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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Spital am Pyhrn

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Spital am Pyhrn enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Spital am Pyhrn im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Wohnhaus, Unterfahrenberg
ObjektID: 102340
Oberweng 106
Standort
KG: Fahrenberg

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Bauernhof Oberfahrenberg (nur Wohngebäude)
ObjektID: 102339
Oberweng 107
Standort
KG: Fahrenberg

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Felsbildstation „Höll“
ObjektID: 38119
Höll
Standort
KG: Gleinkerau
Die „Höll“ ist ein Felssturzgebiet und liegt auf einer Höhe von rund 1300 m zwischen den steil abfallenden Wänden des Stubwieswipfels und des Schwarzecks. 1957 wurden Ritzungen an einigen Felssturzblöcken gefunden, 1958 fand eine erste wissenschaftliche Begehung statt. Insgesamt befinden sich in der Talsenke 13 Bildfelsen, sowie weitere an den begrenzenden Hängen. Der Durchkriechstein ist einer der markantesten Felsen mit Ritzzeichen. Die „Höll“ ist eines der bedeutendsten Felsbildvorkommen Österreichs.[1]

Die Felsbildstation „Höll“ erstreckt sich über die beiden Katastralgemeinden Spital am Pyhrn und Gleinkerau.


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Herrenhaus, Schmied in der Au
ObjektID: 45665
Gleinkerau 11
Standort
KG: Gleinkerau
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ObjektID: 102316
Seebach
Standort
KG: Gleinkerau

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Sensenschmiede auf der Schröckenherberg, Hirzenberg
ObjektID: 45414
Austraße 44, 47
Standort
KG: Spital am Pyhrn

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Mariensäule
ObjektID: 102313

seit 2012

bei Austraße 44
Standort
KG: Spital am Pyhrn

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Aufnahmsgebäude mit Toilettenhäuschen
ObjektID: 19384
Bahnhofstraße 2
Standort
KG: Spital am Pyhrn

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Bildstock, sog. Kastensäule beim Hotz am Pyhrn
ObjektID: 102314
bei Pyhrn 23
Standort
KG: Spital am Pyhrn
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ObjektID: 38122
Pyhrn 29
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Der dreigeschoßige Wohnturm, im 15. Jahrhundert vom Stift Spital am Pyhrn als Klause gebaut, wurde 1677 veräußert und ist jetzt ein Wohngebäude.[2][3]

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Kath. Filialkirche hl. Leonhard mit Friedhof
ObjektID: 59718
Spital am Pyhrn
Standort
KG: Spital am Pyhrn

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Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 38118
Spital am Pyhrn
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Die große Säule mit der Dreifaltigkeitsgruppe und den Engeln wurde 1771 von Veit Königer geschaffen. 1997, nach einer umfassenden Restaurierung, wurde die Säule wieder vor der Stiftskirche aufgestellt. Sie steht nun etwas näher an der Kirche und blickt auf den Ort, statt wie vorher auf den Kircheneingang.[4]
Datei hochladen Tunnelportal Nord (Bosrucktunnelportal)
ObjektID: 70190
Spital am Pyhrn 292
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Das Portal ist Teil des Bosruck-Eisenbahntunnels der Pyhrnbahn von Linz nach Selzthal. Die Quader für beide Portale sind aus dolomitischem Kalkstein und stammen aus einem Steinbruch an der Nordseite des Tunnels.[5]

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Gesamtanlage ehem. Stift Spital am Pyhrn
ObjektID: 114117
Stiftsplatz 1, 2, 16
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Das Stift beherbergt Intarsien, Schnitzarbeiten und gotische Holzplastiken. Bedeutende Künstler des österreichischen Barock schufen dieses Gesamtkunstwerk. Im Stiftsgebäude ist außerdem ein Felsbildermuseum untergebracht.
Hauptartikel: Stift Spital am Pyhrn
Datei hochladen Hofschmiedewerkstätte, altes Hofschmiedhaus, ehem. Herrenhaus
ObjektID: 47590
Weinmeisterstraße 1
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Die Schmiede ist um 1300 entstanden und diente bis 1808 als Hofschmiede des Stiftes. Nach der Auflösung des Stiftes bestand sie als eigenständiger Gewerbebetrieb bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.
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ObjektID: 47589
Weinmeisterstraße 4
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Wirtschafts- und Wohngebäude der Hofschmiede
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ObjektID: 102263
Weinmeisterstraße 4
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Im Essenhaus der Hofschmiede arbeiteten vier Schmiedegesellen und ihr Lehrling an drei Essen. Anlässlich der Landesausstellung „Land der Hämmer – Heimat Eisenwurzen“ 1998 wurde das Essenhaus renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Schauschmieden in den Sommermonaten).[6]
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ObjektID: 102264
Weinmeisterstraße 4
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Ein weiteres Betriebs- bzw. Nebengebäude der Hofschmiede

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Schmiedehammer, Herrenhaus, Lindenhof
ObjektID: 38121
Weinmeisterstraße 28
Standort
KG: Spital am Pyhrn

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Weinmeister-Kapelle, Lindenhof-Kapelle
ObjektID: 42207
bei Weinmeisterstraße 28
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Die Weinmeisterkapelle wurde 1813 vom Sensengewerken Gottlieb Weinmeister zum Andenken an seine jung verstorbene Ehefrau Zäzilia, geb. Zeitlinger errichtet. Die Kapelle diente seither der Familie Weinmeister als Familienkapelle. Gutes Abschlussgitter aus der „Hofschmiede“ des Mathias Lindemayr. Renovierung der Kapelle 1986.[7]
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ObjektID: 102317

Standort
KG: Spital am Pyhrn

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Ochsenwald-Kapelle
ObjektID: 102319

Standort
KG: Spital am Pyhrn
Die Ochsenwaldkapelle wurde 1708 vom Sensengewerken Balthasar Hierzenberger zum Andenken an seine verstorbene Ehefrau Maria errichtet. Die Marienkapelle befindet sich auf einer Seehöhe von ca. 1130 m und ist zu Fuß vom Ende der Dr.-Vogelgesang-Klamm in ca. 20-30 Minuten erreichbar.

Nach dem Brand von Windischgarsten 1728 gelobten die Bürger des Marktes eine jährliche Wallfahrt zur Muttergottes in der Wallfahrtskirche Frauenberg an der Enns.[8] Auf dem Weg von Windischgarsten über den Arlingsattel (1425 m) zur Wallfahrtskirche wurden sieben Kapellen, darunter die Ochsenwaldkapelle, als Bet- und Raststellen errichtet.

Datei hochladen Bildstock zu den drei Kaisern
ObjektID: 102315

Standort
KG: Spital am Pyhrn
Blockbildpfeiler, Schaft mit quadratischem Querschnitt und Entasis, oben ein Quader aus Spitaler Marmor, an drei Seiten mit gusseisernen Medaillons versehen: Kaiser Franz I. (Österreich) bzw. Franz II. an der Straßenseite, an der oberösterreichischen Seite Leopold III., an der steirischen Seite Josef der Nährvater (die jeweiligen Landespatrone), errichtet ca. 1815, restauriert 2007.

Erinnert an die Befreiung Österreichs von französischen Truppen die 1809 über den Pyhrnpass zogen.[9]

Der Bildstock wird fälschlicherweise auch in Spital am Pyhrn geführt, er liegt jedoch schon in der Steiermark.


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Felsbildstation „Höll“
ObjektID: 38120
Flur Höll
Standort
KG: Spital am Pyhrn
Die Felsbildstation „Höll“ erstreckt sich über die beiden Katastralgemeinden Spital am Pyhrn und Gleinkerau (siehe dort).

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bauer am Pyhrn (nur Wohnhaus)
ObjektID: 102257

bis 2011[10]

Pyhrn 23
Standort
KG: Spital am Pyhrn

Anmerkung: Das Objekt wurde abgetragen.[11]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[12] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Spital am Pyhrn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Felsbilder Österreich. Felsbilder Höll, Wurzeralm, Oberösterreich. In: Österreichisches Felsbildmuseum. Abgerufen am 9. Oktober 2011.
  2. Hans Krawarik: Das Windischgarstner Becken im Mittelalter. In: Mitteilungen des Oberösterreichischen Landesarchivs. 9. Band, 1968.
  3. Hans Krawarik: „Offizier und Familia Collegio.“ Zur Entwicklung von Stiftsverwaltungen in der frühen Neuzeit. In: Jahrbuch des OÖ Musealvereins Gesellschaft für Landeskunde. 141. Band, 1996.
  4. Euler, Huber, Kleinhanns, Kohout, Temper: Denkmalpflege, Bericht. In: Jahrbuch des OÖ Musealvereines, Band 143b. 1998, S. 146, abgerufen am 11. Dezember 2014 (PDF).
  5. vergl. Bericht eines unbekannten Beamten der k.k. Staatsbahnen über den Bau des Bosruck-Eisenbahntunnels; Transcription des in Kurrent geschriebenen Berichtes von Jörg Strohmann und Silvia Mühle; Heimat- und Museumsverein Windischgarsten, Kopie 1994, S. 17.
  6. felsbildermuseum.at
  7. Jörg Strohmann: Die Kleindenkmäler der Gemeinde Spital am Pyhrn. In: Hans Krawarik: Dorf im Gebirge. Spital am Pyhrn 1190–1990 (1990)
  8. 142 Jahre Gelöbniswallfahrt. In: Kremstal-Bote. Jg. 22 (1970), Nr. 32. Chronik d. Feuersbrünste 1728, 1778, 1819 in Windischgarsten.
  9. jörg Strohmann: Restaurierter Blockbildpfeiler „Zu den drei Kaisern“. In: Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung: Mitteilungsblatt. Spital am Pyhrn 2007.
  10. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 30. Mai 2011 (PDF).
  11. Häuser Pyhrn. Abgerufen am 21. Oktober 2012.
  12. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  13. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.