Österreichische Erstligavereine im Frauenfußball

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Als Erstligavereine im österreichischen Frauenfußball gelten Vereine die seit 1972 zumindest einmal in der obersten Spielstufe der Frauenmeisterschaft vertreten waren. Die erste Liga wurde bis 1982 vom Wiener Fußballverband ausgerichtet und nannte sich Damenliga Ost – 1. Leistungsstufe. Trotz der Ausrichtung durch einen Landesverband stand die Teilnahme an der Meisterschaft jedoch grundsätzlich Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet Österreichs offen. 1982 übernahm der Österreichische Fußball-Bund die Obhut über die Liga und führte sie als 1. Frauen-Bundesliga. 2006 erfolgte die Umbenennung in ÖFB-Frauenliga.

Inhaltsverzeichnis

Erstliga-Vereine nach Bundesländern

Burgenland

  • SC Damen Dörfl
    3 x Erste Spielstufe:
    • 1 x als SC Damen Dörfl: 2004 (Bundesliga)
    • 2 x als SC Dörfl: 2002–2003 (Bundesliga)
    Der Verein aus der Gemeinde Steinberg-Dörfl wurde 1992 als Sektion des SC Dörfl gegründetund gewann 1990 den Meistertitel der Frauenliga Burgenland, 2000 den burgenländischen Landespokal und 2001 die Meisterschaft der 2. Division Ost.
  • USC Halbturn
    4 x Erste Spielstufe: 1976–1979 (Damenliga Ost);
    1979 zur Meisterschaft gemeldet und ausgelost trat der Verein nicht an und stieg freiwillig in die 2. Division ab. Die Spieljahre 1974 und 1975 verbrachte Halbturn in einer Spielgemeinschaft mit Breitenbrunn am Neusiedler See ebenfalls in der Damenliga Ost.
  • SG Halbturn/Breitenbrunn
    2 x Erste Spielstufe: 1974–1975 (Damenliga Ost)
  • Tyrolia Halbturn
    2 x Erste Spielstufe: 1983–1984 (Bundesliga);
    Bei diesem Verein dürfte es sich um USC Halbturn handeln
  • ESV Parndorf
    3 x Erste Spielstufe: 1977–1979 (Damenliga Ost)
    Trat nach der Fusion mit dem SC Parndorf als SC-ESV Parndorf 1919 an.
  • FC Südburgenland
    9 x Erste Spielstufe: 2004–2005 (Bundesliga), 2006–2012 (ÖFB-Frauenliga)
    Gegründet 2002. Vereinsfarben Blau-Weiß.

Kärnten

  • ASV St. Margarethen
    3 x Erste Spielstufe: 2004–2005 (Bundesliga), 2006 (ÖFB-Frauenliga)
    Der Gesamtverein aus dem Wolfsberger Stadtteil St. Margarethen im Lavanttal wurde 1994 gegründet. Die Sektion Frauenfußball kam 1998 hinzu. Höhepunkte waren der Bundesligaaufstieg und das Pokalfinale 2002.

Niederösterreich

  • SG Alland/Brunn
    4 x Erste Spielstufe 1982 (Damenliga Ost), 1983–1985 (Bundesliga)
    Die Mannschaft wechselte 1986 zu Austria Brunn.
  • SG Ardagger/Neustadtl
    10 x Erste Spielstufe: 2003–2005 (Bundesliga), 2006–2012 (ÖFB-Frauenliga)
    Die Frauenmannschaft der SG Ardagger/Neustadtl spielte bis 1996 hobbymäßig und stieg im Herbst 1996 in die Niederösterreichische Frauenliga ein. Bisheriger Höhepunkt war Meistertitel der 2. Division Ost und der Aufstieg in die oberste Spielklasse im Jahr 2002.
  • DSC (DFC) Austria Brunn
    3 x Erste Spielstufe: 1986–1988 (Bundesliga)
    Gegründet 1986 durch Übertritt der Damenmannschaft der SG Alland/Brunn. 1988 wechselte die Mannschaft weiter zum Lokalkonkurrenten SC Brunn am Gebirge.
  • SC Brunn am Gebirge
    10 x Erste Spielstufe:
    • 5 x als DFC (DSC) Brunn am Gebirge: 1989–1993 (Bundesliga)
    • 5 x als SC Brunn am Gebirge: 1994–1995, 2000–2002 (Bundesliga)
    Die Frauenfußballsektion des SC Brunn entstand 1988 durch den Übertritt der bisherigen Mannschaft des Lokalkonkurrenten Austria Brunn. Ab 1994 trat die Mannschaft nur noch unter dem Namen des Gesamtvereins auf. 2002 wurde die Sektion Frauenfußball wieder aufgelöst. Die Mannschaft wechselte zur 1. SVg Guntramsdorf zur Gründung der dortigen Damensektion und konnte durch die Weiterreichung der Lizenz auch in der folgenden Saison in der 1. Bundesliga antreten.
  • SC Drasenhofen
    1 x Erste Spielstufe: 1977 (Damenliga Ost)
  • SV Enzesfeld-Hirtenberg
    3 x Erste Spielstufe: 1974–1976 (Damenliga Ost);
    Die Frauenfußballsektion des BSV Enzesfeld-Hirtenberg stammt aus der Gemeinde Enzesfeld-Lindabrunn.
  • SV Gloggnitz
    2 x Erste Spielstufe: 2006–2007 (ÖFB-Frauenliga)
  • 1. SVg Guntramsdorf
    1 x Erste Spielstufe: 2003 (Bundesliga)
    Die Frauenfußballsektion der 1911 gegründeten Spielvereinigung aus Guntramsdorf entstand im Sommer 2002 durch Übertritt der Damenmannschaft des SC Brunn am Gebirge.
  • SC Hainfeld
    1 x Erste Spielstufe: 1975 (Damenliga Ost)
  • DFC Heidenreichstein
    10 x Erste Spielstufe: 1988–1990, 1992–1998 (Bundesliga)
    Gegründet 1981 als Sektion des SC Heidenreichstein.
  • SV Neulengbach
    15 x Erste Spielstufe: 1998–2005 (Bundesliga), 2006–2012 (ÖFB-Frauenliga);
    1992 gründete sich die Damenmannschaft des SV Altlengbach. Im Sommer 1996 übersiedelte die Mannschaft nach Neulengbach und begründete damit die Frauenfußballsektion des dortigen Sportvereins. Mit 9 Meister- und drei Vizemeistertitel ist der SV Neulengbach seither die dominierende Mannschaft im österreichischen Frauenfußball.
  • SC Neunkirchen
    6 x Erste Spielstufe: 1990–1993, 1995–1996 (Bundesliga)
  • SG Spratzern
    2 x Erste Spielstufe: 2002 (Bundesliga), 2012 (ÖFB-Frauenliga)
    Spratzern ist eine Katastralgemeinde der Stadt Sankt Pölten. Gründung als Sektion des SC Spratzern 1992. 2006 als eigenständiger Frauenfußballclub (FFC) Spratzern angemeldet.
  • SC Stattersdorf
    1 x Erste Spielstufe: 2001 (Bundesliga)
    Stattersdorf ist eine Katastralgemeinde der Stadt Sankt Pölten.
  • SC Stetteldorf
    1 x Erste Spielstufe: 1974 (Damenliga Ost)
    Verein aus der Gemeinde Stetteldorf am Wagram.
  • ASV (Austria) Vösendorf
    11 x Erste Spielstufe: 1989–1999 (Bundesliga)

Oberösterreich

  • LASK Ladies
    1 x Erste Spielstufe: 2007 (ÖFB-Frauenliga)
    Die LASK Ladies wurden 2002 als Ladies Soccer Club in Linz gegründet und 2004 als eigene Sektion in den traditionsreichen Herrenverein LASK Linz aufgenommen. 2006 wurde der erstmalige Aufstieg in die oberste Spielstufe erreicht.
  • Union Kleinmünchen
    30 x Erste Spielstufe: 1981–1982 (Damenliga Ost), 1983–2005 (Bundesliga), 2006–2008, 2011-2012 (ÖFB-Frauenliga)
    1980 als reiner Frauenfußballverein gegründet und spielte vorwiegend in der ersten Spielstufe. Mit 8 Meister- und acht Vizemeistertiteln ist der Linzer Klub der dritterfolgreichste Frauenfußballverein Österreichs nach dem USC Landhaus Wien und SV Neulengbach.

Salzburg

  • USK Hof spielt seit der Saison 2009/2010 in der höchsten ÖFB-Frauenliga,nachdem sie sich in 2 Relegationsspielen(6:2 , 4:0) gegen den Ostmeister SV Großschweinbarth durchgesetzt hatten.

Steiermark

  • DFC LUV Graz
    21 x Erste Spielstufe: 1979–1980, 1982 (Damenliga Ost), 1983–1990, 2002–2005 (Bundesliga), 2006–2012 (ÖFB-Frauenliga)
    1978 erstmalige Teilnahme an der obersten Spielstufe. Höhepunkte waren der Vizemeistertitel 1986 und der Pokalsieg 1978. 1990 wurde die Sektion Frauenfußball stillgelegt und erst 1999 wieder erfolgreich aufgebaut.
  • LUV Graz
    siehe DFC LUV Graz
  • 1. DFC Leoben
    27 x Erste Spielstufe: 1979–1982 (Damenliga Ost 1), 1983–2003, 2005 (Bundesliga), 2007 (ÖFB-Frauenliga)
    1976 als eigener Frauenfußballklub gegründet nahm der Verein seit 1978 an der höchsten Liga teil. Höhepunkte waren bisher die Meistertitel 1986 und 1987.
  • DFC St. Peter am Ottersbach
    2 x Erste Spielstufe: 1988–1989 (Bundesliga)
  • SCU Damen

Tirol

  • FFC Tirol/IAC
    siehe Innsbrucker AC
  • Innsbrucker AC
    11 x Erste Spielstufe:
    • 2 x als FFC Tirol/IAC: 1998–1999 (Bundesliga);
    • 7 x als Innsbrucker AC: 2000–2005 (Bundesliga), 2006 (ÖFB-Frauenliga)
  • Die Frauenmannschaft aus Innsbruck wurde 1991 gegründet und spielte von 1997 bis 2006 in der ersten Bundesliga. Höhepunkte waren der Meistertitel 2002 und der Pokalsieg 1994.Der offizielle Vereinsname lautete unter Hinzunahme des Sponsors Innsbrucker AC/FC Tiroler Loden. 2006 wurde die Frauenfußballsektion des IAC aufgelöst und die Mannschaft zum FC Wacker Innsbruck transferiert.

Vorarlberg

  • SC Schwarz-Weiß Bregenz
    2 x Erste Spielstufe: 2001–2002 (Bundesliga)
    Die Frauenmannschaft des Herren-Bundesligisten spielte einige Jahre in den beiden obersten Spielklassen und wurde 2005 wie der gesamte Verein aufgelöst. Die Spielerinnen wurden großteils vom im selben Jahr neu gegründeten SC Bregenz übernommen.

Wien

  • KSV Ankerbrot Wien
    1 x Erste Spielstufe: 1975 (Damenliga Ost)
    Der größte Erfolg der Donaustädter war der Meistertitel 1975. Die Sektion Frauenfußball wurde nach der Meistersaison aufgelöst.
  • SVS Antonshof
    1 x Erste Spielstufe: 1973 (Damenliga Ost)
    Während der Saison freiwillig ausgeschieden
  • SV Aspern Herzer
    7 x Erste Spielstufe: 1978–1982 (Damenliga Ost), 1983–1984 (Bundesliga)
    Meister 1984. Die Frauenfußballsektion des SV Aspern wurde nach der Meistersaison aufgelöst. Der SV Aspern hieß einige Jahre nach seinem Sponsor und Vereinspräsidenten SV Aspern Herzer.
  • ASV 13 Wien
    1 x Erste Spielstufe: 1983 (Bundesliga)
  • SV Elektra Wien
    6 x Erste Spielstufe: 1976–1981 (Damenliga Ost)
    3 x Meister, 1 x Vizemeister. Die Frauenfußballsektion des Sportvereins Elektra wurde 1981 wieder aufgelöst. Die Herrensektion spielt als FS Elektra Wien.
  • ASK Erlaa
    3 x Erste Spielstufe: 2005 (Bundesliga), 2006–2007 (ÖFB-Frauenliga)
    Gründung der Frauenmannschaft 1997. Vereinsfarben Violett-Weiß. Bisherige Höhepunkte waren zwei Wiener Landesmeistertitel und der Aufstieg in die Bundesliga.
  • Favoritner AC
    1 x Erste Spielstufe: 1973 (Damenliga Ost);
    Meister 1973. Die Frauenfußballmannschaft des Vereins wurde nach der Meistersaison aufgelöst.
  • Gersthofer SV
    1 x Erste Spielstufe: 1973 (Damenliga Ost)
  • SG Janecka/Wienerfeld
    1 x Erste Spielstufe: 1992 (Bundesliga)
  • DFV Juwelen Janecka Wien
    1 x Erste Spielstufe: 1993 (Bundesliga)
    Gegründet 1986. Stadtion in der Franz-Koci-Straße. Spielte 1992 in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Wienerfeld.
  • FC Hellas Kagran
    5 x Erste Spielstufe: 2000–2004 (Bundesliga)
    Gründung der Frauenfußballsektion im Sommer 1997 durch Übernahme der Mannschaft und der Zweitligalizenz von der Vienna.
  • SV Kagran
    5 x Erste Spielstufe: 1973–1977
    3. Platz 1974 und 1976, Pokalfinalist. Der Gesamtverein nennt sich nach mehreren Fusionen derzeit SV Hirschstetten.
  • USC Landhaus Wien
    40 x Erste Spielstufe: 1973–1982 (Damenliga Ost), 1983–2005 (Bundesliga), 2006–2012 (ÖFB-Frauenliga);
    12 x Meister, 12 x Vizemeister; Der erfolgreichste Frauenfußballverein Österreichs war bis heute in jeder Spielsaison unter den ersten fünf Vereinen der Tabelle vertreten.
  • ESV Ostbahn XI Wien
    23 x Erste Spielstufe: 1973–1982 (Damenliga Ost), 1983–1995 (Bundesliga);
    1 x Meister (1985), 8 x Vizemeister
    1995 stellte die Frauenfußballsektion ihren Spielbetrieb ein. Die Mannschaft wechselte zum ESV Süd-Ost, der auch die Erstligalizenz der Ostbahn IX erhielt. Höhepunkte waren der Meistertitel 1985, acht Vizemeistertitel und fünf Pokalsiege.
  • Pauker Wien
    1 x Erste Spielstufe: 1975 (Damenliga Ost)
  • ESV Stadlau/Kaisermühlen
    7 x Erste Spielstufe: 1985–1991 (Bundesliga)
    Der ESV-KSC schied zog sich während der Saison 1991 freiwillig aus der Meistersschaf zurück. Der Gesamtverein firmiert heute als KSC Donaustadt.
  • ESV Südost Wien
    6 x Erste Spielstufe: 1996–2001 (Bundesliga)
    Übernahm 1995/96 Lizenz und Mannschaft von ESV Ostbahn XI.
  • First Vienna FC 1894
    5 x Erste Spielstufe: 1990–1992, 1993, 1996 (Bundesliga)
    Die Frauenmannschaft wurde 1990 gegründet und konnte gleich in die oberste Spielklasse einsteigen. Im Herbst 1997 folgte die Auflösung der Frauenfußballsektion. Die Spielerinnen wechselten zum FC Hellas Kagran zur Gründung der dortigen Frauenmannschaft.
  • KSV der Wiener Berufsschulen
    7 x Erste Spielstufe: 1983–1989 (Bundesliga); 1986, 1987
    In den Jahren 1986 und 1987 trat der KSV als Wiener Berufsschulen CA an.
  • SV Wienerfeld
    2 x Erste Spielstufe: 1990–1991 (Bundesliga)

Siehe auch

Weblinks

ÖFB Frauenliga