Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gurk (Kärnten)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gurk enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Gurk.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
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Bildstock
ObjektID: 103175
Status: § 2a
Alte Gurktalstraße
Standort
KG: Gurk
GstNr.: 1305/2
Gesamtanlage Domstift Gurk mit Befestigungsanlagen und archäologischem Fundhoffnungsgebiet
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Gesamtanlage Domstift Gurk mit Befestigungsanlagen und archäologischem Fundhoffnungsgebiet
ObjektID: 110156
Status: § 2a
Domplatz
Standort
KG: Gurk
GstNr.: 9; 1/2; 1/3; 4; 139; 140/2; 140/3; 669; 670; 671; 672; 673; .2/1; .2/2; .2/3; .3/1; .3/3; 10; 1/3; 3; 128; 140/1; 145/1; 145/2; .1; 626/2; 14; .58/1; .58/2
Hauptartikel: Dom zu Gurk
Volksschule und Kindergarten Datei hochladen Volksschule und Kindergarten
ObjektID: 61897
Status: § 2a
Dr.-Schnerich-Straße 8
Standort
KG: Gurk
GstNr.: .112
Erbaut 1912 von der Marktgemeinde Gurk, Kindergarten seit 1971.
Ehem. Sägewerksgebäude Datei hochladen Ehem. Sägewerksgebäude
ObjektID: 44873
Status: Bescheid
Hemmaweg 5
Standort
KG: Gurk
GstNr.: .5
Nordwestlich der Gurker Stiftsanlagen mächtiger zweigeschoßiger Massivbau mit steilem Krüppelwalmdach, in der Substanz auf ehemaligen Schüttkasten zurückgehend. Im Kern 17. Jahrhundert, heutiges Aussehen vom Wiederaufbau nach Brand 1820. Bemerkenswertes Pfettendachder ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; in den Giebelfeldern querrechteckige, gestaffelte Ziegelgitteröffnungen. An der SO-Ecke Wappenstein (bezeichnet 1691) des Bauherrn Dompropst Johannes V. Wolfgang Lichtenstock von Liechtenheim (1688-1692). Im 19./20. Jahrhundert Sägewerk, 1992/92 Sanierung für Gemeindezwecke (Museum).
Blockspeicher Zechner Datei hochladen Blockspeicher Zechner
ObjektID: 68096
Status: Bescheid
Reichenhaus 9
Standort
KG: Gurk
GstNr.: .163
Besonders bemerkenswerter mächtiger Getreidekasten, bezeichnet 1762 mit kunstvollen Eckverbindungen. Er gehört zu einer kleinen Gruppe von etwa 10 Blockspeichern im Bereich zwischen Sankt Andrä bei Weitensfeld und Sankt Peter ob Gurk, alle um 1760 wahrscheinlich von einem Zimmermann. Auch dieser Kasten ist ein zweigeschoßiger Blockspeicher mit Klingschrot als Eckverbindung und dem sogenannten Ansdach.
Immaculatasäule Datei hochladen Immaculatasäule
ObjektID: 103160
Status: § 2a

Standort
KG: Gurk
GstNr.: 622/6
Im Park am Domplatz vor dem Friedhofstor. Am Sockel bezeichnet 1855, neugotische Marienstatue.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 103177
Status: § 2a

Standort
KG: Gurk
GstNr.: 622/9
Bei der alten Gurkbrücke an der Pisweger Straße postiert. Die Statue stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde 1996 restauriert.
Kath. Filialkirche hll. Philippus und Jakobus Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Philippus und Jakobus
ObjektID: 62512
Status: § 2a
Masternitzen
Standort
KG: Gruska
GstNr.: .155
Urkundlich erstmals 1285 erwähnt. Kleine Bergkirche mit hölzernem Dachreiter, eingezogenem gotischem Chor mit 5/8-Schluss sowie einer hölzernen Vorhalle. Gotische Bandbeschläge und Schlüsselfang an der Tür des West-Portals. Im Langhaus flache Holzdecke; spitzbogiger Triumphbogen. Chor gratgewölbt.
Mauerspeicher Weigand Datei hochladen Mauerspeicher Weigand
ObjektID: 48272
Status: Bescheid
Sutsch 4
Standort
KG: Gruska
GstNr.: .122
Zehentkasten am Weigandhof, „Nr. 7“. 1535 urkundlich erwähnt. Leonhard Pirker, „Zechner am Sutsch“ genannt. Im frühen 16. Jahrhundert errichteter Speicherbau diente dem Gurker Domkapitel zur Lagerung grundherrschaftlicher Abgaben. Talseitig zweigeschoßiger, aus Bruchstein gemauerter Bau mit Krüppelwalmdach; Fassaden mit Putzen aus dem 16. Jahrhundert, an der Nordost- und Südost-Fassade Reste gemalten Dekors. Drei Schlüsselscharten als spätgotische Baudetails.
Gurk Sutsch 4 Mauerspeicher vulgo Weigand Pfeilerhalle 03092012 668.jpg
Im Erdgeschoß sehr repräsentative, spätgotische Pfeilerhalle, nahezu unverändert, vier Joche mit kreuzgratgewölbten Spitztonnen bestimmen Grundrissstruktur des bemerkenswerten Einstützenraumes. Im Obergeschoß östlicher Eckraum mit Riemlingdecke des 18. Jahrhunderts.
Wohnhaus Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 61922
Status: § 2a
Gwadnitz 8
Standort
KG: Pisweg
GstNr.: .69
Kath. Pfarrkirche hl. Lambert Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Lambert
ObjektID: 62680
Status: § 2a
Pisweg
Standort
KG: Pisweg
GstNr.: .3
Urkundlich erstmals 1164 erwähnt. Im Kern romanisch gotische Anlage. 1994 Innenrestaurierung. Wiederherstellung der barocken Architekturpolychromie, teilweise Neuaufstellung der Ausstattung. - Langhausmauern romanisch, eingezogener gotischer Chor mit zweistufigen Strebepfeilern. Gotischer Turm an der Chor-Südseite, achtseitiger markanter Biedermeierhelm. Im Langhaus spätgotische Flachdecke; spitzbogiger Triumphbogen; im polygonalen Chor Tonnengewölbe mit Stichkappen. Fenster mit Maßwerknasen (erneuert).
Friedhof mit Karner Datei hochladen Friedhof mit Karner
ObjektID: 67978
Status: § 2a
Pisweg
Standort
KG: Pisweg
GstNr.: 5/2
Frühgotischer, im Kern spätromanischer Rundbau des 13. Jahrhunderts mit abgetreppter Konsolapsis, Kegeldach, Lanzettfenster. - 1946 Freilegung der überstrichenen unteren Wandzonen durch F. Walliser. 1960 Umbau zu einer Kriegergedächtnisstätte; dabei kleine gemauerte Altarmensa entfernt und das rundbogige West-Portal trichterförmig nach außen erweitert. Innenewandgliederung durch Lisenen, die im Kuppelgewölbe als Bandrippen fortlaufen. - Umfangreiche, gut erhaltene Freskoausstattung, später Zackenstil. Um 1280 entstanden, hat in seiner Ikonographie die Fresken der Westempore des Gurker Domes zum Vorbild. In der Apsis Christus in der Mandorla und Engel; im Gewölbe Thronende Madonna, Paradies, Sündenfall, Vertreibung; zu seiten der Apsis Heiligenfiguren; weiters an den Wänden Szenen aus dem Leben Christi (Verkündigung bis Auferstehung) und einzelne Heilige; an den Rippen Engelsleiter, am Schlussstein Lamm Gottes. - Am Karner eine römerzeitliche Grabstele mit Inschrift für Respectianus und Quartus (CIL III 11593); im Boden des Karners ein Grabinschrift-Fragment für Secundinus und Vindilla (ILLPRON 351). 1996 Außen- und Innenrestaurierung. Adaptierung für Aufbahrungsstätte.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Gurk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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