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Welterbe-Liste#

1972 wurde von der Generalkonferenz der UNESCO die Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt beschlossen.


Seither werden natürliche und kulturelle Objekte von außergewöhnlichem Interesse und Wert für die gesamte Menschheit in der Welterbe-Liste erfasst, derzeit 890 Kultur- und Naturerbestätten in 150 Staaten (2009).

Zum Weltkulturerbe gehören Denkmäler, Gebäudeensembles und Stätten, die einen besonderen historischen, ästhetischen, archäologischen, wissenschaftlichen, ethnologischen oder anthropologischen Wert haben. Das Weltnaturerbe umfasst einzigartige physikalische, biologische und geologische Formationen, Gebiete, deren Erhaltung für die Wissenschaft oder wegen ihrer natürlichen Schönheit von außergewöhnlichem Wert sind, sowie Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten.


Österreich ist seit 1. Juli 2009 auch Mitglied des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes.

Zum immateriellen Kulturerbe zählen Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten, die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes verstehen.


Seit dem Beitritt Österreichs zur Welterbe-Konvention im Jahr 1993 wurden folgende Kulturdenkmäler bzw. -landschaften in die Welterbe-Liste aufgenommen:

  • die Altstadt von Salzburg (1996)
  • Schloss und Park von Schönbrunn (1996)
  • die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut (1997)
  • die Semmeringbahn mit umgebender Landschaft(1998)
  • die Altstadt von Graz (1999), erweitert 2010 um Schloss Eggenberg (jetzt "Stadt Graz – Historisches Zentrum und Schloss Eggenberg")
  • die Kulturlandschaft Wachau (2000)
  • das historische Zentrum von Wien (2001)
  • die Kulturlandschaft Neusiedler See (2001)

Quellen#