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vom 11.02.2020, aktuelle Version,

Grafenwörth

Marktgemeinde
Grafenwörth
Wappen Österreichkarte
Wappen von Grafenwörth
Grafenwörth (Österreich)
Grafenwörth
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Tulln
Kfz-Kennzeichen: TU
Fläche: 46,4 km²
Koordinaten: 48° 24′ N, 15° 47′ O
Höhe: 190 m ü. A.
Einwohner: 3.195 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 69 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3484
Vorwahl: 02738
Gemeindekennziffer: 3 21 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mühlplatz 1
3484 Grafenwörth
Website: www.grafenwoerth.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Riedl (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(23 Mitglieder)
15
5
3
15  5  3 
Insgesamt 23 Sitze
Lage von Grafenwörth im Bezirk Tulln
AbsdorfAtzenbruggFels am WagramGrafenwörthGroßriedenthalGroßweikersdorfJudenau-BaumgartenKirchberg am WagramKlosterneuburgKönigsbrunn am WagramKönigstettenLangenrohrMichelhausenMuckendorf-WipfingSieghartskirchenSitzenberg-ReidlingSt. Andrä-WördernTulbingTulln an der DonauWürmlaZeiselmauer-WolfpassingZwentendorf an der Donau Lage der Gemeinde Grafenwörth im Bezirk Tulln (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Grafenwörth ist eine Marktgemeinde mit 3195 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Tulln in Niederösterreich.

Geografie

Grafenwörth liegt westlich von Wien im westlichen Tullnerfeld nördlich der Donau in Niederösterreich. Der Ort liegt an einem Mündungsarm des Kamp in die Donau. Im Norden hat die Gemeinde Anteil am Wagram.

Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 46,4 Quadratkilometer. 19,06 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Feuersbrunn (609)
  • Grafenwörth (1351) samt Waasen
  • Jettsdorf (337) samt Badeteich und Kirchwegsiedlung
  • St. Johann (186)
  • Seebarn am Wagram (339)
  • Wagram am Wagram (373)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Feuersbrunn, Grafenwörth, Jettsdorf, Seebarn am Wagram, St. Johann und Wagram am Wagram.

Nachbargemeinden

Straß (Krems) Fels
Grafenegg (Krems) Kirchberg
Traismauer (St. Pölten) Zwentendorf

Geschichte

Schloss Seebarn am Wagram

Der Ort und sein Umland wurden mehrfach von Hochwasser überflutet. So etwa am 4. Juli 1670, wie der damalige Schulmeister und Organist Johann Paul Geispöckh 1768 berichtete. Das Grafenwörther Ratsprotokoll aus dem Jahre 1768 vermerkt, in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar habe sich „eine grosse Wasser Eisgiess eilens aifeinmal ergeben“, das ein „Erd-Biten“ (Erdbeben) bewirkte. Im Jahre 2002 wurde Grafenwörth wieder von einem verheerenden Donauhochwasser 2002 heimgesucht. Im Süden drängte die Donau über die Ufer und vom Norden flutete der Kamp den Ort.

Im Jahr 2019 war die dort geplante buddhistische Stupa Gegenstand einer richtungsweisenden Entscheidung des österreichischen Verfassungsgerichtshofes. Die Proteste bestimmter Bevölkerungsgruppen gegen die erteilte Baugenehmigung wurden rechtlich in oberster Distanz entkräftet, da die protestierenden Eigentümer nur Grundstück im Grünland besaßen.[2]

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 2615 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 2404 Einwohner, 1981 2238 und im Jahr 1971 2280 Einwohner.

Gemeindepartnerschaften

Politik

BW

Der Gemeinderat hat 23 Mitglieder.

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Grafenwörth
Pfarrkirche Feuersbrunn
Stupa am Wagram
Kellergasse Feuersbrunn
Kellergasse Loiner-Broidl

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 84, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 181. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1242. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,64 Prozent.

Vereine

  • Die Marktgemeinde verfügt über zwei Musikvereine, den Musikverein Grafenwörth[10] und den Musikverein Feuersbrunn.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Richard Hübl: Heimatbuch der Marktgemeinde Grafenwörth. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 2010.
  • Lambert Pekarek: Markt Grafenwerd. Ein Heimatlesebuch. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 1978.
  • Adolf Stadlbauer: Heimatbuch von Feuersbrunn und Wagram. Geschichte und Geschichten. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 1990.
  • Adolf Stadlbauer: Heimatbuch von Jettsdorf. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 1990.
Commons: Grafenwörth  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Interpretation der VfGH-Urteils von Franz Nistelberger
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Grafenwörth. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 30. Januar 2020.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Grafenwörth. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 30. Januar 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Grafenwörth. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 30. Januar 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Grafenwörth. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 30. Januar 2020.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Grafenwörth. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 30. Januar 2020.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Grafenwörth. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 30. Januar 2020.
  9. Stift Herzogenburg: Pfarre Grafenwörth
  10. Musikverein Grafenwörth
  11. Denkmal für Maria Grausenburger, Grafenwörth 25. Juni 2010 (Memento des Originals vom 18. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hrb.at