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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

bitte beachten Sie auch:
--> Ausstellungen in Niederösterreich (Auswahl) - aktuell & Vorschau



Albertina

Bis 1. Dezember 2019
Maria Lassnig

Retrospektive zum 100. Geburtstag

Bild 'Albertina Hase'

Bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.






11. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2020
Zeichnungen der Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich so eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben. Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung - 1200 Zeichnungen - als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina zeigt eine Auswahl.

Bis 19. Jänner 2020
Arnulf Rainer. Eine Hommage

Anlässlich des 90. Geburtstags von Arnulf Rainer präsentiert die Albertina eine Auswahl aus ihren umfangreichen Beständen des Künstlers. Im Mittelpunkt stehen Beispiele der frühen Übermalungen und Kreuze, eine Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der „Face Farces“, sowie eine Serie von "Schleierbildern".

31. Jänner bis 10. Mai 2020
Wilhelm Leibl – Gut sehen ist alles!

Gefördert von Courbet, beeinflusst von Manet und geschätzt von van Gogh, gehört Wilhelm Leibl (1844–1900) zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug von der Stadt aufs Land begründete er eine moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit über der Idylle und der Erzählfreude der traditionellen Genremalerei steht. Richtschnur war für Leibl nicht, dass ein Modell schön, sondern dass es „gut gesehen“ wurde. Die Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, der Schweiz und den USA entstand in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

Bild 'Albertina Hodler'

22. Februar bis 24. Mai 2020
Cézanne, Matisse, Hodler. Die Sammlung Hahnloser

Die Sammlung Hahnloser, eine der bedeutendsten Privatsammlungen der französischen Moderne, entstand zwischen 1905 und 1936 im freundschaftlichen Austausch zwischen dem Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler und ihren Künstlerfreunden. Zu diesen zählten Pierre Bonnard, Ferdinand Hodler, Henri Matisse und Félix Vallotton. Später wurden auch deren Vorläufer Cézanne, Renoir, Toulouse-Lautrec, Van Gogh u.a. Teil der Sammlung. 120 Werke geben in der Frühjahrsausstellung 2020 der Albertina einen Überblick dieser international einzigartige Kollektion der Moderne.

1. Mai bis 6. September 2020
Xenia Hausner. TRUE LIES

Xenia Hauser gilt als eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Aspekt der Inszenierung. Für ihre Bilder konstruiert die Künstlerin, die früher als Bühnenbildnerin tätig war, räumliche Settings in ihrem Atelier. In einem vorwiegend weiblichen Kosmos lösen sich die Figuren von der ursprünglichen Person und nehmen eine eigene Rolle in Hausners Geschichten ein. Die Fiktion ermöglicht ihr, mit geschärftem Blick dem wahren Kern offenzulegen. Die Retrospektive präsentiert frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren und reicht bis zur jüngsten Exiles-Serie.

18. September 2020 bis 10. Jänner 2021
Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Amedeo Modigliani (*1884 in Livorno; † 1920 in Paris) zählt als Maler, Zeichner und Bildhauer zu den bedeutendsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Modigliani kommt 1906 nach Paris, als Picasso in Auseinandersetzung mit iberischer und afrikanischer Plastik an Les Demoiselles d’Avignon zu arbeiten beginnt. Dieses Werk macht Picasso berühmt, bereitet dem Kubismus den Weg und beeindruckt Modigliani nachhaltig. Zwischen Picasso und dem noch unbekannten Modigliani entwickelt sich eine wechselseitige Bewunderung, in deren Zentrum die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem „Primitivismus“ steht.

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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 19. Jänner 2020
Wolfgang Paalen: Österreichischer Surrealist in Paris und Mexiko

Wolfgang Paalen (1905–1959) wurde in Wien geboren. 1929 führte ihn sein Weg nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss. Dort entwickelte er die Technik der „Fumage“: Mit Kerzenrauch malte er auf leerer Leinwand, Holz oder Papier halluzinatorische Motive, die er teils mit Ölfarbe assoziativ fortsetzte. Mit Marcel Duchamp, Man Ray und Salvador Dalí gestaltete er 1938 die bahnbrechende Surrealismusausstellung in der Pariser Galerie Beaux-Arts. Auf Einladung von Frida Kahlo flüchtete er im Zweiten Weltkrieg nach Mexiko. Dort entwickelte er seine Technik weiter und gab die einflussreiche Kunstzeitschrift DYN heraus. Seine Texte inspirierten junge Vertreter der amerikanischen expressiv-abstrakten Malerei wie Robert Motherwell, Jackson Pollock, Barnett Newman und Mark Rothko.

Ausstellungsort: Orangerie

(C) H. & J. Kandl, 2018

Bis 19. Jänner 2020
Johanna Kandl: Material. Womit gemalt wird und warum

Bilder erzählen Geschichten. Sie tun dies über Form und Inhalt, aber auch über ihre Materialität. Die verwendeten Mal- und Farbmittel, ihre Herkunft und die Art ihrer Gewinnung vermitteln parallel zum Bildsujet oft spannende Inhalte. Die österreichische Künstlerin Johanna Kandl widmet sich dieser Inhaltsebene, indem sie ihre eigenen Werke mit zahlreichen Gemälden aus der Sammlung des Belvedere sowie mit in der Malerei verwendeten Grundstoffen in Beziehung setzt.

14. Februar bis 1. Juni 2020
Into The Night. Die Avantgarde im Nachtcafé

Nachtclubs, Cafés, Bars oder Kabaretts waren wichtige Dreh- und Angelpunkte der Moderne und boten eine Plattform des kreativen Ideenaustauschs zwischen Malerei und Grafik, Architektur, Design, Literatur, Tanz und Musik. Die Ausstellung betrachtet zahlreiche dieser Schauplätze weltweit. Den Schlusspunkt bilden die Mbari Clubs, die Anfang der 1960er in Ibadan und Oshogbo, Nigeria, gegründet wurden, sowie der 1966 in Teheran eröffnete Künstlerclub Rasht 29.

23. Oktober 2020 bis 7. März 2021
Dali - Freud

Das erste und einzige Treffen von Salvador Dalí und Sigmund Freud kam im Herbst 1938 auf Vermittlung von Stefan Zweig und Edward James zustande. Die Schau zeigt den Einfluss des Psychoanalytikers auf das Werk Dalís.

1. Februar bis 31. Mai 2021
Klimt. Inspired by Monet, Van Gogh, Matisse …

Die Ausstellung entstand in mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam. Achtzig Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen ermöglichen Vergleiche der Bilder von Gustav Klimt mit Kunstwerken, die ihn inspiriert haben, wie Arbeiten von Alma-Tadema, MacDonald-Macintosh, Toorop, Whistler, Monet, Rodin, van Gogh und Matisse.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 13. November 2019
Uli Aigner. One Million – Item 2361

Das monumentale Porzellangefäß von Uli Aigner wird in der Reihe Carlone Contemporary gezeigt, in der zeitgenössische Positionen dem barocken Bildprogramm des Carlone-Saals gegenübergestellt werden. Die Künstlerin entwarf das Gefäß, das sie in Jingdezhen in China anfertigen ließ und dort gemeinsam mit einer Porzellanmalerin bemalte. Das Bildmotiv des Sonnenuntergangs korrespondiert mit den Fresken von Carlo Innocenzo Carlone, die Licht und Schatten, Helligkeit und Dunkelheit thematisieren.

Bis 6. Jänner 2020
Josef Ignaz Mildorfer

Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers und Freskanten Josef Ignaz Mildorfer (1719–75) würdigt das Belvedere den Künstler im Herbst 2019 mit einer Ausstellung in der Reihe IM BLICK. 1751 bis 1759, wirkte der Tiroler Künstler als Professor für Malerei an der Wiener Kunstakademie. Dadurch trug er entscheidend zur Herausbildung des ausdrucksstarken, „Wiener Akademiestils“ bei. Franz Anton Maulbertsch (1724–96) zählte zu seinen Schülern. Die prominesten Auftraggeber Mildorfers waren Kaiserpaar Maria Theresia (1717–80) und Franz I. Stephan (1708–65). Für sie malte er Fresken im Menageriepavillon in Schönbrunn und in der Kapuzinergruft . Außer für aristokratische Auftraggeber – Herzogin Maria Theresia Felicitas von Savoyen (1694–1772), geb. Liechtenstein oder die Esterházys – arbeitete Mildorfer auch für Stifte und Kirchen sowie für eine neue Käuferschicht: das sich herausbildende Bürgertum.

18. September 2020 bis 10. Jänner 2021
Walter Pichler. Alte Figur

Walter Pichlers 1960 bis 1963 entstandene "Alte Figur" wird in der Reihe Carlone Contemporary präsentiert. Mit "Alte Figur" nimmt Pichler das Hauptthema seiner späteren Arbeit vorweg, Raum, Skulptur, Material und Zeit als Einklang zu konzipieren.

Bild 'Belvedere Mondsee'

7. Februar bis 17 Mai 2020
Meister von Mondsee

Der Meister von Mondsee zählt zu den bedeutendsten Malern des Spätmittelalters in Österreich. Die Ausstellung "Im Blick" vereint erstmals das gesamte Ensemble seines Mondseer Altars und beleuchtet das Werk im kunst- und kulturhistorischen Kontext.

Ab 20. Februar 2020
Renate Bertlmann

Die Multimediakünstlerin Renate Bertlmann schuf für den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig 2019 ein Feld roter Messer-Rosen. Die Blüten aus Muranoglas tragen messerscharfe Klingen im Blütenkelch. Sie versinnbildlichen den Gegensatz zwischen Fragilität und Aggression.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 27. Oktober 2019
Monica Bonvicini

Monica Bonvicini untersucht in ihren Arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre politische, soziale und institutionelle Gegebenheiten und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft bzw. auf die Bedingungen künstlerischer Produktion. Bonvicini arbeitet medienübergreifend mit Zeichnung, Skulptur, Installation, Video und Fotografie. Die 1965 in Venedig geborene Künstlerin war 15 Jahre als Professorin für Performative Kunst und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien tätig, 2017 übernahm sie die Professur für Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin.

Bis 12. Jänner 2020
Henrike Naumann

Henrike Naumann (* 1984) wuchs in Zwickau auf, als das politische Ende der DDR nahte. Die Erfahrungen ihrer Jugend zwischen Hedonismus, Konsumkultur und erstarkendem Rechtsradikalismus verarbeitete sie zu immersiven Installationen.

Bis 23. Februar 2020
Josef Bauer: Taktile Poesie

Der 1934 in Wels geborene Josef Bauer gehört zu den wesentlichen Protagonisten der konzeptuellen Kunst in Österreich seit den 1960er-Jahren. Im Umkreis der Wiener Gruppe mit den Poeten Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner und Oswald Wiener entwickelte er eine skulpturale Sprache, die Körper und Objekte in Beziehung setzt. Bauer bezeichnet seine Installationen, Gemälde und Objekte als „taktile Poesie“, also berührbare Poesie.

22. November 2019 bis 23. Februar 2020
Eva Grubinger

Eva Grubinger, 1970 in Salzburg geboren, beschäftigt sich mit der Wahrnehmung scheinbar bekannter Dinge, die sie mittels Vergrößerung, Materialänderung oder Dekontextualisierung verfremdet. Für die Ausstellung im Belvedere 21 konzipiert Grubinger eine Reihe neuer Werke rund um das Thema Meuterei als Ausgangspunkt für grundlegende gesellschaftliche Umwälzungen.

31. Jänner bis 24. Mai 2020
Herbert Brandl: Exposed to Painting

30. April bis 27. September 2020
Ugo Rondinone

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Dommuseum Wien

Bild '19 Dom Familie'

Bis 30. August 2020
Family Matters

Die epochenübergreifende Schau geht der Frage nach, wie sich unterschiedliche Familienkonstellationen, ihre Bedingungen und Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft in der Kunst spiegeln. Mit Arbeiten und Werken von: Uli Aigner, Iris Andraschek, Hans Op de Beeck, Werner Berg, Elinor Carucci, Gonzales Coques, Josef Franz Danhauser, Carola Dertnig, Johannes Deutsch, Christian Eisenberger, Valie Export, Peter Fendi, Weronika Gesicka, Leander Kaiser, Anton Grassi / Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Angelica Kauffmann, Käthe Kollwitz, Nina Kovacheva, Maria Lassnig, Iris Legendre, Ferdinand Mallitsch, Katharina Mayer, Diodato Massimo, Ron Mueck, Johann Nepomuk Passini, Giovanni Battista Pittoni, Sam Jinks, Johann Matthias Ranftl, Neo Rauch, Judith Samen, August Sander, Johann Martin ("Kremser") Schmidt, Schottenmeister, Annegret Soltau, Carl Spitzweg, Leopold Stöber, Domenico Robusti, gen. Tintoretto, Dirk Vellert, Ferdinand Georg Waldmüller.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Dänemark'

Bis 12. Jänner 2020
Dänisches Design seit 1900

Dänisches Design hat die europäische Produkt- und Wohnkultur ganzer Generationen geprägt – vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo sich »MADE IN DENMARK« als internationales Markenzeichen etablieren konnte. Die Ausstellung zeigt sowohl die Vorläufer des dänischen Designwunders als auch die Entwicklungen seit der Postmoderne. Möbel, Keramik, Porzellan, Glas und Silber stehen im Mittelpunkt der Präsentation.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Alle meine Künste (Ausschnitt) (c) Privatbesitz Arik Brauer. Foto Fuhrer Wien

Bis 20. Oktober 2019
Arik Brauer. Alle meine Künste

In seinem Bild „Alle meine Künste“ präsentiert Arik Brauer seine mannigfaltigen Talente in paradiesischer Pracht: Malerei, Musik, Tanz, Bildhauerei, Architektur und Poesie. 1929 im Wiener Vorort Ottakring geboren, wächst er als Gassenbub mit jüdischen Wurzeln auf. Nach 1945 studiert er an der Akademie der bildenden Künste Wien, reist mit dem Fahrrad durch Europa und Afrika, tritt als Tänzer auf und zieht schließlich mit seiner Frau Naomi nach Paris. Als etablierter Maler kehrt Arik Brauer mit seiner Familie nach Wien zurück. Durch seine im Wiener Dialekt verfassten Lieder wird er zu einem Wegbereiter des Austropop. Das Judentum und die Bibel prägen sein Werk, das von Feinfühligkeit und Humor und gleichzeitig kritischer Analyse gesellschaftspolitischer Themen geprägt ist.

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Bild '19 Kunsthaus'

Kunst Haus Wien

Bis 12. Jänner 2020
Martin Roth: In October 2019 I listened to animals imitating humans

Das Beziehungsgeflecht von Mensch – Pflanze – Tier bzw. von Menschlichem und Nicht-Menschlichem wird kompromisslos neu betrachtet

Bis 16. Februar 2020
Street. Life. Photography

Die Ausstellung umfasst 52 fotografische Positionen mit über 320 Werken, die in kaleidoskopartig angelegten Kapiteln zentrale Themenfelder der Street Photography behandeln: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Anonymity und Alienation.

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Kunsthistorisches Museum

Bis 20. Oktober 2019
Jeremias Altmann und Andreas Tanzer grey time – Bruchteile aus dem Museum

Die zweiteilige Ölmalerei "Bruchteile" entstand in den Galerieräumen des Kunsthistorischen Museums. Dabei paraphrasierten die beiden Künstler Exponate von Ägypten über die Antike bis zur neuzeitlichen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

Bis 20. Oktober 2019
Van Eyck und die Kasel vom Goldenen Vlies

Jan van Eycks (um 1390–1441) Madonna am Springbrunnen (1439) aus dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen (KMSKA) wird im Rahmen der Reihe „Flandern zu Gast“ als Leihgabe zu sehen sein. Um die selbe Zeit entstand liturgisches Gewand, die in der Kunstkammer befindliche Kasel des Meßornats des Ordens vom Goldenen Vlies.

15. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020
Caravaggio & Bernini

Im Zentrum der großen, international angelegten Ausstellung steht das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680). Mit rund sechzig Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil für Furore sorgten. Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen Umwälzungen in Rom zwischen 1600 und 1640, die weitreichende Auswirkungen auf Europa hatten. Charakteristisch für das Frühbarock war eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca).

15. Oktober 2019 bis 18. Jänner 2020
Klaus Mosettig – The David Plates

Zeitgleich mit der Ausstellung Caravaggio & Bernini präsentiert das Kunsthistorische Museum im Bassano Saal eine neue Werkserie des österreichischen Künstlers Klaus Mosettig. Seine 15-teilige Serie The David Plates basiert auf Röntgenaufnahmen von Caravaggios Gemälde David mit dem Haupt des Goliath.

Ausstellungsort: Münzkabinett

Bis 13. Oktober 2019
Zu Handen Ihrer Majestät

Medaillen Maria Theresias

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Leopold Museum

Bild '19 Leopold 3'

Bis 21. Oktober 2019
Olga Wisinger-Florian

Neben Tina Blau und Marie Egner gehörte Olga Wisinger-Florian (1844–1926) ab den 1880er-Jahren zur Avantgarde der österreichischen Landschaftsmalerei. Als eine der meist ausgezeichneten Künstlerinnen ihrer Zeit zählte sie den hohen Adel und das Kaiserhaus zu ihren Kunden. Bevorzugte Motive der Malerkollegin von Emil Jakob Schindler waren neben Landschaften und Interieurs vor allem Blumen. Mittels extremer Perspektiven und hoher Horizonte experimentierte Wisinger-Florian mit neuen Raum- und Seherlebnissen und ließ mit ihren „Nahaufnahmen“ Parallelen zur Fotografie erkennen. Die Ausstellung, die erste umfassende Personale, zeigt neben den Gemäden Fotografien und biografische Dokumente, wie die akribisch geführten Tagebücher der Künstlerin.

Bis 20.Jänner 2020
Richard Gerstl

Richard Gerstl (1883-1908) gilt als der erste österreichische Expressionist, der noch vor Egon Schiele und Oskar Kokoschka ein Œuvre voller stilistischer Neuerungen schuf. 25 Jahre nach der letzten monografischen Schau in Österreich widmet das Leopold Museum dem Künstler eine umfassende Präsentation, die auf den hervorragenden Werken der eigenen Sammlung aufbaut. Zudem wird erstmals eine vertiefende Auseinandersetzung mit Vorbildern und Zeitgenossen Gerstls - Edvard Munch, Vincent van Gogh, Pierre Bonnard oder Lovis Corinth - angestrebt. Sein Werk inspirierte KünstlerInnen der Gegenwart wie Martha Jungwirth, Georg Baselitz und Paul McCarthy.

15. November 2019 bis 20. April 2020
Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel, Beobachten hieß Empfinden. Mitglieder der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ strebten als Gegenwelt zur industrialisierten Gesellschaft und ihren Konventionen eine naturbezogene Lebensreform an. Währenddessen begab sich der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs "Der Blaue Reiter" auf die Suche nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning sind erstmals in Wienzu sehen, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.

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MAK - Museum für Angewandte Kunst

(c) Andrew Archer

26. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020
Kuniyoshi. Design und Entertainment im japanischen Farbholzschnitt

Das MAK, das über eine umfassende Sammlung japanischer Farbholzschnitte verfügt, zeigt eine Auswahl von Werken von Utagawa Kuniyoshi (1797–1861). Thematisiert wird die Zusammenarbeit Kuniyoshis mit zeitgenössischen Künstlern wie Hiroshige und Kunisada sowie seine Wirkung auf Thematik und Stil der folgenden Generationen - bis hin zu Manga und Anime. Am Ende der Edo-Zeit (1603–1868) entstanden – oft in Kooperation mit der Unterhaltungsindustrie – künstlerisch und technisch bahnbrechende Drucke, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Neu war die Verwendung synthetisch hergestellter Farben, wie „Preußischblau“, die sich in der Serie "36 Ansichten des Berges Fuji "(nach 1830) von Katsushika Hokusai (1760–1849) finden.

Gleichzeitig präsentiert die Schau "Ukiyoenow. Tradition und Experiment" eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit den klassischen Farbholzschnitten. Der Maler und Illustrator Masumi Ishikawa (geb. 1978 in Tokyo) und der Grafikdesigner Andrew Archer (geb. 1986 in Auckland) kombinieren traditionelle Motive und Techniken mit neuen Themen und Möglichkeiten der Digitalisierung. Ziel ihres Projekts ist die Wiederbelebung des Ukiyoe. Die Arbeiten sind erstmals in Europa zu sehen.

6. November 2019 bis 1. März 2020
100 beste Plakate

2 353 Plakate gingen beim Wettbewerb "100 Beste Plakate" ein. 695 Entwürfe von 251 EinreicherInnen (davon 105 aus Deutschland, 129 aus der Schweiz und 17 aus Österreich) wurden von einer internationalen Jury bewertet. Sie prämiierte 42 aus Deutschland, 54 aus der Schweiz und vier aus Österreich. Die österreichischen Gewinnersujets werben für einen Film, Ketchup, Salz und einen Radiosender.

13. November 2019 bis 29. März 2020 Sitzen 69 Revisited

1969 präsentierte das Österreichische Museum für angewandte Kunst in der Möbelausstellung Sitzen 69 gediegene „Tischlersessel“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich. Nach 50 Jahren greift das MAK das Thema noch einmal auf und vergleicht die aus Holz in Handarbeit gefertigten Sessel mit Möbelobjekten, die zum Inbegriff popig-alternativer und utopischer Wohnkonzepte wurden, wie der Panton Chair (1967) oder der Fauteuil Galaxy (1966) von Walter Pichler. Rund 45 Objekte aus der MAK-Sammlung vermitteln einen Einblick in die zeitgenössische Konsumgüterproduktion der 1960er Jahre.

18. Dezember 2019 bis 13. April 2020
Bugholz, Vielschichtig: Thonet und das moderne Möbeldesign

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Unternehmens Thonet präsentiert das MAK eine umfassende Ausstellung zu den Möbeln der Moderne. 1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien um: Hier konnte er die von ihm entwickelten Bugholzmöbel perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Stuhl Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute weltweit meistverkauften Möbelstücke, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs.

(c)MAK

20. November 2019 bis 17. Mai 2020
Otto Prutscher. Allgestalter der Wiener Moderne

Siebzig Jahre nach seinem Tod und mehr als zwanzig Jahre nach der letzten großen Ausstellung in Wien präsentiert das MAK das Werk von Otto Prutscher (1880–1949) neu. Die Schau beleuchtet die Rollen, die Prutscher als Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund – für die Entwicklung der Wiener Moderne spielte. Prutschers Vermächtnis umfasst u. a. über 50 Bauwerke (Villen, Wohnhäuser, Portale), rund 50 Ausstellungen, die er künstlerisch und organisatorisch gestaltete oder mitgestaltete, ca. 170 Einrichtungen, über 300 Entwürfe von Einrichtungen sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren.

27. Mai bis 20. September 2020
Die Frauen der Wiener Werkstätte
Das Schaffen der Künstler der Wiener Werkstätte (WW) ist weltweit bekannt. Während Josef Hoffmann, Koloman Moser und Dagobert Peche bereits vielfach durch umfassende Publikationen und große Ausstellungen gewürdigt wurden, galt den Künstlerinnen der WW bisher nur vereinzelt Interesse. Die Keramikerinnen Gudrun Baudisch oder Vally Wieselthier sind bekannt, auch von Mathilde Flögl, Hilde Jesser, Maria Likarz oder Felice Rix hat man schon gehört, aber wer waren Martha Alber, Karoline Fink oder Paula Lustig?

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Mozarthaus Vienna

Bis 26. Jänner 2020
Mozart: Reisender in Europa

95 Prozent der Besucher des Wiener Mozarthauses kommen von auswärts, und auch der Komponist war viel unterwegs. Die neue Jahresausstellung - aus Beständen des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde - widmet sich den Reisen Wolfgang Amadeus Mozarts. Schon als "Wunderkind" viel unterwegs, machte er mit der europäischen Musikszene Bekanntschaft. Er lernte fremde Sprachen, Speisen und Lebensgewohnheiten kennen. Die vielen Auftritte an Adelshöfen gaben ihm Sicherheit im gesellschaftlichen Umgang. Anregungen von den Reisen fanden in vielen Werken ihren Niederschlag.

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Naturhistorisches Museum

19. Oktober 2019 – 30. März 2020
Japan und das Naturhistorische Museum Wien – eine Erfolgsgeschichte

Zum Jubiläumsjahr "Japan Austria 2019" führt ein Pfad in den Sälen 26-28, 30-31, 36 und 39 zu ausgewählten Exponaten aus Japan führt . Highlights sind zwei seltene Tieseehaie, die das NHM zum Jubiläum vom Kanagawa Prefectural Museum of Natural History als Geschenk erhielt. Der Beginn der wissenschatlichen Beziehungen war die österreichische Ostasienexpedition (1869 – 1870). Der prominenteste Nutzer der Wiener Sammlungen war der japanische Kaiser, Tenno Akihito, ein angesehener Biologe.

Bild 'NHM Mond'

30. Oktober 2019 bis 1. Juni 2020
Der Mond. Sehnsucht, Kunst und Wissenschaft

50 Jahre nach der Mondlandung dreht sich im Herbst sich im Naturhistorischen Museum Wien alles um den Erdtrabanten. Als Blickfang für die Sonderausstellung wird Luke Jerrams „Mond-Ballon“ mit vier Metern Durchmesser in der Kuppelhalle installiert. Anhand von NASA-Aufnahmen der Mondoberfläche baute der britische Künstler den Mond im Maßstab 1:500.000 nach. Jeder Zentimeter auf der Skulptur repräsentiert 7 Kilometer auf der Oberfläche. Nach Stationen bei Festivals und in Museen in den USA, Großbritannien, Italien und Deutschland ist die Installation von 2. bis 7. und ab 30. Oktober im Naturhistorischen Museum zu sehen.

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bis 3. November 2019
Kaiser Maximilian I. Ein großer Habsburger

Anlässlich seines 500. Todestages präsentiert die große Sonderausstellung den Kaiser und seine Zeit anhand zahlreicher Handschriften und Frühdrucke. Unter den mehr als 90 wertvollen Objekten sind Werke aus Maximilians Büchersammlung wie das berühmte Abc-Buch, ein Porträtholzschnitt Albrecht Dürers und Maximilians autobiografisch beeinflusstes Buch „Weißkunig“: Diese reich illustrierte Chronik war nach dem Tod des Kaisers in Vergessenheit geraten, erst im 18. Jahrhundert hatte man die Druckplatten wieder entdeckt. Zur Ausstellung ist eine reich illustrierte Begleitpublikation erschienen.

Ausstellungsort: Literaturmuseum

F. Mortons Schreibmaschine, Pressefoto: ÖNB

Bis 16. Februar 2020
Wien. Eine Stadt im Spiegel der Literatur

In vielen Werken der österreichischen Literatur ist Wien Schauplatz des Geschehens. Das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek lässt eine Stadt aus Wörtern, Bildern und Tönen entdecken – in raumgreifenden Inszenierungen und anhand von über 300 Objekten, die sich zum überwiegenden Teil in den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek befinden. Manuskripte, Typoskripte, Buchobjekte, persönlichen Dokumente, Fotografien und Zeichnungen stammen von mehr als 40 AutorInnen. Das erste Kapitel der Ausstellung, „Wienblicke“, lädt dazu ein, die Stadt anders zu sehen und ihr neu zu begegnen. Die Peripherie ist Thema einer Literatur, die räumliche und soziale Ränder zusammendenkt. Nicht wenige Figuren in Wien-Texten sind leidenschaftliche Fußgänger. Im Gehen sammeln sie Eindrücke. "Tatort Wien" handelt von verfilmten Kriminalstorys. „Vergessenshauptstadt“ (Robert Schindel) enthält autobiografische Erinnerungsbücher von EmigrantInnen und Überlebenden des Nationalsozialismus. Ein Gedächtnisort ist die „Ewigkeitsgasse“ des als Fritz Mandelbaum in Wien geborenen, nach der Emigration in New York lebenden Schriftstellers Frederic Morton. Sein Vorlass wird hier zum ersten Mal exemplarisch ausgestellt. Zur Ausstellung ist ein illustriertes Begleitbuch erschienen.

Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Bis 12. Jänner 2020
In vino Veritas. Wein im alten Ägypten

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Österreichisches Museum für Volkskunde

Bild 'VK Glas'

Bis 15. Dezember 2019
Annagelb und Eleonorengrün. Die Faszination des Uranglases

Seit den 1830er Jahren produzierte der böhmische Glashüttenbesitzer Josef Riedel gelb und grün gefärbte Gläser, die im UV-Licht faszinierend floureszierend wirken. Ein Teil der gezeigten Objekte entstand durch Blasen in hölzerne Formen, Dekore wurden ´mit der Hand geätzt. Die Herstellung von Pressglas förderte in der 2.Hälfte des 19. Jh. die Verbreitung von Uranglas für Alltagsobjekte.

17. Dezember 2019 bis 19. Jänner 2020
Ein gutes neues Jahr! Glücksbringer aus der Sammlung des Volkskundemuseums 2. Teil

Die Ausstellungen in der Passage sind frei zugänglich.

29. November 2019 bis 12. Jänner 2020
Da bin ich gerne dabei. 15 Jahre Freiwilligenarbeit im Volkskundemuseum Wien

Die "ARGE Schneeball" umfasst durchschnittlich 30 Mitglieder und leistet jährlich mehr als 2000 Stunden freiwilliger Mitarbeit. Meist sind es Personen in der nachberuflichen Lebensphase, die ihr Wissen dem Museum zur Verfügung stellen und im "Schneeball-Effekt" weitergeben.

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Österreichisches Theatermuseum

Bis 13. Jänner 2020
Die Spitze tanzt. 150 Jahre Ballett an der Wiener Staatsoper

In acht Stationen präsentiert die Schau die Geschichte des Ballett-Ensembles von der Kaiser-Zeit bis zur Gegenwart prägen: darunter Dem Adel verpflichtet, Fanny Elßler – Role model, Wiener Dramaturgie sowie Paris & Wien. Thematisiert wird auch das Schaffen markanter Persönlichkeiten wie Josef Hassreiter, Gerhard Brunner, Rudolf Nurejew, Renato Zanella und Manuel Legris.

Figurine für Hilde Holgers Tanz 'Festlicher Marsch', um 1929, Entwurf: Erni Kniepert, Theatermuseum © KHM-Museumsverband

Bis 20. Februar 2020
Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne

Eine Ausstellung des Theatermuseums in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK)
Wien zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den internationalen Zentren für Modernen Tanz. Im Fokus der Austellung stehen für die europäische Moderne wegweisende Tänzerinnen, Choreografinnen und Pädagoginnen wie Isadora Duncan, Grete Wiesenthal, Gertrud Bodenwieser und Rosalia Chladek aber auch Valeria Kratina, Gertrud Kraus, Hilde Holger u. a.

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Technisches Museum

18. Oktober 2019 bis 5. Juli 2020
Special Effects

Die interaktive Ausstellung für Filmfans der Cité des Sciences et de l’Industrie de Paris erlaibt einen Blick hinter die Kulissen der Filmwelt. Im Mittelpunkt stehen technische Umsetzung und Wirkung von Spezialeffekten. Besucher (in angemeldeten Gruppen) können dies im Filmstudio ausprobieren.

Bis Juni 2020
Arbeit und Produktion weiter-gedacht

Der zweite Teil der dreiteiligen Ausstellungsserie "weiter_gedacht" zeigt Innovationsprozesse in Arbeit und Produktion. Smarte Fabriken, 3-D-Drucker, Roboter … werden die industrielle Fertigung übernehmen. Die Gegenwelt zur optimierten Produktion sind Zukunftsbilder, in denen der Mensch seinen Platz in einer Welt voll Technik einbüßt.

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Weltmuseum Wien

Foto: Doris Wolf

Foto: Doris Wolf

Bis 31.Oktober 2019
Lisl Ponger: The Master Narrative

Sechs großformatige, inszenierte Fotografien in Leuchtkästen sowie eine -Installation mit dem Titel The Master Narrative und Don Durito laden die BesucherInnen auf Entdeckungsreisen ein.


The Art of Being a World Culture Museum
Fotografien von Wolfgang Thaler

Bis 6. November 2019
Nepal Art Now
Zeitgenössische Kunst Nepals

Bis 7. Jänner 2020
The Majlis. Cultures in Dialogue
Die internationale Wanderausstellung des Sheikh Faisal Bin Qassim Al-Thani Museum in Doha, Katar gastiert nach den Stationen in Valetta und Paris im Weltmuseum Wien. Der Majlis (auch Madschlis) hat die arabische und islamische Zivilisation über Jahrhunderte geprägt und diente als ein Zentrum für soziale Treffen, politische Debatten und Entscheidungen und für Unterricht und Diskussion. Eigentlich per Definition ein „Ort zum Sitzen“, ist der Majlis in der Tat ein fester Bestandteil der arabischen Gesellschaft.

Bild 'WM Azteken'

25. Juni 2020 bis 6. Jänner 2021
Azteken

Zur Zeit der spanischen Eroberung beherrschten die Azteken einen großen Teil Mesoamerikas. Als nomadisches Volk ließen sie sich auf mehreren kleinen Inseln im Texcoco-See nieder, wo sie 1325 die Stadt Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt, gründeten. Im 15. Jahrhundert wurde ihr ein Reich innerhalb des amerikanischen Kontinents nur von den Inkas in Peru übertroffen. Die Azteken zählten zu der im 16. Jahrhundert am ausführlichsten dokumentierten aller indianischen Zivilisationen. Die Ausstellung zeigt neben dem weltberühmten Quetzalfederkopfschmuck (Penancho)aus dem Weltmuseum Wien mehr als 200 Objekte und Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Sie findet anlässlich des 500. Jahrestages der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés an der Küste Mexikos statt.

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Wien Museum Karlsplatz

Ausstellungsort: MUSA Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bis 19. Jänner 2020
Das Rote Wien. 1919 bis 1934

Die ersten, uneingeschränkt freien Wahlen zum Wiener Gemeinderat im Mai 1919 bringen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei die absolute Mehrheit an Stimmen und Mandaten. Ihr international beachtetes Reformprojekt zielt auf eine tief greifende Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen und eine weit reichende Demokratisierung der Gesellschaft. Die Frage „Wie leben?“ wird intensiv, breit und kontroversiell debattiert. Zentrales Handlungsfeld ist die Wohnungsfrage, die sich während des Ersten Weltkriegs mit dem Erliegen der privaten Bautätigkeit dramatisch zuspitzt. Bis 1934 entstehen mehr als 60.000 Wohnungen sowie zahlreiche Sozial-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Die Bevorzugung des mehrgeschossigen Wohnbaus anstelle genossenschaftlich organisierter Siedlungen am Stadtrand, wie sie international favorisiert werden, und die Monumentalität einzelner Anlagen wie des Karl-Marx-Hofs sind allerdings umstritten.

MUSA Startgalerie

Die Startgalerie im Wien Museum MUSA fungiert seit 1987 als Fördergalerie für junge AbsolventInnen von Kunstuniversitäten. Die Auswahl wird von einer Jury entschieden. Jährlich sind zwischen acht und zehn Personalausstellungen bei freiem Eintritt zu sehen.

Bis 2. Oktober 2019
Nicoleta Auersperg: Hot to the touch

10. Oktober bis 6. November 2019
Maurizio Cirillo: Istanbul, Istanbul

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw