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vom 16.08.2015, aktuelle Version,

Burg Pain

Burg Pain
Georg Matthäus Vischer: Der Wirbel in der Donau (1674).
Im Strom Burg Hausstein, am rechten Bildrand Burg Pain.

Georg Matthäus Vischer: Der Wirbel in der Donau (1674).
Im Strom Burg Hausstein, am rechten Bildrand Burg Pain.

Alternativname(n): Pahin, Bojenstein, Baienstein, Teufelsturm
Entstehungszeit: 11. Jh.
Erhaltungszustand: nicht erhalten
Ständische Stellung: Lehnssitz
Ort: St. Nikola an der Donau
Geographische Lage 48° 13′ 51,7″ N, 14° 53′ 53,6″ O

Die Burg Pain (Pahin) befand sich in der Nähe der Kirche der Gemeinde St. Nikola an der Donau im Bezirk Perg von Oberösterreich.

Geschichte

1037 wird Bojenstein bzw. Baienstein erwähnt, 1185 Pahin. Diese Burg dürfte vermutlich in der Nähe der heutigen Kirche und des Spitals von St. Nikola gestanden haben.

Beatrix, Gemahlin des Walchun von Machland zu Chlamm, stiftete im Jahre 1141 ein Hospitium Pahin zur Aufnahme und Beherbergung von Reisenden und Vorüberziehenden und baute hierzu auch eine Kirche.[1] 1314 wird Pain durch Herzog Albrecht dem Heinrich I. von Volkenstorf verliehen. Im gleichen Jahr verpfändete Herzog Friedrich der Schöne die Burgen Pain, Werfenstein und Haustein dem Albero von Volkenstorf. Eine Linie der Herren von Pain besaß das Schloss Holzheim bei Linz (den sog. Painherrnhof).

Literatur

  • Georg Grüll: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Band 1: Mühlviertel. Birken-Verlag, Wien 1962.
  • Oskar Hille: Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt. Verlag Ferdinand Berger & Söhne, Horn 1975, ISBN 3-85028-023-3.
  • Josef Roidtner: Die Fundplätze der keltischen, römischen und altdeutschen Waffen, Münzen und Geräthschaften am Donau-Strudel und Wirbel, mit einer Terrainkarte und Abbildung der aufgefundenen Objecte. In: Jahresbericht des Museums Francisco-Carolinum. 25. Lieferung, 1871.
  • Christian K. Steingruber: Eine kritische Betrachtung des Historisch-Topographischen Handbuches der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs. Ober-Österreichisches Landesarchiv, Linz 2013.

Einzelnachweise

  1. Josef Roidtner, Die Fundplätze der keltischen, römischen und altdeutschen Waffen, Münzen und Geräthschaften am Donau-Strudel und Wirbel, mit einer Terrainkarte und Abbildung der aufgefundenen Objecte. In: Jahresbericht des Museums Francisco-Carolinum. 25. Lieferung, 1871, S. 15.