Liste der denkmalgeschützten Objekte in Straßburg (Kärnten)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Straßburg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Straßburg.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Michael mit ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Michael mit ehem. Friedhof
ObjektID: 61503
Status: § 2a
Dobersberg 10
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .278; 3066
Hauptartikel: Filialkirche Dobersberg
f1
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 67310
Status: § 2a
Hohenfeld 3
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .24
Kath. Pfarrkirche hl. Radegundis und Friedhof (in Hohenfeld)
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Kath. Pfarrkirche hl. Radegundis und Friedhof (in Hohenfeld)
ObjektID: 61966
Status: § 2a
Hohenfeld 6
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .25; 133
Hauptartikel: Pfarrkirche Hohenfeld
f1
Kath. Filialkirche hl. Leonhard Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Leonhard
ObjektID: 68367
Status: § 2a
Höllein
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .246
Urkundlich erst 1404 erwähnt. - Kleiner romanischer Bau des 11. Jahrhunderts. Vorhallenturm im Westen in voller Breite des Langhauses, 15. Jahrhundert (?), mit jüngerem hölzernem Aufbau. Halbkreisförmige Chorapsis. - Das Bauwerk als Leonhardskirche von einer geschmiedeten eisernen Kette umzogen. 1993/94 Außen- und Innenfärbelung; Neuweihe. - In der Vorhalle Inschrift von 1588. Steingefasstes romanisches West-Portal mit geradem Sturz, darüber vorgeblendeter Rundbogen auf Konsolen; an der Tür eisernes Beschlagwerk.
Ehem. Galgen Datei hochladen Ehem. Galgen
ObjektID: 105130
Status: § 2a
Höllein
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: 966
Schlossanlage Pöckstein mit Gartenanlage samt Baulichkeiten
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Schlossanlage Pöckstein mit Gartenanlage samt Baulichkeiten
ObjektID: 62733
Status: Bescheid

seit 2011

Pöckstein 1
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: 15/3
Hauptartikel: Schloss Pöckstein
f1
Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 63019
Status: § 2a
Sankt Georgen 18
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .87; 559
f1
Kath. Filialkirche hl. Maria Magdalena Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Maria Magdalena
ObjektID: 68369
Status: § 2a
Sankt Magdalenen
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .58
Urkundlich erwähnt 1416. An der Gurk gelegener kleiner romanischer Bau mit hölzerner Vorlaube und Dachreiter. Rundapsis. Spätgotisches West-Portal. Flach gedecktes Langhaus. Altar um 1670, Säulenretabel mit Seitenteilen; zwischen Voluten kleiner Ädikula als Aufsatz, Knorpelwerk an Sockel, Gebälk und Seitenteilen.
Kath. Filialkirche hl. Andreas Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Andreas
ObjektID: 61943
Status: § 2a
Hausdorf 13
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .78
Urkundlich erwähnt im Jahre 1184. Kleiner romanischer Bau mit Dachreiter des 18./19. Jahrhunderts und eingezogenem, gerade geschlossenem Chor; hölzerne Vorlaube. 1986 restauriert. - Nördlich vom Chor flachgedeckter Sakristeianbau. West-Portal spätgotisch mit Kielbogen, darüber derbes Steinkreuzrelief. - Flachgedecktes Langhaus, rundbogiger Triumphbogen mit romanischen Kämpfersteinen; das Chorrechteck kreuzgratgewölbt.
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 62312
Status: § 2a
Kraßnitz 5
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .154; 1984
In der Mitte der Ortschaft, von Friedhofsmauer umgeben. Urkundlich erwähnt 1131. Von einem anstelle der romanischen Kirche im 15. Jahrhundert geplanten Neubau der hohe spätgotische Chor und der mächtige Süd-Turm ausgeführt. Das dagegen in den Dimensionen bescheidene Langhaus in den Mauern romanisch; Chor mit dreistufigen Strebepfeilern und zweibahnigen Maßwerkfenstern; spätgotische Sakristei an der Nord-Seite. Turm an der Chor-Süd-Seite „1525“ und „1537“, dreigeschoßig gegliedert, Dekor erste Hälfte des 16. Jahrhunderts, spitzbogige Schallfenster, Rautendach; im Turmuntergeschoß Beinhaus, dessen korbbogiger Eingang von hochgezogenem profilierten Sockelgesims gerahmt; an der Turm-West-Seite Kielbogenportal mit verstäbten Profilen, Außenrestaurierung 1982 (Quaderung). Einfaches westliches Portal, Tür mit gotischen Bandeisen und Schlüsselfang.
Blockspeicher Prüger Datei hochladen Blockspeicher Prüger
ObjektID: 68159
Status: Bescheid
bei Mitterdorf 10
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .296/2
Bei dem Blockspeicher Prüger handelt es sich um einen zweigeschoßigen kunstvoll gezimmerten Getreidekasten.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Jakob und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Jakob und Friedhof
ObjektID: 63048
Status: § 2a
Sankt Jakob 3
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .299; 4862
f1
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 63049
Status: § 2a
Sankt Jakob 3
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .301/3
Kath. Filialkirche St. Peter
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Kath. Filialkirche St. Peter
ObjektID: 68370
Status: § 2a
Sankt Peter
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .308
f1
Ehem. Filialkirche St. Johann im Tale Datei hochladen Ehem. Filialkirche St. Johann im Tale
ObjektID: 95551
Status: Bescheid
Sankt Peter
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: 22
Urkundlich 1164 erwähnt. Chor 1597 erwähnt. Kleiner profanierter Bau; romanisches Langhaus, polygonal schließender gotischer Chor mit Strebepfeilern. Rundbogiges West-Portal; aufgedoppelte Bohlentür mit geschmiedeten Beschlägen vermutlich 18. Jahrhundert. An der südlichen Langhauswand Fragmente eines Sonnenuhrfreskos. An der Ost-Seite des Chores zwischen den Strebepfeilern Kruzifix mit auf Brettern gemalten Assistenzfiguren. In den nicht vermauerten, inneren Laibungen des nordöstlichen und südöstlichen Chorfensters gotische Maßwerkformen mit Drei- und Vierpässen des 16. Jahrhunderts. Ornamentale Gewölbemalereien im Chor Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert. Im Scheitel der Langhaustonne gewölbter Stein mit geistlichem Wappen, bezeichnet 1631 sowie Inschrift „CP EP NA DG“ (vermutlich Christoph Philipp Ettenharder Protonotarius Apostolicus Decanus Gurcensis).
Blockspeicher Datei hochladen Blockspeicher
ObjektID: 68198
Status: Bescheid
Sankt Peter „Nr. 2“
Standort
KG: Straßburg Land
GstNr.: .307/5
Spätbarocker Blockspeicher mit Figurenschrot.
Stadtgemeindeamt, ehem. Alumnatsgebäude Datei hochladen Stadtgemeindeamt, ehem. Alumnatsgebäude
ObjektID: 66239
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .2
Das Alumnatsgebäude schließt südlich an die Stadtpfarrkirche an und dient heute als Gemeindeamt. Das Gebäude wurde um 1780 unter Bischof Joseph Franz Anton von Auersperg wahrscheinlich von Johann Georg Hagenauer erbaut und unter Bischof Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim fertiggestellt. Der zweigeschoßige, fünfzehnachsige barocke Bau mit Pilastergliederung besitzt in der Mittelachse ein Säulenportal mit Bogenfeld. Im Stiegenhaus und in einigen Räumen haben sich Stukkaturen aus der Bauzeit erhalten.[3]
Stadtpfarrkirche hl. Nikolaus
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Stadtpfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 63413
Status: § 2a
Hauptplatz 1a
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .1
f1
Propsteihof Datei hochladen Propsteihof
ObjektID: 63410
Status: § 2a
Hauptstraße 7
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .16
Der Propsteihof ist ein spätmittelalterlicher, barock veränderter Bau über einem U-förmigen Grundriss mit erneuerten Fassaden.[3]
Gasthaus Koller und Stadtmauerteil Datei hochladen Gasthaus Koller und Stadtmauerteil
ObjektID: 68207
Status: Bescheid
Hauptstraße 28, 28b
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .31/1; .31/2; .31/3
Der Gasthof Koller wurde vermutlich in mehreren Bauphasen im Mittelalter in Zusammenhang mit der Errichtung und Verstärkung der Stadtbefestigung erbaut. Ein Wehrturm der mittelalterlichen Stadtmauer des 13. Jahrhunderts ist in die Südwestecke des heutigen Baues integriert. Das dreigeschoßige Eckhaus mit Korbogenportal wird von einem hohen Walmdach aus dem 18.Jahrhundert bekrönt. Das Zwillingsfenster stammt aus dem 16. Jahrhundert, das Fassadengliederung aus dem 18. Jahrhundert. Die fünfjochige Erdgeschoßlabn besitzt ein Tonnengewölbe mit sehr tiefen Stichkappen und aufgeputzen Graten aus dem 15./16. Jahrhundert. In der Südwestecke des ersten Obergeschoßes befindet sich ein Raum mit einer Stuckfelderdecke des 18. Jahrhunderts.[3]
Kindergarten, ehem. Bürgerspital Datei hochladen Kindergarten, ehem. Bürgerspital
ObjektID: 70826
Status: § 2a
Hauptstraße 49
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .93
Das ehemalige Spital ist ein schlichter dreigeschoßiger vierachsiger Bau, der wohl im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammt und im Barock und in 19. Jahrhundert umgebaut wurde. 1999wurde das Gebäude für einen Kindergarten adaptiert.[4]
Stadtbefestigung Straßburg Datei hochladen Stadtbefestigung Straßburg
ObjektID: 23749
Status: Bescheid
Hauptstraße 7, 7a, 9, 11, 19, 23, 24, 28, 29a, 29b, 33a
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: 41/1; .31/1; 1/1; 1/2; .29/2; .151; .28/2; .27; .25/2; .23; .21; .17; .16; .4; 14; .5; 43; 44; 46; 709
Die erste Ummauerung der Stadt entstand um 1200 unter Bischof Walther von Vatz. Die Mauer verlief im Westen entlang der Prekover Landesstraße, im Süden entlang der Gartengasse und im Osten entlang der Fürst Salmstraße. Im Norden ging die Mauer keilförmig den Burgberg hinauf und schloss Schloss Straßburg mit ein.[5]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62403
Status: § 2a
Lieding 1
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .56
Der Pfarrhof ist ein dreigeschoßiger, im Kern spätgotischer Bau, der über dem Rundbogenportal vertieftes Wandfeld mit Wappen aufweist. Die Eingangshalle besitzt ein Gratgewölbe, die Räume im ersten Stock haben Rokokostukkaturen.[6]
Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe, Karner und Friedhof mit Totenleuchte Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe, Karner und Friedhof mit Totenleuchte
ObjektID: 62404
Status: § 2a
Lieding 2
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .54; .55; 190
Hauptartikel: Lieding
f1
Kath. Filialkirche hl. Stefan und Friedhof
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Kath. Filialkirche hl. Stefan und Friedhof
ObjektID: 68365
Status: § 2a
Schattseite 20
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .138; 635
f1
Kapelle Maria Loreto, Aufbahrungshalle
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Kapelle Maria Loreto, Aufbahrungshalle
ObjektID: 63412
Status: § 2a
Schloßweg 3
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .42
Hauptartikel: Maria Loreto (Straßburg)
f1
Ehem. Bischofsburg
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Ehem. Bischofsburg
ObjektID: 63411
Status: § 2a
Schloßweg 6
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .44
f1
Spitalskirche Hl. Geist und Friedhof Datei hochladen Spitalskirche Hl. Geist und Friedhof
ObjektID: 68366
Status: § 2a
Straßburg
Standort
KG: Straßburg Stadt
GstNr.: .92; 432
f1

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Straßburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 935.
  3. a b c Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 934.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 930.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 924 f.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 463.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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