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vom 04.06.2017, aktuelle Version,

Draßmarkt

Draßmarkt
Wappen Österreichkarte
Wappen von Draßmarkt
Draßmarkt (Österreich)
Draßmarkt
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberpullendorf
Kfz-Kennzeichen: OP
Fläche: 36,21 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 16° 24′ O
Höhe: 341 m ü. A.
Einwohner: 1.413 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 39 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7372
Vorwahl: 02617
Gemeindekennziffer: 1 08 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktgemeinde Draßmarkt
Hauptstraße 39

7372 Draßmarkt

Website: www.drassmarkt.at
Politik
Bürgermeister: Anton Wiedenhofer (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(19 Mitglieder)
10
9
10  9 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Draßmarkt im Bezirk Oberpullendorf
Deutschkreutz Draßmarkt Frankenau-Unterpullendorf Großwarasdorf Horitschon Kaisersdorf Kobersdorf Lackenbach Lackendorf Lockenhaus Lutzmannsburg Mannersdorf an der Rabnitz Markt Sankt Martin Neckenmarkt Neutal Nikitsch Oberloisdorf Oberpullendorf Pilgersdorf Piringsdorf Raiding Ritzing (Burgenland) Steinberg-Dörfl Stoob Unterfrauenhaid Unterrabnitz-Schwendgraben Weingraben Weppersdorf Burgenland Lage der Gemeinde Draßmarkt im Bezirk Oberpullendorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Draßmarkt (ungarisch: Vámosderecske, ab 1899: Sopronderecske, kroatisch: Racindrof) ist eine Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland in Österreich mit 1413 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geografie

Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland. Teile des Gemeindegebietes gehören zum Naturpark Landseer Berge.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Draßmarkt, Karl und Oberrabnitz.

Geschichte

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Draßmarkt dann in der Provinz Pannonia.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1289 in der Güssinger Fehde (als befestigter Ort „Traizzendorf“). 1425 gehörte der Ort zur Burg Landsee und bildete eine Filialstation zur Einhebung der Maut. Im Laufe der Jahre wandelte sich der Ortsname zu „Tracondorff“ und 1614 zu „Drassendorf“. Im selben Jahr wurde dem Ort von König Matthias Corvinus das Marktrecht und die niedere Gerichtsbarkeit verliehen. 1784 führte der Ort den Namen Drosenmarkt bis sich daraus schlussendlich der Name „Draßmarkt“ bildete.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1921 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). 1971 wurden die Orte Karl und Oberrabnitz zu Draßmarkt eingemeindet. 1973 erfolgte die Weiterverleihung des Marktrechts an die Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1971-1982 Franz Binder (ÖVP)
  • 1982-1992 Anton Kerschbaum (SPÖ)
  • 1992-2002 Franz Wiedenhofer (ÖVP)
  • 2002-2017 Rudolf Pfneisl (ÖVP)
  • seit 2017 Anton Wiedenhofer (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Draßmarkt
Pfarrkirche Oberrabnitz
Draßmarkt
Oberrabnitz
Karl
  • Katholische Kirche zur Heiligen Katharina
  • Oswaldikapelle

Vereine

Draßmarkt

Außerdem die Musikgruppen "Musikverein Heimatklänge Draßmarkt" und "Dedicated to".

Oberrabnitz
  • Dartverein
  • Freiwillige Feuerwehr Oberrabnitz
  • Hobbysportverein
  • Kultur- und Dorferhaltungsverein
  • Oberrabnitzer Theatergruppe
  • Musikverein Blasmusik Oberrabnitz
  • Musikgruppe Amicae
Karl
  • Freiwillige Feuerwehr Karl
  • Kolpingsfamilie
  • Pensionistenverband
  • Schnupferverein
  • Sportunion
  • Verschönerungsverein

Persönlichkeiten

Oberrabnitz
  • Johann Kobor, geb. Liebentritt, ehemaliger Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag und ehemaliger Bürgermeister von Frauenkirchen
  • Manfred Seidl, LBD Ingenieur, ehemaliger Landesfeuerwehrkommandant Burgenland (1989–2009)
  • Franz Supper, Tenor am Salzburger Landestheater
Karl
  Commons: Draßmarkt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. Direktion der Berufsschule Eisenstadt (Memento vom 30. September 2008 im Internet Archive)
  3. St. Martinsorden für Johannes Fenz in ORF.at vom 15. Dezember 2006