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vom 20.04.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirchen in Kärnten

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirchen in Kärnten enthält die 62 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Feldkirchen in Kärnten.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 94071
Glan
Standort
KG: Fasching

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Kath. Filialkirche hl. Lambert und Friedhof
ObjektID: 94029
Hart ob Glanegg
Standort
KG: Fasching
Innerhalb des Friedhofes. Urkundlich erwähnt 1136. Romanisches Kirchlein mit konchenförmiger Apsis, Dachreiter und breiter westlicher Vorlaube. Mit Ausnahme des Dachreiters steinplattlgedeckt. Südlich zwei moderne Fenster, am Chor schartenförmiges Ostfenster mit Steinrahmen beziehungsweise ein gotisches Spitzbogenfenster. Fratzenhafter Kopf an der Wand über der Apsis. In der Vorlaube Opfertisch; gemaltes Epitaph für Christine Schattner († 1610); Steinkessel. Spitzbogiges abgefastes Portal; Tür mit schmiedeeisernen Beschlägen. Außen links vom Westportal Malereifragment eines Schmerzensmannes mit Leidenswerkzeugen, um 1430.[2]

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Wohnhaus, ehem. Gerichtshaus/Kallitscher/David
ObjektID: 94368

seit 2014

gegenüber Kallitsch 2
Standort
KG: Fasching

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Kath. Filialkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 67929
St. Martin
Standort
KG: Fasching
Urkundlich 1136 erwähnt, von 1519 bis 1750 Pfarre. Von einer Friedhofsmauer umgebener gotischer Bau, im Kern romanisch. Restauriert 1976. Chor mit Strebepfeilern. Südlich mächtiger Turm mit barocker Architekturpolychromie, rundbogigen Schallfenstern, Pyramidenspitze, im Untergeschoß Beinhaus. Vordach mit Stuckfeldern an der Decke, auf quadratischen Stützen. West-Portal mit dünner Verstäbung in der Oberzone (ähnlich wie Maria Feicht). Wandmalerei heiliger Christophorus Anfang 16. Jahrhundert, südseitig (1995 untere Hälfte zur Gänze verwittert).[3]

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Bambergische Stadtburg/Stadtmuseum
ObjektID: 34214
Amthofgasse 5
Standort
KG: Feldkirchen
Ursprünglich stand an der Stelle des heutigen Amthofes im 12. und 13. Jahrhundert der Verwaltungssitz bambergischer Ministerialen, zu Beginn des 15. Jahrhunderts nur noch ein Wohnturm. Der vierflügelige, schlossartige Bau entstand in seiner heutigen Form erst um 1900; der einstige massive zweigeschoßige Wohnturm ist im Nordtrakt erhalten. Gesamtrestaurierung 1991 bis 1993. Heute Landesmusikschule und Kulturzentrum sowie Stadtmuseum.[4]
Hauptartikel: Bamberger Amthof
Datei hochladen Straßenbrücke Tiebel(bach)brücke
ObjektID: 94102
Bahnhofstraße
Standort
KG: Feldkirchen
Die Steinbogenbrücke führt über die Tiebel.

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Aufnahmsgebäude und Gütermagazin
ObjektID: 61608
Bahnhofstraße 46-47
Standort
KG: Feldkirchen
Aufnahmsgebäude: errichtet 1869; Zehnachsiger Regeltyp, stockhoher Quertrakt mit aufgesetztem, holzverschaltem Dachgeschoß als Mittelteil, beidseitig anschließend ebenerdige Seitenflügel mit Holzverschalung im Gesimsbereich, Putzfassade mit Quaderungen über den Fenstern im Erdgeschoß und an den Gebäudekanten, Satteldächer. Bahnsteigdach mit Gusseisensäulen und Endpavillons fast vollständig erhalten. - Gütermagazin: errichtet 1869. Holzriegelbauweise, anschließende Güterkasse gemauert.[5]

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Friedhof und Bildstock
ObjektID: 93937
Feldkirchen
Standort
KG: Feldkirchen
Die Halbfigur Maria Dorn an einem Denkmal mit Spitzdach ist mit 1884 bezeichnet.[6]

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Karner
ObjektID: 67923
Feldkirchen
Standort
KG: Feldkirchen
Der Karner ist ein romanischer Rundbau, um 1200, mit steinplattlgedecktem Kegeldach.[7]

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Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt (Maria im Dorn)
ObjektID: 34235
Feldkirchen
Standort
KG: Feldkirchen
Die Kirche ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit Chorturm und gotischem Langchor mit Strebepfeilern und Wehrobergeschoß. 1986 erfolgte durch Gernot Kulterer ein hallenförmiger Zubau.[8]

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Wehrturm auf dem Friedhof der Stadtpfarrkirche
ObjektID: 34236
Feldkirchen
Standort
KG: Feldkirchen
Einer der Ende des 15. Jahrhunderts um die Kirche errichteten Wehrtürme ist erhalten und beinhaltet heute Urnennischen.

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Schloss Greifenthurn
ObjektID: 34216
Gurktaler Straße 37
Standort
KG: Feldkirchen
Der einfache kubische Bau mit Krüppelwalmdach wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und an der Südostseite und an der Ostecke um Anbauten erweitert. Im Erdgeschoß ist eine Halle mit spätgotischem Kreuzgratgewölbe.[4]
Hauptartikel: Schloss Greifenthurn

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Mariensäule
ObjektID: 94113
Hauptplatz
Standort
KG: Feldkirchen
Die Mariensäule aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Chronogramm wird von einer Dreifaltigkeitsgruppe bekrönt.[6]

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Nymphenbrunnen
ObjektID: 94119
Hauptplatz
Standort
KG: Feldkirchen
Der Nymphenbrunnen stammt aus dem Jahre 1898.[6] Am 31. August 2014 wurde der Brunnen durch Randalierer schwer beschädigt.[9]

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Bürgerhaus, Polsterhaus, Handlungshaus
ObjektID: 34217
Hauptplatz 2
Standort
KG: Feldkirchen
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus wurde im späten 19. Jahrhundert mit einer neuen Fassade versehen. Das Madonnenmedaillon im Akanthusstuckfeld über dem Kielbogenportal entstand um 1700.[10]

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Apothekerbehausung, Salvator-Apotheke
ObjektID: 34218
Hauptplatz 3
Standort
KG: Feldkirchen
Die Salvator-Apotheke ist ein Biedermeierhaus mit gotischen Kern. Das Haus mit Mittelrisalit und Schmuckreliefs im Dreiecksgiebel und in den Brüstungen ist am Gitter des Türbogens mit 1832 bezeichnet.[10]
Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 61613
Hauptplatz 3, 5
Standort
KG: Feldkirchen
Das Rathaus wurde 1998 umgebaut.[10]

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Wohnhaus, Bürgerhaus, Platzbrauerbehausung
ObjektID: 34219
Hauptplatz 8
Standort
KG: Feldkirchen
Im 16./17. Jahrhundert errichteter, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts tiefgreifend veränderter Bau, im 19. Jahrhundert Brauereigasthof „Platzbrauer“. Platzseitig dreigeschoßiges Vordergebäude mit schmalem, einachsigem Anbau entlang der Stiegengasse. Fassaden weisen Rosettendekor, breite Gesimsbänder und Erdgeschoßnutungen, für die spätere Biedermeierzeit typische Gliederungselemente, auf. Bemerkenswerter Stuckdekor in den Parapetfeldern der drei platzseitigen Obergeschoßfenster mit figuralen Darstellungen mit Bezug auf die Funktion als Gasthof. Im Hof schlichte Eisen-Holz-Balkone des 19. Jahrhunderts. 1998 erfolgte die Restaurierung.[10]

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Wohnhaus, altes Rathaus
ObjektID: 34221
Hauptplatz 9
Standort
KG: Feldkirchen
Das Alte Rathaus ist ein aus dem 16. Jahrhundert stammender, Mitte des 19. Jahrhunderts veränderter, dreigeschoßiger, dreiachsiger Bau. Die Biedermeierfassade weist ein breites Rechteckportal aus Marmor mit genutetem Gewände und originalen Türblättern auf. Im Keller, in der Labn und im ersten Obergeschoß haben sich Tonnengewölbe mit Stichkappen aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten.[10]

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Wohnhaus, ehem. Gasthof Zum Hirschenwirt
ObjektID: 34222
Hauptplatz 10
Standort
KG: Feldkirchen
Der ehemalige Gasthof „Zum Hirschenwirt“ ist ein aus dem 16. Jahrhundert stammendes, 1842/43 umgebautes repräsentatives Stadthaus. Der dreigeschoßige, fünfachsige Bau besitzt eine aufwendig gestaltete spätklassizistisch-biedermeierliche Platzfassade. Im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß haben sich Labn des 16. Jahrhunderts mit Stichkappen bzw. Kreuzgewölben erhalten. Im Westteil des ersten Obergeschoßes befindet sich die ehemalige Hauskapelle mit Resten von Wandmalereien.[10]

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Kath. Filialkirche hl. Michael
ObjektID: 67924
bei Himmelberger Straße 1
Standort
KG: Feldkirchen
Die kleine Kirche mit eingezogenem Chor, Strebepfeilern und Nordturm ist ein gotischer Bau des 14. Jahrhunderts. Die neobarocken Altäre haben Altarblätter aus dem 18. Jahrhundert.[11]

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Antoniusheim, Feldkirchnerhof (ehem. Gasthof und Hotel)
ObjektID: 61612
Himmelberger Straße 5
Standort
KG: Feldkirchen
Kindergarten „Antonius Heim“, ehemaliges Hotel Kaiser 1908 nach Entwürfen von Julius Kubik. Romantisierender Bau mit Elementen des Jugendstils und Neobarocks.[10]
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ObjektID: 34224
Kirchgasse 8
Standort
KG: Feldkirchen
Spätklassizistischer Bau, Schmiedeeisengitter der Einfahrt bezeichnet 1848, Fassade durch kannelierte Riesenpilaster gegliedert, ionische Kapitelle, vergoldet, im Durchhaus bemalte Plazln über kannelierten Pfeilern. 1995 Fassade in Farbgebung des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt.[6]

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Pfarrhof
ObjektID: 61609
Kirchgasse 37
Standort
KG: Feldkirchen
Alter Pfarrhof. Mächtiger Baublock im Kern 16. Jahrhundert mit zum Teil geböschter Mauer, im Keller bezeichnet 1528. 1987 Adaptierung für Kirchenbeitragsstelle.[6]

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Bildstock
ObjektID: 93947
bei Kirchgasse 36, 37
Standort
KG: Feldkirchen
Gotischer Bildstock südlich des alten Pfarrhofs, 15. Jahrhundert, die Gemälde zerstört, gassenseitig jedoch restauriert, Madonna mit Kind, gotisches Weihwasserbecken.[6]
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ObjektID: 34231
Ossiacherstraße 2
Standort
KG: Feldkirchen
Im Kern barocker Bau, Hausportal bezeichnet 1657.[6]

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Schüsselbrunn
ObjektID: 94121
Rauterplatz
Standort
KG: Feldkirchen
Der Schalenbrunnen aus dem 17. Jahrhundert trägt in der Mitte einen Quader mit Pinienzapfen.[6]
Datei hochladen Bürgerhaus, Hotel Germann
ObjektID: 34232
Rauterplatz 1
Standort
KG: Feldkirchen
Biedermeierliche Fassade mit ionischer Säulenordnung, Pilastergliederung, Portal bezeichnet 1842.[6]

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Marktbehausung
ObjektID: 34233
Rauterplatz 2
Standort
KG: Feldkirchen
Biedermeierhaus, um rundbogiges Portal Halbsäulen mit Architrav.[6]

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Wohnhaus, sonstige Lebensmittel Produktion, Lebzelterbehausung
ObjektID: 94357

seit 2013

Rauterplatz 3
Standort
KG: Feldkirchen
Das Biedermeierhaus hat eine Fassade mit Dreieckgiebel.[6]
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ObjektID: 34234
Schillerplatz 1
Standort
KG: Feldkirchen

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Volksschule
ObjektID: 94124
Schulhausgasse 1, 3
Standort
KG: Feldkirchen
1902 von Baumeister Anton Missoni errichtet, 1995 Außenrestaurierung, Farbgebung aus der Erbauerzeit wiederhergestellt.[6]

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Aufbahrungshalle
ObjektID: 94125
Schulhausgasse 4
Standort
KG: Feldkirchen
Die 1970 nach Plänen der Architekten Gerhard und Ingrid Pieber errichtete Aufbahrungshalle steht westlich außerhalb des Friedhofs. Dabei handelt sich um einen eingeschoßigen rechteckigen Betonbau, dessen Dach von einer Eisenstütze getragen wird. Die Ostwand besteht aus buntem Glas mit Blumenmotiven. Die Fenster gestaltete Giselbert Hoke.[7]

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Gasthof Seitner
ObjektID: 66891
Villacher Straße 11
Standort
KG: Feldkirchen
Der Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Gasthof hat eine Fassade im Plattenstil mit Pilastergliederung.[7]

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Marienkapelle
ObjektID: 94100
bei Zehenthofgasse 2
Standort
KG: Feldkirchen
Die Marienkapelle ist ein neoklassizistischer Bau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[6]
Datei hochladen Wegkapelle, Sog. Milesikreuz
ObjektID: 94352

seit 2012

Milesistraße
Standort
KG: Feldkirchen
Das Milesikreuz ist ein um 1900 errichteter quadratischer historistischer Kapellenbau mit Wand- und Deckenmalerei und einem Altar mit Herz-Jesu-Bild.[6]
Datei hochladen Nebengebäude des Pfarrhofes
ObjektID: 94017
Gallinblick 2
Standort
KG: Glanhofen
Erbaut in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Holzblockbau unter Schopfwalmdach mit gemauerten Erdgeschoß, straßenseitig verbrettertes und überdachtes Gangl.[12]

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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius (St. Lorenzen) und Friedhof
ObjektID: 61765
Kirchplatz 5
Standort
KG: Glanhofen
Das Langhaus der Kirche wurde nach einem Brand 1851 neu aufgebaut und um Vorhalle und Empore erweitert; der spätgotische Chor wurde um 1500 errichtet, der Turm ist ein romanischer ehemaliger Chorturm mit Wandmalereien des 14. Jahrhunderts. Die drei Knorpelwerkaltäre sind von Ende des 17. Jahrhunderts.[13]
Hauptartikel: Pfarrkirche Glanhofen

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Kath. Filialkirche hl. Leonhard und Friedhof
ObjektID: 67930
Stocklitz
Standort
KG: Glanhofen
Die kleine Kirche mit westlichem Dachreiter und Vorlaube ist ein gotischer Bau des 14. Jahrhunderts. Der Rokokowandaltar im kreuzgratgewölbten Chor ist aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[14]
Hauptartikel: Filialkirche Stocklitz
Datei hochladen Schloss Gradisch
ObjektID: 34215
Gradisch 1
Standort
KG: Gradisch
Weithin sichtbarer dreigeschoßiger Renaissancebau, Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet. Der mittelalterliche Vorgängerbau wahrscheinlich Paradeis genannt, das Geschlecht der Paradeiser seit 1192 nachweisbar. Ferdinand I. verlieh 1550 Georg von Neuhaus-Paradeiser den Burgfried für seinen neu erbauten Ansitz Gradisch. Seit 1729 im Besitz der Grafen Goess.[15]
Hauptartikel: Schloss Gradisch

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Kath. Pfarrkirche hl. Radegund und Friedhof
ObjektID: 62775
Radweg
Standort
KG: Gradisch
Die Kirche hat ein romanische Langhaus und Chorquadrat im Kern aus dem 12. Jahrhundert, der spätgotische Chor wurde um 1500 errichtet. 1897 wurde der Turm abgebrochen und neu gebaut und die Kirche nach Westen verlängert.[16]
Hauptartikel: Pfarrkirche Radweg

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Burgruine Prägrad
ObjektID: 94204

seit 2015

Prägrad
Standort
KG: Höfling
Die Ruine umfasst bis zu viergeschoßige Teile eines Festen Hauses aus dem 12. Jahrhundert,

Reste eines Torbaus, eines Zwingers und eines Wirtschaftsgebäudes aus dem 14. Jahrhundert.[17]

Hauptartikel: Burgruine Prägrad

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Kath. Filialkirche hll. Philippus und Jakobus und Friedhof
ObjektID: 67925
Briefelsdorf
Standort
KG: Klein St. Veit
Die kleine gotische Kirche mit östlichem Dachreiter und eingezogenem Chor wurde um 1400 errichtet. Zur Einrichtung gehören ein Ädikulaaltar mit Weinranken aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts, ein mit 1713 bezeichneter kleiner Wandaltar und ein mit 1751 bezeichneter Rokokoaltar.[18]
Hauptartikel: Filialkirche Briefelsdorf

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Kath. Pfarrkirche hl. Veit (und hl. Martin) und Friedhof
ObjektID: 94032
Klein St. Veit
Standort
KG: Klein St. Veit
Die steinplattlgedeckte Kirche mit eingezogenem Chor mit angestellten Strebepfeilern ist im Kern ein gotischer Bau des 14. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden das Langhaus nach Westen verlängert und der Turm erhöht. Die Altäre sind aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; bemerkenswert ist eine gotische Florianifigur (um 1490/1500).[19]
Hauptartikel: Pfarrkirche Klein St. Veit

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Pfarrhof mit Stadel
ObjektID: 94038
Klein St. Veit 1
Standort
KG: Klein St. Veit
Der Pfarrhof besteht aus einem zweigeschoßigen barocken Pfarrhaus und einem mächtigen Ziergitterstadl.[19]

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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus und Friedhof
ObjektID: 94047

Standort
KG: Pernegg
Die Pfarrkirche liegt auf einem Hügel am nördlichen Dorfrand von St. Nikolai. Erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahr 1353. Der kleine gotische Bau des 14. Jahrhunderts ist von einer Wehrmauer umgeben. 1959 wurde die Kirche nach Westen verlängert. Der hohe Dachreiter weist ein Pyramidendach auf, der Bau besitzt eine eingezogene halbrunde Apsis und einen nördlichen Sakristeianbau. Vordach, Eingang mit gedrücktem Bogen, daneben ist ein Opfertisch.[20]

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Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes
ObjektID: 94128
Klagenfurterstraße
Standort
KG: Rabensdorf
Die im 19. Jahrhundert errichtete Kapelle mit Platzlgewölbe beinhaltet eine Pieta.[21]

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Kalvarienberganlage
ObjektID: 94372

seit 2012

Kalvarienbergweg
Standort
KG: Rabensdorf
Die mit 1747 bezeichnete Anlage besteht aus in eine Umfassungsmauer eingebauten Stationskapellen und einer Hauptkapelle mit Kreuzigungsgruppe und Malereien.[22]

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Kath. Filialkirche hll. Wolfgang und Magdalena
ObjektID: 94045
Rottendorf
Standort
KG: Rabensdorf
Ehemalige Wehrkirche vom Ende des 15. Jahrhunderts, allerdings nur im Langhaus und Sakristeiturm Befestigungseinrichtungen. Süd-Turm zu 5 Geschoßen im Winkel von Chor und Schiff; spitzbogige Schallöffnungen und Pyramidenspitzhelm, wie das steile Dach des Schiffes mit Eternit gedeckt. Der polygonal geschlossene Chor mit dreifach gestuften Strebepfeilern, zweiteilige Fenster mit originalem Maßwerk (Fischblasen). An der West-Fassade eine für Kärnten einmalige Wehreinrichtung, ein Gusserker, daneben Schlüsselscharten. Das segmentbogige Fenster ist modern ausgebaut. Gotisches Segmentbogenportal mit profilierter Umrahmung.[23]
Datei hochladen Richtstätte, ehem. Hochgericht
ObjektID: 34240
Sonnrain
Standort
KG: Rabensdorf
Von der Richtstätte des ehemaligen Landgerichts Himmelberg ist ein Bruchsteinmauerring erhalten.[24]
Datei hochladen Bildstock Rosalienkapelle (Langer Kreuz)
ObjektID: 94127
Lang
Standort
KG: St. Ulrich
Die Rosalienkapelle ist eine 1648 errichtete barocke Anlage mit einem Rosaliengrab in Form einer Grotte.[25]

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Sog. Stapferturm
ObjektID: 34228
bei Lang 1
Standort
KG: St. Ulrich
Nördlich des Schlosses am Hang steht ein Überrest der ehemaligen Befestigungsanlagen, der sogenannte „Stapferturm“, er wird urkundlich erstmals 1478 erwähnt.[25]

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Ansitz Lang/Langg mit Wohnhaus, Turm und Park
ObjektID: 34229
Lang 4
Standort
KG: St. Ulrich
Das zweigeschoßige Hauptgebäude mit Fassadengestaltung aus dem 19. Jahrhundert (nach einem Brand 1810) mit Mittelrisalit mit offenen Loggien und doppelläufiger Stiege ist durch eine Mauer mit einem nordwestlichen Befestigungsturm mit Pyramidendach verbunden. Kellergewölbe stammen aus dem 16. Jahrhundert; im Obergeschoß sind drei Empire-Kachelöfen.[25]
Hauptartikel: Schloss Lang (Feldkirchen)

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Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich und Friedhof
ObjektID: 63245
St. Ulrich
Standort
KG: St. Ulrich
Die steinplattlgedeckte Kirche hat einen dreigeschoßigen romanischen Chorturm und ein breiteres Langhaus mit südlich über einer Beinkammer angebauter gotischer Sakristei. In Chor und Turmerdgeschoß wurden Fresken freigelegt.[26]
Datei hochladen Friedhofskapelle, ehem. Filialkirche hl. Katharina
ObjektID: 94048
St. Ulrich
Standort
KG: St. Ulrich

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Heldenkapelle
ObjektID: 94126
Laboisnerstraße
Standort
KG: Sittich
Das Kriegerdenkmal der ehemaligen Gemeinde Sittich ist ein Kapellenbau mit spitzbogigem Portal; im Inneren sind Marmortafeln mit den Namen der Gefallenen.

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Kath. Filialkirche hll. Philipp und Jakob und Friedhof
ObjektID: 67928
Sittich
Standort
KG: Sittich
Die gotische Kirche mit polygonalem Chor, nördlichem Sakristeiturm mit Scharten und barockem Zwiebelhelm hat ein barockes Christophorusfresko an der südlichen Außenwand. Die drei Altäre und die Kanzel stammen aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts; die Figuren (Madonna, hl. Jakobus) auf den Seitenaltären sind etwa von 1520.[27]
Hauptartikel: Filialkirche Sittich

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Schloss Dietrichstein
ObjektID: 34896
Dietrichstein 1
Standort
KG: Tschwarzen
Das im Kern spätmittelalterliche zweigeschoßige Gebäude wurde um 1840 in spätklassizistischen Formen mit fünfachsiger Hauptfassade umgestaltet.[28]

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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 94068
Martin-Luther-Straße 4
Standort
KG: Waiern
Die große historistische Kirche mit eingezogener Rundapsis und vorgestelltem Westturm mit Pyramidendach wurde in den 1850er-Jahren erbaut und hat eine Einrichtung aus der Bauzeit.[29]

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Kath. Filialkirche zu den 14 Nothelfern
ObjektID: 34715
Poitschach
Standort
KG: Waiern
Die barocke Saalkirche mit eingezogenem Chor und Turm über der südlichen Sakristei wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Im kreuzgratgewölbten Langhaus ist eine hölzerne Empore. Die Ausstattung stammt großteils aus der Bauzeit der Kirche.[30]
Hauptartikel: Filialkirche Poitschach

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Schloss Poitschach
ObjektID: 34716
Poitschach 1
Standort
KG: Waiern
Das zweigeschoßige Schloss mit südlich angebautem Turm und ornamental reich gestaltetem Erker an der Ostfassade wurde 1715 erbaut. Mehrere Räume haben Stuckdecken, etwa von 1800.[31]
Hauptartikel: Schloss Poitschach

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Kirchenruine hl. Stefan und ehem. Kirchhof
ObjektID: 34239
St. Stefan
Standort
KG: Waiern
Urkundlich erwähnt in den Jahren 1125 und 1141. Kleiner, romanischer, später geringfügig veränderter Kirchenbau, nur noch als Ruine erhalten, in von Mauer begrenztem Kirchhof. Letzte Messe 1894 gelesen. Längsrechteckiges Kirchenschiff und quadratisch eingezogener Chor mit geradem Schluss. Rundbogiger Triumphbogen mit Kämpfern. West-Portal mit Sturz, getragen von kannelierten Pfeilern. Von den Mauern die westliche Giebelwand, Nord-Wand des Schiffes und nördliche Chorwand erhalten. West-Wand teilweise mit Opus spicatum. Im Mauerwerk des westlichen Langhauses Relief mit Meergreif und Nereide, Giebelfragment einer Grabädikula mit Seekentauren, ein Quader mit vegetabilem Ornament (CSIR II/5, 546) sowie zwei kannelierte Pilaster (CSIR II/4, 1984, 364 und 370).[32]
Hauptartikel: Tschachitscher Kirchenruine

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Feldkirchen in Kärnten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 278.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 771.
  4. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 132.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 135.
  6. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 134.
  7. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 130.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 128ff.
  9. Skulptur von Brunnen gerissen. In: Kleine Zeitung. 31. August 2014, abgerufen am 1. September 2014.
  10. 1 2 3 4 5 6 7 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 133.
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 131.
  12. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 194.
  13. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 194f.
  14. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 923.
  15. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 231f.
  16. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 665.
  17. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 646f.
  18. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 63f.
  19. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 407.
  20. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 788.
  21. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 472.
  22. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 472f.
  23. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 692.
  24. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 658.
  25. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 443.
  26. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 835.
  27. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 884.
  28. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 78.
  29. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1044f.
  30. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 633.
  31. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 634.
  32. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 831.
  33. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.