Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Traunkreis

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Traunkreis enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ried im Traunkreis im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 59523
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Ried im Traunkreis
GstNr.: .15
Die Errichtung der Pfarrkirche erfolgte in mehreren Etappen. 1476 wurde der Chor gebaut. Das Langhaus folgte vermutlich erst um 1522. 1736 und später mauerte man die übrigen Elemente auf. Der Bau aus Tuffstein hat einen dreijochigen Chor mit einem Netzrippengewölbe und einem Dreiachtelschluss. Das netzrippengewölbte Langhaus hat vier Joche. Die Einrichtung ist im Wesentlichen neugotisch mit einigen gotischen und barocken Heiligenfiguren. Der westliche Vorbau mit dem Tor zum Friedhof stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert.[1]

Der Kirchturm ist bis knapp unter die Turmuhren von einem Efeu (Hedera helix) bewachsen. Mit Bescheid der Oberösterreichischen Landesregierung vom 10. Januar 1984 wurde dieser Efeustock als Naturdenkmal festgestellt (ND-Nr. 256)

Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 110989
Status: § 2a
Hauptstraße 26
Standort
KG: Ried im Traunkreis
GstNr.: .18
Volksschule Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 111198
Status: § 2a
Hauptstraße 30
Standort
KG: Ried im Traunkreis
GstNr.: .106
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 111202
Status: § 2a
Hauptstraße 42, bei
Standort
KG: Ried im Traunkreis
GstNr.: 51/1
Wallfahrtskirche Maria Haslach Datei hochladen Wallfahrtskirche Maria Haslach
ObjektID: 110992
Status: § 2a
Kapellenweg
Standort
KG: Ried im Traunkreis
GstNr.: .69
Die kleine Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes ist von 1753 und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erweitert.[1]
Kath. Filialkirche hl. Jakob und ehem. Kirchhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Jakob und ehem. Kirchhof
ObjektID: 60145
Status: § 2a
Weigersdorf
Standort
KG: Zenndorf
GstNr.: .30; 598/2
Die heutige Form erhielt die Kirche mit dem Bau des Chors um 1470, dem Aufbau des Langhauses um 1520 und der Errichtung der Turmes im Jahre 1853. Die Kirche gilt als eine der schönsten zweischiffigen Landkirchen des Traunviertels. Auffallend sind die hohen Fenster mit Fischblasenmaßwerk und des reiche Knorpelwerk an den Altären und der Kanzel. .[2]
Friedhof christlich Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 110990
Status: § 2a
Hauptstraße
Standort
KG: Ried im Traunkreis
GstNr.: 20/1; .14
Auf dem Rieder Friedhof gibt es noch einige schmiedeeiserne Grabkreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert.[1]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

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Einzelnachweise

  1. a b c Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 257
  2. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 365
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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