Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kappel am Krappfeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kappel am Krappfeld enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kappel am Krappfeld.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Flur-/Wegkapelle hl. Nikolaus Datei hochladen Flur-/Wegkapelle hl. Nikolaus
ObjektID: 62007
Status: § 2a
Prongwaldweg 3
Standort
KG: Dobranberg
GstNr.: 145
Die spätgotische Nikolauskapelle steht hinter dem Pfarrhof. Das Tonnengewölbe mit Netzgraten ruht auf reliefierten Engelskonsolen. Der kleine um 1670/1680 entstandene Altar stammt ursprünglich aus Tschiring und trägt neben einem heiligen Paulus noch zwei weitere Schnitzfiguren. Das geschnitzte Antependium zeigt den Paulussturz.[2]
Kaplanei Datei hochladen Kaplanei
ObjektID: 62008
Status: § 2a
Prongwaldweg 5
Standort
KG: Dobranberg
GstNr.: 145
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62005
Status: § 2a
Prongwaldweg 7
Standort
KG: Dobranberg
GstNr.: 145
Der dreigeschoßige Bau mit gotischem Kern wurde im 16./17. Jahrhundert umgebaut. Die Fensterausbrüche stammen aus späterer Zeit. An der Eingangsfront finden sich schlüssellochförmige Schießscharten, die ehemaligen Eckerker wurden abgetragen.
Kappel am Krappfeld Prongwaldweg 7 Pfarrhof Wappenstein mit Inschrift 18102012 227.jpg
Über dem Portal ist ein Wappenstein mit Inschrift (Restaurierung durch Pfarrer Coloman Brunmeister 1506.) angebracht. In der Laube des Pfarrhofes ist im Fußboden ein Fragment einer römerzeitlichen Grabinschrift eingelassen.[2]
Meierhaus Datei hochladen Meierhaus
ObjektID: 62006
Status: § 2a
Prongwaldweg 9
Standort
KG: Dobranberg
GstNr.: .28
Kath. Pfarrkirche hl. Paul mit Karner, Friedhof und Rundkapelle
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Kath. Pfarrkirche hl. Paul mit Karner, Friedhof und Rundkapelle
ObjektID: 62014
Status: § 2a

Standort
KG: Dobranberg
GstNr.: .21
f1
Gasthaus Funder Datei hochladen Gasthaus Funder
ObjektID: 48391
Status: Bescheid
Dürnfeld 1
Standort
KG: Dürnfeld
GstNr.: .11
Der Gasthof Funder wurde vermutlich im späten 18. Jahrhundert errichtet und um 1844 zu einem spätklassizistischen-biedermeierlichen Gutshof umgebaut. Von 1843 bis 1922 war das Haus mit Unterbrechung K.k. Poststation. Der stattliche dreigeschoßige Bau mit Walmdach und siebenachsiger Westfassade, flachen Mittelrisalit mit Giebelaufsatz, Pilastergliederung und Schmuckfeldern ist ein typisches Beispiel eines Kärntner Stöckls.[3]
Kath. Filialkirche hl. Pankratius
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Kath. Filialkirche hl. Pankratius
ObjektID: 61519
Status: § 2a
Dürnfeld 13
Standort
KG: Dürnfeld
GstNr.: .13
Filialkirche von Friedhofsmauer umgeben; Urkundlich 1321 erwähnt. - Kleiner gotischer Bau des 14. Jahrhunderts (im Kern romanisch?). Über dem leicht eingezogenen Chor mit zweistufigen Strebepfeilern ein mächtiger barocker Turm mit Pyramidendach. Gotische Sakristei an der Turm-Nord-Seite. Spitzbogiges, abgefastes gotisches West-Portal mit eisenbeschlagener Tür. - Im Langhaus statt der ehemaligen Flachdecke zweijochiges barockes Stuckrippengewölbe aus dem 17. Jahrhundert. Dreiachsige Westempore mit Gratgewölbe auf Balustersäulen. Barocke Fensteröffnungen. Spitzbogiger, gekehlter Triumphbogen. Chor einjochig mit 5/8-Schluss (Rippen abgeschlagen?); für den barocken Turm Mauerpfeiler eingezogen und die Triumphbogenwand verstärkt; schmale gotische Fenster.
Kath. Filialkirche hl. Cyriakus
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Kath. Filialkirche hl. Cyriakus
ObjektID: 61937
Status: § 2a
Haidkirchen 34
Standort
KG: Krasta
GstNr.: .34
Hauptartikel: Filialkirche Haidkirchen
f1
Kath. Filialkirche hl. Margaretha
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Kath. Filialkirche hl. Margaretha
ObjektID: 62649
Status: § 2a
Kirchweg 3
Standort
KG: Krasta
GstNr.: .68
Urkundlich 1124 erwähnt, Weihe 1729 (im Chor eingemauerte, barocke Konsekrationsplatte). Barockisierte, im Kern romanische Saalkirche. 1994 Außenrestaurierung, Außenfärbelung in ursprünglicher Handwerkstechnik mit Freskofärbelung. Langhaus in den Mauern romanisch, eingezogener polygonaler Chor, spätgotische Sakristei an der Langhaus-Süd-Seite. Sechsseitiger Dachreiter im Osten, mit Steinplattln eingedeckt. West-Portal spätgotisch profiliert, spitzbogig; Eisenplattentür.
Kath. Filialkirche hl. Klemens und Friedhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Klemens und Friedhof
ObjektID: 63077
Status: § 2a
Sankt Klementen 55
Standort
KG: Krasta
GstNr.: .55
f1
Schloss Mannsberg Datei hochladen Schloss Mannsberg
ObjektID: 34419
Status: Bescheid
Mannsberg 1
Standort
KG: Mannsberg
GstNr.: .7
Hauptartikel: Burg Mannsberg
f1
Kath. Filialkirche hl. Florian und Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Florian und Friedhof
ObjektID: 63015
Status: § 2a
Sankt Florian 28
Standort
KG: Mannsberg
GstNr.: .28
f1
Burgruine Datei hochladen Burgruine
ObjektID: 48920
Status: Bescheid

Standort
KG: Mannsberg
GstNr.: 47
Annähernd gleichzeitig mit oberer dürfte auch untere Burg entstanden sein. Zwei tiefe aus dem Fels gehauene Halsgräben trennen gegen Süden einen kleinen Felskopf ab, der die Ruinen der kleinen hochmittelalterlichen Burg trägt. Bis ins 16. Jahrhundert noch bewohnt.Im Nordosten Reste des ehemaligen viergeschoßigen Festen Hauses.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62934
Status: § 2a
Kirchplatz 2
Standort
KG: Silberegg
GstNr.: .31
Eingeschoßiger, gestaffelter Bau über hohem Kellergeschoß, Schopfwalmdächer, im Kern spätmittelalterlich.
Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 62936
Status: § 2a
Kirchplatz 2
Standort
KG: Silberegg
GstNr.: .30
Urkundlich 1202 erwähnt. Ehemalige romanische Kirche, vor allem in der Spätgotik einschneidend verändert, Errichtung des Chores und des Turmes Anfang 16. Jahrhundert. Im Barock Umgestaltung. - Romanisches Langhaus erste Hälfte 13. Jahrhundert, in der Gotik erhöht, mit barockem zweijochigem Kreuzgewölbe über Mauerpfeiler. Eingezogener, einjochiger polygonaler Chor mit 5/8-Schluss mit Spitztonne und Stichkappen und massiger Nord-Turm mit Spitzhelm und eingeschoßigem Anbau, Anfang 16. Jahrhundert. Sakristei im Turmerdgeschoß. Im 19. Jahrhundert renoviert. 1992 Außenfärbelung mit Wiederherstellung der spätgotischen Architekturpolychromie am Turm. 1995 Innenfärbelung in der Raumfassung der Barock-Zeit mit Freilegung von teilweise beschädigten Deckenmedaillons mit Evangelisten.
Schloss Datei hochladen Schloss
ObjektID: 34420
Status: Bescheid
Schloßplatz 1, 2
Standort
KG: Silberegg
GstNr.: .39
Dreigeschoßiger, dreiflügeliger Bau mit steilem Walmdach und zwei Ecktürmen an Nordwest-Seite, Hof an Nordwest-Seite durch Mauer abgeschlossen. Fassaden von 1870 mit einfacher Gliederung: Kordongesimse, profiliertes Kranzgesims und schlichte Fensterrahmungen (Putzfaschen). An Südwest-Seite bemerkenswerte Renaissanceportal aus Marmor mit profiliertem Gewände und waagrechtem Abschluss über Pilastern, mit Kapitellen aus Akanthusblättern. Im Inneren durchgängige Querlaube mit Tonnengewölbe und Stichkappen, darüber Halle mit barocker Stuckfelderdecke und schachbrettartig verlegtem Steinboden (18. Jahrhundert). - 1996 Wiederherstellung der historischen Farbgebung.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 103730
Status: § 2a
Sankt Martin am Krappfeld
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
GstNr.: 300
Das Weiße Kreuz steht nordöstlich oberhalb des Ortes. Der mit 1679 bezeichnete Tabernakelbildstock mit polygonalem Schaft und Schindeldach wurde vermutlich als Pestkreuz errichtet.[4]
Pfarrhof und Pfarrstadel Datei hochladen Pfarrhof und Pfarrstadel
ObjektID: 63134
Status: § 2a
Sankt Martin am Krappfeld 1
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
GstNr.: .39
Der ehemalige Pfarrhof, südöstlich der Kirche, ist ein Bau aus dem 16. Jahrhundert mit erhaltenen Renaissance-Putzen.[4]
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 63136
Status: § 2a
Sankt Martin am Krappfeld 38
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
GstNr.: .38
f1
Kath. Filialkirche hl. Willibald
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Kath. Filialkirche hl. Willibald
ObjektID: 63365
Status: § 2a
Sankt Willibald 45
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
GstNr.: .45
Hauptartikel: Filialkirche St. Willibald

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kappel am Krappfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 332.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 89.
  4. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 774.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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