Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klein Sankt Paul

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klein Sankt Paul enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Kärntner Gemeinde Klein Sankt Paul.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Burgruine und Kapelle
ObjektID: 34592
Status: Bescheid
Grünburg
Standort
KG: Grünburg
GstNr.: 187/2; 201
Im Görtschitztal am Westhand der Saualpe, östlich von Wieting in 1.009 m Höhe gelegen. Urkundlich 1217 im Besitze der Grafen Görz-Tirol bzw. deren Ministerialen, der Grünburger, erstmals Ulricus de Gruneburch genannt. Im 15. Jahrhundert von Kaiser Friedrich III. übernommen, 1626 im Besitz des Hans Leonhard von Windischgrätz, 1629 des Georg Friedrich von Ambthofen. Weitere Besitzergeschichte bis zur Einverleibung in den Besitz Eberstein unbekannt. Ruinen einer stattlichen hochmittelalterlichen Zwillingsburg.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62040
Status: § 2a
Kirchberg 12
Standort
KG: Kirchberg
GstNr.: .2
Zweigeschoßiger, spätbarocker Bau mit Inschrift-Tafel 1788 (des Abtes Benedikt).
Kath. Pfarrkirche Unsere liebe Frau (Maria Moos) und Friedhof mit Kapelle Datei hochladen Kath. Pfarrkirche Unsere liebe Frau (Maria Moos) und Friedhof mit Kapelle
ObjektID: 62041
Status: § 2a
Kirchberg
Standort
KG: Kirchberg
GstNr.: .1
Unsere Liebe Frau (Maria Moos). Urkundlich zwischen 1167 und 1181, seit 1266 Patronatskirche der Erzabtei St. Peter in Salzburg; Weihedatum für Chor und zwei Altäre 1446; Brand 1837. Romanischer Bau mit spätgotischem Chor und gotischem Turm an der Nordseite des Chores. Fassade und Turmhelm 1838. Außen an der östlichen Chorwand fialengerahmte gotische Totenleuchte.
Römische EisenverhüttungsanlageBW Datei hochladen Römische Eisenverhüttungsanlage
ObjektID: ArD-2-062
Status: Bescheid

seit 2012

Mösel
Standort
KG: Kirchberg
GstNr.: 366/1; 367/1; 367/2; 373
Kath. Pfarrkirche hl. Paul und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Paul und Friedhof
ObjektID: 62273
Status: § 2a
Badstraße 1
Standort
KG: Klein St. Paul
GstNr.: .2; 73/2
Hauptartikel: Pfarrkirche Klein St. Paul
f1
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62265
Status: § 2a
Friedhofweg 2
Standort
KG: Klein St. Paul
GstNr.: .1/1
Unterhalb der Kirche gelegen. Stattlicher ein- bis zweigeschoßiger, barocker Bau. Im Eckpfeiler des Pfarrgartens römerzeitlicher Inschriftstein. 1986/88 Außenrestaurierung. Wiederherstellung des Pilasterdekors vom 19. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Talmuseum Lachitzhof
ObjektID: 68142
Status: § 2a
Museumweg 1
Standort
KG: Klein St. Paul
GstNr.: 147/3
1550 erbaut. Deutschhammerhaus (bis 1700 Schmelzofen und Hammer), 1700-1920 Lohnmühle zweigeschoßiger 6:4-achsiger Bau unter Walmdach, Tramdecke von 1744; Entwicklung des Norischen Eisens, Siedlungsgeschichte. Mantelteil eines keltisch-römischen Eisenverhüttungsofens aus 200 nach Christus aus Mösel.
BW Datei hochladen Burgruine, Hoch- und Niederhornburg
ObjektID: 34593
Status: Bescheid
Hornburg
Standort
KG: Unter St. Paul
GstNr.: .22; .24
Burgruinen (Zwillingsburg), auf dem Gipfel des Hornberges am Westabhang der Saualpe zwischen Eberstein und Klein St. Paul. Urkundlich erwähnt im Jahre 1140, erfolgte der Ausbau 1414. Ursprünglich im Besitz der Grafen von Görz, anschließend der Ministerialen Hornburger. Im 15. Jahrhundert kaiserliches Lehen, 1581 an Sigmund Welzer von Eberstein verkauft; 1630 bis 1939 im Besitz der Familie Christalnigg.
Zementwerk, Werksmuseum Datei hochladen Zementwerk, Werksmuseum
ObjektID: 47873
Status: Bescheid
Wietersdorf 1
Standort
KG: Wietersdorf
GstNr.: .6/1
Die im Jahre 1894 errichteten Zementwerke bestehen aus einem Portlandzement-Ofengebäude mit drei Romanöfen, einem mehrgeschoßigen Steinbau mit Rundbogenfenstern sowie einem Stollen und Schrägaufzug. Die Anlage wurde 1965 stillgelegt und repräsentiert heutzutage ein „Werkmuseum“.
Schoberkreuz Datei hochladen Schoberkreuz
ObjektID: 35181
Status: Bescheid
Wieting
Standort
KG: Wieting
GstNr.: 461/2
Der Tabernakelbildstock steht am Nord-Rand der Ortschaft an der Bundesstraße. Am Schaft trägt er die Bezeichnung 1628. Über einer abgefasten Säule ruht ein reliefierter vierseitiger Aufsatz (Marmorblock) mit Darstellung der Leiden Christi; im Süden „Kreuzaufrichtung“, im Osten „Kreuzigungsgruppe“, im Westen „Kreuztragung“ und im Norden „Kreuzabnahme“.
Propstei und Verbindungsgang zur Pfarrkirche Datei hochladen Propstei und Verbindungsgang zur Pfarrkirche
ObjektID: 63704
Status: § 2a
Wieting 1
Standort
KG: Wieting
GstNr.: .38; .40/1
Stattlicher dreigeschoßiger Bau westlich der Kirche; im Kern spätgotisch; barocker Ausbau an den Portalen bezeichnet 1755 bzw. 1760, stark erneuert. In der Halle die Grabinschrift für das einheimische Ehepaar Saetubolos und Talsa (ILLPRON 719).
Propsteihof Datei hochladen Propsteihof
ObjektID: 63708
Status: § 2a
Wieting 26
Standort
KG: Wieting
GstNr.: .30
Östlich der Kirche, an der Straße gelegen. Spätgotisch zweigeschoßiger Bau; vermutlich vor 1459 von Hans und Georg Laun von Haunstein errichtet; deren Wappen an West-Fassade links über dem Portal sowie (nicht dazu in Beziehung stehende) Bauinschrift 1497; Süd-Fassade gemalte Wappen; links Propsteiwappen und rechts Regularpropst Tiemo Rauscher (1775 bis 1791).
BW Datei hochladen Straßenbrücke
ObjektID: 103489
Status: § 2a
Wieting
Standort
KG: Wieting
GstNr.: 467/2; 478; 452/2
Barocke Steingewölbebrücke über die Görtschitz, westlich der Propstei.
Straßen- und Kirchhofmauer mit Spolien sowie Figurenbildstöcke Datei hochladen Straßen- und Kirchhofmauer mit Spolien sowie Figurenbildstöcke
ObjektID: 103524
Status: § 2a
Wieting
Standort
KG: Wieting
GstNr.: .38; 461/2; 478
Im Kirchenmauerwerk zahlreiche Spolien römerzeitlicher Grabbauten (CSIR II/5), 531). Auf dem Kirchenvorplatz, freistehend die Grabsitzstatue einer einheimischen Frau mit interessantem Brustschmuck: Mitte 2. Jahrhundert nach Christus (CSIR II/1,54). An der Brückenmauer eine Votivinschrift für Jupiter für das Heil des Pächters der norischen Eisensteuer Campilius Verus, Gestiftet vom Angestellten Fortunatus, der auch eine Wasserleitung in das Jupiterheiligtum einleiten ließ (ILLPRON 720). An der südlichen Kirchhofmauer römerzeitlicher Votivaltar für Jupiter conservator, gestiftet von Aelius Senecianus (ILLPRON 718).
Propsteipfarrkirche hl. Margareta Datei hochladen Propsteipfarrkirche hl. Margareta
ObjektID: 110447
Status: Bescheid
Wieting
Standort
KG: Wieting
GstNr.: .38
Urkundliche Erwähnung zwischen 1180 und 1193, 1200 und 1206. Am Kirchplatz Votivinschrift, Spolien, römerzeitliche Sitzstatue, Steinfigur hl. Johannes Nepomuk, Taufbecken. Letzte Restaurierung 1973/1974. Große Kirche mit Vierungsturm und Kapellenanbau südlich des Chores; mit der westlich davon gelegenen Propstei durch einen gedeckten Gang verbunden. Baugeschichte unklar.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Klein Sankt Paul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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