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vom 06.01.2017, aktuelle Version,

Klaviersonate Nr. 22 (Beethoven)

Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54 entstand im Jahre 1804.

Die Stellung der Sonate zwischen der Waldsteinsonate und der Appassionata hat nach Joachim Kaiser immer wieder dazu geführt, den Rang dieser „anspruchsvolle[n] zweisätzige[n] Sonate“ betonen zu müssen, weil sie von diesen "Gipfelwerken abendländischer Musik" überragt werde. Ein vollgültiges Werk Beethovens sei sie aber dennoch, entspreche „dem Klischee-Bild der Beethoven-Verächter“ aber kaum. Von "verspielt artifizielle[m]" Charakter bleibe sie „Allem Titanismus und Heroismus, aller rhetorischen Gewaltsamkeit“ fern.[1]

Mit zwei Sätzen und einer relativ kurzen Dauer von 12 Minuten ist sie formell eine kleine Sonate Beethovens.

Aufbau

  • Erster Satz: In tempo d'un Menuetto, 3/4 Takt, F-Dur, 154 Takte
  • Zweiter Satz: Allegretto, F-Dur, 2/4 Takt, 188 Takte

Literatur

Einzelnachweise

  1. Joachim Kaiser: Beethovens 32 Klaviersonaten und ihre Interpreten. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1975, S. 383–384.