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Ausstellungen in Wien (Auswahl) - aktuell & Vorschau

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Beachten Sie auch:
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Albertina

17. April bis 16. August 2026
Richard Prince - Fotografien

Seit den 1970er-Jahren setzt sich der in New York lebende Künstler mit den visuellen Codes und Fiktionen der US-amerikanischen Alltagskultur auseinander. Berühmt wurde er mit der legendären Serie Cowboys: Marlboro-Werbungen, „refotografiert“ mit vom Original abweichendem Bildausschnitt, werden zur kritischen Reflexion über Mythen, Männlichkeit und Medien.

1. Mai bis 20. September 2026
Helga Philipp: Bewegungsräume

Helga Philipp (1939–2002) gilt als zentrale Vertreterin der österreichischen Konkreten Kunst und der Op-Art. Bereits in den 1960er-Jahren entwickelt sie eine präzise, konzeptuell fundierte Bildsprache, die Wahrnehmung und Bewegung in den Mittelpunkt stellt. Die Ausstellung präsentiert rund 50 der wichtigsten Arbeiten der Künstlerin aus mehreren Jahrzehnten und zeigt die Vielfalt ihres Werkes in unterschiedlichen Medien wie Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Objektkunst.

Bis 25. Mai 2026
Honoré Daumier - Spiegel der Gesellschaft

Die Albertina präsentiert die erste große Daumier-Schau seit 90 Jahren, wobei seine Kunst nicht weniger aktuell erscheint als zur Entstehungszeit. Neben Lithografien und Zeichnungen sind Gemälde und Skulpturen, sowie ein Animationsfilm zum Werk Daumiers, dessen Musik von Paul und Linda McCartney stammt.
In Kooperation mit dem Städel Museum, Frankfurt am Main

3. Juni 2026 bis 10. Jänner 2027
Otto meets Albertina

Zum 250-jährigen Jubiläum seiner Gründung lädt das Museum den Comedian und Maler Otto Waalkes ein, ausgewählte Meisterwerke der grafischen Sammlung neu zu sehen und kommentieren. So bekommt Egon Schieles Schwägerin Adele unverhofft ein neues Schoßtier, das schimmernde Gefieder von Albrecht Dürers berühmter Blauracke passt gut zu OTTOs charakteristischer Flügelkappe und ein geschäftiger Ottifant rückt Dürers berühmten Rasenstück gefährlich nahe.

19. Juni bis 11. Oktober 2026
Sammeln für die Zukunft. 250 Jahre Albertina

1776, vor 250 Jahren, gründeten Albert von Sachsen-Teschen und seine Frau Marie Chrstine, die Lieblingstochter Maria Theresias, die Graphische Sammlung. Daraus wurde ein Museum von Weltrang. Es umfasst mehr als eine Million Objekte und zählt weltweit zu zu den bedeutendsten seiner Art. Die Ausstellung informiert über Geschichte und Zukunf der Albertina.

15. Juli bis 26. Oktober 2026
Die Welt im Fokus

Die Ausstellung mit Exponaten aus der eigenen Sammlung widmet sich der Reise- und Expeditionsfotografie im 19. Jahrhundert, die als damals neues Medium zunehmend Einsatz fand. Aus kultureller, politischer oder unternehmerischer Motivation entstanden Aufnahmeserien, die Industrialisierung, den Ausbau der Mobilität, wechselnde Machtansprüche und die Erschließung weniger bekannter Landschaften dokumentieren.

Bis 28. Juni 2026
Care Matters

Eine Ausstellung der Sammlung Verbund

18. September 2026 bis 31. Jänner 2027
Picasso - Bacon. What It Feels Like to Be Human

Mehr als 100 Werke aus internationalen Museen und Privatsammlungen illustrieren die Gemeinsamkeiten im Œuvre der beiden bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso und Francis Bacon und ihre Bedeutung für die folgende Künstlergeneration. Unter dem Eindruck Picassos fasste Bacon den Entschluss, Maler zu werden und strebte letztlich danach, ihn zu übertreffen. Picasso verfolgte Bacons Karriere, ohne von ihm beeinflusst zu werden.

9. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Shara Hughes

Shara Hughes‘ (*1981 in Atlanta, Georgia) symbolisch aufgeladenen Gemälde sind eine Reise durch den Dschungel einer überbordenden Innenwelt. Die ausdrucksstarke Farbigkeit erinnert an fauvistische Landschaftsvorstellungen und den Expressionismus der Moderne.

30. Oktober 2026 bis 14. Februar 2027
Künstlerinnen der Albertina

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums widmet sich die Albertina erstmals in einer Ausstellung ihren Künstlerinnen. Sie zeigt Werke von mittelalterlichen Holzschnitten aus Frauenklöstern bis zu frühen feministischen Arbeiten, die verdeutlichen, dass Kunstgeschichte stets auch von Frauen geschrieben wurde. Die Präsentation fußt auf einem von Direktor Ralph Gleis initiierten Forschungsprojekt. Das Ergebnis ist eine beachtliche Vielfalt und Anzahl herausragender Werke, die bisher wenig oder gar nicht gezeigt wurden.


Ausstellungsort Albertina Modern

Bis 7. Juni 2026
Tanzbild

Die erste Ausstellung zum Thema Tanzfotografie aus der umfangreichen Sammlung des Hauses zeigt Ballettporträts der 1860er-Jahre und Momentaufnahmen um 1900 ebenso wie avantgardistische Fotografien der 1920er- und 1930er-Jahre. Der Schwerpunkt liegt auf Wien, wo nach 1900 eine freie Szene den Tanz als Kunstform neu definierte.

26. Juni bis 8. November 2026
Vasarely - Adrian: Bewegte Bilder

Victor Vasarelys vielschichtiges Oeuvre ist heute aktueller denn je: Es hat die Ästhetik der Computerspiele vorweggenommen, indem es sich visueller Effekte bedient, wie sie heutzutage von Computern generiert werden. Die Darstellung von Bewegung in der Kunst wurde zum zentralen Untersuchungsgegenstand Marc Adrians, des »Vaters der Medienkunst«. Die Ausstellung präsentiert Werke der beiden Großmeister der optischen Täuschung.

Bis 27. September 2026
KAWS - Art & Comics
Die Schau untersucht die Wechselwirkung von Comics, Bildergeschichten, Cartoons und Kunst. Comics tragen die Kennzeichen einer universalen Sprache und existieren in vielen Kulturen als eine eingängige Art, Erzählungen in Wort und Bild zu vermitteln. Karikatur, Satire und eine kaderförmige Narration in Frames waren schon vor der Erfindung der Kamera und des (Animations-)Filmes eine attraktive Art, Geschichten zu vermitteln. Ab den 1960er-Jahren stellen KünstlerInnen wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, H.C. Westermann und Keith Haring die Grenze zwischen High & Low Art radikal in Frage. Prominente Positionen der Gegenwartskunst reichen von KAWS und Joyce Pensato über Cosima von Bonin bis Peter Saul.

6. November 2026 bis 29. März 2027
Franz West

Die Albertina würdigt den nonkonformistischen Künstler Franz West (1947-2012) anlässlich seines 80. Geburtstags mit einer Retrospektive. West war mehrfach auf der Documenta und der Biennale von Venedig vertreten und erhielt 2011 den Goldenen Löwen. Vom Wiener Aktionismus geprägt, entstanden in den 1970er- Jahren seine legendären Passstücke.
Parallel und als Ergänzung findet im Wien Museum eine Ausstellung über den Künstler statt.

24. November 2026 bis 2. Mai 2027
Down under. Kunst aus Australien

Emily Kame Kngwarreyes (1910-1996) ist die wohl bekannteste Protagonistin der First Nation Art. Sie begann mit Ende 70 zu malen und schuf in den acht Jahren bis zu ihrem Tod ein umfassendes Werk. Die Schau zeigt rund 100 Positionen, wie Fotos von Destiny Deacon und Tracey Moffatt.


Ausstellungsort: Albertina Klosterneuburg

Bis 15. November 2026
Mit Liebe gespendet

Neuerwerbungen, u.a. Arbeiten von Roy Lichtenstein, Scully, Julie Mehretu und Katharina Grosse

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Belvedere


Ausstellungsort: Unteres Belvedere

30. April bis 16. August 2026
Anni Albers: Constructing Textiles

Die Ausstellung stellt das Werk der deutsch-amerikanischen Künstlerin und Designerin erstmals umfassend in Österreich vor. Von den Anfängen am Bauhaus über ihre Tätigkeit am Black Mountain College bis zur theoretischen Auseinandersetzung wird Albers’ facettenreiches Schaffen zwischen Kunst und Design, Handwerk, Lehre und Theorieproduktion beleuchtet.
Die Ausstellung wurde vom Zentrum Paul Klee, Bern, und von der Josef and Anni Albers Foundation, Bethany, Connecticut, in Zusammenarbeit mit dem Belvedere, Wien, organisiert.

Bis 14. Juni 2026
Ferdinand Georg Waldmüller: Nach der Natur gemalt

Die Landschaftsmalerei gelangte im 19. Jahrhundert europaweit zur Blüte. Ferdinand Georg Waldmüller ist Teil dieser Entwicklung und vermittelt mit seinen intimen Baumporträts, weiten Wienerwaldbildern und ikonischen Ansichten des Salzkammerguts die Sehnsucht des Menschen nach der Natur. Die Ausstellung beleuchtet Waldmüllers Landschaften im Kontext der Zeit.
Eine Ausstellung des Belvedere, Wien, in Kooperation mit der National Gallery, London und mit Leihgaben der Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein.

3. Juli 2026 bis 10. Jänner 2027
Erna Rosenstein

Erna Rosenstein (1913–2004), eine zentrale Protagonistin der polnischen Nachkriegsavantgarde, wird erstmals in Österreich in einer umfassenden Retrospektive gewürdigt. Über sechs Jahrzehnte hinweg entwickelte Rosenstein einen multimedialen Bildkosmos, der die enge Verflechtung von Gegenwart und Erinnerung, kollektivem und persönlichem Erleben sichtbar macht.

18. September 2026 bis 31. Jänner 2027
Erika Giovanna Klien

Das Belvedere widmet dem Werk der österreichisch-amerikanischen Künstlerin und Kunstpädagogin Erika Giovanna Klien (1900–1957) eine umfangreiche Personale. Als herausragende Vertreterin des Wiener Kinetismus erlangte sie früh internationale Bekanntheit. Ihre Leidenschaft für Theater und Tanz führte zu innovativen Bühnenbildentwürfen und komplexen Darstellungen bewegter Körper. Ab 1929 lebte Klien in New York, was sich in einer verstärkten Auseinandersetzung mit urbanen Räumen und sozialen Fragen manifestiert.
Eine Ausstellung des Belvedere, Wien, in Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien – Kunstsammlung und Archiv sowie dem Istituto Italiano di Studi Germanici, Rom.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 13. September 2026
Herman de Vries: 108 Pfund Lavendel

Der ausgebildete Botaniker und Landschaftsgärtner wandte sich schon früh der Kunst zu und erlangte als informeller Maler und Mitglied der KünstlerInnengruppe nul Bekanntheit. Ab den 1970er-Jahren wurden ökologische Fragestellungen in seiner Kunst virulent, die ihn bis heute zu einem der wichtigsten Vertreter der Environmental Art machen. Stets ist sein Tun von einem tiefen Verständnis und Respekt vor den natürlichen Ressourcen der Erde geleitet. In seiner konzeptuellen Arbeit "108 pfund lavendel" aus dem Jahr 1991 ordnet Herman de Vries duftende violette Blüten elliptisch auf dem Boden des Carlone-Saals an.

13. Mai bis 11. Oktober 2026
Johann Baptist Lampi d. Ä. und Johann Baptist Lampi d. J.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 31. Mai 2026
Sandra Mujinga. Skin to Skin

In ihrer ersten Museumspräsentation in Österreich zeigt die norwegische Künstlerin im zentralen Ausstellungsraum des Belvedere 21 eine raumgreifende Installation aus Skulptur, Sound und Spiegelung.
Die Ausstellung wird vom Belvedere und vom Stedelijk Museum organisiert.

Bis 7. Juni 2026
Sue Williams

Die Ausstellung ist die bisher umfassendste Werkschau der US-amerikanischen Künstlerin Sue Williams (*1954 in Chicago Heights, Illinois). Mehr als 100 Werke eröffnen einen neuen Blick auf ihr malerisches Œuvre, das zugleich persönlich und politisch ist – radikal, pointiert humorvoll und von ungebrochener Aktualität. Von 1997 bis 1999 leitete Sue Williams als Gastprofessorin die Meisterklasse für gegenständliche Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Lehrtätigkeit und der Austausch mit einer jüngeren Generation von KünstlerInnen bilden den Hintergrund dieser Ausstellung.

Bis 7. Juni 2026
Friedl Kubelka. Vom Gröller

Mit ihren konzeptuellen Fotografien und experimentellen Kurzfilmen hat sich Friedl Kubelka – als Filmemacherin ab 2009 Friedl vom Gröller – international einen Namen gemacht. Kaum bekannt ist allerdings, dass sie seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens um 1970 auch zeichnet und malt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus mehr als 100 Zeichnungen und Gouachen, die bisher kaum öffentlich zu sehen waren.
In Kooperation mit sixpackfilm, Wien.

26. Juni bis 4. Oktober 2026
Miao Ying: Come, Sit, Stay

In ihrer ersten Personale in Europa stellt die chinesische Künstlerin Miao Ying eine ungewöhnliche Analogie zwischen künstlicher Intelligenz und der Tierwelt her. Sie führt die technischen Bedingungen von künstlicher Intelligenz vor Augen und thematisiert den zutiefst menschlichen Wunsch nach Kontrolle über die neue Technologie.

26. Juni bis 4. Oktober 2026
Stellprobe - Sammlungszugänge der letzten Dekade

Im Sommer 2026 wird das Belvedere 21 auf den Ausstellungsebenen im Erdgeschoss und im Obergeschoss mit einer groß angelegten Schau bespielt, die den Neuerwerbungen der letzten zehn Jahre gewidmet ist. Dem Profil der Sammlung entsprechend, treffen dabei Kunstwerke aller Epochen in einer von Heimo Zobernig entworfenen räumlichen Anordnung aufeinander – sozusagen zu einer Stellprobe.

13. November 2026 bis 7. März 2027
Civa – Contemporary Immersive Virtual Art: postacceleration

In seiner sechsten Ausgabe beleuchtet das Medienkunstfestival das Zusammenspiel aktueller Technologien, Realitäten und Erfahrungen in digitalen, physischen und hybriden Räumen. Unter dem Titel postacceleration setzt sich Civa 2026 mit Geschwindigkeit und Gleichzeitigkeit auseinander. Postacceleration beschreibt einen Zustand, in dem Beschleunigung zur Grundvoraussetzung des Daseins geworden ist.
Civa wird gemeinsam von Belvedere 21 und Eva Fischer (sound:frame) realisiert

5. November 2026 bis 7. März 2027
Feminist Futures Forever
Im Zentrum von Feminist Futures Forever steht die Vielstimmigkeit künstlerischer Praktiken. Dabei werden feministische Forderungen, gesellschaftspolitische Wirksamkeiten und unterschiedliche Zeitlichkeiten verknüpft: Feminist Futures Forever setzt mit einem Rückblick auf die "Ausstellung Kunst mit Eigen-Sinn" von 1985 internationale, intersektionale und generationsübergreifende Positionen miteinander in Dialog.

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Dommuseum Wien

Bis 30. August 2026
Alles in Arbeit

Die Schau spannt einen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und vereint Werke in unterschiedlichen Medien, um persönliche wie gesellschaftspolitische Bedingungen des Arbeitens zu beleuchten. Neben Exponaten aus den Sammlungen des Dom Museum Wien umfasst sie nationale und internationale Leihgaben sowie eigens für die Ausstellung entstandene Arbeiten. Mit Werken von: Robert Adrian X, Iris Andraschek, Tabitha Arnold, Gerd Arntz, Jacopo da Ponte gen. Bassano, Willi Baumeister, KP Brehmer, Renate Eisenegger, Georg Eisler, Harun Farocki, Tine Fetz, Greta Freist, Birke Gorm, Robert Hammerstiel, Johann Hamza, Hauenschild Ritter, John Heartfield, Sofia Hultén, Anna Jermolaewa, Johanna Kandl, Anastasia Khoroshilova, Kiluanji Kia Henda, Max Klinger, Silvia Koller, Käthe Kollwitz, Auguste Kronheim, Arthur Kurtz, Hubert Lobnig, Nana Mandl, Luise Marchand, Luiza Margan, Tiago Mena Abrantes, Josef Mikl, Joiri Minaya, Fabeha Monir, Michael Neder, Lowell Nesbitt, Otto Neurath, Aeri Park, Margot Pilz, Inge Platzer, Marie Reidemeister, Lili Réthi, Isa Rosenberger, August Sander, Anna Schachinger, Beate Schachinger, Johann Caspar Schenck, Julius Schnorr von Carolsfeld, See Red Women's Workshop, Klaus Staeck, Mladen Stilinović, Norbert Wagenbrett, Oliver Walker, Olga Wisinger-Florian u.a.

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Haus der Geschichte Österreich

Bis 10. Jänner 2027
Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit. Fotoarchiv Blaschka 1950-1966

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Verhältnis von bezahlter, unbezahlten und prekärer Arbeit im Leben von Frauen in der Steiermark der Nachkriegszeit.
In Zusammenarbeit mit dem Museum für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum)

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: JMW Dorotheergasse

Bis 26. April 2026
Schwarze Juden, weiße Juden ?
Über Hautfarben und Vorurteile

Ab 20. Mai 2026
Eran Shakine: Anti-Karikaturen

Ab 25. November 2026
Die Morgenländer

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bis 6. September 2026
Alles vergessen

Ab 23. September 2026
Wiener Juden im Exil

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Kunsthistorisches Museum Wien

Bis 6. September 2026
Canaletto - Bellotto

Stadtansichten von Venedig, London, Paris und Wien der Barock-Künstler Giovanni Antonio Canal (1697-1768) und seines Neffen Bernardo Bellotto (1721-1780) sind erstmals im deutschsprachigen Raum gemeinsam ausgestellt. Zur Präsentation ist ein aufschlussreiches Begleitbuch erschienen.

20. Oktober 2026 bis 29. März 2027 in der Neuen Burg
Tatort Ephesos. Kleopatra und Rom

2. Dezember 2026 bis 4. April 2027 im Theatermuseum
Gian Lorenzo Bernini: Malerei und Marmor

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das neu entdeckte "Bildnis eines alten Mannes", um 1670, aus dem Bestand des Kunsthistorischen Museums, begleitet von internationalen Leihgaben.

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Leopold Museum

Bis 21. Juni 2026
Gustave Courbet - Realist und Rebell

Die groß angelegte Retrospektive ist die erste Courbet gewidmete Einzelausstellung in Österreich, die Werke aus allen Schaffensphasen vereint. Gustave Courbet (1819-1877) gilt als bedeutendster Vertreter des Realismus. Als Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei wurde er mit dem Sturz des Kaisertums 1870 und seiner Rolle in der Pariser Kommune 1871 auch politisch bekannt. Mit seinem selbstbewussten Auftreten, der Betonung seiner künstlerischen Autonomie, der Lust an Provokation sowie seiner revolutionären Malweise avancierte er zum Rebellen der Kunstszene. Die Schau beginnt mit Courbets frühen, ikonischen Selbstporträts und führt über seine revolutionären Gemälde zu Themen wie sozialem Realismus und künstlerischer Bohème bis zu Frauenakten. Weitere Schwerpunkte bilden die Landschaftsbilder aus seiner Heimatregion Ornans, kraftvolle Meeresdarstellungen sowie seine Zeit im Schweizer Exil.

24.Juli 2026 bis 10. Jänner 2027
Herbert Boeckl - Hans Josephson: Archetypen des Figuralen

In dieser Ausstellung, in der das Werk eines Bildhauers auf jenes eines Malers trifft, geht es um einen Dialog zweier Künstlerpersönlichkeiten, die trotz aller Verschiedenheiten überraschende Analogien aufweisen. Die Gegenüberstellung von Herbert Boeckl (1894–1966) und Hans Josephsohn (1920–2012), die sich nie begegnet sind, verdeutlicht fundamentale Parallelen in deren Auffassung von Körperlichkeit, Materialität und dem Prozess der Formfindung. Weder Boeckl noch Josephsohn haben den Weg in die Abstraktion beschritten. Beide strebten danach, das Wesentliche durch radikale Vereinfachung und massive Verdichtung herauszuarbeiten. Dies lässt viele ihrer Figuren entindividualisiert und stilisiert erscheinen und bringt eine universelle Form des Menschlichen zur Darstellung.

Bis 4. Oktober 2026
Premiere - Die Sammlung der Österreichischen Nationalbank

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) leistete 1994 einen entscheidenden finanziellen Beitrag zur Gründung der Leopold Museum-Privatstiftung und ermöglichte damit die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Museums. Die Ausstellung „Premiere!“ würdigt die langjährige Verbindung und zeigt erstmals umfassend die beeindruckende Vielfalt der Kunstsammlung der OeNB. Seit den späten 1980er-Jahren sammelt die OeNB österreichische Malerei und Skulptur von 1918 bis heute, mit Schwerpunkten auf Kunst der Zwischenkriegszeit – insbesondere der Neuen Sachlichkeit und des Post-Expressionismus – sowie auf Arbeiten im Bereich der geometrischen und gestischen Abstraktion nach 1945.

13. November 2026 bis 28. Februar 2027
Neu. Sachlich

Entlang zentraler Motiv- und Themenkomplexe präsentiert die Schau über hundert herausragende, künstlerische Positionen der Neuen Fotografie der 1920er- und 1930er-Jahre und versammelt Arbeiten aus namhaften europäischen Museen, Institutionen und Sammlungen, darunter noch nie gezeigte Werke aus Privatbesitz.

26. Februar bis 27. Juni 2027
Modern Fashion - Wiener Werkstätte und Paris

Ende des 19. Jahrhunderts läuteten Henry van de Velde und Anna Muthesius eine Revolution in der Mode ein. Die Ablehnung des Korsetts und die Einführung des Reformkleides bilden einen bedeutenden Paradigmenwechsel in der europäischen Frauenkleidung. Die Schau thematisiert die 1911 gegründete Modeabteilung der Wiener Werkstätte sowie den fruchtbaren Austausch zwischen Wien und Paris. Der damalige „King of Fashion“, Paul Poiret, der eng mit KünstlerInnen zusammenarbeitete, stand im Austausch mit der Wiener Werkstätte. Modedesignerin Emilie Flöge reiste regelmäßig nach Paris, um aktuelle Trends zu studieren und die Wiener Werkstätte nahm mit ihrer Mode und zahlreichen weiteren Produkten an internationalen Ausstellungen teil. Mit Arbeiten von Sonia Delaunay, Raoul Dufy, Emilie Flöge, Mathilde Flögl, Josef Hoffmann, Gustav Klimt, Mela Koehler, Otto Lendecke, Maria Likarz-Strauss, Koloman Moser, Dagobert Peche, Paul Poiret, Egon Schiele und Eduard Wimmer-Wisgrill.

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MAK - Museum für Angewandte Kunst

15. April bis 16. August im Kunstblättersaal
Barbara Pflaum: Schaufenster des Alltags

Barbara Pflaum (1912–2002) war eine der wenigen Frauen, denen es in den 1950er Jahren gelang, den Beruf der Fotojournalistin in illustrierten Magazinen auszuüben. Mit der Fotografie kam sie während ihres Studiums an der Universität für angewandte Kunst Wien in Berührung. 1954 veröffentlichte sie in der Wiener Illustrierten ihre ersten Reportagen – über Venedig und über eine experimentelle Schule in Schweden. Kurz darauf erhielt sie eine feste Anstellung als Fotografin bei der Wochenpresse, wo sie über 20 Jahre lang tätig war.

22. April bis 20. September 2026
Hype und Hochkultur
75 Jahre Wiener Festwochen in Plakaten

In Kooperation mit den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und der Wienbibliothek im Rathaus beleuchtet die Ausstellung die wechselvolle Geschichte des Festivals und schlägt eine Brücke zu aktuellen künstlerischen Grenzüberschreitungen. Die Auswahl aus mehr als tausend Festwochen-Plakaten dokumentiert die visuelle Entwicklung eines der bedeutendsten europäischen Kulturfestivals und entwirft zugleich ein Psychogramm der Stadt Wien.

29. April 2026 bis 10. Jänner 2027
Vally Wieselthier: Bild und Ton

Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend der Karriere der Wiener Keramikerin Vally Wieselthier (1895–1945) in Europa und in den Vereinigten Staaten, wo sie ab 1928 lebte und arbeitete. Wieselthier war Schülerin von Josef Hoffmann und Michael Powolny an der Wiener Kunstgewerbeschule und gilt als prominenteste Vertreterin der ganz von Künstlerinnen geprägten Wiener-Werkstätte-Keramik. Ab 1927 leitete sie die Produktionsstätte und entwickelte eine neue Form der Keramikskulptur von bis dahin unbekannter Expressivität.

Bis 3. Mai 2026 in der MAK Ausstellungshalle EG
Helmut Lang

Die Ausstellung fokussiert auf Helmut Langs Vision von Gestaltung und Identität zwischen 1986 und 2005. Sie zeigt Langs Rolle als Pionier, der auf künstlerische Strategien setzte, lange bevor er sich 2005 aus der Modeindustrie zurückzog.

13. Mai bis 13. September 2026 in der MAK-Ausstellungshalle
Christoph Schlingensief: Es ist nicht mehr mein Problem

Christoph Schlingensief (1960–2010) sprengt Gattungsgrenzen und erzeugt überbordende Material- und Bedeutungsschichten, die sich jeder Zuschreibung entziehen: Vom Filmemacher zum politischen Aktionisten, vom Theater- und Opernregisseur zum Schauspieler, bildenden Künstler und Bestsellerautor Das MAK widmet - gemeinsam mit den Wiener Festwochen - Christoph Schlingensief die erste umfassende Einzelausstellung in Österreich. Aus heutiger Perspektive lesen sich viele seiner Arbeiten wie Vorwegnahmen aktueller gesellschaftlicher Konflikte.

Bis 14. Juni 2026
Ursi Fürtler: Textil – Abstrakt

Die erste Ausstellung der vielfach ausgezeichneten österreichischen Textilkünstlerin zeigt einen Querschnitt durch ihr Werk, von Textilentwürfen auf Papier aus den 1970er und 1980er Jahren über faltbare Paravents bis hin zu Textilien an der Schnittstelle von skulpturalem Objekt und tragbarem Kleidungsstück. Inspirationen kommen aus dem japanischen und afrikanischen Kunsthandwerk

10. Juni bis 27. September 2026
Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry × Masterpieces from the MAK Collection

Die Ausstellung lässt einzigartige und selten gezeigte Objekte aus allen Bereichen der bedeutenden MAK Sammlung in einen Dialog mit Juwelierkunst aus der 120-jährigen Geschichte von Van Cleef & Arpels, des Pariser Traditionsunternehmens für Haute Joaillerie, treten.

Bis 26. Juli 2026
Felix Lenz. Soft Image, Brittle Grounds
Die Mixed-Media-Installation beschäftigt sich mit den materiellen und politischen Implikationen technologischer Bild- und Wissensproduktion und "zeigt, wie die Komplexität der Welt mit den reduktiven Rationalitäten des digitalen Zeitalters kollidiert. "

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Möbelmuseum

Bis 8. Dezember 2026
Made in Austria - Möbeldesign 1948 - 1960

Das österreichische Möbeldesign zeichnete sich durch handwerkliche Qualität, nachhaltige Materialien, Formenvielfalt und gute Gestaltung auch von preisgünstigen Erzeugnissen aus. Die Ausstellung zeigt Repräsentationsmöbel für die junge Zweite Republik, stilvolles Interieur sowie moderne, funktionale Wohnungseinrichtungen für breite Bevölkerungsschichten. Zu sehen sind Entwürfe von Anna-Lülja Praun und Margarete Schütte-Lihotzky, Carl Appel, Carl Auböck (III.), Erich Boltenstern, Max Fellerer, Oswald Haerdtl, Julius Jirasek, László Mazák, Otto Niedermoser, Oskar Payer, Roland Rainer, Oskar Riedel, Franz Schuster, Karl Schwanzer, Emil Stejnar, Hans Wölfl und Eugen Wörle.

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Naturhistorisches Museum

Bis 19. Juli 2026
Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft?

In dieser Ausstellung des österreichischen Fotografen Gregor Sailer geht es um die zukünftigen Veränderungen der Nahrungsmittelproduktion. Zwei Systeme werden vorgestellt: zum einen hochdiverse Agrosysteme, die viel menschliche Arbeitskraft benötigen; zum anderen die KI-gesteuerte automatisierte Landwirtschaft mit standardisierten Organismen und Prozessen und dem Versprechen, ohne fossile Energie auszukommen.

28. April bis 27. Juni 2026
Jubiläumsausstellung 150 Jahre NHM: Gutes Sammeln - böses Sammeln

Mit 30 Millionen Objekten ist das NHM eine der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Sammlungen der Welt. Das Jubiläum ist Anlass für eine kritische Rückschau auf die eigene Geschichte. In den Kabinetten wird die Geschichte des Hauses seit den ersten Anfängen unter Maria Theresia und Franz I. Stephan von Lothringen thematisiert und ikonische Momente der Sammlung beleuchtet. Von den ersten Sammlungskatalogen über die von Kaiser Franz Joseph I. unterfertigte Gründungsurkunde des NHM Wien erstreckt sich der Bogen bis zu von KlimakleberInnen hinterlassenen Handabdrücken. Ein anderer Themenschwerpunkt der Kabinette sind die weiteren Standorte des NHM Wien: das Nationalparkinstitut Donauauen in Petronell, das archäologische Forschungszentrum in Hallstatt und die Pathologisch-Anatomische Sammlung im sogenannten Narrenturm in Wien. Die beiden Haupträume sind dem Thema des Sammelns in seiner Vielschichtigkeit und Ambivalenz gewidmet. Das digitale Museum bildet den Schluss – oder den Anfang – des Rundgangs. Hier werden durch interaktive Animationen hochauflösende 3D-Modelle von Sammlungsobjekten projiziert und es wird die Frage aufgeworfen, ob das digitale Objekt ein adäquater Ersatz für „das Echte“ sein kann und was dies für das „Museum der Zukunft“ bedeuten könnte.

13. Oktober 2026 bis 26. Juli 2027
GENchangers

Entschlüsselte Geheimnisse aus frühmittelalterlichen Gräberfeldern.

Bis 10. Jänner 2027
Alpengletscher im Wandel
Historische Vergleichsfotos von Jürgen Merz

Ausstellungsort: Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm '

Bis 18. April 2025
Safe Sex. Comeback der Geschlechtskrankheiten

Aktuelle Untersuchungen zeigen einen Anstieg an Fällen von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs). Die neue Sonderausstellung im Narrenturm gibt einen Einblick in die Geschichte und Krankheitsbilder verschiedener STIs, aber auch in Prävention und aktuelle Behandlungsmethoden.

23. Juni 2026 bis 24. April 2027
Vorsicht Hochspannung ! Der elektrische Unfall - eine Klasse für sich

Der Zweck der elektropathologischen Sammlung ist die Aufklärung über die Gefahren der Elektrizität sowie die Vorstellung geeigneter Schutzvorrichtungen. Sowohl im Falle der Arbeitsunfälle als auch der Freizeitunfälle ist die Gefahrenquelle elektrischer Strom nicht zu vernachlässigen.

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bis 1. November 2026
Weltmacht Liebe. Eine Reise durch die Jahrhunderte

Berühmte Liebesgeschichten, -briefe und -lieder aus 2000 Jahren. Liebe als künstlerische Inspirationsquelle in antiken Schöpfungsmythen, im mittelalterlichen Minnesang, für Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, oder in der Literatur von Johann Wolfgang Goethe, Arthur Schnitzler und Ingeborg Bachmann.

14. Oktober 2026 bis 10. Jänner 2027
Brücke der Menschlichkeit. Österreich und der Ungarnaufstand 1956

Mit Fotos von Erich Lessing, Harry Weber, Hans Werner Scheidl, Fritz Kern, Albert Hilscher, Alfred Cermak und des amerikanischen Informationsdienstes (USIS).

19. November 2026 bis 28. Februar 2027
Allerhöchste Familie. Privatleben und Pflicht am Hof von Franz II./I.

Regentschaft und das Privatleben Kaiser Franz II./I., des letzten Kaisers des Heiligen Römischen Reichs

Ausstellungsort: Literaturmuseum

Bis 28. Juni 2026
László Krasznahorkai. Aus dem Archiv eines Weltautors

Der Nobelpreis für Literatur wurde 2025 an den ungarischen Schriftsteller László Krasznahorkai verliehen. Sein Archiv befindet sich seit 2024 an der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Literaturmuseum präsentiert ausgewählte Objekte in einer Foyer-Ausstellung.

30. April 2026 bis 21. Februar 2027
Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen. Thomas Bernhard heute

Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Bis 3. Mai 2026
Die Macht der Worte

Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Papyri die verschiedensten Sprachen, die zwischen 1500 v. Chr. und 1000 n. Chr. in Ägypten gesprochen wurden und ihren Einfluss auf Verwaltung, Kultur und Gesellschaft.

11. Juni 2026 bis 2. Mai 2027
Spurensuche Byzanz: Fragmente des griechischen Mittelalters

Griechischsprachige Schriftzeugnisse auf Papyrus, Pergament und Papier vom 4. bis zum 16. Jahrhundert.
In Kooperation mit der Universität Wien

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Porzellanmuseum

Ab 28. April 2026
Einfach modern

Porzellan um 1800

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Technisches Museum Wien

Bis 2. August 2026
Im Bann der Bahn - 200 Jahre Eisenbahn

Die Eisenbahn steht seit zwei Jahrhunderten für Fortschritt, Mobilität und technische Innovation. Mit ihr begann ein neues Zeitalter der Geschwindigkeit, sie veränderte Wirtschaft, Gesellschaft und das Zeitgefühl. Im Zentrum der Ausstellung dokumentieren großformatige Modelle, technisches Können, Fortschritt und Wandel. Lokomotiven, Waggons und Bahnanlagen machen Eisenbahngeschichte lebendig. Eine detailreiche Modelleisenbahnanlage fasziniert Groß und Klein, während interaktive Stationen komplexe Themen spielerisch vermitteln.

Bis 31. August 2026
Power on

Die Zukunft der Energieversorgung

VORSCHAU

Textil und Technik
Kooperation mit DASA Arbeitswelt (Dortmund) und Parque de las Ciencias (Granada)

Ab Herbst 2027
"Heiss und Kalt"
Kooperation mit Parque de las Ciencias

2028 Schlaf
Kooperation mit DASA Arbeitswelt

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Weltmuseum Wien

Seit 6. Februar 2026
Regeneratives Design

Das Weltmuseum als Zukunftslabor

Bis 25. Mai 2026
Kolonialismus am Fensterbrett

Die Ausstellung wirft einen Blick auf zehn unserer seit Jahrhunderten beliebtesten Zimmer- und Balkonpflanzen, deren natürlicher Lebensraum außerhalb Europas liegt. Pflanzen wie Araukarie, Usambaraveilchen oder Pelargonie gelangten auf langen Schiffsreisen nach Europa. Neben der Suche nach Heil- und Nutzpflanzen begannen im 18. und 19. Jahrhundert Überlegungen, welchen Nutzen die Einfuhr von Pflanzen für Europa haben könnte. Heute werden "Cash Crops" in großem Stil für den Export angebaut.

Bis 25. Mai 2026
Indah Arsyad: The Ultimate Breath

Die Ausstellung entstand aus der tiefen Besorgnis der Künstlerin über Klimawandel und Umweltverschmutzung. In ihren Werken haucht Arsyad den Symbolen der alten javanischen Mythologie und Kultur – Wayang, Gamelan und traditionellen Liedern – neues Leben ein. Grundlegend dafür sind wissenschaftliche Daten, die sie mit modernsten Technologien zusammenstellt. Das Ergebnis sind Kompositionen aus Licht, Klang und Bewegung, die das Wissen um lokale Traditionen aufnehmen und verstärken. Obwohl die Themen, die Arsyad erforscht, spezifisch für Indonesien sind, sind sie von weltweitem Interesse.

Bis 16. August 2026
Superflux: The Craftocene

Die Ausstellung The Craftocene bringt zum ersten Mal drei zentrale Arbeiten des Londoner Designstudios Superflux zusammen: das artenübergreifende Bankett Refuge for Resurgence (2021); Nobody Told Me Rivers Dream (2025), eine fortlaufende Untersuchung zur Intelligenz von Flüssen; sowie eine neue, für das Weltmuseum Wien realisierte Auftragsarbeit namens Relics of Abundance (2026).

30. September 2027 bis 18. April 2027
Blutregen

Fotografie und Waffenhandel um 1900

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Wienmuseum

Bis 31. Mai 2026
Vienna Latina - Leben zwischen den Welten

In Wien leben heute rund 20.000 Menschen aus Lateinamerika und der Karibik. Ihre unterschiedlichen Migrationserfahrungen seit 1945 werden im Rahmen eines groß angelegten, von der EU geförderten Projekts (CERV-Programm) gesammelt. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Teilhabe und Dialog. Menschen aus etwa 20 Ländern aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenswegen – haben ihre Geschichten auf sehr persönliche Weisen geteilt: durch Interviews, Fotografien, Dokumente, Textilarbeiten sowie gemeinsame Stadtrundgänge.

Bis 30. August 2026
Die Donauinsel: 21 Kilometer Freiraum

Die Donauinsel – 1969 geplant und 1972 bis 1988 gemeinsam mit der Neuen Donau erbaut, um Wien endgültig vor Hochwässern zu schützen – ist heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. An warmen Sommertagen sind mehr als 200.000 Personen täglich hier unterwegs. Ursprünglich als rein technisches Hochwasserschutzprojekt konzipiert und politisch höchst umstritten, entwickelte sich die Donauinsel im Lauf von mehr als 30 Jahren Planungs- und Bauzeit zu einem vielfältigen Natur- und Erholungsraum am Wasser.

30. April bis 27. September 2026
Schiele & Peschka - Eine Familienaufstellung

Egon Schieles Schwester Gerti heiratete seinen Freund und Künstlerkollegen Anton Peschka. Ihr Sohn, Anton Peschka jun., hinterließ der Stadt Wien seinen gesamten Nachlass. Neben bedeutenden Gemälden und Zeichnungen umfasst die "Sammlung Peschka" Schieles Ateliermöbel sowie Sammlungen von Souvenirs, Ziergegenständen, Kunstzeitschriften und Büchern. Weiters finden sich Hunderte Familienfotografien und Briefe – reiches Material, das es erstmals ermöglicht, Schieles Leben in Beziehung zu seinen engsten Angehörigen zu rekonstruieren. Besonders eindrucksvoll ist Egon Schieles Vitrinenschrank samt Inhalt – ein persönliches „Kabinett der Kuriositäten“, gefüllt mit Büchern, Objekten und Erinnerungsstücken, die Schiele sammelte. Das Möbelstück, das erstmals öffentlich zu sehen ist, stellt ein frühes Beispiel einer „Künstler-Sammlung“ dar.

18. Juni bis 27. September 2026
Arena Wien - Jedenfalls ist es Liebe!

Die Arena-Besetzung im Sommer 1976 gilt in der Geschichte Wiens als verspätetes aber durchaus nachhaltiges 68er-Ereignis. Das Areal des Auslandsschlachthofs wurde zwar schließlich geräumt und planiert, aber in einem Teil des einstigen Inlandsschlachthofs fand die alternative Szene eine Heimat, die bis heute ein äußerst vitaler Treffpunkt und Veranstaltungsort geblieben ist. Von den Schmetterlingen bis Leonard Cohen - bereits zu Beginn traten Größen der österreichischen und internationalen Musik- und Literaturszene in der Arena auf. Die Ausstellung schaut hinter die Kulissen eines Kulturbetriebs, der einerseits von einem „widerständigen“ Selbstverständnis geprägt ist, sich andererseits als professioneller Konzertveranstalter im globalen Business positioniert hat.

1. Oktober 2026 bis 28. März 2027
Farbenspiel - Mode aus vier Jahrhunderten

Die Ausstellung zeigt rund 350 Kleidungsstücken aus der Modesammlung des Wien Museums. Sie widmet sich den alten heraldischen Farben Rot, Weiß, Schwarz, Blau, Grün und Gelb. Aber auch oft vergessene Töne werden angesprochen. Zu sehen ist getragene Mode, in natürlichen wie künstlich hergestellten Farbtönen. Neben anonymen Alltagsstücken treten Werke von ModeschöpferInnen wie Gertrud Höchsmann, Adele List, Fred Adlmüller, Helmut Lang, Schella Kann und Susanne Bisovsky in Erscheinung.

22. Oktober 2026 bis 24. Jänner 2027
Down Syndrom - Über uns, mit uns

In dieser Ausstellung erzählen Menschen mit Down-Syndrom ihre Geschichten. Persönlich, humorvoll und vielfältig geben sie Einblicke aus ihrer eigenen Perspektive in ihren Alltag, ihre Schul- und Arbeitswelten, ihre Freundschaften, Hobbys und Träume. In Fotos, Interviews und künstlerischen Arbeiten wird sichtbar, was Menschen mit Down-Syndrom bewegt, was ihnen wichtig ist, welchen gesellschaftlichen Hürden sie und ihre Familien täglich begegnen und wie sie ihre Stärken, Talente und Kreativität einbringen. Begleitet werden die persönlichen Geschichten von essentiellen Informationen und Fakten, die Einblicke in Bildungsangebote, Freizeitmöglichkeiten, den Arbeitsmarkt oder das selbstständige Wohnen geben.

6. November 2026 bis 2. Mai 2027
Franz West und Wien

Franz West ist einer der wenigen österreichischen Künstler, der bereits zu Lebzeiten Weltruhm erlangte. Albertina Modern und Wien Museum widmen ihm, der am 16. Februar 2027 80 Jahre alt geworden wäre, zwei Einzelausstellungen. Im Wien Museum steht Franz Wests Heimatstadt im Fokus. Wien inspirierte und irritierte den Künstler gleichermaßen. Er begriff die Stadt nicht nur als Bühne, sondern als Material. Von Farbtönen der Nachkriegsfassaden über Anspielungen auf die Wiener Moderne bis hin zu ironischen Reflexen auf Freud, Wittgenstein oder die hermetische Wiener Kunstszene finden sich Spuren der Stadtgeschichte in seinem Werk. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der künstlerisch prägenden Zeit, von den späten 1960er bis in die frühen 1980er Jahre. Prominente, sowie bisher weniger bekannte Werke werden mit biografischen und historischen Hintergründen verknüpft, wodurch sich neue, nicht selten amüsante Einblicke in die Kunst von Franz West ergeben.


Ausstellungsort musa, Felderstraße 6-8

Bis 17. Mai 2026
Gesellschaft & Wirtschaft

Zeitgenössische Positionen zu Otto Neurath

7. Juli bis 29. November 2026
Karl Heinz Koller: Der Bildgenerator

7. Juli bis 29. November 2026
Helene Wiesauer-Reiterer: Verdichtungen


Ausstellungsort: Römermuseum, Hoher Markt 3

Bis 30. Mai 2027
Kellergeschichten

Bei Ausgrabungen innerhalb des römischen Legionslagers Vindobona kam ein ungewöhnlicher Keller aus dem 4. Jahrhundert zum Vorschein. Mit 450 m² Grundfläche und 5 m Tiefe ist er einzigartig an der römischen Donaugrenze. Seine Funktion gibt Rätsel auf: Grundriss, Architektur und Fundmaterial deuten auf ein Heiligtum des Mithraskults oder eine Schatzkammer hin. Es könnte sich aber auch um einen Vorratskeller, Getreidespeicher oder ein Gefängnis gehandelt haben - was am wahrscheinlichsten scheint. Die neue Kabinettausstellung des Römermuseums präsentiert den Keller am Bauernmarkt mit seinen Funden und Deutungsmöglichkeiten in seinem historischen Umfeld.

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hmw

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