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Rotunde#

Brand der Rotunde am 17. September 1937. Foto, © Öst. Inst. f. Zeitgeschichte, Wien - Bildarchiv, für AEIOU
Brand der Rotunde am 17. September 1937. Foto
© Öst. Inst. f. Zeitgeschichte, Wien - Bildarchiv, für AEIOU

Die Rotunde wurde als Zentralgebäude der Wiener Weltausstellung 1873 im Prater auf dem vormaligen Parkgelände errichtet. Nach einem Entwurf von J. Scott-Russel wurde sie in veränderter Form durch Carl Hasenauer erbaut; ausgeführt wurde der Bau von der Firma Johann Caspar Harkort aus Deutschland.

Die zum Teil verkleidete Eisenkonstruktion war 84 m hoch, besaß einen Durchmesser von 108 m und war damals die größte Kuppelanlage dieser Art. Die Portale waren reich dekoriert (unter anderem von Carl Geyling, Edmund von Hellmer, F. Laufberger, F. Melnitzky und Vincenz Pilz).

Künstlerisch zunächst umstritten, fand der Bau bei den Besuchern begeisterten Anklang. Später wurde er als Veranstaltungs- und Ausstellungshalle verwendet. Alexander Girardi sang hier 1885 erstmals das "Fiakerlied".

1937 fiel die Rotunde einem Brand zum Opfer. An ihrer Stelle steht heute das Hauptgebäude (Südportal) der Wiener Messe.

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