unbekannter Gast
vom 04.06.2017, aktuelle Version,

Mannersdorf an der Rabnitz

Mannersdorf an der Rabnitz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Mannersdorf an der Rabnitz
Mannersdorf an der Rabnitz (Österreich)
Mannersdorf an der Rabnitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberpullendorf
Kfz-Kennzeichen: OP
Fläche: 38,39 km²
Koordinaten: 47° 26′ N, 16° 32′ O
Höhe: 245 m ü. A.
Einwohner: 1.815 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 7444
Vorwahl: 02611
Gemeindekennziffer: 1 08 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 68
7444 Mannersdorf an der Rabnitz
Website: www.mannersdorf-adr.at
Politik
Bürgermeister: Johann Schedl (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(21 Mitglieder)
11
10
11  10 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Mannersdorf an der Rabnitz im Bezirk Oberpullendorf
Deutschkreutz Draßmarkt Frankenau-Unterpullendorf Großwarasdorf Horitschon Kaisersdorf Kobersdorf Lackenbach Lackendorf Lockenhaus Lutzmannsburg Mannersdorf an der Rabnitz Markt Sankt Martin Neckenmarkt Neutal Nikitsch Oberloisdorf Oberpullendorf Pilgersdorf Piringsdorf Raiding Ritzing (Burgenland) Steinberg-Dörfl Stoob Unterfrauenhaid Unterrabnitz-Schwendgraben Weingraben Weppersdorf Burgenland Lage der Gemeinde Mannersdorf an der Rabnitz im Bezirk Oberpullendorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Mannersdorf (rechts) um 1880 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Mannersdorf an der Rabnitz (ungarisch: Répcekethely, kroatisch: Malištrof) ist eine Gemeinde im Bezirk Oberpullendorf, Burgenland, Österreich.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland an den Ausläufern des Günser Gebirges an der Grenze zum Nachbarstaat Ungarn.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus vier Katastralgemeinden (Fläche 2015[2]):

  • Klostermarienberg (772 ha)
  • Mannersdorf an der Rabnitz (1.020,63 ha)
  • Rattersdorf-Liebing (1.204,60 ha)
  • Unterloisdorf (845,31 ha)
Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname[3] Kroatischer Ortsname[4]
Klostermarienberg Borsmonostor Kloštar
Liebing Rendek -
Mannersdorf an der Rabnitz Kéthely Malištrof
Rattersdorf Rötfalva Ratištrof
Unterloisdorf Alsólászló Dolnji Loštrof

Geschichte

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Mannersdorf dann in der Provinz Pannonia. Mannersdorf liegt an der römischen Bernsteinstraße.

Zum Gemeindegebiet gehört auch das Kloster Marienberg, eine 1197 gegründete Zisterzienserabtei.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Répczekethely verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen „Deutsch-Westungarn“ in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1971–1982 Stefan Trenovatz (SPÖ), 1950–1970 Bürgermeister vom 1971 eingemeindeten Klostermarienberg
  • bis 2007 Norbert Kainer (SPÖ)
  • 2007 Walter Kuntner (SPÖ)
  • 2007–2012 Rudolf Draskovits (ÖVP)
  • seit 2013 Johann Schedl (SPÖ)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Klostermarienberg

Sport

  • Fußball: 1961 wurde der Sportverein Mannersdorf gegründet. Der Sportplatz wurde von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Mit der Aufnahme in den Dachverband Österreichische Turn- und Sportunion im gleichen Jahr wurde der Verein in UFC Mannersdorf umbenannt. Die Vereinsfarben sind blau/weiß.
Der UFC spielte die Saison 1993/94 in der höchsten Spielklasse des Burgenlandes, der Landesliga. Nach einem Abstieg bis in die 1.  Klasse spielte man seit der Saison 2004/05 wieder in der 2.  Liga Mitte. Doch nach vielen Abgängen von starken Spielern, spielt man seit der Saison 2006/07 wieder in der 1.  Klasse Mitte.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2015, abgerufen 9. Jänner 2017
  3. Ungarische Ortsnamen Sammlung aller ungarischen Ortsnamen in ehemaligen ungarischen Gebieten, abgerufen am 9. August 2014.
  4. Kroatische Ortsnamen (Memento vom 1. April 2010 im Internet Archive) Sammlung aller kroatischen Ortsnamen im Burgenland, abgerufen am 9. August 2014.
  Commons: Mannersdorf an der Rabnitz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien