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vom 05.03.2018, aktuelle Version,

Bildein

Bildein
Wappen Österreichkarte
Wappen von Bildein
Bildein (Österreich)
Bildein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Hauptort: Unterbildein
Fläche: 15,9 km²
Koordinaten: 47° 8′ N, 16° 28′ O
Höhe: 225 m ü. A.
Einwohner: 342 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7521
Vorwahl: 03323
Gemeindekennziffer: 1 04 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Florianigasse 1
7521 Bildein
Website: www.bildein.at
Politik
Bürgermeister: Walter Temmel (ÖVP)
Gemeinderat: (2017)
(11 Mitglieder)
9
2
9  2 
Insgesamt 11 Sitze

Lage der Gemeinde Bildein im Bezirk Güssing
BildeinBocksdorfBurgauberg-NeudaubergEberauGerersdorf-SulzGroßmürbischGüssingGüttenbachHackerbergHeiligenbrunnHeugrabenInzenhofKleinmürbischKukmirnMoschendorfNeuberg im BurgenlandNeustift bei GüssingOlbendorfOllersdorf im BurgenlandRauchwartRohr im BurgenlandSankt Michael im BurgenlandStegersbachStinatzStremTobajTschanigrabenWörterbergBurgenland Lage der Gemeinde Bildein im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Bildein (ungarisch: Beled) ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich mit 342 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017), von denen gut 4 % der burgenlandungarischen Volksgruppe angehören.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland.

Gemeindegliederung

Straße in Oberbildein

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Oberbildein und Unterbildein.

Geschichte

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Beled verwendet werden. Der Name Belyd ist schon in einem Übereignungsbrief König Ludwig I. an Wilhelm Ellerbach 1369 bezeugt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört de jure seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Erst nach Befragungen durch eine alliierte Kommission wurden Ober- und Unterbildein 1922 endgültig Österreich zugesprochen.

1971 wurden Oberbildein und Unterbildein mit der Gemeinde Eberau vereinigt. Während alle anderen Orte bei Eberau verblieben, trennten sich Oberbildein und Unterbildein 1993 wieder von Eberau und bildeten die neue Gemeinde Bildein.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2017
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
79,26
(+3,06)
20,74
(-3,06)





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Bürgermeister Walter Temmel

Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Anzahl der Wahlberechtigten insgesamt 11 Mitglieder.

Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997
Partei 2017[2] 2012[3] 2007[4] 2002[5] 1997[5]
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
ÖVP 256 79,26 9 269 76,20 9 229 72,24 8 227 70,06 8 239 78,36 9
SPÖ 67 20,74 2 84 23,80 2 88 27,76 3 nicht kandidiert 66 21,64 2
BLBA1 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 94 29,01 3 nicht kandidiert
FPÖ nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 3 0,93 0 nicht kandidiert
Wahlberechtigte 359 390 342 348 353
Wahlbeteiligung 93,04 % 92,82 % 94,74 % 94,25 % 90,08 %

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit der Trennung von Eberau am 1. Jänner 1993 Walter Temmel (ÖVP). Wie bereits bei den vorigen Wahlen, hatte Temmel auch bei der Bürgermeisterdirektwahl am 1. Oktober 2017 keinen Mitbewerber und wurde von 75,96 % der Wähler in seinem Amt bestätigt.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Bildein
  • Katholische Pfarrkirche Bildein hl. Vitus
  • In Bildein gibt es mit dem burgenländischen Geschichte(n)haus ein Museum, das die Geschichte des Burgenlandes seit 1921 vermittelt.
  • Ein 2006 errichtetes, frei begehbares Labyrinth bildet die erste Station des Bildeiner Grenzerfahrungsweges.

Jährliche Veranstaltungen

Wirtschaft

Bildein ist vornehmlich landwirtschaftlich und vom Weinbau geprägt.

Literatur

  • Sandra Perl: Bildein. Vom Dorf an der Grenze zum Dorf ohne Grenzen. Politisches und gesellschaftliches Leben im 20. Jahrhundert. Diplomarbeit, Universität Wien 2003.
  • Eva Marion Windisch: Laut- und Formenlehre der Mundart von Unterbildein im Südburgenland. Diplomarbeit, Universität Wien 1996
  Commons: Bildein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. 1 2 Land Burgenland: Wahlergebnis Bildein 2017 (abgerufen am 18. Jänner 2018)
  3. Land Burgenland: Wahlergebnis Bildein 2012 (abgerufen am 18. Jänner 2018)
  4. Land Burgenland: Wahlergebnis Bildein 2007 (abgerufen am 18. Jänner 2018)
  5. 1 2 Land Burgenland: Wahlergebnis Bildein 2002 (abgerufen am 18. Jänner 2018)