Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bleiburg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bleiburg enthält die 35 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Kärntner Gemeinde Bleiburg.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Luzia
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Luzia
ObjektID: 61331
Status: § 2a
Aich
Standort
KG: Aich
GstNr.: .160
f1
Kath. Filialkirche hl. Sebastian
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Sebastian
ObjektID: 61332
Status: § 2a
Aich
Standort
KG: Aich
GstNr.: .50
Hauptartikel: Filialkirche Aich/Dob
f1
Kath. Filialkirche Mariae Himmelfahrt mit Friedhof
Datei hochladen
Kath. Filialkirche Mariae Himmelfahrt mit Friedhof
ObjektID: 61558
Status: § 2a
Einersdorf
Standort
KG: Aich
GstNr.: .100; 1639/2
Bleiburg Einersdorf Filialkirche Mariae Himmelfahrt suedliche Schiffaussenwand 27092012 619.jpg
Hauptartikel: Filialkirche Einersdorf
Kalvarienbergkapelle und Kreuzwegstationen
Datei hochladen
Kalvarienbergkapelle und Kreuzwegstationen
ObjektID: 62901
Status: § 2a
Schilterndorf
Standort
KG: Aich
GstNr.: 1266
Die Kreuzwegstationen sind in „windischer Deckung“ gedeckt und wurden 1970 von Josef Stefan in Freskotechnik mit den Rosenkranzgeheimnissen bemalt. Die Kreuzwegskapelle besteht aus drei Rundnischen und einem doppelt geschwungenen Giebel. In der Mittelnische steht ein Kruzifix zwischen zwei Engeln, die Orientalenfiguren in den Seitennischen scheinen nicht zur Kreuzigungsgruppe zu gehören.[2]
Kath. Filialkirche Heiligengrab
Datei hochladen
Kath. Filialkirche Heiligengrab
ObjektID: 62902
Status: § 2a
Schilterndorf 18
Standort
KG: Aich
GstNr.: .75
f1
Bäuerliche Bauten, Mlinar-Harpfe
Datei hochladen
Bäuerliche Bauten, Mlinar-Harpfe
ObjektID: 34869
Status: Bescheid
Schilterndorf 25
Standort
KG: Aich
GstNr.: 1292/3
Die Mlinar-Harpfe ist eine Hofharpfe, die über der westlichen Einstiegsöffnung mit „1866 Lukas Mlinar“ (damaliger Besitzer) und an der östlichen Einstiegsöffnung mit „Zimmermeister Juri Stephan“ und „Polier Peter Penjak“ bezeichnet ist. Die Harpfe ist eine äußerst aufwendige bundwerksartige Ständerkonstruktion aus vier aneinander gereihten, in sich abgebundenen Gittern, die aus je einem durch Unterzüge verbundenen Säulenpaar gebildet werden und durch Andreaskreuze und doppelte Streben die konstruktive Steifigkeit bekommen.[2]
Pestsäule (Mariensäule)
Datei hochladen
Pestsäule (Mariensäule)
ObjektID: 80503
Status: § 2a
10. Oktober Platz
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 645/1; 645/3
Die Pestsäule von 1724 birgt in der Basis eine Grotte mit der heiligen Rosalia, auf dem Postament stehen die Steinfiguren der Pestheiligen Rochus und Sebastian und zuoberst auf der Säule die Statue der Maria Immaculata.[3]
Freyungsbrunnen Datei hochladen Freyungsbrunnen
ObjektID: 80546
Status: § 2a
10. Oktober Platz
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 645/1; 645/3
Der Freyungsbrunnen wurde 1994/95 nach Plänen von Kiki Kogelnik angefertigt.[3]
Wohnhaus, Werner-Berg-Galerie und Stadtmauer Datei hochladen Wohnhaus, Werner-Berg-Galerie und Stadtmauer
ObjektID: 61438
Status: § 2a
10. Oktober Platz 4
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 74
Das Gebäude der Werner Berg-Galerie ist ein Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert, das im Biedermeier im Fassadenbereich und im Inneren stark verändert wurde. 1995-97 wurde das Haus nach Plänen von Peter Fleiß adaptiert.[3]
Gasthaus Zur Krone und Reste der alten Stadtmauer Datei hochladen Gasthaus Zur Krone und Reste der alten Stadtmauer
ObjektID: 66884
Status: Bescheid
10. Oktober Platz 30
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .48
Das Gasthaus "Zur Krone" ist ein spätgotisches Bürgerhaus mit einer um 1775 entstandenen spätbarocken Fassade, turmartigem Vorbau und Rokokogiebel.[3]
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 61430
Status: § 2a
Bahnhofstraße 18
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 435/7
1908 wurde die Schule als „Kaiser Jubiläums Volksschule“ errichtet und am 22. April 1911 eröffnet.
Freibad
Datei hochladen
Freibad
ObjektID: 61429
Status: § 2a
Bahnhofstraße 29
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .216
Das Freibad wurde 1927-1928 durch Baumeister Ignaz Glawar errichtet. Es ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele dieser für die Zwischenkriegszeit typischen Badeanlagen. 1996 wurde das Bad nach Plänen von Peter Fleiß unter größtmöglicher Erhaltung der Substanz der Erbauungszeit umgebaut.[3]
Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 61433
Status: § 2a
Bleiburg
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .106
Hauptartikel: Pfarrkirche Bleiburg
f1
Friedhof mit Kapellen
Datei hochladen
Friedhof mit Kapellen
ObjektID: 80528
Status: § 2a
Bleiburg
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .151/2; .151/4; .151/5; 648
Die Friedhofskapelle ist ein hoch dimensionierter Rechtecksbau in neoklassizistischen Formen mit Kolossalpilastergliederung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.[4]
Pfarrhof, Stadtmauer und Wehrgraben Datei hochladen Pfarrhof, Stadtmauer und Wehrgraben
ObjektID: 61434
Status: § 2a
Kumeschgasse 16
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 22/1; 21/1; 21/2
Der Pfarrhof ist im Kern spätgotisch und spätbarock mit Ausstattungsteile aus der Biedermeierzeit. 1995 wurde er nach Plänen von Reinhold Wetschko umgebaut.[5]
Ehem. Bürgerspitalskapelle hl. Erasmus
Datei hochladen
Ehem. Bürgerspitalskapelle hl. Erasmus
ObjektID: 61435
Status: § 2a
Kumeschgasse 18
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .25/2
f1
Bezirksgericht, ehem Bürgerspital, Stadtmauer und Wehrgraben
Datei hochladen
Bezirksgericht, ehem Bürgerspital, Stadtmauer und Wehrgraben
ObjektID: 80493
Status: § 2a
Kumeschgasse 18
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .25/1; 18/1; 18/3
Das Bezirksgericht ist das ehemalige Bürgerspital, das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt, 1766 umgebaut und 1840 aufgestockt und neu fassadiert wurde.[3]
Wohn- und Geschäftshaus, Mory-Haus, ehem. Messiner Behausung
Datei hochladen
Wohn- und Geschäftshaus, Mory-Haus, ehem. Messiner Behausung
ObjektID: 34182
Status: Bescheid
Postgasse 13
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 53
Das Mory-Haus wurde in der Hälfte des 19. Jahrhundert errichtet. Bei der Außenrestaurierung wurde der Stuck ergänzt und die klassizistische Architekturpolychromie wiederhergestellt.

[3]

Schloss Thurn-Valsassina Datei hochladen Schloss Thurn-Valsassina
ObjektID: 34183
Status: Bescheid
Schloß 1
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: .9/3
Hauptartikel: Schloss Bleiburg
f1
Pestkreuz
Datei hochladen
Pestkreuz
ObjektID: 80547
Status: § 2a
Völkermarkter Straße
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 636/2
Das Pestkreuz, ein massiger Pfeiler mit markant geschwungenen Dach wurde 1715 über einem Massengrab errichtet. Die Nischenmalereien stammen von Ria Mels Coloredo aus den 1960er Jahren und wurden 1989 von W. Campidell restauriert.[4]
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk und Kruzifixus Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk und Kruzifixus
ObjektID: 66470
Status: § 2a
Bleiburg
Standort
KG: Bleiburg
GstNr.: 645/1
Auf der Johannis-Brücke steht auf der einen Seite ein barockes Kruzifix auf der anderen eine Johannes-Nepomuk-Statue aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[4]
BW Datei hochladen Speicher Ravnjak
ObjektID: 48876
Status: Bescheid
Kömmelgupf 7
Standort
KG: Kömel
GstNr.: .51
Scheune, Kroff-Harpfe
Datei hochladen
Scheune, Kroff-Harpfe
ObjektID: 80712
Status: Bescheid
Einersdorf 9
Standort
KG: Moos
GstNr.: 117/23
Staudachhof/Neues Schloss/Schloss Einersdorf Datei hochladen Staudachhof/Neues Schloss/Schloss Einersdorf
ObjektID: 80728
Status: Bescheid

seit 2012

Einersdorf 21
Standort
KG: Moos
GstNr.: 98/1
Um 1600 im Besitz Maximilian Jabornegg vn Gamsenegg, um 1640 Georg Leonhard von Staudacher. Schlossartiger Ansitz, um 1700, im Kern älter.
Schnitzkruzifixus Datei hochladen Schnitzkruzifixus
ObjektID: 80709
Status: § 2a
Moos
Standort
KG: Moos
GstNr.: 1350
Florianikreuz/ Skoffkreuz/ Komankreuz
Datei hochladen
Florianikreuz/ Skoffkreuz/ Komankreuz
ObjektID: 80744
Status: Bescheid
Replach
Standort
KG: Moos
GstNr.: 1327; 1322/4
Das Florianikreuz, auch Skoff-Kreuz genannt, steht südwestlich von Rinkenberg und wurde 1545 wahrscheinlich als Pestkreuz erbaut. Der gedrungene Nischenbild-Breitpfeiler mit dem Grundriss eines griechischen Kreuzes und vier Eckpfeilern, die diagonal zu den Bildfeldern stehen, wird von einem Pyramidendach bekrönt. Dargestellt sind der heilige Florian, der Erzengel Michael, die Kreuzigung und eine Madonna.[6]
Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus
ObjektID: 62421
Status: § 2a
Kirchenweg, Loibach 1
Standort
KG: Oberloibach
GstNr.: .1
Hauptartikel: Filialkirche Oberloibach
f1
Kath. Filialkirche hl. Georg
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Georg
ObjektID: 62599
Status: § 2a
St. Georgen 1
Standort
KG: Oberloibach
GstNr.: .43/1
f1
Kath. Pfarrkirche hl. Florian und Friedhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Florian und Friedhof
ObjektID: 62845
Status: § 2a
Rinkenberg 1
Standort
KG: Rinkenberg
GstNr.: 13/3
Hauptartikel: Pfarrkirche Rinkenberg
f1
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62844
Status: § 2a
Rinkenberg 23
Standort
KG: Rinkenberg
GstNr.: 11/1
Kath. Filialkirche hl. Oswald
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Oswald
ObjektID: 62846
Status: § 2a
Rinkolach 2
Standort
KG: Rinkenberg
GstNr.: 1000
Hauptartikel: Filialkirche Rinkolach
f1
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Margaretha und Friedhof
ObjektID: 63116
Status: § 2a
St. Margarethen 1
Standort
KG: St. Margarethen
GstNr.: 72/2
Zolldienst- und Wohngebäude Datei hochladen Zolldienst- und Wohngebäude
ObjektID: 46083
Status: Bescheid
Ebersdorf 35
Standort
KG: Unterloibach
GstNr.: 88/2
Das Zolldienst- und Wohngebäude ist ein dreigeschoßiger, im Mitteltrakt viergeschoßiger Bau ist über U-förmigen Grundriss, bestehend aus einem vierachsigen Mittelrisalit und zwei Seitentrakten. Das Haus zeigt den Einfluss des Heimatstils sowie des Spätsecessionismus. Die Fassaden der streng symmetrischen Anlage gliedern sich vertikal durch genutete Lisenen und horizontal durch Fensterbänder.[4]
Kath. Filialkirche hl. Andreas
Datei hochladen
Kath. Filialkirche hl. Andreas
ObjektID: 62422
Status: § 2a
Mießbergstraße, Loibach 1a
Standort
KG: Unterloibach
GstNr.: .36
Hauptartikel: Filialkirche Unterloibach
f1
Malzdarre der ehem. Brauerei Sorgendorf
Datei hochladen
Malzdarre der ehem. Brauerei Sorgendorf
ObjektID: 67894
Status: Bescheid
Sorgendorf
Standort
KG: Unterloibach
GstNr.: .7/2
Hauptartikel: Sorgendorfer Brauerei
f1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bleiburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 866.
  3. a b c d e f g Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 59.
  4. a b c d Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 60.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 58.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 685.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing