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vom 04.04.2016, aktuelle Version,

Johannes Gelich

Johannes Gelich (* 1969 in Salzburg) ist ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.

Leben

Johannes Gelich studierte in Wien Theaterwissenschaft und Germanistik. Nach dem Studium war er zwei Jahre lang Lektor in Iași in Rumänien.

Anschließend schrieb er zahlreiche Publikationen und Reportagen in FAZ, Literatur und Kritik, Ö1 und Der Standard.[1]

2006 erhielt Gelich für seinen Roman Chlor den Buch.Preis der Arbeiterkammer Oberösterreich. 2008 war er Stadtschreiber von Sibiu. 2015 erhielt er für das Feature "Vielleicht hätte ich dich lieben sollen" (ORF, Ö1) den Karl Renner-Publizistikpreis, die höchste Auszeichnung im österreichischen Journalismus. [2]

Johannes Gelich lebt und arbeitet in Wien.[3]

Werke

Prosa
  • Die Spur des Bibliothekars, Novelle, Otto Müller, Salzburg, 2003.
  • Chlor, Droschl, Graz, 2006.
  • Der afrikanische Freund, Roman, Wallstein, Göttingen, 2008.
  • Wir sind die Lebenden. Roman,[4] Haymon, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-7099-7030-0.
  • Das T-Shirt meiner Frau.[5] Kurzgeschichten, Haymon, Innsbruck 2014
Hörspiele
  • Innen und Außen, ORF 2000
  • Das Licht am Ende des Tunnels, ORF 2003
  • Geld Lassen Laufen, ORF 2006
  • Rabenkinder, SWR-ORF 2013
  • Meeresrauschen 3.2. - Eine schrille Urlaubstragödie, SWR 2015, 54:42 Min. Ursendung 30. Oktober 2015 unter SWR2 Krimi.
Herausgeber
  • Under the Ground of Romania, Anthologie rumänischer Gegenwartsliteratur aus Iasi, Rumänien, Wienzeile, 2001
  • Moldawien, Sondernummer von Literatur und Kritik, 2002
  • Stromabwärts, Anthologie österreichischer Gegenwartsliteratur Deutsch/Rumänisch, Wieser-Verlag, 2005

Einzelnachweise

  1. Seite auf der offiziellen Website, eingesehen am 17. August 2009
  2. Nominierte für heurigen „Dr. Karl Renner-Publizistikpreis“ stehen fest, ÖJC 11. November 2015
  3. Von der Kapitulation, die vielleicht frei macht, Kurier.at vom 8. Juni 2013, abgerufen 30. November 2015
  4. Glück ist banal, Der Tagesspiegel vom 28. Juli 2013
  5. Johannes Gelich: Orange Anoraks, Der Standard vom 10. April 2015