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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Traunkreis

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Traunkreis enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ried im Traunkreis im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 59523
Hauptstraße
Standort
KG: Ried im Traunkreis
Die Errichtung der Pfarrkirche erfolgte in mehreren Etappen. 1476 wurde der Chor gebaut. Das Langhaus folgte vermutlich erst um 1522. 1736 und später mauerte man die übrigen Elemente auf. Der Bau aus Konglomerat hat einen dreijochigen Chor mit einem Netzrippengewölbe und einem Dreiachtelschluss. Das netzrippengewölbte Langhaus hat vier Joche. Die Einrichtung ist im Wesentlichen neugotisch mit einigen gotischen und barocken Heiligenfiguren. Der westliche Vorbau mit dem Tor zum Friedhof stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert.[1]

Der Kirchturm ist bis knapp unter die Turmuhren von einem Efeu (Hedera helix) bewachsen. Mit Bescheid der Oberösterreichischen Landesregierung vom 10. Januar 1984 wurde dieser Efeustock als Naturdenkmal festgestellt.

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ObjektID: 110989
Hauptstraße 26
Standort
KG: Ried im Traunkreis
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ObjektID: 111198
Hauptstraße 30
Standort
KG: Ried im Traunkreis
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ObjektID: 111202
bei Hauptstraße 42
Standort
KG: Ried im Traunkreis
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ObjektID: 110992
Kapellenweg
Standort
KG: Ried im Traunkreis
Die kleine Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes ist von 1753 und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erweitert.[1]

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Kath. Filialkirche hl. Jakob und ehem. Kirchhof
ObjektID: 60145
Weigersdorf
Standort
KG: Zenndorf
Die heutige Form erhielt die Kirche mit dem Bau des Chors um 1470, dem Aufbau des Langhauses um 1520 und der Errichtung des Turmes im Jahre 1853. Die Kirche gilt als eine der schönsten zweischiffigen Landkirchen des Traunviertels. Auffallend sind die hohen Fenster mit Fischblasenmaßwerk und des reiche Knorpelwerk an den Altären und der Kanzel.[2]
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ObjektID: 110990
Hauptstraße
Standort
KG: Ried im Traunkreis
Auf dem Rieder Friedhof gibt es noch einige schmiedeeiserne Grabkreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert.[1]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[3] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Ried im Traunkreis  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 257
  2. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 365
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.