch ein Erdbeben ausgelösten Tsunamis erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe aus dem beschädigten Atomkraftwerk freigesetzt wurden. Sie zeigen evakuierte Dörfer, Felder und umliegende Wälder sowie den langsamen Wandel der Landschaft und der Natur.

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Kunsthistorisches Museum Wien

Jan Brueghel d.Ä. Kleiner Blumenstrauß um 1607, © KHM Wien

Bis 31. Mai 2021
Niederländische Blumenstillleben

In den Niederlanden genoss das Genre des Blumenstilllebens, das sich Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte, einen besonders hohen Stellenwert. Die Maler wie Jan Brueghel d. Ä. - übertreffen darin die Natur selbst, indem sie die Pracht von Pflanzen darstellen, die zu verschiedenen Zeiten blühen und deren Blüten nicht welken. Ihre detailgetreue Wiedergabe zeugt vom wissenschaftlichen Interesse der Künstler an der Natur. Die ästhetischen Meisterwerke der Blumenmalerei erfreuten sich als Gegenstand der Kontemplation großer Nachfrage.




Bis 15. August 2021
maybe manifested. Bildende meets Kunsthistorisches

Die Akademie der bildenden Künste Wien schrieb 2019 in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien und dem Verein zur generationsübergreifenden Kunst- & Kulturförderung einen Wettbewerb für Studierende aus: Eingereicht werden konnten Werke, die sich mit dem Thema Manifestation weltlicher und geistlicher Macht auseinandersetzen. Die Ausstellung zeigt die preisgekrönten Arbeiten.

18. Mai bis 15. August 2021
Höhere Mächte. Von Menschen, Göttern und Naturgewalten

Die Frühjahrsaussstellung präsentiert hervorragende Kunstwerke verschiedener Epochen und Kulturen aus den Sammlungen des KHM, Weltmuseums und Theatermuseums. Zusätzlich stellen BesucherInnen ihre persönlichen Glücksbringer zur Verfügung.

21. Mai bis 1. November 2021
Ansichtssache #24: Ein Pionier des Dürer-Revivals. Oder: Wer war FH?

Im Fokus der Ausstellungsreihe Ansichtssache steht jeweils ein außergewöhnliches Bild der Gemäldegalerie, das aus Platzgründen nur selten gezeigt werden kann oder aufgrund von jüngeren Forschungsergebnissen zu einer erneuten Betrachtung einlädt. Diesmal sind es Flügel eines Triptychons Tafel aus der Zeit um 1540/50 des Monogrammisten FH.

Ausstellungsort: Theseustempel im Volksgarten

Bis 3. Oktober 2021
Susanna Fritscher

Die heurige Ausstellung im Theseustempel ist ein immersives Environment der Künstlerin Susanna Fritscher (geboren 1960, Österreich). Diese vom Kunsthistorischen Museum in Auftrag gegebene und eigens für diese einzigartige Architektur kreierte Arbeit besteht aus einem Parcours aus tausenden durchscheinenden Silikonfäden, die sich vom Boden bis an die Decke erstrecken.

Ausstellungsort Kaiserliche Wagenburg, Schönbrunn

Bis 26. September 2021
Coronas Ahnen

Die Ausstellung will dazu beitragen, das Schockerlebnis der aktuellen Pandemie durch einen Blick auf die Vergangenheit zu verarbeiten. Sie zeigt Turnier- und Karnevalsmasken des Wiener Hofes, Zeugnisse großer Epidemien wie Pest, Pocken, Cholera oder Spanische Grippe, Dokumente zur Impfgeschichte und Trauerroben der Habsburger.

Ab 3. Mai 2021
Kaiserin Elisabeth von Österreich. Die Lady Diana des 19. Jahrhunderts

In der Wagenburg kann man das Leben Elisabeths anhand ihrer prächtigen Gewänder, Kutschen und Reitutensilien, sowie bisher noch nie gezeigter persönlicher Gebrauchsgegenstände nachvollziehen. Die Ausstellungsvideos zeigen erstaunliche Parallelen zwischen ihr und der „Königin der Herzen“ des 20. Jahrhunderts.

Ab 3. Mai 2021
Imperial Speed. Hochgeschwindigkeits-Fahrzeuge der Habsburger 1814 – 2014

Die neu gestaltete Dauerausstellung der Wagenburg gleicht eine Reiser durch das höfische Leben von 1700 bis 1918,. Der letzte Abschnitt des Rundgangs zeigt drei außergewöhnliche Fahrzeuge aus drei Jahrhunderten: Die hochelegante filigrane „Pirutsche“ mit vergoldetem Fahrgestell und reichem künstlerischem Dekor, wurde 1814 als persönlicher Sportwagen für Kaiser Franz I. gebaut und erreichte eine Geschwindigkeit von 16 km/h. Der 1914 entstandene „Kaiserwagen“ Kaiser Karl I. hatte einen Benzinmotor mit 45 PS, 5 Gänge und erreichte 90 km/h. Der Kaiser lenkte ihn bei Privatfahrten gerne selbst. 2014 designeten Sabina Lang und Daniel Baumann das „Art Car“ (140 PS und 230 khm/h) für dessen Urenkel. Der Formel 1-Rennfahrer Ferdinand Habsburg ist der Sohn von Karl und Francesca Habsburg.

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Leopold Museum

Bis 24. Mai 2021
Menschheitsdämmerung

Werke von Alfons Walde, Albin Egger-Lienz, Anton Kolig, Herbert Boeckl, Gerhart Frankl, Anton Faistauer, Josef Dobrowsky, Hans Böhler, Alfred Wickenburg, Rudolf Wacker und Sergius Pauser kennzeichnen den Pluralismus der österreichischen Kunst in der Zeit der Ersten Republik (1918–1938).

Plakat von E. Pirchan

Bis 6. Juni 2021
Emil Pirchan. Visuelle Revolution

Emil Pirchan (1884–1957) war ein Pionier des expressionistischen Bühnenbildes, fantasiereicher Plakatgestalter, Kostümbildner, Designer, Buchillustrator, Autor mehrerer Künstlermonografien, Romancier, Lehrer und noch etliches mehr. Der aus Brünn stammende Sohn eines akademischen Malers zog nach seinem Architekturstudium bei Otto Wagner in Wien und einem kurzen Intermezzo in seiner Heimatstadt 1908 nach München, wo er ein „Atelier für Graphik, Bühnenkunst, Hausbau, Raumkunst und Kunstgewerbe“ eröffnete.. Das Leopold Museum widmet sich als erste Wiener Institution in Kooperation mit dem Museum Folkwang in Essen dem universellen, weitgehend unbekannten Ausnahmekünstler.

Bis 6. Juni 2021
Inspiration Beethoven. Eine Symphonie in Bildern aus Wien 1900

Die VI. Symphonie Beethovens, die Pastorale, inspirierte 1898/99 den Wiener Jugendstilmaler und Klimt-Kollegen Josef Maria Auchentaller (1865–1949) zu einem monumentalen Bildprogramm für das Musikzimmer der Villa seines Schwiegervaters, des Silberschmuckfabrikanten Georg Adam Scheid. Das aus fünf Gemälden bestehende Ensemble wird das anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens erstmals in Österreich rekonstruiert.

Bis 26. September 2021
The Body Electric. Erwin Osen – Egon Schiele

18. Juni bis 10. Oktober 2021
Josef Pillhofer im Dialog mit Künstlern der Moderne

Anlässlich des zehnten Todestages und des 100. Geburtstages würdigt das Leopold Museum Josef Pillhofer (1921–2010), einen der bedeutendsten österreichischen Bildhauer und Zeichner, mit einer umfassenden Retrospektive. Pillhofers künstlerisches Arbeiten erstreckte sich über mehr als ein halbes Jahrhundert und setzte mit seiner Zeit an der Grazer Kunstgewerbeschule 1938 bis 1941 ein, worauf das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Fritz Wotruba und Herbert Boeckl folgte.

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MAK - Museum für Angewandte Kunst

Bis 16. Mai 2021
Breathe Earth Collective: Klima-Kultur

Bis 6. Juni 2021
Frech und frei!

Die Invasion verborgener Objekte

Bis 3. Oktober 2021
Die Frauen der Wiener Werkstätte

Ausgebildet an der Wiener Kunstgewerbeschule und von Hoffmann in die WW geholt, entwarfen die Frauen Textildesign, Mode, Wohnaccessoires, Spielzeug und Gebrauchsgrafik und eroberten sich zudem mit der Keramik ein Feld, in dem sie auch rein künstlerisch tätig sein konnten. Für Interieurs – seien es Wohnungen, Lokale oder Ausstellungsräume – entwickelten sie außergewöhnliche Wandgestaltungen. Zu ihrer Zeit viel beachtet, gerieten die Künstlerinnen nach dem Ende der WW weitgehend in Vergessenheit.

28. Mai bis 3. Oktober 2021
Vienna Biennale or Change 2021: Planet Love

Klimafürsorge im Digitalen Zeitalter

9. Juni bis 5. September 2021
Alfredo Jaar: Das Rote Wien

In seiner Fotoarbeit über das Rote Wien spiegelt der Künstler Alfredo Jaar (* 1956) die bis heute prägenden gesellschaftspolitischen und städtebaulichen Entwicklungen der Stadt Wien der Zwischenkriegszeit wider.

23. Juni bis 3. Oktober 2021
Digital & circular. Wege in die Kreislaufgesellschaft

Das Designstudio / Social Enterprise EOOS NEXT und das Design Studio Process erforschen mit einer vom Materialfluss-Forscher Prof. Helmut Haberl (Institut für Soziale Ökologie der BOKU Wien) geleiteten Arbeitsgruppe, wie eine Trendwende zu einer klimaverträglichen Kreislaufwirtschaft vorstellbar ist. Ferner erfolgt durch einen interdisziplinären ExpertIinnenkreis eine Ideenfindung, mit welchen digitalen Ansätzen die Verankerung der Kreislaufgesellschaft effektiv vorangetrieben werden könnte.

15. Dezember 2021 bis 19. Juni 2022
Josef Hoffmann. Fortschritt durch Schönheit

Aus Anlass seines 150. Geburtstags dokumentiert die Ausstellung erstmals umfassend das Gesamtwerk des Architekten, Designers, Lehrers und Ausstellungsmachers Josef Hoffmann (1870–1956). Hoffmann kultivierte mit seiner unermüdlichen Entwurfsarbeit und Lehrtätigkeit ein exemplarisches Modell moderner Lebensweisen auf Basis einer handwerklich geprägten sowie künstlerisch ambitionierten Bau- und Produktkultur. Die Schau zeigt einen Querschnitt durch Hoffmanns revolutionäre Designs und seine wichtigsten Bauten, darunter das Palais Stoclet in Brüssel (1905–1911) oder das Sanatorium Purkersdorf (1904–1905).

Ausstellungsort: MAK-Expositur Geymüller-Schlössel Pötzleinsdorf

8. Mai bis 5. Dezember 2021
Die Geschichte des Geymüllerschlössels

Das Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf ist samt Innenausstattung und Gartenanlage heute einer der wenigen Orte in Österreich, an denen sich ein originalgetreuer Einblick in die Vielfalt biedermeierlicher Ausstattungskunst bietet. 1808 im Auftrag des Wiener Bankiers Johann Jakob Geymüller (1760–1834) als Sommerresidenz errichtet, erlebte es in der Folge unter dem Großindustriellen Isidor Mautner (1852 – 1930) und seiner Frau Jenny (1856 – 1938) eine gesellschaftliche Hochblüte mit rauschenden Festen und großartigen Musik- und Theateraufführungen. Danach fast vom Abriss bedroht, rettete der passionierte Uhren- und Biedermeiermöbelsammler Franz Sobek (1903 – 1975) das Schlössel vor dem Verfall, bevor es von der Republik Österreich übernommen und in die Verwaltung des MAK übergeben wurde.

8. Mai bis 5. Dezember 2021
Erwin Wurm: Dissolution

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Möbelmuseum Wien

Charles Rennie Mackintosh, Hochlehner-Lattenstühle, Entwurf 1903, Ausführung 1905 © bel etage, Wolfgang Bauer

Bis 9. Mai 2021
Von Arts & Crafts zum Bauhaus

Das Bauhaus hatte in seinem 14-jährigen Bestehen (1919 – 1933) große politische Bedeutung. Es stand für eine offene Gesellschaft, war demokratisch, international und vielfältig. Die Ausstellung thematisiert dessen Vorgeschichte und bindet es ein in die europaweite Entstehung der Moderne. Stationen der Ausstellung: London 1851 und Industriekritik - William Morris - The Aesthetic Movement - Arts and Craft-Bewegung und Werkstatt-Gedanke - Das englische Vorbild und Wien - Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte - Van de Velde und der Jugendstil - Der Deutsche Werkbund - De Stijl -Das Bauhaus. Die Ausstellung wurde zum Jubiläum "100 Jahre Bauhaus" vom Bröhan-Museum in Berlin gestaltet. Dazu ist ein umfassender Katalog erschienen.


Bis 30. Mai 2021
LOOS ● Design & Redesign

Eine Design-Insel präsentiert aktuelle Positionen von breaded Escalope, Martin Möstböck, Patrick Rampelotto, Soda Designers und Vandasye, die sich mit der Ideenwelt von Adolf Loos auf unterschiedliche Weise auseinandersetzen: Die „Kärntner Bar“ von Loos und sein Entwurf für die Villa von Josephine Baker sind die Anregungsquellen für die „Bar non Lieu“ und das „Daybed“. Der „Knieschwimmer“-Fauteuil und der „Elefantenrüsseltisch“ von Loos sind die Referenzobjekte für den Fauteuil „Dolfi“ und die beiden Tische „Duo Table“ bzw. „Desk/Table“. Die Vorliebe des Architekten für antike Säulen und die Schönheit des Werkstoffs Marmor waren Impulsgeber für den Pflanztopf „Colonna“ und den Steckspiegel „Reflecting Marble“.

20. Oktober 2021 bis 27. Februar 2022
Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs

Die Ausstellung des Vitra Design Museums in Weil am Rhein gibt eine Übersicht über das private Interieur, seine Geschichte und Zukunftsperspektiven. Sie zeigt, wie sich gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen der letzten 100 Jahre im Wohnumfeld widerspiegeln. Im Zentrum stehen die großen Zäsuren, die das Design und die Nutzung des westlichen Interieurs geprägt haben: offene Grundrisse in den 1920er Jahren moderne Haushaltsgeräte in den 1950ern, ungezwungeneren Wohnkultur in den 1960ern werden anhand von 20 stilbildenden Interieurs veranschaulicht. Darunter sind Entwürfe von Architekten wie Adolf Loos, Finn Juhl, Charles und Ray Eames, Lina Bo Bardi, von Künstlern wie Andy Warhol oder Cecil Beaton sowie der legendären Innenarchitektin Elsie de Wolfe.

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Mozarthaus Vienna

Bis 30. Jänner 2022

„Die Trias der Wiener Klassik: Haydn – Mozart – Beethoven. Gemeinsamkeiten – Parallelen – Gegensätze“

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_mumok - Museum moderner Kunst

Bis 30. Mai 2021
Andy Warhol - Exhibits, a glittering alternative

Bis 30. Mai 2021
Defrosting the ice box

Bis 20. Juni 2021
Hugo Canoilas: On the extremes of good and Evil

Kapsch Contemporary Art Prize 2020

Bis 31. Dezember 2021
Siegfried Kiesler - Endless House

2017 schenkte das Sammlerpaar Gertraud und Dieter Bogner dem Museum ein rund 30 Werke zählendes Konvolut des österreichisch-amerikanischen Architekten, Bühnengestalters, Designers und Theoretikers Friedrich Kiesler. Dessen Wiener Jahre im Umfeld von Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos sowie die Idee des Gesamtkunstwerks waren prägend für Kieslers künstlerisches und theoretisches Werk.

19. Juni bis 17. Oktober 2021
Pesonale Heimo Zobernig

19. Juni 2021 bis 13. März 2022
Enjoy

8. Juli bis 10. Oktober 2021
Ann Mette Hol: Im Werden

21. Oktober 2021 bis 6. Februar 2022
Huang Po-Chin: Production Line

27. November 2021 bis 20. März 2022
Wolfgang Tillmanns

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Naturhistorisches Museum

Bis 5. September 2021
Ablaufdatum! Wenn aus Lebensmitteln Müll wird

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild '21 ÖNB Donau'

Bis 7. November 2021
Die Donau. Eine Reise in die Vergangenheit

Über Jahrhunderte war die Donau ein ungezähmter Naturraum. Stromschnellen gefährdeten die Schifffahrt, große Überschwemmungen bedrohten selbst die Kaiserstadt Wien. Das änderte sich erst im 19. Jahrhundert, als sich die Habsburgermonarchie die Kultivierung des Flusses zur Aufgabe machte. Die Donau wurde zu einer wichtigen Wasserstraße und verband die Länder des Vielvölkerstaates. Was über die Jahrhunderte gleich geblieben ist: Der Strom mit seinen spektakulären Uferlandschaften ist ein einzigartiger Sehnsuchtsraum. Musiker besangen »die schöne, blaue Donau« und Künstler wie Jakob Alt hielten sie in beeindruckenden Aquarellen fest. Den Höhepunkt der Ausstellung bildet eine spektakuläre, 44 Meter lange Reproduktion der berühmten Pasetti-Karte. Diese ab 1857 vom k.k. Staats-Ministerium herausgegebene Landkarte bietet eine äußerst präzise Darstellung der Donau auf dem Gebiet der Habsburgermonarchie von Passau bis zum Eisernen Tor.


Ausstellungsort: Literaturmuseum

11. Juni 2021 bis 27. Februar 2022
Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881–1942) zählt zu den meistgelesenen deutschsprachigen AutorInnen. Thomas Mann notierte über seinen weltbekannten Schriftstellerkollegen: „Sein literarischer Ruhm reichte bis in den letzten Winkel der Erde.“ Zweigs anhaltende Strahlkraft belegen die zahlreichen historischen und aktuellen Verfilmungen, Bearbeitungen und Übersetzungen seiner Texte von Europa bis China.Die Ausssstellung zeigt ihn als Bestsellerautor und Weltbürger, der ausgedehnte Reisen quer durch Europa bis nach Amerika, Russland und Indien unternahm und im Exil in Brasilien lebte.

Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Ab 4. Mai 2021
Wiedereröffnung des Papyrusmuseums

Die weltweit größte Ausstellung antiker Schriftstücke präsentiert Highlights aus 3000 Jahren ägyptischer Geschichte, darunter 400 Originalobjekte, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählen.

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Österreichisches Theatermuseum

Faschingswagen, Lodovico Ottavio Burnacini (1636-1707)

Bis 2. August 2021
Lodovico Ottavio Burnacini: Groteske Komödie

Der am Kaiserhof tätige Theateringenieur Lodovico Ottavio Burnacini (1636-1707) begeisterte seine Zeitgenossen mit farbenprächtigen Grotesken und Commedia dell'arte Entwürfen - ein Siegeszug der Phantasie eines überbordend kreativen Künstlers.

Bis 2. August 2021
After the End. And Before the Beginning

Video-Installation in Zusammenarbeit mit der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums

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Technisches Museum Wien

Bis Sommer 2022
Künstliche Intelligenz?

Digitaler Wandel, digitale Zukunft: Roboter und Künstliche Intelligenz finden Einzug in unser privates Leben. Sie begleiten uns in den eigenen vier Wänden, assistieren uns im Verkehr und geben uns Inspiration im kreativen Prozess. Im dritten Teil der Serie weiter_gedacht_ beleuchtet das Technische Museum - gemeinsam mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Mythen um das Innovationsthema des 21. Jahrhunderts.

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Volkskundemuseum Wien

Bis 6. Juni 2021
Schlüssel im Palais. Von Reide, Dorn und Bart

In den Sammlungen und in der Verwaltung des Volkskundemuseum Wien befinden sich zahlreiche Schlüssel. Darunter auch solche, die in ehemaligen Außenstellen in Verwendung waren. Bis zum Jahr 2008 hatte das Museum mehrere Standorte wie das Ethnografische Museum Schloss Kittsee oder die Sammlung religiöser Volkskunst in der Johannesgasse in Wien. In drei Vitrinen sind verschiedene Schlüsseltypen, historische Schlüssel und Schlüssel aus dem alltäglichen Gebrauch ausgestellt. Die Objekte geben Einblick in die Geschichte des Museums mit seinen Außenstellen und Sammlungen und erzählen eine kleine Historie des Schlüssels.

Ausstellung in der Passage (freier Eintritt)

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Weltmuseum Wien

Bild 'WM Azteken'

Bis 22. Juni 2021
Azteken

Zur Zeit der spanischen Eroberung beherrschten die Azteken einen großen Teil Mesoamerikas. Als nomadisches Volk ließen sie sich auf mehreren kleinen Inseln im Texcoco-See nieder, wo sie 1325 die Stadt Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt, gründeten. Im 15. Jahrhundert wurde ihr ein Reich innerhalb des amerikanischen Kontinents nur von den Inkas in Peru übertroffen. Die Azteken zählten zu der im 16. Jahrhundert am ausführlichsten dokumentierten aller indianischen Zivilisationen. Die Ausstellung zeigt neben dem weltberühmten Quetzalfederkopfschmuck (Penancho)aus dem Weltmuseum Wien mehr als 200 Objekte und Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Sie findet anlässlich des 500. Jahrestages der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés an der Küste Mexikos statt.

Bis 1. Juni 2021
JUMP!STAR Simmering

Kunstprojekt der Brunnenpassage und des Weltmuseum Wien

7. Mai 2021 bis 11. Jänner 2022
I saw more than I can tell

Christine Turnauer (*1946, Graz) arbeitete in Paris als Assistentin des Fotografen Frank Horvat, und seit 1979 als freischaffende viel reisende Fotografin, fokussiert auf Porträtfotografie in Schwarz-Weiß. Sie besuchte nordamerikanische indigene Stammesmitglieder bei ihren traditionellen Tanzwettbewerben, den »Powwows«. Von Nordalberta bis Südmontana mit entstanden authentische und außergewöhnliche Porträts. Denn die Posen sind nicht von der Fotografin gestellt, sondern der aktiven Beteiligung der Fotografierten entsprungen.

20. Mai 2021 bis 29. März 2022
Dunkle Paarung

Die künstlerische Präsentation ist Teil des Projekts TAKING CARE. Ethnographic and World Cultures Museums as spaces of care, das durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union kofinanziert wird. Das Projekt , an dem 13 Museen teilnehmen, positioniert Museen als Orte, die Problemstellungen partizipativ und kreativ begegnen.

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Wien Museum

Ausstellungsort: Karlsplatz Open air_

Bis 23. Mai 2021
ALMOST - Wiener Weltreisen, 1873/2020

Das Wien Museum kombiniert in einer Ausstellung zwei Serien, die sich dem Genre „Imaginäre Reisen“ zuordnen lassen. 1873 bot die Weltausstellung im Prater die Möglichkeit, sich über die industriellen und kulturellen Leistungen der Teilnehmerländer zu informieren und eine „Weltreise im Kleinen“ zu unternehmen. Rund 200 Gebäude auf dem 230 Hektar großen Ausstellungsgelände luden dazu ein. Die „Wiener Photographen-Association“ bot davon Souvenir-Fotos an.

2020 erkundete der Architekturjournalist und Publizist Wojciech Czaja die große Welt innerhalb der Wiener Stadtgrenzen. Er fotografierte Gebäude, architektonische Details und urbane Stimmungen, die ihn an fremde Orte und ferne Metropolen erinnerten. Almost Paris, almost New York City, almost Hong Kong New Territories.


Ausstellungsort: MUSA Wien 1, Felderstraße 6-8:

Felix Salten, 1904

Bis 19. September 2021
Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne

Anlässlich des 75. Todestags von Felix Salten (1869-1945) zeigt die Ausstellung - in Kooperation mit der Wienbibliothek - Exponate aus dem Nachlass des Schriftstellers. Sein 1922 erschienener Roman „Bambi“ wurde zum Welterfolg. Weitgehend vergessen ist, dass der Autor dieses Buches darüber hinaus als einflussreicher Journalist, mächtiger Kulturkritiker, experimentierfreudiger Theatergründer, umstrittener Literaturfunktionär, überzeugter Zionist und Mitstreiter des literarischen Netzwerks „Jung Wien“ um Hermann Bahr, Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler ein bedeutender Protagonist des kulturellen Lebens der Wiener Moderne war.

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen
Alle Angaben ohne Gewähr

hmw