Bachmanning

Bachmanning
Wappen von Bachmanning
Bachmanning (Österreich)
Bachmanning
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 7,21 km²
Koordinaten: 48° 8′ N, 13° 48′ O48.13027777777813.795833333333435Koordinaten: 48° 7′ 49″ N, 13° 47′ 45″ O
Höhe: 435 m ü. A.
Einwohner: 661 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 91,68 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4672
Vorwahl: 0 77 35
Gemeindekennziffer: 4 18 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Bachmanning
Dorfplatz 5
4672 Bachmanning
Website: www.bachmanning.at
Politik
Bürgermeister: Franz Brenneis (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(13 Mitglieder)
7 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Bachmanning im Bezirk Wels-Land
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Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Bachmanning ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 661 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Lambach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Bachmanning liegt auf 435 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,2 km und von West nach Ost 4,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 7,2 km². 12,5 % der Fläche sind bewaldet und 76,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile

Ortsteile der Gemeinde sind: Bachmanning, Bachmannsberg, Hundhagen, Klind, Krottendorf, Oberseling, Unterseling, Weingarten.

Wappen

Von Grün und Rot geteilt durch einen silbernen, schräglinken Wellenbalken, begleitet nach der Figur oben von einer goldenen Ähre, unten von einem goldenen Schlüssel mit doppeltem Bart und einem Kreuz im Griff.

Das durchgehende schräge Wellenband deutet auf den „Bach“-Namen des Ortes, die Getreideähre im grünen Feld symbolisiert den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde, der Kirchenschlüssel erinnert an die 927 urkundlich bezeugte Übergabe der „capella ad Pahmannon“ mit Gütern an den Erzbischof von Salzburg, Odalbert.

Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Grün.

Geschichte

Um das Jahr 700 wurde Bachmanning als „Pahmann vilula“ erstmals erwähnt. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Etwa 20 Häftlinge des KZ Mauthausen wurden ab Ende September 1943 in Bachmanning zu Arbeiten im Sägewerk eingesetzt (Nebenlager von Großraming). Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.


Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 571 Einwohner, 2001 dann 638 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Bachmanning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien