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vom 17.02.2020, aktuelle Version,

Heinrich C. Berann

Grab von Heinrich Caesar Berann auf dem Neuen Friedhof Mühlau, Innsbruck
Panorama des Yellowstone Nationalparks von Norden aus gesehen.
Weltkarte des Meeresgrund nach Heezen- Tharp gezeichnet von Berann

Heinrich Caesar Berann (* 31. März 1915 in Innsbruck; † 4. Dezember 1999 in Lans, Tirol) war ein österreichischer Grafiker. Seine Panoramakarten, die moderne Kartografie mit klassischer Malerei kombinierten, fanden weltweite Verbreitung.

H.C. Berann, Sohn einer Familie etablierter Innsbrucker Maler und Bildhauer, absolvierte die Bundeslehranstalt für Malerei in Innsbruck in den Jahren 1930 bis 1933. Nach Abschluss arbeitete er als freier Künstler und Designer bis zu seinem Durchbruch im Jahr 1934, als er den ersten Preis bei einem Wettbewerb zur Gestaltung der Panoramakarte der neu eröffneten Großglockner-Hochalpenstraße gewinnen konnte. Nach dem nationalsozialistischen Anschluss Österreichs schuf Berann auch konformistische Arbeiten, so etwa das Plakat der NS-Winterkampfspiele, die im Februar 1939 in Villach stattfanden.

In den folgenden Jahren konnte er seinen einmaligen Stil verfeinern, der richtungsweisend für heutige Panoramakarten war. Seine internationalen Erfolge von mehreren hundert Karten waren neben den Panoramakarten für verschiedene Olympische Spiele auch bekannte Werke für die National Geographic Society.[1]

Er starb im Alter von 84 Jahren im Tiroler Ort Lans, wo er seit 1952 gelebt hatte. Seine Arbeit wird von seinem Schüler und langjährigen Assistenten Heinz Vielkind mit einem eigenen Studio weitergeführt.

Commons: Heinrich C. Berann  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Betsy Mason: Explore Historic Mount Everest Expeditions Through National Geographic Maps. National Geographic, 29. Mai 2018, abgerufen am 14. Januar 2020 (englisch).