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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2006/07

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2006/07
2005/06
2007/08
ÖFB-Frauenliga 2006/07
Meister SV Neulengbach
UEFA Women’s Cup SV Neulengbach
Absteiger LASK Ladies
SV Gloggnitz
Mannschaften 10
Spiele 162
Tore 521   3,22 pro Spiel)
Torschützenkönig Osterreich Nina Burger

Die österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft wurde 2006/07 zum 35. Mal nach der 35-jährigen Pause zwischen 1938 und 1972. ausgetragen. Die höchste Spielklasse ist die ÖFB-Frauenliga und wurde zum 2. Mal durchgeführt. Die zweithöchste Spielklasse (2. Frauenliga), in dieser Saison die 28. Auflage, unterteilte man erstmals in vier regionale Ligen, wobei die 2. Frauenliga Mitte zum 7. Mal, die 2. Frauenliga Ost zum 8. Mal, die 2. Frauenliga Süd zum 4. Mal und die 2. Frauenliga West seit längerer Zeit sich wieder an den Relegationsspielen beteiligte. Die Saison dauerte von Mitte August bis Mitte Juni.

Österreichischer Fußballmeister wurde zum 5. Mal in Folge SV Neulengbach. Die Meister der zweithöchsten Spielklasse wurden USK Hof (Mitte), SV Groß-Schweinbarth (Ost), FC St. Veit (Süd) und FC Wacker Tirol (West). In den Relegationsspielen konnten sich USK Hof sowie der FC Wacker Tirol durchsetzen und waren somit berechtigt in der Saison 2007/08 in der ÖFB-Frauenliga zu spielen.

Erste Leistungsstufe – ÖFB-Frauenliga

Modus

Gespielt wurde analog der Herren-Bundesliga mit zehn Mannschaften. Der Meister qualifizierte sich für die UEFA Women’s Cup. Die beiden Tabellenletzten stiegen ab und die vier Meister der 2. Frauenliga traten in Relegationsspielen gegeneinander an.

Saisonverlauf

In der ÖFB-Frauenliga wurden die Damen aus Neulengbach zum 5. Mal in Folge österreichischer Meister und holten sich mit dem Pokalsieg auch das Double. Auf den Rängen dahinter platzierten sich die Mannschaft von DFC LUV Graz und USC Landhaus. Die Mannschaft des Aufsteigers von 1. DFC Leoben landete auf dem achten Tabellenrang. Die zweite Aufsteiger der letzten Saison, LASK Ladies, müsste ebenso absteigen wie der neuntplazierte Gloggnitz.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[1]:

Platz Verein Sp S U N Tore TD P
01. SV Neulengbach (M) (C) 18 18 0 00 154:014 +0140 54
02. DFC LUV Graz 18 12 0 06 064:034 +030 36
03. USC Landhaus 18 12 0 06 051:039 +012 36
04. SG Ardagger/Neustadtl 18 11 1 06 049:028 +021 34
05. ASK Erlaa 18 08 2 08 033:040 -007 26
06. Union Kleinmünchen Linz 18 08 2 08 051:065 -014 26
07. FC Südburgenland 18 08 1 09 056:036 +020 25
08. DFC Leoben (N) 18 05 1 12 025:061 -036 16
09. SV Gloggnitz 18 02 1 15 016:099 -083 07
10. LASK Ladies (N) 18 02 0 16 022:105 -083 06
Legende
Österreichischer Meister und Teilnahme an dem UEFA Women’s Cup 2007/08
Abstieg in die 2. Division
(M) amtierender Meister (2005/06)
(C) amtierender Cupsieger 2005/06
(N) Neuaufsteiger der Saison 2005/06

Torschützenliste

Die Torschützenkrone in der Frauenliga holte sich Nina Burger von Neulengbach mit 38 Treffern. Auf dem zweiten Rang platzierte sich mit 2 Toren Abstand Natascha Celouch und Maria Gstöttner, beide ebenfalls von Neulengbach.

38 Tore: Nina Burger (SV Neulengbach)
26 Tore: Natascha Celouch (SV Neulengbach); Gstöttner Maria (SV Neulengbach)
18 Tore: Rosana Dos Santos (SV Neulengbach); Melanie Fischer (SG Ardagger/Neustadtl); Monika Gerzova (FC Südburgenland)
17 Tore: Cornelia Haas (DFC LUV Graz)
16 Tore: Birgit Gumpenberger (SV Neulengbach)
14 Tore: Ramona Kern (1. DFC Leoben); Alexandra Veronik (DFC LUV Graz)
13 Tore: Marion Gröbner (SG Ardagger/Neustadtl); Tanja Legenstein (ASK Erlaa); Andrea Stadlhuber (Union Kleinmünchen Linz)
12 Tore: Susanne Koch (FC Südburgenland)

Zweite Leistungsstufe – 2. Frauenliga

Die 2. Frauenliga stellt die zweithöchste Leistungsgruppe im österreichischen Frauenfußball dar. Um die Kosten für die Vereine zu reduzieren, wird diese in vier regionalen Gruppen ausgespielt: 2. Frauenliga Mitte, 2. Frauenliga Ost, 2. Frauenliga Süd und 2. Frauenliga West. Diese Saison wird seit längerer Zeit wieder die Aufsteiger unter den vier Meistern der 2. Frauenliga ermittelt.

2. Frauenliga Mitte

Modus

Die Liga bestand aus zehn Vereinen, die in zwei Durchgängen (Herbst und Frühjahr) insgesamt zweimal, das sind 14 Runden, gegeneinander spielten. Der letztplatzierte Verein steigt ab.

Saisonverlauf

Die 2. Frauenliga Mitte wurde in dieser Saison zum 7. Mal ausgetragen. Die 2. Frauenliga Mitte begann am 26. August 2006 und endete am 10. Juni 2007 mit der insgesamt 14. Runde. Auftaktspiel war das Match zwischen USK Hof und dem SV Spittal/Drau. Meister wurde die der USK Hof und war für die Relegation qualifiziert. Weil die Amateurmannschaft von Kleinmünchen nächste Saison in dieser Liga nicht mehr antritt, steigen die Damen von Union Nebelberg nicht ab.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[2]:

Platz Verein Sp S U N Tore TD P
1. USK Hof 14 13 1 00 68:09 +059 40
2. SV Garsten 14 09 2 03 53:27 +026 29
3. ASKÖ Dionysen/Traun 14 08 3 03 34:24 +010 27
4. ASK Maxglan 14 07 2 05 43:27 +016 23
5. Union Geretsberg (N) 14 05 2 07 31:53 -022 17
6. SV Spittal/Drau 14 04 3 07 26:39 -013 15
7. Union Kleinmünchen Linz 1b 14 02 1 11 23:58 -035 07
8. Union Nebelberg (N) 14 00 02 12 12:53 -041 02
Legende
Meister und Teilnehmer an der Relegation
Abstieg in die Landesliga
(A) Absteiger der Saison 2005/06
(N) Neuaufsteiger der Saison 2005/06
(aK) außer Konkurrenz

Torschützenliste

unbekannt

2. Frauenliga Ost

Modus

Da sich die Anzahl der teilnehmenden Teams von neun auf zehn erhöht hatte, wurde der Modus gegenüber der letzten Saison verändert. Die zehn Vereine, spielten in zwei Durchgängen (Herbst und Frühjahr) zweimal gegeneinander, das sind insgesamt 18 Runden. Die letztplatzierte Mannschaft der Meisterschaft mussten hingegen in die jeweiligen Landesligen absteigen.

Saisonverlauf

Die 2. Frauenliga Ost wurde in dieser Saison zum 8. Mal ausgetragen. Meister wurde die der SV Groß-Schweinbarth und war für die Relegation qualifiziert. Einer der Aufsteiger dieser Saison, FFC Favoriten, müsste wieder absteigen.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[3]:

Platz Verein Sp S U N Tore TD P
01. SV Groß-Schweinbarth 18 14 1 03 108:024 +084 43
02. SV Horn 18 14 1 03 083:017 +066 43
03. SV Neulengbach 1b (N) 14 12 1 05 076:029 +047 37
04. SV Langenrohr 14 11 2 05 067:038 +029 35
05. USC Landhaus 1b 14 11 2 05 067:038 +029 35
06. 1. SVg Guntramsdorf 14 08 3 07 062:039 +023 27
07. ESV Südost Wien 14 05 02 11 030:042 -012 17
08. DFV Juwelen Janecka 18 04 3 11 033:072 -039 15
09. DFC Heidenreichstein 18 03 2 13 033:053 -020 11
10. FFC Favoriten (N) 18 00 1 17 012:207 -095 01
Legende
Meister und Teilnehmer an der Relegation
Abstieg in die Landesliga
(A) Absteiger der Saison 2005/06
(N) Neuaufsteiger der Saison 2005/06
(aK) außer Konkurrenz

Torschützenliste

unbekannt

2. Frauenliga Süd

Modus

Die Liga bestand aus acht Vereinen, die zweimal gegeneinander spielten. Nach diesen 18 Runden kämpfte der Meister in der Relegation um den Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga. Die letztplatzierte Mannschaft steigt ab.

Saisonverlauf

Die 2. Frauenliga Süd begann am 19. August 2006 und endete am 10. Juni 2007 mit der insgesamt 14. Runde. Auftaktspiel war die Begegnung zwischen ASV St. Margarethen/Lavanttal und DFC Maria Lankowitz. Meister wurde FC St. Veit, knapp vor ASV St. Margarethen/Lavanttal, und war für die Relegation qualifiziert. DFC Maria Lankowitz als Letzplazierter stieg ab.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[4]:

Platz Verein Sp S U N Tore TD P
01. FC St. Veit (N) 14 13 0 01 107:010 +097 39
02. ASV St. Margarethen/Lavantal (A) 14 13 0 01 90:012 +078 39
03. DFC St. Ruprecht/Raab 14 09 01 04 051:030 +021 28
04. FC Südburgenland 1b 14 05 1 07 023:045 -002 16
05. DFC Unterpremstätten 14 05 1 08 031:060 -029 16
06. DFC Ligist 14 02 4 08 015:057 -042 10
07. Schönberger LUV 1b 14 02 1 11 017:052 -035 07
08. DFC Maria Lankowitz 13 01 2 10 011:079 -068 05
Legende
Meister und Teilnehmer an der Relegation
Abstieg in die Landesliga
(A) Absteiger der Saison 2005/06
(N) Neuaufsteiger der Saison 2005/06
(aK) außer Konkurrenz

Torschützenliste

  • 41 Tore: Anja Wutte (FC St. Veit)
  • 27 Tore: Iris Robitsch (FC St. Veit)
  • 18 Tore: Sonja Ringswirth (ASV St. Margarethen/Lavanttal)

2. Frauenliga West

Die 2. Frauenliga West[5] beteiligte sich seit längerer Zeit an den Relegationsspielen, da man mehrere Vereine im Westen Österreichs hatte, die die Unkosten eines Meisterschaftsbetriebes in der ÖFB-Frauenliga finanzieren konnten.

Modus

Da sich die Anzahl der teilnehmenden Teams von neun auf elf erhöht hatte, wurde der Modus gegenüber der letzten Saison verändert. Die elf Vereine, spielten wie voriges Jahr in zwei Durchgängen (Herbst und Frühjahr) insgesamt zweimal gegeneinander. Jedoch waren es pro Durchgang 9 Runden, wobei jede Runde ein Team pausiert. Während der Meisterschaft wurde ein Verein, der nicht mehr genannt wurde, aus wirtschaftlichen Gründen zurückgenommen. Die Spiele dieses Vereines wurden gar nicht gewertet und so pausierten 2 Vereine pro Runde. Aus diesem Grund wurde insgesamt 18 Runden und 14. Spielen pro Verein der Meister gekürt, der in der Relegation um den Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga mitspielen durfte. Die letztplatzierten Mannschaften der Meisterschaft mussten hingegen in die jeweiligen Landesligen absteigen.

Saisonverlauf

Die 2. Frauenliga West begann am 9. September 2006 und endete am 16. Juni 2007 mit der 18. Runde. Meister wurde überlegen FC Wacker Tirol mit 42 Punkten und einem Torverhältnis von 158 Toren und spielte Relegation um den Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga. Aus sportlichen oder wirtschaftlichen Gründen stiegen FC Rätia Bludenz, SPG Alberschwende/Egg, FC Nüziders und SK Zirl ab.

Meisterschaftsendstand

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis[6]:

Platz Verein Sp S U N Tore TD P
01. FC Wacker Tirol (N) 14 14 00 00 160:002 +158 42
02. FC Koblach 14 10 01 03 048:016 +032 31
03. Schwarz-Weiß Bregenz 1 14 10 01 03 062:017 +045 31
04. FC Lingenau 14 06 02 06 032:031 +001 20
05. FC Rätia Bludenz 14 04 00 10 016:073 -057 12
06. SPG Alberschwende/Egg 14 03 02 09 015:063 -048 11
07. FC Nüziders 14 03 01 010 018:098 -080 10
08. SK Zirl 14 02 01 11 008:059 -051 07
Legende
Meister und Teilnehmer an der Relegation
Abstieg in die Landesliga
(A) Absteiger der Saison 2005/06
(N) Neuaufsteiger der Saison 2005/06
(aK) außer Konkurrenz
1 aufgrund des Paragraph 33/1

Torschützenliste

unbekannt

Relegation

Relegation zur ÖFB-Frauenliga

Es gab zwei Duelle, die jeweils in zwei Relegationsspiele, in einem Hinspiel und einem Rückspiel, ausgetragen wurde[7]. Das eine Duell um den Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga für die Saison 2007/08 bestritten die Meister der 2. Frauenliga Mitte und der 2. Frauenliga Süd, das waren USK Hof und FC St. Veit.

Gesamt Datum Hinspiel Datum Rückspiel
USK Hof 4:4 FC St. Veit 16. Juni 2007 3:2 (1:0) 23. Juni 2007 1:2 (1:1)

Das andere Duell fand zwischen den Meistern der 2. Frauenliga Ost und der 2. Frauenliga West, das waren SV Groß-Schweinbarth und Wacker Tirol, statt.

Gesamt Datum Hinspiel Datum Rückspiel
FC Wacker Tirol 10:1 SV Groß-Schweinbarth 16. Juni 2007 5:0 (3:0) 23. Juni 2007 5:1 (3:1)

Somit setzte sich FC St. Veit durch die Auswärtstorregel und FC Wacker Tirol in den Duellen durch und waren für die Saison 2007/08 spielberechtigt.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. www.fussballoesterreich.at: Oberösterreichischer Fußballverband, ÖFB-Frauenliga, Tabelle/Ergebnisse, Saison 2006/07. Abgerufen am 5. Juli 2014.
  2. www.fussballoesterreich.at: Oberösterreichischer Fußballverband, Frauen 2. Liga Mitte, Tabelle/Ergebnisse, Saison 2006/07. Abgerufen am 5. Juli 2014.
  3. www.noefv.at: Niederösterreichischer Fußballverband, Frauen 2. Liga Ost, Tabelle, Saison 2006/07 (PDF-Dokument, Seite 12 unten). Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  4. www.fussballoesterreich.at: Kärntner Fußballverband, Frauen 2. Liga Süd, Tabelle/Ergebnisse, Saison 2006/07. Abgerufen am 5. Juli 2014.
  5. www.fussballoesterreich.at: Tiroler Fußballverband, ÖFB-FRAUEN 2.DIVISION WEST, Tabellen 2006/2007. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  6. www.fussballoesterreich.at: Tiroler Fußballverband, ÖFB-FRAUEN 2.DIVISION WEST, Spielplan / Ergebnisse 2005/06. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  7. www.frauenfussball.at: Union Kleinmünchen Linz, Relegationsspiele, ÖFB-Frauenliga Saison 2006/2007. Abgerufen am 1. Oktober 2013.