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vom 23.05.2018, aktuelle Version,

Loipersdorf-Kitzladen

Loipersdorf-Kitzladen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Loipersdorf-Kitzladen
Loipersdorf-Kitzladen (Österreich)
Loipersdorf-Kitzladen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart
Kfz-Kennzeichen: OW
Hauptort: Loipersdorf im Burgenland
Fläche: 15,87 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 16° 5′ O
Höhe: 368 m ü. A.
Einwohner: 1.314 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 7410
Vorwahl: 03359
Gemeindekennziffer: 1 09 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
7410 Loipersdorf-Kitzladen
Website: www.loipersdorf-kitzladen.at
Politik
Bürgermeister: Thomas Böhm (ÖVP)
Gemeinderat: (2017)
(19 Mitglieder)
8
8
3
8  8  3 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen im Bezirk Oberwart
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Loipersdorf-Kitzladen ist eine Gemeinde mit 1314 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Lipótfalva-Kicléd.

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland.

Gemeindegliederung

Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname Kroatischer Ortsname
Kitzladen Kicléd -
Loipersdorf im Burgenland Lipótfalva -

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2016[1]):

  • Kitzladen (334)
  • Loipersdorf im Burgenland (975)

Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden (Fläche 2016[2]):

  • Kitzladen (365,72 ha)
  • Loipersdorf (1.222,02 ha)

Geschichte

Der Ort wurde 1334 das erste Mal urkundlich erwähnt. Er gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Lipótfalva-Kiczléd verwendet werden.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Seit einigen Jahren gibt es den Sterntalerhof, ein Hospiz für kranke Kinder.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2017
 %
60
50
40
30
20
10
0
43,77  %
(-16,11 %p)
41,53  %
(+1,42 %p)
14,70  %
(n. k.)
2012



2017



Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Anzahl der Wahlberechtigten insgesamt 19 Mitglieder.

Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997
Partei 2017[3] 2012[4] 2007[5] 2002[6] 1997[6]
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
SPÖ 390 43,77 8 524 59,89 11 549 60,46 12 513 59,51 11 492 63,16 10
ÖVP 370 41,53 8 351 40,11 8 359 39,54 7 349 40,49 8 287 36,84 5
FPÖ 131 14,70 3 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 1110 1094 1066 1044 983
Wahlbeteiligung 88,38 % 88,03 % 89,59 % 91,09 % 90,95 %

Bürgermeister

Bürgermeister ist Thomas Böhm (ÖVP). Nachdem Hans Oberhofer (SPÖ), der seit der Wahl 2002 Bürgermeister war, mit Jahresende 2016 seine Funktion niederlegte, übernahm nach einem Beschluss des Gemeinderats Jürgen Zimara (SPÖ) die Leitung der Gemeinde. Bei der Bürgermeisterdirektwahl am 1. Oktober 2017 hatten dann die Wähler das Wort. Zimara hatte dabei mit 44,26 % noch knapp vor Vizebürgermeister Böhm, der es auf 43,14 % brachte, die Nase vorne. Marco Sailer (FPÖ) war mit nur 12,60 % aus dem Rennen.[7] In der daher notwendigen Stichwahl am 29. Oktober 2017 konnte Böhm einen Großteil der FPÖ-Wähler für sich gewinnen und setzte sich mit 53,54 % als neuer Ortschef durch, während sich Zimara mit 46,46 % zufriedengeben musste.[3] Dem ÖVP-Kandidaten gelang es damit, die 30-jährige Vorherrschaft der SPÖ, die schon bei der Gemeinderatswahl 16,12 % der Wähler verloren hatte, zu brechen.[8]

Amtsleiter ist Kurt Acs.[9]

Wappen

Blasonierung: „In rotem Schild ein goldener Roßkamm, bedeckt mit einem Lebensbaum, dieser beseitet von je einem einwärts steigendem Roß.[10]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Heinrich Purkarthofer nach geschichtlichen Aufzeichnungen gestaltet. Aus diesen geht hervor, dass im Westen der Gemeinde im 19. Jahrhundert ein Eisenhammer betrieben wurde, in dem verschiedenste Gebrauchswaren, darunter auch solche, die aus Messing hergestellt wurden. Der Rosskamm, der in keinem anderen österreichischen Gemeindewappen vorkommt, lässt sich aus der Geschichte der Ortsteile der Gemeinde erklären.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Evangelisches Schul- und Bethaus in Loipersdorf
Pfarrkirche Kitzladen
  Commons: Loipersdorf-Kitzladen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 835 KB); abgerufen am 29. August 2016
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen 19. Februar 2017
  3. 1 2 Land Burgenland: Wahlergebnis Loipersdorf-Kitzladen 2017 (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  4. Land Burgenland: Wahlergebnis Loipersdorf-Kitzladen 2012 (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  5. Land Burgenland: Wahlergebnis Loipersdorf-Kitzladen 2007 (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  6. 1 2 Land Burgenland: Wahlergebnis Loipersdorf-Kitzladen 2002 (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  7. Land Burgenland: Ergebnisse der Bürgermeisterwahl Loipersdorf-Kitzladen vom 1. Oktober 2017 (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  8. BVZ vom 3. November 2017: Thomas Böhm besiegt SPÖ-Ortschef Jürgen Zimara (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  9. Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen: Gemeindeverwaltung (abgerufen am 10. Jänner 2018)
  10. Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen: Geschichte und Infos (abgerufen am 10. Jänner 2018)