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vom 02.08.2016, aktuelle Version,

Kreith (Gemeinde Mutters)

Kreith (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Kreith
Kreith (Gemeinde Mutters) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Innsbruck-Land (IL), Tirol
Pol. Gemeinde Mutters
Koordinaten 47° 12′ 15″ N, 11° 22′ 44″ Of1
Höhe 991 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 205 (31. Oktober 2011)
Fläche d. KG 6,59 km²
Postleitzahl 6162 Mutters
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16505
Katastralgemeinde-Nummer 81114
Zählsprengel/ -bezirk Kreith (70331 001)
ehemalige Gemeinde 1848–1973, Gkz. 70324[1]
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

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Kreith ist eine Fraktion (Ortschaft) und Katastralgemeinde der Gemeinde Mutters im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol mit 205 Einwohnern (Stand 2011)[2].

Geographie

Die Streusiedlung Kreith liegt rund 3 km südlich von Mutters auf 991 m ü. A. oberhalb des Wipptals am Eingang ins Stubaital. Zur Fraktion Kreith gehören außerdem die Wochenendhaussiedlung Brandegg, der Weiler Holzerhöfe, die Kohlstattsiedlung, die Kreither Alm und der Gasthof Stockerhof. Die Rotte Außerkreith gehört hingegen zur Fraktion Raitis und Katastralgemeinde Mutters.

Die Katastralgemeinde Kreith hat eine Fläche von 6,59 km² und umfasst den südlichen Teil der Gemeinde Mutters. Sie entspricht der bis 1974 eigenständigen Gemeinde Kreith.

Geschichte

1188 wurden in Kreith sechs landesfürstliche und drei Schwaighöfe erwähnt.[3] Die Höfe gehörten zum Gericht Stubai, nördlich davon verlief die Grenze zum Landgericht Sonnenburg.[4] 1848 wurde Kreith eine eigenständige politische Gemeinde.[5] Mit 1. Jänner 1974 wurde die Gemeinde Kreith nach Mutters eingemeindet.[6]

1803/04 wurde die erste Kapelle in Kreith gebaut. 1924 wurde die heutige Filialkirche zum Herzen Jesu nach Plänen des Innsbrucker Architekten Max Thaler errichtet.[7]

Verkehr

Auf der Straße ist Kreith nur von Mutters aus zu erreichen. Der Ort verfügt über einen Bahnhof an der Stubaitalbahn, durch die er im Halbstundentakt mit Innsbruck und im Stundentakt mit Fulpmes verbunden ist. Das aus der Erbauungszeit der Bahn stammende Aufnahmsgebäude steht unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Auflösungen bzw. Vereinigungen von Gemeinden ab 1945. Aktualisierte Daten, Stand Juni 2015: S. 128 (via statistik.at: Gemeinden: Weitere Informationen).
  2. Statistik Austria: Registerzählung vom 31.10.2011 - Bevölkerung nach Ortschaften
  3. Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Tirol, Mutters: Kreith, S. 51 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF o.D. [aktual.]).
  4. Georg Mutschlechner: Stubai um das Jahr 1800. In: Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum 72 (1992), S. 5-20 (PDF; 12 MB)
  5. Gemeinde Mutters: Zahlen und Fakten – dort auch die Liste der Bürgermeister von Kreith 1848–1973.
  6. Landesgesetzblatt für Tirol, Nr. 9/1973 (Digitalisat)
  7. Gemeinde Mutters: Kirche und Kapellen.