TSV Hartberg

TSV Hartberg
Vereinswappen des TSV Hartberg
Voller Name Turn- und Sportverein Hartberg
Ort Hartberg, Österreich
Gegründet 29. April 1946
Vereinsfarben Blau-Weiß
Stadion Stadion Hartberg
Plätze 4.500
Präsident Karl Pack
Trainer Paul Gludovatz
Homepage tsv-hartberg-fussball.at
Liga Erste Liga
2011/12 9. Platz
Trikotfarben
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Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Der Turn- und Sportverein Hartberg ist ein österreichischer Sportverein aus Hartberg in der Steiermark, deren Fußball-Abteilung 2009 Meister in der drittklassigen Regionalliga Mitte wurde und ab der Saison 2009/10 in der zweitklassigen Ersten Liga spielt.

Zu den weiteren Sportarten im Verein zählen Turnen, Judo, Karate, Leichtathletik, Moderne Sportgymnastik, Radsport, Schach, Ski, Squash und Tischtennis.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Mannschaftskader mit Vorstand und Präsidium des TSV Hartberg für die Saison 2009/10
Vereinslogo der Volleyballabteilung

Der Verein wurde am 29. April 1946 gegründet. Nach längerer Zeit in den steirischen Unterklassen schafften die Oststeirer unter dem Teamsponsor „Sparkasse Hartberg“ schließlich 1978 den Aufstieg in die steirische Landesliga.

Aufgrund der immensen Heimstärke galt der TSV Hartberg lange Zeit auch als Cupspezialist, der öfters höher eingeschätzte Mannschaften zum Stolpern brachte und aus dem Cup warf. So in der Saison 1986/1987, als man es bis ins Sechzehntelfinale des ÖFB-Cups schaffte und vorher den Wiener Sport-Club mit Hans Krankl) mit 1:0 eliminierte.Eine Saison später, 1987/1988 wurde man erstmals Meister in der steirischen Landesliga, belegte in der Relegation gegen den Kärntner Meister Wolfsberger AC (0:6 auswärts und 2:3 daheim) und den oberösterreichischen Meister SV Ried (1:0 daheim und 7:3 auswärts) den 2. Platz, welcher für den Aufstieg nicht berechtigte.

Wiederum eine Saison später, 1988/1989, wurde der TSV Hartberg kurzzeitig österreichweit bekannt, da man als Landesligist sensationell bis ins Viertelfinale des ÖFB-Cups aufstieg. Auf dem Weg dahin bezwang man in der 2. Runde den SV Feldkirchen mit 2:1, im Sechzehntelfinale den Erstdivisionär SK Austria Klagenfurt mit 2:1 und im Achtelfinale den Zweitdivisionär SV Spittal/Drau mit 2:2 und 8:7 im Elfmeterschießen. Im Viertelfinale schied man dann gegen den Erstdivisionär SV Austria Salzburg mit 3:3 - die Hartberger führten bereits 1:0, 2:1 und 3:2 - und 4:5 im Elfmeterschießen aus. In der Saison 1989/1990 wurde TSV Hartberg zum zweiten Mal Meister in der steirischen Landesliga, scheiterte aber erneut in den Aufstiegsspielen gegen den mittlerweile abgestiegenen Wolfsberger AC (0:2 auswärts und 2:2 daheim) und SV Ried (3:4 daheim und 2:3 auswärts). Die Heimniederlage gegen die SV Ried war die erste nach mehr als zwei Jahren.

Nach vier durchschnittlichen Saisonen in der steirischen Landesliga (Endplatzierungen 7.,3.,2. und 5.) wurde Sparkasse Hartberg in der Saison 1994/1995 zum dritten Mal Meister der steirischen Landesliga und somit gelang dem Team der langersehnte Aufstieg in die mittlerweile als dritthöchste Spielklasse Österreichs wiedergegründeten Regionalliga Mitte. Im selben Jahr erreichte die Mannschaft unter Gerald Gamperl sensationell das Halbfinale des ÖFB-Cups, in dem sie dem DSV Leoben knapp mit 0:1 unterlagen. Auch in dieser Cup-Saison warfen die Hartberger höher eingeschätzte Mannschaften raus, unter anderem den 1. Wiener Neustädter SC (2. Division) im Sechzehntelfinale mit 3:2 nach Verlängerung, im Achtelfinale den SK Vorwärts Steyr (1. Division) mit 0:0 und 4:1 im Elfmeterschießen und im Viertelfinale den FavAC (damals Tabellenführer der 2. Division) mit 1:0.

In der darauffolgenden Saison 1995/1996 schafften die Hartberger als Aufsteiger den Meistertitel der Regionalliga Mitte und damit den Durchmarsch und direkten Aufstieg in die 2. Division, stiegen zwei Jahre später aber als Tabellenelfter - aufgrund einer Reform der Liga und obwohl man den Klassenerhalt eigentlich geschafft hätte - wieder ab. In der Saison 1998/1999 wurde man postwendend wieder Meister in der Regionalliga Mitte. Da mittlerweile die 2. Division in Erste Division umbenannt wurde und auf 10 Vereine reduziert wurde, musste man eine Barrage gegen den Meister der Regionalliga West, die WSG Swarovski Wattens, spielen. In diesen Aufstiegsspielen unterlagen die Hartberger mit 0:2 daheim und 2:3 auswärts und blieben so der Regionalliga Mitte erhalten.

In der Saison 2005/06 fixierte die Mannschaft drei Spieltage vor Schluss erneut die Meisterschaft der Regionalliga Mitte und schaffte damit, nachdem diese Liga auf 12 Vereine aufgestockt wird, direkt den Aufstieg in die Erste Liga. Der TSV stieg nach nur einer Saison sofort wieder ab und spielt ab der Saison 2007/08 wieder in der Regionalliga Mitte. Am letzten Spieltag der Saison 2008/09 gelangt dem TSV der erneute Aufstieg in die zweitklassige Erste Liga. 2009/10 gelang mit dem neun Platz erstmals der Klassenerhalt. Dieser wurde in der 31. Runde fixiert, als der TSV Hartberg 1:1 gegen den SC Rheindorf Altach spielte und der First Vienna FC 1894 gegen den späteren Meister FC Wacker Innsbruck 1:0 verlor. In der Saison 2010/11 konnte man im ÖFB-Cup, nach Siegen über den SV Seekirchen sowie den SV Sierning, ins Cup-Achtelfinale aufsteigen. Dort bekam man den SK Rapid Wien zugelost. Dieses Spiel verloren die Steirer aber klar mit 0:3 Toren.

In der Saison 2011/2012 kamen die Hartberger unter Trainer Kurt Garger nicht in Schwung und rangierten nur am Tabellenende. Auch ein Trainerwechsel zu Walter Hörmann brachte nicht den gewünschten Erfolg, sodass die Steirer die Meisterschaft als Schlusslicht abschlossen. Dadurch schien der Abstieg in die Regionalliga Mitte besiegelt. Nachdem LASK Linz seitens der Bundesliga die Lizenz verweigert wurde, erhielt Hartberg die Chance, in zwei Relegationsspielen gegen den Grazer AK den Erhalt der Ersten Liga zu sichern. Die Hartberger erreichten auswärts ein 0:0 und führten im Heimspiel bereits mit 3:0, als GAK-Hooligans in der 76. Minute den Platz stürmten.[2] Damit war der Klassenerhalt geschafft.[3][4] Erfolgreicher war der Verein im ÖFB-Cup, wo er im Viertelfinale auswärts den SK Sturm Graz (4:2 n. V.) ausschaltete. Erst im Halbfinale war für die Hartberger gegen den späteren Cupsieger FC Red Bull Salzburg Endstation (0:1).

Der erst im Sommer 2012 engagierte Trainer Andreas Moriggl der Walter Hörmann nachfolgte, wurde am 15. Oktober 2012 durch den langjährigen ÖFB-Nachwuchstrainer Paul Gludovatz ersetzt.[5]

Stadion

Die Heimspiele des TSV Hartberg finden im, 2006 erweiterten TSV Sparkasse Hartberg Stadion statt, welches für 6000 Besucher kommissioniert ist.

Erfolge

Verein

Aktueller Vorstand

  • Präsident: Karl Pack
  • Geschäftsführer und Obmann: Franz Grandits
  • Rechnungswesen und Finanzen: Alfred Freitag
  • Manager, Marketing und Sicherheitsverantwortlicher: Kurt Riedl
  • Spielbetrieb/Organisation: Kurt Riedl, Stefan Graf

Sportliche Leitung

Stand: 15. Oktober 2012

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität letzter Verein
Trainer Paul Gludovatz 10.06.1946 ÖsterreicherÖsterreicher SV Ried
Co-Trainer Werner Ofner 13.01.1966 ÖsterreicherÖsterreicher
Tormanntrainer David Sandor ÖsterreicherÖsterreicher TSV Hartberg II

Aktueller Kader

Stand: 9. April 2011 [6], [7], [8], [9]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim TSV
seit
letzter Verein
Tor
01 Jürgen Rindler (C)Kapitän der Mannschaft 10.04.1986 ÖsterreicherÖsterreicher 2007 Grazer AK
21 Patrick Gösslbauer 16.04.1991 ÖsterreicherÖsterreicher 2006 SC Weiz
29 Armin Gremsl 13.08.1994 ÖsterreicherÖsterreicher - FC Pinggau-Friedberg
Verteidigung
03 Michael Grasser 05.04.1991 ÖsterreicherÖsterreicher 1999 eigene Jugend
06 Peter Kozissnik 31.07.1990 ÖsterreicherÖsterreicher 2011 SV Gleinstätten
08 Robert Strobl 24.10.1985 ÖsterreicherÖsterreicher 2009 SC Weiz
17 Michael Huber 14.01.1990 ÖsterreicherÖsterreicher 2011 SC/ESV Parndorf
24 Luca Tauschmann 26.06.1991 ÖsterreicherÖsterreicher 2010 SK Sturm Graz
27 Martin Živný 20.03.1981 TschecheTscheche 2010 Dinamo Bukarest
31 Thomas Rotter 27.01.1992 ÖsterreicherÖsterreicher 1999 eigene Jugend
32 Matej Miljatovic 23.06.1979 SlowenienSlowenien 2011 Zalaegerszegi TE FC
39 Andreas Dober 31.03.1986 ÖsterreicherÖsterreicher 2011 SK Rapid Wien
Mittelfeld
10 David Kobylik 27.06.1981 TschechienTschechien 2011 Polonia Bytom
12 Stefan Rakowitz 03.04.1990 ÖsterreicherÖsterreicher 2008 SC Pinkafeld
14 Manuel Prietl 03.08.1991 ÖsterreicherÖsterreicher 2011 SV Gleinstätten
15 Fabian Harrer 20.05.1990 ÖsterreicherÖsterreicher 2007 SC Weiz
16 Cem Atan 30.06.1985 ÖsterreicherÖsterreicher KroateKroate 2010 LASK
19 Michael Kölbl 20.11.1986 ÖsterreicherÖsterreicher 1999 eigene Jugend
22 Gerald Puntigam 09.04.1985 ÖsterreicherÖsterreicher 2010 FC Gratkorn
23 Daniel Gremsl 02.08.1992 ÖsterreicherÖsterreicher 2007 Grazer AK
28 Edmir Adilovic 23.08.1986 ÖsterreicherÖsterreicher 2009 FC Lustenau 07
Angriff
09 Marco Schober 15.06.1985 ÖsterreicherÖsterreicher 2008 ASK Köflach
11 Rexhe Bytyci 05.05.1987 ÖsterreicherÖsterreicher IvorerIvorer 2011 DSV Leoben
20 Daniel Roßmann 01.05.1991 ÖsterreicherÖsterreicher 2011 SV Gleinstätten
33 Lukas Mössner 14.03.1984 ÖsterreicherÖsterreicher 2011 SV Eintracht Trier
35 Christoph Friedl 14.07.1992 ÖsterreicherÖsterreicher 2007 Grazer AK


Transfers

Stand: 1. Juli 2011 [10] [11]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2011


Hartberger Spieler der Vergangenheit

  • Tor: Josef König, Herbert Oberrisser, Manfred Trost, Walter Saria, Helmut Maurer, Thomas Moser, Jürgen Kirnbauer, Markus Feuerfeil,
  • Abwehr: Josef Koch, Horst Oberkofler, Harald Noll, Günter Klampfl, Michael Zisser, Zoltan Ascel, Gerald Archan, Gustav Kofler, Christian Mayer, Wolfgang Schwicker, Franz Bauer, Stojadin Rajkovic,
  • Mittelfeld: Istvan Schäffer, Michael Strobl, Franz Fuchs, Martin Mogg, Esad Pirc, József Nagy, Herbert Kirchsteiger, Reinhold Archan, Peter Maierhofer, Martin Gremsl, Daniel Siegl, Hermann Wagner, Franz Ellersdorfer, Gernot Koleznik, Heimo Jani, Wolfgang Luisser,
  • Angriff: Wolfgang Wagenhofer, Franz Grandits, Alois Hödl, Anton Genseberger, Kurt Hirschhofer, Ludwig Tuba, Janos Glemba, Jani Sancho, Thomas Wagner;

Sektion Volleyball

Hauptartikel: TSV Hartberg Volleyball

Am 25. Januar 1985 wurde beim TSV Hartberg die Sektion Volleyball gegründet, deren 1. Damen- und Herrenmannschaft in der jeweils höchsten Spielklasse Österreichs spielen. Am 8. Juni 2000 wurde die Sektion per Vorstandsbeschluss in einen eigenen Verein, den TSV Hartberg Volleyball ausgegliedert.[12]

Weblinks

 Commons: TSV Hartberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Players of TSV Hartberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. TSV Hartberg (Hrsg.): Die Sektionen. o.J., abgerufen am 4. Oktober 2012.
  2. http://www.liga3.at/mitte/videos/player/284/regionalliga-mitte-1112/spielabbruch-hartberg-gak
  3. http://sport.orf.at/stories/2124679/
  4. http://diepresse.com/home/sport/fussball/764356/Platzsturm_GAK-verliert-Spiel-Aufstieg-und-Gesicht?_vl_backlink=/home/sport/index.do
  5. Gludovatz landet in Hartberg auf derstandard.at, abgerufen am 15. Oktober 2012
  6. bundesliga.at: TSV Hartberg (abgerufen am 23. Oktober 2010)
  7. und transfermarkt.de (abgerufen am 9. April 2011)
  8. fussballoesterreich.at: TSV Hartberg (abgerufen am 23. Oktober 2010)
  9. tsv-hartberg-fussball.at Kader (abgerufen am 9. April 2011)
  10. Transfermarkt.at: Transfers Erste Liga, TSV Hartberg (abgerufen am 1. Juli 2011)
  11. tsv-hartberg-fussball.at: Zu- Abgänge Winter 2010/11 (abgerufen am 9. April 2011)
  12. TSV Hartberg Volleyball (Hrsg.): Allgemeines - Geschichte. o.J., abgerufen am 14. April 2012.