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vom 16.06.2017, aktuelle Version,

Bad Häring

Bad Häring
Wappen Österreichkarte
Wappen von Bad Häring
Bad Häring (Österreich)
Bad Häring
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kufstein
Kfz-Kennzeichen: KU
Fläche: 9,28 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 12° 7′ O
Höhe: 650 m ü. A.
Einwohner: 2.749 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 6323
Vorwahl: 05332
Gemeindekennziffer: 7 05 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Dorfstraße 7
6323 Bad Häring
Website: www.bad-haering.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hermann Ritzer (SPÖ)
Gemeinderat: (2016)
(15 Mitglieder)
9
4
2
9  4  2 
Von 15 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Bad Häring im Bezirk Kufstein
Alpbach Angath Angerberg Bad Häring Brandenberg Breitenbach am Inn Brixlegg Ebbs Ellmau Erl Kirchbichl Kramsach Kufstein Kundl Langkampfen Mariastein Münster Niederndorf Niederndorferberg Radfeld Rattenberg Reith im Alpbachtal Rettenschöss Scheffau am Wilden Kaiser Schwoich Söll Thiersee Walchsee Wildschönau Wörgl Tirol (Bundesland) Lage der Gemeinde Bad Häring im Bezirk Kufstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Ortskern von Norden
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Bad Häring ist eine Gemeinde mit 2749 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Kufstein in Tirol. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kufstein.

Geografie

Bad Häring liegt zwischen Wörgl und Kufstein, auf einem Hochplateau oberhalb des Inntales am Fuße des Pölven. Der Ortskern des ehemaligen Knappendorfs ist von mehreren Weilern umgeben.

Gemeindegliederung

Nachbargemeinden

Kirchbichl, Schwoich, Söll

Geschichte

Zahlreiche prächtige Bauernhöfe zeugen von der agrarischen Tradition. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis 1954 wurde Braunkohle abgebaut. Seit 1854 wird Mergel und Kalkstein für die Zementherstellung an Steinbrüchen des Pölven gewonnen.

1951 wurde eine starke Schwefelquelle gefunden, die den Gesundheitstourismus förderte. Vor allem Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates und rheumatische Erkrankungen der Gelenke und Gefäße sowie Wirbelsäulenschäden werden behandelt. Seit 1965 trägt Häring den Beinamen „Bad“.

Bad Häring ist seit 1996 der erste Tiroler „Bäderkurort“ (kein Luftkurort). Mit Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung wurde die Gemeinde Bad Häring von der Tiroler Landesregierung als Kurort anerkannt. Als Name des Kurortes wurde „Bäderkurort (Schwefelheilbad)“ bestimmt. Neben den Bädern wird auch eine Kältetherapiekammer betrieben.[1]

Einwohnerentwicklung

1869 bis 1910

  • 1869: 0740
  • 1880: 1.043
  • 1890: 1.080
  • 1900: 1.470
  • 1910: 1.709

1923 bis 1961

  • 1923: 1.772
  • 1934: 1.774
  • 1939: 1.656
  • 1951: 1.814
  • 1961: 1.807

1971 bis 2013

  • 1971: 1.922
  • 1981: 2.065
  • 1991: 2.197
  • 2001: 2.265
  • 2013: 2.562[2]

Politik

Bürgermeister
  • seit ? Hermann Ritzer (SPÖ)

Die Gemeinde ist Mitglied im Klimabündnis Tirol und Teil des Tourismusverbandes Kufsteinerland.

Wirtschaft

Der Tourismus im zweisaisonalen Fremdenverkehrsort ist von wirtschaftlich erstrangiger Bedeutung.

Das Rehabilitationszentrum Häring der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt wurde 1973 eröffnet und zwischen 2005 und 2011 saniert und umgebaut.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Die Pfarrkirche St. Johann Baptist wurde 1397 erstmals urkundlich erwähnt, ist im Kern spätgotisch und wurde 1732 barockisiert.
  • Die Antoniuskapelle stammt aus dem Jahre 1708.

Persönlichkeiten

Bilder

Panorama von Bad Häring, aufgenommen beim Fußballplatz

Einzelnachweise

  1. Bad Häring auf oesterreich-info.at abgerufen am 31. Mai 2010
  2. Statistik Austria, abgerufen am 22. Dezember 2013