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vom 04.02.2018, aktuelle Version,

Linus Kefer

Linus Kefer (* 21. Juli 1909 in Gersten; † 10. Jänner 2001 in Linz) war ein österreichischer Pädagoge, Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

Er stammte aus Garsten. 1933 hatte er erste Berührungspunkte mit dem Nationalsozialismus, worauf er wegen Verdachts auf eine damals illegale Betätigung für die NSDAP aus dem Schuldienst entlassen wurde.

Nach dem Anschluss fand er eine Anstellung im Reichspropagandaamt in Linz und arbeitete für örtliche Tageszeitungen. Kurz vor Antritt des Wehrdienstes wurde er zum Landesleiter der Reichsschrifttumskammer im Gau Oberdonau ernannt.[1]

Er war u. a. Mitglied der Innviertler Künstlergilde. Seine Werke wurden während des Krieges und danach teilweise gemeinsam mit jenen anderer Autoren veröffentlicht.

Werke

  • Weissagungen der Regenmacher, Salzburg, 1969
  • Der Sturz des Blinden, Jena, 1938, Wien 1952 und 1963
  • Das verschlossene Zimmer, Wien, 1959
  • Die Kinder des Richters, Wien 1959
  • Die Nacht des Hirten, Jena, 1943

Einzelnachweise

  1. Linus Kefer, in Schriftstellerbiografien auf der Webpräsenz von forum oö geschichte