Schleißheim

Dieser Artikel beschreibt die gleichnamige Gemeinde in Österreich, für das bayerische Schloss Schleißheim und die Gemeinden Ober- und Unterschleißheim nördlich von München siehe dort.
Schleißheim
Wappen von Schleißheim
Schleißheim (Österreich)
Schleißheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 7,65 km²
Koordinaten: 48° 10′ N, 14° 6′ O48.16083333333314.093333333333317Koordinaten: 48° 9′ 39″ N, 14° 5′ 36″ O
Höhe: 317 m ü. A.
Einwohner: 1.230 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 160,78 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4600
Vorwahl: 0 72 42
Gemeindekennziffer: 4 18 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Schleißheim
Dorfstraße 14
4600 Schleißheim
Website: www.schleissheim.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Zauner (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(13 Mitglieder)
6 ÖVP, 4 SPÖ, 3 FPÖ
Lage der Gemeinde Schleißheim im Bezirk Wels-Land
Aichkirchen Bachmanning Bad Wimsbach-Neydharting Buchkirchen Eberstalzell Edt bei Lambach Fischlham Gunskirchen Holzhausen Krenglbach Lambach Marchtrenk Neukirchen bei Lambach Offenhausen Pennewang Pichl bei Wels Sattledt Schleißheim Sipbachzell Stadl-Paura Steinerkirchen an der Traun Steinhaus Thalheim bei Wels Weißkirchen an der Traun Wels OberösterreichLage der Gemeinde Schleißheim im Bezirk Wels-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Schleißheim ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 1230 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012).

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schleißheim liegt auf 317 m Höhe und liegt geographisch im Traunviertel, politisch gehört es jedoch zum Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,1 km und von West nach Ost 6,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 7,55 km². 18,4 % der Fläche sind bewaldet und 67,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. [1]

Ortsteile der Gemeinde sind Blindenmarkt, Dietach, Schleißheim, Forsting

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Wappen

Seit Juni 1984 hat Schleißheim ein Gemeindewappen. Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Erniedrigt schräg geteilt; oben in Rot ein silberner, wachsender Bär, der in den Tatzen ein goldenes, vierspeichiges Wasserrad hält, unten schräg geteilt von Gold und Schwarz mit drei Rauten in gewechselten Farben. Die Gemeindefarben sind Gelb-Schwarz.

Der Bär als Attribut des hl. Gallus bezieht sich auf den Schutzpatron der Pfarre, das Wasserrad in dessen Pranken auf die Tradition der Messerer, Klingenschmiede, Schleifer und Müller am Schleißbach. - Die gelb-schwarzen Rauten stammen aus dem Wappen des im 15. Jahrhundert im Besitz des Schlosses und der Herrschaft Dietach nachweisbaren Geschlechtes der Pirchinger.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Schleißheim
Hl. Nikolaus im Schiff (Glasgemälde, um 1400)
  • Pfarrkirche Schleißheim: vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Erste urkundliche Erwähnung 1378. Die dem hl. Gallus geweihte Kirche ist eine zweischiffige, dreijochige Hallenkirche mit einem netzrippengewölbten Chor. In den Chorfenstern aus dem Jahre 1883 sind zwei Glasgemälde aus der Zeit um 1400 erhalten. Der Predellaschrein des Marienaltars enthält eine Darstellung der "Hl. Anna selbdritt". Der Leonhardialtar zeigt im Predellaschrein den hl. Leonhard mit drei Gefangenen, die in eine Schandbank eingespannt sind. An den beiden Chorwänden befinden sich Marmorgrabsteine aus der Renaissance der Familie Grüenthaler. Aus der Zeit der römischen Besiedlung befindet sich an der Außenwand der Sakristei eine Reliefstein mit der Darstellung eines Herkulesknaben.
  • Schloss Dietach: 16. Jhdt., sehenswerte Stuckdecken und Schloßkapelle aus dem 17. und 18. Jh., in Privatbesitz Fotos

Bevölkerungsentwicklung

Quelle: Statistik Austria [2]


Bildung

  • Kindergarten
  • Volksschule

Weblinks

 Commons: Schleißheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ein Blick auf die Gemeinde Schleißheim
  2. Ein Blick auf die Gemeinde Schleißheim, Bev-Entwicklung