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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen am Längsee

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen am Längsee enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Georgen am Längsee.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche St. Peter und Friedhof
ObjektID: 63195
Sankt Peter
Standort
KG: Goggerwenig
Die romanische Chorturmkirche, mit spätgotischem Gewölbe und Chorschluss, wurde im 19. Jahrhundert erweitert. Christophorusfresko an der Außenwand. Der Hochaltar stammt aus dem 17. Jahrhundert, die beiden Seitenaltäre aus der Werkstatt Johann Pachers aus dem 18. Jahrhundert.

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Pfarrhof
ObjektID: 63194
Sankt Peter 1
Standort
KG: Goggerwenig

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Kath. Filialkirche St. Michael und Friedhof
ObjektID: 61932
Gösseling 4
Standort
KG: Gösseling
In der von außen eher unscheinbaren spätgotischen Kirche (erbaut 1. Hälfte 16. Jahrhundert) befinden sich ein barocker Hauptaltar, Seitenaltäre, und bemerkenswertes barockes Kirchengestühl.
Hauptartikel: Filialkirche Gösseling

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt (St. Maria) und Friedhof
ObjektID: 34604
Launsdorf 1
Standort
KG: Launsdorf
Das Langhaus der im Kern spätromanischen Chorturmkirche mit gotischen Zubauten wurde 1983 verlängert. Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert im Turmjoch; spätgotische Figuren am Hauptaltar.
Hauptartikel: Pfarrkirche Launsdorf

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Maultaschhügel
ObjektID: 34603
Maultasch
Standort
KG: Launsdorf
Das Maultasch-Kreuz am Maultaschhügel (wohl ein Hügelgrab unbekannten Alters) ist eine insgesamt 3,4 Meter hohe steinerne Bildsäule mit den Reliefdarstellungen der Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Christi sowie der Darstellung Gottvaters.[2]

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Ökonomie Ziegelgitterstadel
ObjektID: 47068
Rottenstein 1, 1a, 2, 11, 12
Standort
KG: Launsdorf
Der um 1880 errichtete Meierhof ist ein bemerkenswertes spätklassizistisches landwirtschaftliches Mustergut.[3]

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Bildstock Ternitzer-Kreuz
ObjektID: 105534
Unterbruckendorf
Standort
KG: Launsdorf
Das Ternitzer-Kreuz steht am Schnittpunkt von römerzeitlichen Straßen. Es ist ein Pfeilerbildstock des 16. Jahrhunderts über einem zweifach gestuften Sockel mit achteckigem Schaft. Die Rechtecksnischen sind mit Malereien versehen. Die Bekrönung bilden ein Pyramidenhelm und ein Metallkreuz.[4]

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Burg Hochosterwitz
ObjektID: 34797
Hochosterwitz 1
Standort
KG: Osterwitz
Die Burg gilt als Wahrzeichen Kärntens und als eine der imposantesten Burgen Österreichs. Eine Besonderheit sind die 14 Torbauten am Burgfelsen. Hochburg mit Burgmuseum. Kirche mit Familiengruft der Khevenhüllers.
Hauptartikel: Burg Hochosterwitz

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Römische Stadt auf dem Magdalensberg
ObjektID: 12579

seit 2012

Magdalensberg
Standort
KG: Osterwitz
Unweit des Gipfels des Magdalensberges erstreckt sich das Fundgebiet einer zur Blütezeit im 1. Jahrhundert etwa 3 km² großen norischen Stadt bis auf den Rand der Gemeinde St. Georgen am Längsee.
Hauptartikel: Stadt auf dem Magdalensberg

Anmerkung: Der Großteil des Fundgebiets und alle zu besichtigenden Ausgrabungsstätten liegen in der Gemeinde Magdalensberg.


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Meierhof
ObjektID: 10838
Hochosterwitz 2
Standort
KG: Osterwitz
Der Meierhof mit gemauertem Erd- und hölzernem Obergeschoß wurde 1559 errichtet.[5]

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Schloss Niederosterwitz
ObjektID: 34801
Niederosterwitz 1
Standort
KG: Osterwitz
Das Anwesen wurde im 17. Jahrhundert zu einem schlichten Schloss ausgebaut. Sechseckige Schlosskapelle mit Säulenvorbau.
Hauptartikel: Schloss Niederosterwitz

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Kath. Filialkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 63126
Sankt Martin 1
Standort
KG: Osterwitz
Die Kirche ist ein im Kern romanischer, später mehrmals veränderter Bau mit mächtigem steinplattlgedecktem spätgotischen Turm. In der Vorlaube Holz-Kassettendecke aus dem 16. Jahrhundert (ursprünglich im Langhaus angebracht). Hölzerne Empore. Barocke Einrichtung: Drei Schnitzaltäre, Kanzel.
Hauptartikel: Filialkirche St. Martin

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Kath. Filialkirche hl. Sebastian und Friedhof
ObjektID: 63222
Sankt Sebastian 15
Standort
KG: Osterwitz
Die Kirche ist ein stattlicher spätgotischer Saalbau mit Steinplattldach. Kreuzrippenunterwölbte Westempore. Reich gegliederter barocker Hochaltar.
Hauptartikel: Filialkirche St. Sebastian

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Gartenbaudenkmäler, Tiergarten
ObjektID: 71696
Hochosterwitz
Standort
KG: Osterwitz
Neben dem Burghügel Hochosterwitz sind vom ehemaligen Tiergarten eine rechteckige Umfassungsmauer aus dem 16. Jahrhundert und in deren Mitte ein Türmchen erhalten.[6]

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Gut Grub, Wuchererschlössl
ObjektID: 34204
Drasendorf, Auf der Peint'n 1
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Dreigeschoßiger Wohnturm aus dem 15. Jahrhundert, und zweigeschoßiges Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem 16. Jahrhundert mit sgraffitoumrahmtem Tor.
Hauptartikel: Schloss Drasendorf

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Kath. Filialkirche hl. Jakob und Friedhof
ObjektID: 105551
Dr. F. Haydn-Straße 1
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Der im Kern gotische Bau wurde Ende des 17. und Mitte des 19. Jahrhunderts erneuert. Die Kirche besteht aus einem östlichen Dachreiter, einem einschiffigen Langhaus mit Flachdecke und einem eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss. Um 1854 wurde die Fassade mit neugotischen Stuckaturen versehen. An der Nordwestecke ist ein römerzeitlicher Grabaltar für T. Clufennius Demetrius und Masculinia Verina eingemauert, der seitlich ein Relief mit Lebensbaummotiv aufweist.[7]

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Schlossanlage Rottenstein
ObjektID: 105444
Rottenstein 1, 1a, 2, 4, 5, 6, 9, 11, 12
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Das Schloss ist ein einheitliches historistisches Ensemble, errichtet im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts: Schloss in englischem Park, mit Kapelle, Gruftkapelle, Badehaus, Veranda.
Hauptartikel: Schloss Rottenstein

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Pfarrhof
ObjektID: 63026
Schloßallee 1
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Das Pfarrhaus ist ein zweigeschoßiger Bau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das im Pfarrhaus befindliche Steinrelief vom Anfang des 13. Jahrhunderts gehörte ursprünglich zur Grablege der Klostergründer. An der Vorderseite sind die Hand Gottes und die Köpfe der Gräfin Wichpurch, des Grafen Ottwin und deren Tochter, der ersten Abtissin, Hilipurch dargestellt. An der Rückseite befindet sich eine Inschrift.[7]

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Pfarr- und ehem. Stiftskirche hl. Georg
ObjektID: 34803
Schloßallee 2
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Die ehemalige Stiftskirche ist ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert. In der Barockzeit wurde der Turm errichtet, das Kircheninnere umgestaltet, und ein zweigeschoßiger Laubengang an die Südseite der Kirche angebaut. Romanisches (?) Portal an der Nord- und bemerkenswertes spätgotisches Portal an der Südseite. Unter dem Chorbereich Krypta aus dem 14. Jahrhundert. Der reich geschmückte barocke Hochaltar zeigt am Altarblatt Georg im Kampf mit dem Drachen. Auch die Altarblätter der westlichen Seitenaltar (Annenaltar und Dreikönigsaltar) sind hochwertig.

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Ehem. Benediktinerinnenkloster, Stiftsgebäude und archäologisches Fundhoffnungsgebiet
ObjektID: 34804
Schloßallee 6
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Die als Kloster errichtete Anlage ist ein großer 4-seitiger Bau: der Nordtrakt von 1546, hofseitig mit Renaissancelaubengang; die übrigen, barocken Trakte errichtet Mitte 17. Jahrhunderts, mit hofseitigen Pfeilerarkaden. Zahlreiche römerzeitliche Inschriften und Reliefs.
Hauptartikel: Stift St. Georgen

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Wallfahrtskirche Maria Wolschart (Maria Sieben Schmerzen)
ObjektID: 63759
Wolschart 1A
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Urkundlich bereits im 18. Jahrhundert Marienkult. Urkundlich Gustav Graf von Egger als Erbauer, nach Plänen von Andreas Wank. 1843 in neugotischen Formen errichteter kleiner Bau (anstelle einer hölzernen Kapelle aus dem 18. Jahrhundert) mit achteckigem Dachreiter. Hauptfassade mit historisierendem Gesamteindruck, Dreiecksgiebel. Sechseckiger Giebelturm mit barockisierender Zwiebelhaube, neoklassizistische, dreiachsige Vorlaube auf vier ionischen Säulen platzlgewölbt. Langhaus tonnengewölbt mit Stichkappen, 5/8-Schluss. Über dem Altar frühbarockes Relief Pietà. Schmiedeeisengitter 1843.[8]

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 63758
Wolschart 1B
Standort
KG: St. Georgen am Längsee
Nördlich der Wallfahrtskirche Heilige Maria Sieben Schmerzen gelegen. Blockbau des 18. Jahrhunderts mit tiefer Vorlaube. Zahlreiche Votivbilder. 1994 Neueindeckung.[9]

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Burgruine Taggenbrunn
ObjektID: 34806
Taggenbrunn 11
Standort
KG: Taggenbrunn
Die Ende des 15. Jahrhunderts errichtete Burg besteht aus Palas und Wirtschaftsgebäuden innerhalb einer Ringmauer mit drei Rundtürmen. Verfall seit dem 18. Jahrhundert. 2013 bis 2015 teilweise wiederaufgebaut.
Hauptartikel: Burg Taggenbrunn

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Herrschaftlicher Schüttkasten
ObjektID: 34807
Taggenbrunn
Standort
KG: Taggenbrunn
Der spätgotische Kasten wurde um 1500 unter Leonhard von Keutschach errichtet. Der Getreidespeicher aus Bruchsteinmauerwerk besitzt ein steiles stützenloses Schopfwalmdach, das mit Steinplattln gedeckt ist. Das spätgotische Tor mit abgefasten Gewänden ist mit der ursprünglichen Eisentür versehen, die schmalen Schlitzfenster sind eisenbewehrt. Der große Keller weist ein Gewölbe auf. Der Innenausbau erfolgte durch Holzkonstruktionen.[10]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Georgen am Längsee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 307.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 696.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 449.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 307.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 307.
  7. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 731.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1090.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1090.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 938.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.