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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pettenbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pettenbach enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pettenbach im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 104669
gegenüber Emesbergstraße 18
Standort
KG: Mitterndorf
Eine am Sockel des Bildstockes angebrachte Inschrift zeigt das Jahr der Errichtung 1739.[2]
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ObjektID: 37917
Gerbergasse 10, 12
Standort
KG: Pettenbach
Das Haus wurde 1785 von Johann Pramhas erbaut und gehörte früher zur Grundherrschaft Seisenburg.[3]
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ObjektID: 59345
Kirchenplatz 2
Standort
KG: Pettenbach
Die Pfarrkirche, eine spätgotische Hallenkirche mit Westturm, wurde 1484 errichtet. Schon 1656 wurde der Benedikt-Hochaltar aufgestellt, zwei Seitenaltäre kamen 1666 dazu. Im Presbyterium befindet sich auch heute noch ein gotisches 12-seitiges Taufbecken aus rotem Marmor.
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ObjektID: 59347
Kirchenplatz 6, 7-17 (unger.)
Standort
KG: Pettenbach
In dem mächtigen Gebäude von 1652 gibt es einen Saal mit einer Stuckdecke aus der Erbauungszeit. Im Hof steht seit 1952 eine barocke Statue des Johann von Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert [4]
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ObjektID: 71962
Kirchenplatz 25
Standort
KG: Pettenbach
Die Schmiede stammt wie die angrenzende Taverne aus dem 16./17. Jahrhundert. Sie war bis ins 20. Jahrhundert in Betrieb und ist innen wie außen überwiegend in der ursprünglich Form erhalten.[5]
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ObjektID: 49313
Marktstraße 1
Standort
KG: Pettenbach
Die ältesten Teile des Hauses sind aus dem 16./17. Jahrhundert und es bildete mit der angrenzenden Schmiede eine Einheit. 1792 wurden Schmiede und Gasthof getrennt. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erhielt das Haus ein zusätzliches Stockwerk. 1910 wurde die Fassade in einer Mischung aus Neobarock und neojosefinischen Zopfelementen gestaltet.[5]
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ObjektID: 104057
Pettenbach
Standort
KG: Pettenbach
Der Friedhof befand sich ursprünglich rund um die Pfarrkirche. Da der Platz nicht mehr ausreichte, wurde er um 1720 im Zuge einer Kirchenrenovierung von Pfarrer Maurus Grafenhuber verlegt und mit einer Mauer umgeben. Die ebenfalls neu errichtete Barbara-Totenkapelle wurde allerdings 1782 wieder geschlossen.[6]
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ObjektID: 59341
Schlößlplatz 1
Standort
KG: Pettenbach
Das Schlössl war ursprünglich im Besitz der Grafen von Lambach. Während der Jahrhunderte wechselten mehrmals die Besitzer: das Stift Kremsmünster, die Markgrafen von Österreich, die Bischöfe von Passau und im 13. Jahrhundert die Herren der Seisenburg. 1876 übernahm die Gemeinde Pettenbach das baufällige Schlössl. Nach der Renovierung diente es bis 1987 als Gemeindeamt, danach als Musikschule.
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ObjektID: 105025
nördlich Weidenhaidstraße 3
Standort
KG: Pettenbach
So wie viele andere Pestsäulen erinnert auch diese an die schreckliche Zeit der Pest. Sie befindet sich an der Grenze zu Eberstalzell.[7]
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ObjektID: 59020
Magdalenaberg 1
Standort
KG: Seisenburg
Der Pfarrhof wurde 1785 erbaut und beherbergte lange Zeit auch die Schule.[8]

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Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena und Friedhof
ObjektID: 59019
Magdalenaberg 1a
Standort
KG: Seisenburg
Am Magdalenaberg auf 675 m Seehöhe gelegen und aus Bruchsteinen errichtet bekam diese Kirche 1677 einen barocken Westturm. Das zweischiffige Langhaus trägt ein Gewölbe gestützt von achteckigen Pfeilern. Das barocke Hochaltarbild stammt von Andreas Steger aus dem Jahre 1713.

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Schloss Seisenburg, Gesamtanlage mit Mauerresten u. Fundamenten
ObjektID: 113854

Standort
KG: Seisenburg
Diese Burg ist seit Anfang des 12. Jahrhunderts bekannt und war der Hauptsitz der Herrschaft Seisenburg. Im 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Kirchberg, ging die Seisenburg über zur Familie Engl, welche sie 3 Jahrhunderte bis zum Aussterben des Geschlechtes 1911 besessen hatte. Im 20. Jahrhundert wurde die Burg mehr und mehr baufällig.

Ab 1960 konnte man nur mehr von einer Ruine Seisenburg sprechen. Es bildete sich eine Gruppe von Liebhabern, die die Gesamtanlage mit den übriggebliebenen Mauerresten pflegen.

Anmerkung: Bis 2016 waren Teile der Ruine auch unter der ID 37918 durch Bescheid geschützt.


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Kath. Filialkirche hl. Leonhard
ObjektID: 103879
Heiligenleithen 8
Standort
KG: Unterdürndorf
Die Kirche besteht aus einem einschiffigen Saalbau mit Westturm, der seit 1894 einen neugotischen Spitzhelm trägt. Der alte Hochaltar wurde 1891 durch einen neugotischen ersetzt. Erwähnenswert ist eine spätgotische Leonhardistatue, die noch im 18. Jahrhundert mit vergoldeten und versilberten Hufeisen behangen war.
Datei hochladen Volks- und Hauptschule, exkl. Turnsaal
ObjektID: 103998
Scharnsteiner Straße 1, 3
Standort
KG: Unterdürndorf
Aufgrund von Platzmangel im alten Schulhaus im Pfarrhof wurde im Mai 1930 mit dem Neubau der Volksschule begonnen. Erst 1959 wurde der Hauptschulbetrieb in einer neugebauten Schule als Expositur der Hauptschule Kirchdorf aufgenommen.
BW Datei hochladen Zehenthof, Wirt in der Wiesen
ObjektID: 37907
Eggensteinstraße 55
Standort
KG: Lungendorf
Das Haus gehörte früher zur Grundherrschaft Puchheim. Die Geschichte lässt sich bis 1750 zurückverfolgen, wo bereits der Name „Wirt in der Wiesn“ aufscheint.[9]

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Römerzeitliche Siedlung Aigen
ObjektID: 130129

von 2013 bis 2014[10]

Aigen
Standort
KG: Pettenbach

Anmerkung: Die Koordinaten beziehen sich auf einen Punkt, an dem drei der Grundstücke aneinandertreffen.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pettenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Marktgemeinde Pettenbach: Heimatbuch der Marktgemeinde Pettenbach im Almtal. Trauner Verlag, Linz, 2003, S. 458.
  3. Marktgemeinde Pettenbach: Heimatbuch der Marktgemeinde Pettenbach im Almtal. Trauner Verlag, Linz, 2003, S. 499.
  4. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Inst. für österr. Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 233
  5. 1 2 Derler, Huber, Kohut: Unterschutzstellungen 1996, Bericht. In: Jahrbuch des OÖ Musealvereines, Band 142b. 1997, S. 152, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  6. Marktgemeinde Pettenbach: Heimatbuch der Marktgemeinde Pettenbach im Almtal. Trauner Verlag, Linz, 2003, S. 53.
  7. Marktgemeinde Pettenbach: Heimatbuch der Marktgemeinde Pettenbach im Almtal. Trauner Verlag, Linz, 2003, S. 467.
  8. Marktgemeinde Pettenbach: Heimatbuch der Marktgemeinde Pettenbach im Almtal. Trauner Verlag, Linz, 2003, S. 582.
  9. Marktgemeinde Pettenbach: Heimatbuch der Marktgemeinde Pettenbach im Almtal. Trauner Verlag, Linz, 2003, S. 528.
  10. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (PDF).
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.