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vom 11.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kappel am Krappfeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kappel am Krappfeld enthält die 19 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kappel am Krappfeld.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Flur-/Wegkapelle hl. Nikolaus
ObjektID: 62007
Prongwaldweg 3
Standort
KG: Dobranberg
Die spätgotische Nikolauskapelle steht hinter dem Pfarrhof. Das Tonnengewölbe mit Netzgraten ruht auf reliefierten Engelskonsolen. Der kleine um 1670/1680 entstandene Altar stammt ursprünglich aus Tschirnig und trägt neben einem heiligen Paulus noch zwei weitere Schnitzfiguren. Das geschnitzte Antependium zeigt den Paulussturz.[2]
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ObjektID: 62008
Prongwaldweg 5
Standort
KG: Dobranberg

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Pfarrhof
ObjektID: 62005
Prongwaldweg 7
Standort
KG: Dobranberg
Der dreigeschoßige Bau mit gotischem Kern wurde im 16./17. Jahrhundert umgebaut. Die Fensterausbrüche stammen aus späterer Zeit. An der Eingangsfront finden sich schlüssellochförmige Schießscharten, die ehemaligen Eckerker wurden abgetragen. Über dem Portal ist ein Wappenstein mit Inschrift (Restaurierung durch Pfarrer Coloman Brunmeister 1506.) angebracht. In der Laube des Pfarrhofes ist im Fußboden ein Fragment einer römerzeitlichen Grabinschrift eingelassen.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Paul mit Karner, Friedhof und Rundkapelle
ObjektID: 62014

Standort
KG: Dobranberg
Die Pfarrkirche geht im Kern auf einen romanischen Bau des 12. Jahrhunderts zurück; das spätgotische Sternrippengewölbe im Chor stammt von 1513; im 18. Jahrhundert weitgehend umgebaut. Die drei Altäre und die Kanzel stammen aus der Werkstatt Johann Pachers. Neben der Kirche befinden sich ein romanischer Karner und eine Rundkapelle (Umbau eines ehemaligen Wehrturms).

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Gasthaus Funder
ObjektID: 48391
Dürnfeld 1
Standort
KG: Dürnfeld
Der Gasthof Funder wurde vermutlich im späten 18. Jahrhundert errichtet und um 1844 zu einem spätklassizistischen-biedermeierlichen Gutshof umgebaut. Von 1843 bis 1922 war das Haus mit Unterbrechung k.k. Poststation. Der stattliche dreigeschoßige Bau mit Walmdach und siebenachsiger Westfassade, flachen Mittelrisalit mit Giebelaufsatz, Pilastergliederung und Schmuckfeldern ist ein typisches Beispiel eines Kärntner Stöckls.[3]

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Kath. Filialkirche hl. Pankratius
ObjektID: 61519
Dürnfeld 13
Standort
KG: Dürnfeld
Filialkirche von Friedhofsmauer umgeben; Urkundlich 1321 erwähnt. - Kleiner gotischer Bau des 14. Jahrhunderts (im Kern romanisch?). Über dem leicht eingezogenen Chor mit zweistufigen Strebepfeilern ein mächtiger barocker Turm mit Pyramidendach. Gotische Sakristei an der Turm-Nord-Seite. Spitzbogiges, abgefastes gotisches West-Portal mit eisenbeschlagener Tür. - Im Langhaus statt der ehemaligen Flachdecke zweijochiges barockes Stuckrippengewölbe aus dem 17. Jahrhundert. Dreiachsige Westempore mit Gratgewölbe auf Balustersäulen. Barocke Fensteröffnungen. Spitzbogiger, gekehlter Triumphbogen. Chor einjochig mit 5/8-Schluss (Rippen abgeschlagen?); für den barocken Turm Mauerpfeiler eingezogen und die Triumphbogenwand verstärkt; schmale gotische Fenster.

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Kath. Filialkirche hl. Cyriakus
ObjektID: 61937
Haidkirchen 34
Standort
KG: Krasta
Die Kirche besteht aus romanischem Langhaus und gotischer Apsis und hat ein Steinplatteldach. Die drei Altäre und die hölzerne Empore entstanden um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert.
Hauptartikel: Filialkirche Haidkirchen

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Kath. Filialkirche hl. Margaretha
ObjektID: 62649
Kirchweg 3
Standort
KG: Krasta
Urkundlich 1124 erwähnt, Weihe 1729 (im Chor eingemauerte, barocke Konsekrationsplatte). Barockisierte, im Kern romanische Saalkirche. 1994 Außenrestaurierung, Außenfärbelung in ursprünglicher Handwerkstechnik mit Freskofärbelung. Langhaus in den Mauern romanisch, eingezogener polygonaler Chor, spätgotische Sakristei an der Langhaus-Süd-Seite. Sechsseitiger Dachreiter im Osten, mit Steinplattln eingedeckt. West-Portal spätgotisch profiliert, spitzbogig; Eisenplattentür.

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Kath. Filialkirche hl. Klemens und Friedhof
ObjektID: 63077
Sankt Klementen 55
Standort
KG: Krasta
Die dreischiffige spätgotische Wehrkirche hat ein steiles Steinplatteldach und einen schlanken Turm. Einige Wandmalereien aus dem 15./16. Jahrhundert wurden freigelegt. Der Hochaltar ist mit 1711 bezeichnet; in der Kirche sind auch einige Seitenaltäre und eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert.

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Schloss Mannsberg
ObjektID: 34419
Mannsberg 1
Standort
KG: Mannsberg
Die gut erhaltene Burg besteht aus der hochmittelalterlichen Hauptburg mit viergeschoßigem Palas, und der weitläufigen Vorburg, zum Teil in der Renaissance erbaut. Im Inneren sind eine Balkendecke mit Wappen, die Burgkapelle, spätbarocke Stuckaturen sowie Kamine bemerkenswert.
Hauptartikel: Burg Mannsberg

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Kath. Pfarrkirche hl. Florian und Friedhof
ObjektID: 63015
Sankt Florian 28
Standort
KG: Mannsberg
Die Kirche ist ein spätgotischer, barock erweiterter Bau. Im Inneren dominiert der barocke Hochaltar (aus Johann Pachers Werkstätte) mit großen Schnitzfiguren, die Kirche und ihre Anbauten enthalten aber noch vier weitere Altäre.

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Burgruine
ObjektID: 48920

Standort
KG: Mannsberg
Annähernd gleichzeitig mit der oberen Burg Mannsberg dürfte auch die untere Anlage entstanden sein. Zwei tiefe aus dem Fels gehauene Halsgräben trennen gegen Süden einen kleinen Felskopf ab, der die Ruinen der kleinen hochmittelalterlichen Burg trägt. Sie war wohl noch bis ins 16. Jahrhundert hinein bewohnt, 1688 wurde sie von Valvasor als „öd und verlassen“ bezeichnet. Im Nordosten der Anlage finden sich Reste des ehemaligen viergeschossigen Festen Hauses.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62934
Kirchplatz 2
Standort
KG: Silberegg
Eingeschoßiger, gestaffelter Bau über hohem Kellergeschoß, Schopfwalmdächer, im Kern spätmittelalterlich.

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 62936
Kirchplatz 3
Standort
KG: Silberegg
Urkundlich 1202 erwähnt. Ehemalige romanische Kirche, vor allem in der Spätgotik einschneidend verändert, Errichtung des Chores und des Turmes Anfang 16. Jahrhundert. Im Barock Umgestaltung. - Romanisches Langhaus erste Hälfte 13. Jahrhundert, in der Gotik erhöht, mit barockem zweijochigem Kreuzgewölbe über Mauerpfeiler. Eingezogener, einjochiger polygonaler Chor mit 5/8-Schluss mit Spitztonne und Stichkappen und massiger Nord-Turm mit Spitzhelm und eingeschoßigem Anbau, Anfang 16. Jahrhundert. Sakristei im Turmerdgeschoß. Im 19. Jahrhundert renoviert. 1992 Außenfärbelung mit Wiederherstellung der spätgotischen Architekturpolychromie am Turm. 1995 Innenfärbelung in der Raumfassung der Barock-Zeit mit Freilegung von teilweise beschädigten Deckenmedaillons mit Evangelisten.
Datei hochladen Schloss
ObjektID: 34420
Schloßplatz 1, 2
Standort
KG: Silberegg
Dreigeschossiger, dreiflügeliger Bau mit steilem Walmdach und zwei Ecktürmen an Nordwest-Seite. Fassaden von 1870 mit einfacher Gliederung. An Südwest-Seite bemerkenswerte Renaissanceportal aus Marmor mit profiliertem Gewände und waagrechtem Abschluss über Pilastern. Im Inneren durchgängige Querlaube mit Tonnengewölbe und Stichkappen, darüber Halle mit barocker Stuckfelderdecke und schachbrettartig verlegtem Steinboden (18. Jahrhundert).
Hauptartikel: Schloss Silberegg
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ObjektID: 103730
Sankt Martin am Krappfeld
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
Das Weiße Kreuz steht nordöstlich oberhalb des Ortes. Der mit 1679 bezeichnete Tabernakelbildstock mit polygonalem Schaft und Schindeldach wurde vermutlich als Pestkreuz errichtet.[4]
Datei hochladen Pfarrhof und Pfarrstadel
ObjektID: 63134
Sankt Martin am Krappfeld 1
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
Der ehemalige Pfarrhof, südöstlich der Kirche, ist ein Bau aus dem 16. Jahrhundert mit erhaltenen Renaissance-Putzen.[4]

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 63136
Sankt Martin am Krappfeld 38
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
Die Kirche ist ein romanischer, spätgotisch erweiterter Bau mit Steinplatteldach; vermutlich romanisch sind die schmiedeeisernen Beschläge am Westeingang sowie die beiden Steinköpfe außen unter dem Sims des Chors. Im Inneren spätgotischer Taufstein und barocke Einrichtung (Hochaltar und zwei gleichartige Seitenaltäre), bemalte hölzerne Empore.

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Kath. Filialkirche hl. Willibald
ObjektID: 63365
Sankt Willibald 45
Standort
KG: St. Martin am Mannsberg
In der kleinen romanischen Kirche wurden spätgotische Malereien freigelegt. Bemerkenswert ist das urtümliche Kirchengestühl. Im Untergeschoß des Sakristeianbaus ist ein Beinhaus.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 62006

bis 2014[5]

Prongwaldweg 9
Standort
KG: Dobranberg

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kappel am Krappfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 332.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 89.
  4. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 774.
  5. Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (PDF).
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.