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vom 09.06.2017, aktuelle Version,

Jabing

Jabing
Wappen Österreichkarte
Wappen von Jabing
Jabing (Österreich)
Jabing
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart
Kfz-Kennzeichen: OW
Fläche: 7,78 km²
Koordinaten: 47° 14′ N, 16° 16′ O
Einwohner: 729 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 94 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7503
Vorwahl: +43 (0) 3362
Gemeindekennziffer: 1 09 30
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Jabing
7503 Jabing
Politik
Bürgermeister: Günter Valika (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(13 Mitglieder)
7
6
7  6 
Von 13 Sitzen entfallen auf:

7 SPÖ, 6 ÖVP

Lage der Gemeinde Jabing im Bezirk Oberwart
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Jabing (ungarisch: Vasjobbágyi) ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart im Burgenland in Österreich. Der Anteil der Burgenlandungarn an der Gesamtbevölkerung beträgt drei Prozent.

Kriegerdenkmal Jabing

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland am Fluss Pinka. Jabing ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname Roman Ortsname
Jabing Vasjobbágyi Batschiba

Geschichte

Um das Jahr 1440 wird der Ort als jobagyi oder jobbagyi genannt. Die adligen Grundherren des Dorfes, die v.a. in Klein-Jabing siedelten, sahen sich als Nachkommen der Szekler. Die Reformation des 16. Jahrhunderts teilte das Dorf. Die katholische Kirche von Jabing war seit 1698 eine Filiale der Pfarre Großpetersdorf. 1788 erfolgten der Bau und Weihe der römisch-katholischen Pfarrkirche. Die evangelischen Bewohner gehörten als Filialgemeinde zur Gemeinde Siget in der Wart. 1875 wurde die evangelische Schule erbaut, die auch als Kirche dient.

Obwohl in der Zeit des 17. Jahrhunderts die deutsche Besiedlung immer mehr zunahm, waren zu dieser Zeit noch immer rund 50 Prozent der Gesamtbevölkerung ungarischsprachig. 1880 waren es nur noch 16 Prozent, 1920 sogar nur 8 Prozent. Der Ort war, wie das gesamte Burgenland bis 1920/21, Teil Ungarns (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste auf Grund der Zentralisierungsspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Vasjobbágyi (Vas = Eisen für Eisenstadt) verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen.

Die Gemeinde Jabing gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Im Zweiten Weltkrieg lag Jabing direkt im Frontbereich und wurde am 5. April 1945 von russischen Soldaten eingenommen. 1971 erfolgte der Anschluss der Gemeinde Jabing an die Großgemeinde Großpetersdorf infolge des In-Kraft-Tretens des Burgenländischen Gemeindestrukturverbesserungsgesetzes. 1992 trennten sich Großpetersdorf und Jabing per Gemeinderatsbeschluss wieder.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2007 Alois Loipersbeck (ÖVP)
  • seit 2007 Günter Valika (SPÖ)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Jabing

Persönlichkeiten

  Commons: Jabing  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien