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vom 16.06.2017, aktuelle Version,

Angath

Angath
Wappen Österreichkarte
Wappen von Angath
Angath (Österreich)
Angath
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kufstein
Kfz-Kennzeichen: KU
Fläche: 3,49 km²
Koordinaten: 47° 30′ N, 12° 4′ O
Höhe: 500 m ü. A.
Einwohner: 1.010 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 6321
Vorwahl: 05332
Gemeindekennziffer: 7 05 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
6321 Angath
Website: www.angath.at
Politik
Bürgermeister: Josef Haaser (ÖVP)
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)
6
4
1
6  4  1 
Von 11 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Angath im Bezirk Kufstein
Alpbach Angath Angerberg Bad Häring Brandenberg Breitenbach am Inn Brixlegg Ebbs Ellmau Erl Kirchbichl Kramsach Kufstein Kundl Langkampfen Mariastein Münster Niederndorf Niederndorferberg Radfeld Rattenberg Reith im Alpbachtal Rettenschöss Scheffau am Wilden Kaiser Schwoich Söll Thiersee Walchsee Wildschönau Wörgl Tirol (Bundesland) Lage der Gemeinde Angath im Bezirk Kufstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Ortszentrum von Angath mit Pfarrkirche
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Angath ist eine Gemeinde mit 1010 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Gerichtsbezirk Kufstein und Bezirk Kufstein, Tirol (Österreich).

Geografie

Lage

Angath liegt im Unterinntal bei Wörgl, nördlich des Inn.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde wird gebildet durch den Hauptort Angath und die Ortsteile Aichat, Fürth, Giglmair, Unterachleit, Haslach.

Nachbargemeinden

Geschichte

Angath gehörte im Mittelalter zur Schranne Langkampfen. Im Jahr 1188 wird der Ortsname als „Anegathę“ im Traditionsbuch von Kloster Raitenhaslach erstmals genannt.[1] Im 15. und 16. Jahrhundert war Angath bedingt durch die Lage am Inn Mittelpunkt der Tiroler Innschifffahrt und des Schiffbaus. Im Bereich des Ortes befand sich bis zur Regulierung des Flusses Tirols einzige größere Inn-Insel.

Angath ist heute noch recht ländlich geprägt und fungiert als Wohnvorort für Pendler nach Wörgl und Kufstein. Der Gemeinderat hat ein neues Straßen- und Hausnummernsystem und die Einführung der neuen Postleitzahl „6321“ mit Wirkung 1. Oktober 2010 verordnet.

Bürgermeister

  • seit 2006 Josef Haaser (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wappen

Farben und Seeblattmotiv deuten die frühere Zugehörigkeit großer Teile Angaths zur Grundherrschaft des Stiftes Frauenchiemsee an. Die Ruder erinnern an die einstige Rolle als eine der Hauptländen der Tiroler Innschiffahrt.

Persönlichkeiten

  • Moritz Berger (* 1941), Texter, Komponist, Interpret, lebt in Angath
  • Eva Maria Dollinger (* 1978), Triathletin, lebt in Angath
  • Katharina Horngacher (* 1941), Landwirtin und Politikerin, Ortsleiterin der Österreichischen Frauenbewegung Angath
  • Sebastian Posch (* 1936), Altphilologe, geboren in Angath
  • Hedwig Wechner (* 1955), Politikerin, ehem. Mitglied des Gemeinderats von Angath, seit 2010 Wörgler Bürgermeisterin
  • Josef Haaser (* 1958), Politiker, seit 2006 Angather Bürgermeister, Bilanzbuchhalter & Unternehmensberater

Literatur

  • Matthias Mayer: Der Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg. Bd. 8 (1. Teil): Die Schranne Langkampfen (Angath, Langkampfen, Zell bei Kufstein, Thiersee, Landl), kirchen- und kunstgeschichtlich. Going 1950; Bd. 8 (2. Teil): Die Schranne Langkampfen (Angath, Langkampfen, Zell bei Kufstein, Thiersee, Landl), heimatgeschichtlich. (Schlern-Schriften 109), Wagner: Innsbruck 1953.

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 342, Nr. 830.
  Commons: Angath  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Angath, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“