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vom 19.05.2017, aktuelle Version,

Hochsteiermark

Karte: Österreich
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Hochsteiermark (Obersteiermark Ost)

Die Hochsteiermark, auch Obersteiermark Ost, umfasst die Bezirke Bruck-Mürzzuschlag, Leoben und Teile Liezens im nördlichen Teil des österreichischen Bundeslands Steiermark.

Zum Namen

Hochsteiermark ist ein in den späteren 1990ern eingeführter touristischer Begriff für den Ostteil der Obersteiermark. Der Grund war, dass es für das Gebiet keinen historischen Landschaftsnamen gibt: In der Steiermärkischen Raumplanung nennt man die Region gemäß dem Landesentwicklungsprogramm 2009[1] Obersteiermark Ost. Im Gegensatz dazu wird als Obersteiermark geographisch gesehen – der gesamte nördliche alpine Teil der Steiermark bezeichnet, und als Oststeiermark nur der Osten des südlichen rand- und außeralpinen Raumes in verschieden weitem Ausmaß.

Regionsprofil

Landschaftlich umfasst die Region:

Nachbarregionen
PR … steir. Planungsregion, TR … steir. Tourismusregion, KR … niederösterr. Kleinregion
Eisenwurzen∗∗ (Niederösterreich)

Gesäuse   (TR)


Semmering–Rax (KR, Niederösterreich)
Liezen (PR)

Murtal (TR)

Wechselland (KR, Niederösterreich)

Bucklige Welt (KR, Niederösterreich)

Obersteiermark West (PR)


Graz und Graz-Umgebung (TR)
Steirischer Zentralraum (PR)
Thermenland Steiermark (TR)

Oststeiermark (PR)

Hieflau gehört zum Bezirk Liezen und orientiert sich auch im Raum Nationalpark Gesäuse
∗∗ Südliches Mostviertel: KR Ybbstal–Eisenstraße und Großes Erlauftal; zur Eisenwurzen zählen auch steirische und oberösterreichische Gebiete

Die Hochsteiermark hat rund 3250 km², und ist damit die zweitgrößte der steirischen Regionen, davon sind nur 490 km² Dauersiedlungsraum (etwa 15 %), as das alpine Gepräge des Raumes zeigt. Mit einer Bevölkerungsdichte von 51 EW/km² liegt sie unter dem steirischen Durchschnitt (74, Österreich 100), Die Bevölkerungsdichte im Dauersiedlungsraum beträgt aber 332 EW/km² (Steiermark 233, Österreich 259), was die semi-urbane Konzentration in der Mur–Mürz-Furche darstellt.

Regionale Zentren sind die Städte Leoben (24.915 EW), Kapfenberg (23.004 EW), Bruck an der Mur (15.850 EW) und Mürzzuschlag (8592 EW), regionales Nebenzentrum auch Mariazell (3886 EW, alle Stand 1. Jänner 2017). Als teilregionale Versorgungszentren haben Aflenz Kurort, Kindberg, Krieglach, Langenwang, Mautern, Mitterdorf, Neuberg, Niklasdorf, St. Marein, St. Michael, Thörl und Trofaiach Bedeutung.

Tourismusregion

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Hochsteiermark
Rechtsform Verein
Zweck Regionaler Interessensverband
Sitz Bruck an der Mur, Wienerstraße 46
Gründung 18. Dezember 2003
Geschäftsführer Claudia Flatscher
Mitglieder 49 Gemeinden / 25 Tourismusverbände
Organisationstyp Tourismusverband
Website www.hochsteiermark.at

Heute firmiert die Hochsteiermark als eine der acht steirischen Tourismusregionen[2] nach Steiermärkischem Tourismusgesetz 1992. Unter diesen ist sie flächenmäßig Größte. Im Unterschied zum Ennstal konzentriert Tourismus sich hier auf einige traditionelle Hotspots im Nordosten, insbesondere das Semmeringgebiet und die Wiener Hausberge, am Hochschwab und auf das Mariazellerland, während gerade die Mürz-Furche und die Erzberg-Gegend mit ihrer industriellen Tradition keine wirklichen Urlaubsregionen sind, und ihr touristisches Angebot erst in jüngsten Jahren entwickeln. Hier spielt insbesondere die Industriekultur eine wichtige Rolle, etwa im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen und der zugehörigen Route Eisenstraße, die bis Leoben führt. Das Salzatal fokussiert auf naturnahen Erlebnistourimus im Rafting- und Paddelsport. Auch die Fischbacher Alpen sind inzwischen zunehmend ein Zentrum das sanften Tourismus im Naherholungsraum Graz und abseits der Tourismushochburgen. Daher vermarktet sich die Region als „verschlafener Geheimtipp“.[2]

Träger der Marke ist der Tourismusregionalverband Hochsteiermark mit Sitz in Bruck an der Mur.[3] Zu diesem 2003 gegründeten Verein gehören 49 Gemeinden und 25 Tourismusverbände.[3]

Literatur

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16 – Landes- und Gemeindeentwicklung: Regionsprofil Obersteiermark Ost. Wien, aktuelle Fassung: Oktober 2011 (pdf, raumplanung.steiermark.at).

Einzelnachweise

  1. Steiermärkisches Landesgesetzblatt Nr. 75/2009.
  2. 1 2 Hochsteiermark auf steiermark.com.
  3. 1 2 Firma Tourismusregionalverband Hochsteiermark in Krieglach. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at