Irrsee

Irrsee
Irrsee vom Ballon gesehen
Irrsee vom Ballon gesehen
Geographische Lage im Salzkammergut
Abfluss Zeller Ache
Orte am Ufer Zell am Moos
Daten
Koordinaten 47° 54′ 44″ N, 13° 18′ 25″ O47.91222222222213.306944444444553Koordinaten: 47° 54′ 44″ N, 13° 18′ 25″ O
Irrsee (Oberösterreich)
Irrsee
Höhe über Meeresspiegel 553 m ü. A.
Fläche 3,55 km²[1]
Länge 4,7 km[2]
Breite 1.0 km[2]
Volumen 53.000.000 m³[1]
Umfang 11,2 km[1]
Maximale Tiefe 32 m[1]
Mittlere Tiefe 15 m[2]
Einzugsgebiet 27,5 km²[1]

Der unter Naturschutz stehende Irrsee oder auch Zeller See ist der wärmste See des Salzkammergutes und befindet sich in Oberösterreich, nahe der Grenze zu Salzburg. Er wird bis zu 27° C warm. Er liegt in 553 Meter Seehöhe und ist 4,4 km lang und 1 km breit.

Die tiefste Stelle misst 32 Meter. Die Sichttiefe wird zeitweise durch mineralische Trübe, biogene Entkalkung und das Phytoplankton beeinflusst. Ab etwa 1985 hat sich als Folge der Sanierungsbestrebungen die Wasserqualität in allen Teilen des Sees verbessert, er wird heute als oligotroph eingestuft[2]. Die Ufer sind großteils unverbaut und naturbelassen. Am Irrsee ist eine Seeuferschutzzone von 500 m eingerichtet, und Teile der umgebenden Moorwiesen stehen ebenfalls unter Naturschutz.

Der Irrsee wird von mehr als 20 Bächen gespeist und fließt über die Zeller Ache zum südöstlich gelegenen Mondsee ab. Der mittlere Abfluss beträgt 1,3 m³/s, die theoretische Wasseraustauschzeit 1,3 Jahre[2].

Westlich des Irrsees befindet sich der Kolomannsberg, östlich des Sees liegt die Gemeinde Zell am Moos. Nördlich des Irrsees liegt die Gemeinde Oberhofen am Irrsee.

Auf einer Anhöhe am Südufer befindet sich eine Skulptur von Sjoerd Buisman, der Zeller.

Weblinks

 Commons: Irrsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e Amt der Oö. Landesregierung (Hrsg.): Potentialstudie Salzkammergut. Ökologischer Zustand und Verbesserungsmöglichkeiten an den Zuflüssen von Mondsee und Irrsee. Gewässerschutz Bericht 44, Linz 2011 (PDF)
  2. a b c d e Bundesamt für Wasserwirtschaft (Hrsg.): Atlas der natürlichen Seen Österreichs mit einer Fläche ≥ 50 ha. Morphometrie - Typisierung - Trophie. Stand 2005. Schriftenreihe des Bundesamtes für Wasserwirtschaft, Band 29, Wien 2008 (PDF)