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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchdorf an der Krems

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kirchdorf an der Krems enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kirchdorf an der Krems im Bezirk Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich).

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Nischen-/Kapellenbildstock, Mayr-Kapelle
ObjektID: 102635

seit 2012

Ertlstraße
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
Die barocke Kapelle ist der Mutter Gottes geweiht und wurde im 18. Jahrhundert von den Besitzern der ehemaligen Brauerei Mayr errichtet. Die Kapelle wurde 2011 restauriert.[1]
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ObjektID: 46491
Ertlstraße 3-7
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
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ObjektID: 70089
Hauptplatz 3
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
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ObjektID: 46635
Hauptplatz 18
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems

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Friedhof mit Friedhofskapelle
ObjektID: 102052
Hausmanninger Straße
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
Das schmiedeeiserne Friedhofstor wurde 1758 angefertigt. In der 1771 geweihten Friedhofskapelle steht ein Rokokoaltar mit dem Bild „Tod des hl. Josef“ von F.X.Gürtler (bezeichnet mit 1770, restauriert 1878).[2]
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ObjektID: 102094
bei Hausmanninger Straße 1
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
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ObjektID: 102033
Kalvarienbergstraße 1
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems

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Dreifaltigkeitsbrunnen
ObjektID: 102657
Kirchenplatz
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
Der Dreifaltigkeitsbrunnen wurde 1847 bis 1848 errichtet.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Gregor
ObjektID: 58701
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
Die dreischiffige, fünfjochige spätgotische Hallenkirche wurde zwischen 1471 und 1491 erbaut. Sie musste in der Folge mehrmals saniert werden. 1512 ist die Kirche abgebrannt, 1654 stürzte das Chorgewölbe ein. Der Chor wurde bis 1663 neu eingewölbt. 1721 hat man das Gewölbe des Langhauses abgetragen und neu errichtet. Die beiden östlichen Joche tragen ein Flachhängekuppelgewölbe, über den drei anderen Jochen des Mittelschiffes befindet sich ein Stichkappentonnengewölbe. Die Seitenschiffe sind netzrippen- bzw. kreuzgratgewölbt. Der Chor mit 3/8-Schluss hat ein Hängekuppelgewölbe. Der Turm mit einem Zwiebelhelm von 1889 steht südlich des Chores. Die beiden unteren Ebenen sind gotisch, die drei oberen Geschoße wurden 1690 fertiggestellt. Im Tympanon findet sich der Rest eines gotischen Freskos (Christus am Ölberg) aus dem 15. Jahrhundert. Die Einrichtung ist neuromanisch, das Hochaltarbild und einige Statuen sind aus dem 18. Jahrhundert. Bemerkenswert sind noch zwei gravierte Grabsteine in der Portalvorhalle.[2]

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 102049
bei Kirchenplatz 1
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
Der Figurenbildstock des hl. Nepomuk stammt aus dem 18. Jahrhundert.[2]

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Schloss Neupernstein
ObjektID: 37498
Pernsteiner Straße 40
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
Der eher nüchterne Bau mit quadratischem Grundriss wurde durch das Stift Kremsmünster nach einem Entwurf von Jakob Prandtauer errichtet und 1717 fertiggestellt.[3]
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ObjektID: 102662
bei Pernsteiner Straße 40
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
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ObjektID: 102058
Rathausplatz 1
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
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ObjektID: 102035
Schiedermayrstraße 19
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
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ObjektID: 37497
Dierzerstraße
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 102057

bis 2013[4]

Steiermärker Straße 26
Standort
KG: Kirchdorf an der Krems
f1

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[5] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kirchdorf an der Krems  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Fritz Roth: Renovierung der Mayr-Kapelle in Kirchdorf. In: Mitteilungsblatt des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung, 25. Jahrgang. März 2012, S. 5, abgerufen am 9. Januar 2015.
  2. 1 2 3 4 Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 131
  3. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 231
  4. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 28. Juni 2013 (PDF).
  5. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.