unbekannter Gast
vom 01.05.2018, aktuelle Version,

Augsburger Biwak

Augsburger Biwak
DAV-Biwakschachtel Kategorie I
Roland-Ritter-Biwak
Roland-Ritter-Biwak
Lage auf der Parseierscharte; Tirol, Österreich; Talort: Grins, Flirsch
Gebirgsgruppe Lechtaler Alpen
Geographische Lage: 47° 10′ 2″ N, 10° 26′ 51″ O
Höhenlage 2608 m ü. A.
Augsburger Biwak (Tirol)
Augsburger Biwak
Besitzer Sektion Augsburg des DAV
Erbaut 1976
Bautyp Biwakschachtel
Übliche Öffnungszeiten ganzjährig offen
Beherbergung 0 Betten, 0 Lager, 4 Notlager
Weblink Website der Hütte
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Das Augsburger Biwak (auch Roland-Ritter-Biwak) ist eine Biwakschachtel der Sektion Augsburg des Deutschen Alpenvereins in den Lechtaler Alpen in Tirol, Österreich.

Lage

Die Biwakschachtel liegt ungefähr auf halber Distanz des Augsburger Höhenwegs in der Parseierscharte auf einer Höhe von 2608 m ü. A. nordöstlich von Flirsch. Am Biwak beginnt ein möglicher Notabstieg vom Höhenweg über den Flirscher Parseier in 2,5 Stunden nach Flirsch.

Ausstattung

Das Augsburger Biwak ist eine reine Notunterkunft, es bietet lediglich vier Behelfslager und keine Kochmöglichkeit.

Geschichte

Der erste an dieser Stelle von der Sektion Augsburg errichtete hölzerne Notunterstand wurde im Jahr 1908 erbaut und war nach dem Ersten Weltkrieg verfallen. 1969 wurde dann eine Kunststoff-Konstruktion errichtet, die jedoch nicht ausreichend wetterbeständig war und bereits 1974 wegen ihres schlechten Zustands demontiert werden musste. 1976 wurde dann die heutige Stahlrohr-Blechkonstruktion im Tal montiert, mit einem Hubschrauber auf die Parseierscharte geflogen und dort verankert.

1985 benannte die Sektion Augsburg die Biwakschachtel nach ihrem Ehrenmitglied und langjährigem Schriftführer in Ronald-Ritter-Biwak um. In den offiziellen Hüttenverzeichnissen der Alpenvereine wird sie jedoch weiterhin als Augsburger Biwak geführt.

Zu- und Übergänge

von der Augsburger Hütte oder der Ansbacher Hütte, jeweils ca. 4-4,5 Stunden auf dem anspruchsvollen Augsburger Höhenweg.

Gipfel

Quellen und Literatur