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vom 26.04.2017, aktuelle Version,

Florian Teichtmeister

Florian Teichtmeister (2015)

Florian Teichtmeister (* 4. November 1979 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben

Nach seiner Matura absolvierte Florian Teichtmeister das Max Reinhardt Seminar, wo er unter anderem mit Karlheinz Hackl, Klaus Maria Brandauer und Samy Molcho arbeitete. Bis zu seinem Abschluss 2004 war Florian Teichtmeister bereits auf einigen österreichischen Bühnen zu sehen, unter anderem als Ferdinand in Kabale und Liebe am Volkstheater und als Achilles in Kleists Penthesileia.

Neben dieser Theatertätigkeit begann er mit der Arbeit vor der Kamera, wo er im Jahr 2000 in Arthur Schnitzlers Spiel im Morgengrauen von Götz Spielmann debütierte. Später spielte er unter anderem in Tatortfolgen und Filmen wie: Mutig in die neuen Zeiten (2006; Regie: Harald Sicheritz) und Krankheit der Jugend (2006; Leitung: Michael Haneke). Im Kino war er 2004 unter der Regie von Claas Ortmann in Natürliche Auslese zu sehen.

Im Jahr 2002 erhielt er den Karl-Skraup-Preis als bester Nachwuchsschauspieler für die österreichische Erstaufführung von „norway.today“ von Igor Bauersima, im Jahr 2004 war er als Shootingstar für die „Romy“ nominiert und im Jahr 2005 erhielt er für seine Darstellung des Mozart in Peter Shaffers Amadeus den Publikumspreis der Bad Hersfelder Festspiele.

Seit 2005 ist Florian Teichtmeister Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt. Seit 2007 unterrichtet er als Assistent von Artak Grigorjan am Max Reinhardt Seminar in Wien und seit 2012 erfüllt er einen Lehrauftrag für Rollengestaltung am Max Reinhardt-Seminar.

Im Sommer 2010 spielte er den Hamlet bei den Sommerfestspielen Perchtoldsdorf. 2010 drehte er auch unter der Regie von Andreas Prochaska den zweiteiligen Fernsehfilm Vermisst. 2013 gab Teichtmeister im Rahmen der Salzburger Festspiele und am Wiener Burgtheater den Leim in Johann Nestroys Lumpazivagabundus (Regie: Matthias Hartmann).

In der Literaturverfilmung Das Tagebuch der Anne Frank, die im Frühjahr 2015 gedreht wurde und am 3. März 2016 in die Kinos kam, spielt Teichtmeister den SS-Oberscharführer Karl Josef Silberbauer, der die im Hinterhaus untergetauchten Juden nach dem Verrat verhaftete.

Am 1. September 2016 spielte er den Krüppel Fürchtegott Lehmann in der Uraufführung von Ödön von Horváths Niemand in der Regie von Herbert Föttinger am Wiener Theater in der Josefstadt.

Filmografie (Auswahl)

Theater (Auswahl)

Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Nestroys: Wuttke und Orth sind "Beste Schauspieler". Artikel vom 2. November 2015, abgerufen am 2. November 2015.