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vom 09.03.2015, aktuelle Version,

Bahnstrecke Oberloisdorf–Bük

Oberloisdorf–Bük
Streckenlänge: ~13,5 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
von Sopron
96,975 Oberloisdorf 248 m ü. A.
Gleisende
nach Kőszeg
95,630 Unterloisdorf
93,154 Klostermarienberg
88,970 Frankenau
84,867 Lutzmannsburg
83,166 Staatsgrenze Österreich/Ungarn
Répcevis (Heils)
Csepreg (Tschapring)
von Sopron
Bük (Wichs)
nach Szombathely
nach Sárvár

Die Bahnstrecke Oberloisdorf–Bük–Sárvár war eine Nebenbahn in Österreich und Ungarn.

Geschichte

Sie wurde am 9. November 1913 von der Westungarischen Lokalbahn AG eröffnet. Bis zum 5. Jänner 1922 erfolgte die Betriebsführung durch die königlich ungarische Staatsbahn, danach durch den österreichischen Staat für Rechnung der Eigentümer, wobei der Zugförderungsdienst bis zum 14. Mai 1931 durch die GySEV und danach von den BBÖ besorgt wurde.

Da sie nach dem Ersten Weltkrieg durch die neue Staatsgrenze zerschnitten wurde, wurde der Verkehr am 15. Mai 1933 eingestellt. Während im Jahr 1944 der Oberbau zwischen der Grenze und dem Kilometer 86,450 aus unbekannten Gründen abgebaut wurde, konnte am 12. August 1946 nach der Beseitigung der Kriegsschäden der Güterverkehr zwischen Oberloisdorf und Frankenau wieder aufgenommen werden, welcher sich allerdings nur saisonale Fahrten z.b. während der Zuckerrübensaison beschränkte. Die Einstellung der Strecke sowie der Abbau erfolgte im Jahr 1955.

Der Verkehr wurde in Ungarn bis Répcevis am 15. August 1945 wiedereröffnet. Am 26. Mai 1963 wurde eine Haltestelle in Bükfürdő (Bad Bük) eröffnet und Bäderzüge verkehrten zweimal täglich von Szombathely nach Bükfürdő. Am 26. Mai 1974 wurde die Bahnstrecke Répcevis-Bük-Sárvár endgültig geschlossen und die Strecke abgebaut.

Bahnhöfe

Literatur

Horst Knely: Die Lokalbahn Oberloisdorf - Lutzmannsburg. In: Eisenbahn, Heft 2/1986 (39. Jahrgang). Bohmann, Wien 1110. S. 28

Siehe auch