Liste der denkmalgeschützten Objekte in Haag (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Haag enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Haag im niederösterreichischen Bezirk Amstetten.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Pestpfeiler
ObjektID: 28102
Status: § 2a
bei Bahnhofstraße 66
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: 241/1
Standort eventuell näherungsweise angegeben. Zwei Bildsäulen aus dem 17. Jahrhundert mit Quaderaufsatz und Pyramidenhelm.[2]
BW Datei hochladen Ehem. Versorgungsheim mit Versorgungsheimkapelle
ObjektID: 28098
Status: Bescheid
Erholungsheimstraße 2
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: 130/2
Ehemaliges Pflege- und Altenheim. Ein zweigeschoßiger Baublock mit Walmdach aus dem Jahr 1898. Die neugotische Kapelle mit Dachreiter wurde 1901 bis 1902 von Franz Pichlwanger für eine eingerichtetes Damenstift erbaut.[2] 1996 generalsaniert.[3] Heute evangelische Predigtstation der Pfarrgmeinde Amstetten (Heilandskirche).[4]
Stadtpfarrkirche hl. Michael
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Stadtpfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 28073
Status: Bescheid
Hauptplatz
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: .49
Eine spätgotische Staffelkirche aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts mit einem Langchor.[2]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 28081
Status: § 2a
Hauptplatz 1
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: .41
Ein im Kern mittelalterliches mehrgeschoßiges Bauwerk, das mehrfach ausgebaut wurde.[2]
Ehem. Kirchhof Datei hochladen Ehem. Kirchhof
ObjektID: 28078
Status: § 2a
Hauptplatz 2
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: .49; .50/1
Im Kirchhof befindet sich das Soldatendenkmal aus dem Jahr 1956, das Mesnerhaus mit einer Kernsubstanz aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, eine ehemalige Kapelle im Osten mit einem geschwungenen Knickgiebel aus dem 18. Jahrhundert und die Michaelskapelle, westlich der Kirche.[2]
Ehem. Gasthof Datei hochladen Ehem. Gasthof
ObjektID: 28089
Status: Bescheid
Hauptplatz 11
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: .39/1
Ein Bau mit einer Kernsubstanz aus dem 16. Jahrhundert und einer klassizierenden Fassade um 1900.[2]
Bezirksgericht Datei hochladen Bezirksgericht
ObjektID: 28092
Status: § 2a
Höllriglstraße 7
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: 146/2
Ein späthistoristischer Bau von Anton Gürlich, der 1902/03 errichtet wurde. Der Straßenfronttrakt ist dreigeschoßig, hat einen turmartigen Mittelrisalit und Ecktürmchen.[2]
Schloss Salaberg samt Park
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Schloss Salaberg samt Park
ObjektID: 33370
Status: Bescheid
Salaberg 16
Standort
KG: Salaberg
GstNr.: 145
Eine aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangene dreihöfige Renaissance-Schlossanlage mit früh- und hochbarocken Elementen.[2]
BW Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 28097
Status: § 2a
Sparkassestraße 3
Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: 140
Ein Bauwerk, das als Sparkassengebäude 1889 errichtet wurde. Der dreigeschoßige Haupttrakt mit eine neobarocke Fassade.[2]
Michaelskapelle Datei hochladen Michaelskapelle
ObjektID: 28075
Status: § 2a

Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: .50/2
Ein neugotischer Quaderbau - westlich der Kirche - mit wehrhaftem Charakter und einem Walmdach, der 1892 nach einem Entwurf von Eduard Zotter errichtet wurde. Links vom Haupteingang eine Grabplatte aus dem Jahr 1575 und im Hintergrund die zinnenbekrönte Wehrmauer, die 1891 weitgehend in ihrer ursprünglichen Form wiederherstellt wurde.[2][5]
Freilichtmuseum im Weiß-Park Datei hochladen Freilichtmuseum im Weiß-Park
ObjektID: 28099
Status: § 2a

Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: 159
Ein frei zugängliches Freilichtmuseum mit etwa 15 Exponaten wie Schüttkästen, Hausmühle, Ausnehmerhaus und einer Weinpresse aus dem Jahr 1752, das 1979 gegründet wurde.
Pietàsäule Datei hochladen Pietàsäule
ObjektID: 28106
Status: § 2a

Standort
KG: Haag Stadt
GstNr.: 177
Eine Bildsäule mit einer Pietà-Steinfigur aus dem 18. Jahrhundert[2], nächst dem Eingang des Friedhofes.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 28105
Status: § 2a

Standort
KG: Salaberg
GstNr.: 385/1
Eine Johann Nepomuk-Statue aus etwa der Mitte des 18. Jahrhunderts.[2]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Haag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d e f g h i j k l Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 1, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X
  3. Jubiläum der Kapelle in Haag. In: Pfarrgmeinde Amstetten: Kirchenbote Jahrgang 27, Nr. 2, August 2006, S. 4 (pdf, amstetten.evang.at)
  4. Evangelische Pfarrgemeinde Augsburgischen und Helvetischen Bekenntnisses (Amstetten, Ybbs), Inge-Irene Janda (Hrsg.): Evangelisch im Mostviertel: Geschichte und Gegenwart ; Festschrift 80 Jahre Pfarrgemeinde Amstetten, 80 Jahre Betsaal Waidhofen an der Ybbs, 55 Jahre Versorgungsheimkapelle Haag, 45 Jahre Heilandskirche Amstetten. Verlag Presbyterium d. Evang. Pfarrgemeinde Amstetten, Amstetten 2002.
  5. Lt. Schautafel am Objekt; eingesehen am 11. Mai 2011
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing